Kyrene. Der Pontos. Italien und Sizilien

[625] Um die Mitte des 7. Jahrhunderts hatte die griechische Kolonisation ihren Höhepunkt erreicht. Die folgende Zeit hat noch zahlreiche Erweiterungen und Neugründungen gesehen, so den Ausbau des korinthischen Kolonialgebiets am Ionischen Meer und der milesischen Siedlungen am Pontos. Aber im allgemeinen war der Rahmen abgesteckt, der die hellenischen Siedlungen umfaßt; die Gründung neuer Gemeinwesen wird seltener und dient meist nur zur Ausfüllung von Lücken. In weitem Umfang nimmt die Emigration den Charakter eines Nachschubs in die schon besetzten Gebiete an, vielfach tritt bereits die Auswanderung von Kaufleuten, Handwerkern, Söldnern an ihre Stelle, so in Ägypten und Lydien und wohl auch sonst schon im Orient. Von einem starken Nachschub erfahren wir in Kyrene895. Hier forderte gegen 570 König Battos II. der »Reiche« (εὐδαίμων), um sein Gebiet gegen die Libyer zu erweitern, ganz Hellas zum Zuzug auf, und zahlreiche Scharen, namentlich aus dem Peloponnes, Kreta und den Inseln, folgte dem von Delphi unterstützten Aufruf. Die Libyer wandten sich um Hilfe an Ägypten und gaben den Anlaß zu der verunglückten Expedition des Apries (o. S. 623), bei der die griechische Kampfweise ihre Überlegenheit über die Orientalen glänzend bewährte. Seitdem blühte Kyrene mächtig auf; der ganze Rand des libyschen Berglandes (des Plateaus von Barka) wurde ihm untertan. Die reiche kyrenäische Vasenfabrikation mit ihren vielfach der ägyptischen Kunst entnommenen Motiven legt für den Wohlstand und die Handelsverbindungen der Stadt Zeugnis ab. Freilich stellten sich damit auch die innern Wirren ein. Die Neubürger und die zahlreich in die Gemeinde aufgenommenen libyschen Elemente vertrugen sich nicht mit den Altbürgern, der Demos strebte nach Machterweiterung, die Könige suchten ihre Stellung zu behaupten. Battos' II. Nachfolger Arkesilaos II. geriet [625] in Hader mit seinen Brüdern; diese wanderten mit ihrem Anhang nach Westen aus und gründeten Barka, gleichfalls auf der Höhe des Plateaus. Ein Versuch, die Aufständischen zu unterwerfen, scheiterte; Arkesilaos erlitt durch die Libyer eine schwere Niederlage, bei der 7000 kyrenäische Hopliten gefallen sein sollen. Seitdem gehört der westliche Teil Kyrenaikas den Barkäern896, die unter eigenen Königen stehen; von hier aus scheinen an der Küste Taucheira (Herod. IV 171 πόλις τῆς Βαρκαίης) und in reichem Fruchtlan de, dem Garten der Hesperiden (o. S. 438), Euhesperides (Herod. IV 171. 198. 204) gegründet zu sein. Arkesilaos II. wurde ermordet897; unter seinem Sohn Battos III. dem Lahmen, dem die Mutter die Herrschaft rettete, beriefen die Kyrenäer den Demonax aus Mantinea zur Ordnung ihres Gemeinwesens (um 550 v. Chr.). Demonax ließ dem König die Ehrenrechte, ordnete aber im übrigen den Staat demokratisch. Die Bevölkerung verteilte er in drei Phylen, von denen eine aus den Altbürgern und den libyschen Periöken, die zweite aus den Peloponnesiern und Kretern, die dritte aus den von den Inseln Eingewanderten bestand898. Battos III. fügte sich dem, aber sein Sohn Arkesilaos III., von der ehrgeizigen Mutter Pheretime aufgestachelt, suchte die alte Königsmacht wiederzugewinnen. Zunächst mißlang der Versuch; Pheretime floh nach Cypern, Arkesilaos nach dem seit Alters mit Kyrene befreundeten Samos. Hier warb er, wohl durch Polykrates unterstützt, gegen das Versprechen von Landanweisungen ein starkes Heer. Auch in Kyrene selbst gab es offenbar eine mächtige Partei, welche mit der demokratischen Umwälzung nicht einverstanden war. So erzwang Arkesilaos die Rückkehr. Er [626] hob die Verfassung des Demonax auf und verhängte ein hartes Strafgericht über seine Gegner. Mit dem Könige Alazir – der Name ist libysch – von Barka lebte er in Frieden und vermählte sich mit seiner Tochter. Später ist er, angeblich wegen eines Orakels, nach Barka gegangen und hier mit seinem Schwiegervater von kyrenäischen Flüchtlingen, denen sich Gesinnungsgenossen aus Barka anschlossen, erschlagen worden (um 510 v. Chr.).

