Trifolĭum [2]

[822] Trifolĭum (T. L.), Pflanzengattung aus der Familie der Papilionaceae-Loteae-Trifolieae, 17. Kl. 4. Ordn. L.; Kelch fünfspaltig, Schmetterlingsblume, verwelkend u. bleibend, Schiffchen stumpf, Staubgefäße zweibrüderig, mehr od. weniger mit der Blume verwachsen, Griffel kahl, Hülse meist eirund, ein- bis vielsamig, schlauchartig u. in den Kelch u. die Blumenkrone eingeschlossen, Blüthen in Köpfchen od. kurzen Ähren; Arten sehr zahlreich. Merkwürdig: T. pratense, s. Klee; T. arvense (Ackerklee, Hasenpfötchen), mit ästigem Stängel, walzig ovalen, sehr zottigen Köpfchen, an dürren sandigen Hügeln, als Herba lagopodis, T. leporinum officinell; T. rubens, mit großen cylindrischen Köpfchen, purpurrothen Blumen, schöne Bergpflanze, auch angebaut; T. hybridum, mit doldenförmigen Köpfchen, fleischrothen untern, weißen mittlern Blumen, auf feuchten Wiesen, gutes Futterkraut, wird auch cultivirt; T. repens, weißer Wiesenklee, Blüthen anfangs weiß,[822] später roth, honigartig riechend, sonst als Flores trifolii albi officinell; Stängel kriechend, wird angebaut; T. agrarium (Hopfenklee), mit ovalen Köpfchen, gelben Blüthen, wird in England, auch in Deutschland angebaut; T. campestre u. T. procumbens, dem vorigen ähnlich, auch gelb blühend; T. fragiferum (Erdbeerklee), mit runden Köpfchen, blaßrothen Blumen, flaumigen Kelchen, die Köpfchen gleichen nach dem Verblühen Erdbeeren, auf feuchten Wiesen, an Bachrändern; T. melilotus, s. Melilotus; T. cetosum, so v.w. Oxalis acetoscella u. Oxalis corniculata; T. aquaticum, so v.w. Menyanthes trifoliata; T. aureum, so v.w. Hepatica triloba; T. fibrinum (T. palustre), so v.w. Menyanthes trifoliata.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 17. Altenburg 1863, S. 822-823.
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