Oberon

[318] Obĕron nennt die Sage einen König der Elfen (s.d.) und erzählt romantische Dinge von seinem Zwiste mit seiner [319] Gemahlin Titania und der Versöhnung Beider durch ein liebendes Paar, den franz. Ritter Huon und die schöne Amanda. Wieland hat diesen Stoff zu seinem Heldengedicht »Oberon« auf höchst erfreuliche Art benutzt und die von Maria von Weber in Musik gesetzte gleichnamige Oper demselben neuerdings wieder die allgemeine Aufmerksamkeit zugewendet.

Quelle:
Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, Band 3. Leipzig 1839., S. 318-319.
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318 | 319
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