Ähnliche Vorgänge mögen sich in vielen Kolonien abgespielt haben. Von den Neugründungen des 6. Jahrhunderts liegen die bedeutendsten am Schwarzen Meer. Gegen 560 gründeten die Phokäer Amisos an der fruchtbaren kappadokischen Küste zwischen Halys und Iris. Bald darauf ging eine starke Kolonie von Megarern und Böotern (vgl. o. S. 616) ins Mariandynergebiet und gründete hier an einer geschützten Rhede die Stadt Heraklea899. Den Schutzpatron Herakles brachten die Ansiedler aus Böotien mit – man fand in der neuen Heimat die Stätte, wo er zum Hades hinabgestiegen war –, die herrschende Sprache aber und die Phylenordnung (Aen. tact. 11, 10) waren dorisch. Die Stadt gelangte rasch zu großer Blüte; die Mariandyner, ein kleiner, vielleicht thrakischer Küstenstamm, wurden Leibeigene900. Mit den benachbarten Milesiern in Tieon standen die Herakleoten in freundlichen Beziehungen. Im Binnenlande gründeten sie die Stadt Kieros am Hypios, und bald konnten sie Kolonien an die Nordküste des Pontos entsenden, Chersonesos auf dem östlichsten Vorsprung der Krim (in der Nähe von Sebastopol) und Kallatis (angeblich um 540) inmitten der milesischen Siedlungen südlich[627] von der Donaumündung901. Weiter südlich am Golf von Burgas, dem milesischen Apollonia gegenüber, gründeten die Chalkedonier, von ihrer Mutterstadt Megara unterstützt, um 510 Mesambria902. Bereits im 5. Jahrhundert ist Heraklea neben Sinope die blühendste und mächtigste der pontischen Städte. Freilich blieben die inneren Wirren auch hier nicht aus; schon bald nach der Gründung erhob sich der Demos gegen das starr oligarchische Regiment. Doch gelang es den verjagten Adelsgeschlechtern, die Rückkehr zu erzwingen und die Demokratie zu stürzen. Später ist dann die extreme Oligarchie wenigstens etwas gemildert worden, indem die Zahl der vollberechtigten Bürger auf 600 erhöht wurde. Doch gehören diese Vorgänge wohl zum Teil erst ins 5. Jahrhundert903.

In Italien und Sizilien wuchs der Wohlstand der Kolonien in demselben Maße, wie sie kräftiger und volkreicher wurden und ihre Macht zu Lande weiter ausbreiteten. Für die Städte von Großhellas und für Kyme beginnt im 6. Jahrhundert die Blütezeit. Ihre Herrschaft über das Binnenland stand unangefochten, in weitem Umfang versorgen sie das griechische Mutterland und Kleinasien mit Getreide und importieren dafür ihre Industrieerzeugnisse, die sie mit reichem Gewinn an die einheimischen Stämme verkaufen. Überall erheben sich mächtige Tempelbauten; die gewaltigen Tempel von Pästum und Metapont, denen sich die Trümmer in Tarent, Lokri u.a. anreihen, sind auch uns noch lebendige Zeugen des Glanzes der westgriechischen Welt im 6. Jahrhundert. Berühmt ist der Reichtum und die Macht von Sybaris (vgl. o. S. 448); in enger Verbindung mit Milet, dessen Handel mit Etrurien es vermittelte (o. S. 496), wird es die üppigste Stadt der griechischen Welt, deren Wohlleben sprichwörtlich geworden ist. An Kämpfen zwischen den mächtigeren Gemeinden hat es natürlich nicht gefehlt. Wenn Siris dem Bündnis von [628] Sybaris, Kroton und Metapont erlegen war (o. S. 448), so herrscht in der Folgezeit zwischen Sybaris und Kroton erbitterte Feindschaft. Auch die Kämpfe zwischen Kroton und Lokri dauerten fort; am Flusse Sagra erlitten die Krotoniaten trotz ihrer Übermacht eine schwere Niederlage904. Großen Ruhm erwarb sich Kroton im Gegensatz zu Sybaris durch die Pflege der körperlichen und militärischen Ausbildung; im 6. Jahrhundert war es die Heimat der berühmtesten Athleten. Keine griechische Stadt hat so viele olympische Sieger aufzuweisen; von 588 bis 484 haben zwölfmal Krotoniaten den Preis im Stadion davongetragen, darunter einige zwei- und dreimal hintereinander. Dazu kommen die übrigen Sieger; unter allen der berühmteste war der Faustkämpfer Milon (vgl. Herod. III 137), der bei den vier Nationalspielen im ganzen nicht weniger als 31 Siege gewonnen hat. Aber auch in den übrigen unteritalischen Städten wird der Sport eifrig betrieben. Die Sybariten sollen versucht haben, durch ihre heimischen Spiele die gleichzeitigen Olympien zu überbieten905, Metapont verherrlicht seine Spiele zu Ehren des Acheloos auf Münzen (Αχελωιο αεϑλον).

Nicht viel anders sah es in Sizilien aus. Nur sind hier auch im 6. Jahrhundert noch neue Niederlassungen entstanden, während in Italien die Kolonisation bereits um die Mitte des 7. Jahrhunderts ihren Abschluß erreicht hat. Um 581 v. Chr. gründeten die Geloer an der Südküste auf einem hochaufragenden Hügelrücken [629] unweit des Meers die Stadt Akragas (Agrigent)906, etwa halbwegs zwischen ihrer Heimat und dem ein halbes Jahrhundert zuvor von Megara gegründeten Selinus. Die Ansiedlung beweist, daß Gela sein Gebiet ständig nach Westen ausgedehnt hat. Wohl um sich ihr Gebiet nach Osten gegen Gela und Agrigent zu sichern, legten die Selinuntier an der Mündung des Halykos die Stadt Heraklea Minoa an (Herod. V 46). Damit war die ganze Südküste in den Händen dorischer Kolonisten. Das hatte zugleich eine Verschiebung der Machtverhältnisse und der Nationalitäten auf der Insel im Gefolge. In den Zeiten des Charondas und noch des Stesichoros haben die chalkidischen Städte und die ionische Kultur die Führung, seit der Mitte des 6. Jahrhunderts gewinnen die Dorier, stetig fortschreitend, das Übergewicht und schließlich die volle Herrschaft. Die chalkidischen Kolonien haben meist bessere Häfen (abgesehen von Syrakus), aber nur ein sehr beschränktes Hinterland; steil und unzugänglich erheben sich die Gebirge an der Küste; einzig Katana und die Binnenstadt Leontini können ihre Macht weiter ins Innere ausdehnen (vgl. o. S. 444). Dagegen fällt der Süden der Insel flach ab und umschließt ein reiches, nur von Hügeln und niedrigen Bergen durchzogenes Flachland. Daher war es den dorischen Städten möglich, ihr Gebiet schrittweise gegen die Sikeler und Sikaner zu erweitern. Wie Selinus und Gela ist auch Agrigent rasch aufgeblüht. Die drei Städte (Heraklea Minoa blieb von Selinus abhängig) teilten sich in den Besitz der Südküste, jede gebot über ein ausgedehntes ertragreiches Hinterland. Die völlige Hafenlosigkeit der Küste war bei den Schiffahrtsverhältnissen der älteren Zeit kein Hindernis; auch die Gefahren der Sandstürme schreckten nicht ab, wo der Ackerbau die Grundlagen eines gefesteten Wohlstands in so ergiebigem Maße schuf, wie ihn das griechische Mutterland nirgends und auch Unteritalien nur an einzelnen Stellen, wie im Gebiet von Sybaris, kannte. Die Südecke der Insel endlich gehörte Syrakus, das sein Landgebiet immer weiter an der Küste wie ins Innere ausdehnte. [630] Schon im 7. Jahrhundert hat es im Binnenlande Akrai (664) und Kasmenai (644), im J. 599 an der Südküste Kamarina gegründet (o. S. 443). Um die Mitte des 6. Jahrhunderts leisten ihm das benachbarte Megara, das, zwischen Syrakus und Leontini eingekeilt, zu keiner Bedeutung gelangen konnte, und die Sikelerstadt Enna im Zentrum der Insel Heeresfolge (Philistos fr. 8). Als um 550 Kamarina, das am entferntesten und günstigsten gelegen war, den Versuch wagte, selbständig zu werden, wurde es von Syrakus angegriffen und zerstört907. Bei den Sikelern hatte es Unterstützung gefunden, Gela dagegen hatte ihm die Hilfe geweigert.

Auch die Westspitze der Insel, den letzten noch unabhängigen Teil der Küste, haben die Griechen zu gewinnen versucht. Um 580 suchten Dorier aus Knidos und Rhodos unter Führung des Pentathlos den Westvorsprung Siziliens, das flache Vorgebirge Lilybäon, zu besiedeln. Hier aber traten ihnen die Phöniker und die Elymer von Segesta entgegen. Das Unternehmen mißlang; die Ansiedler fanden zwar bei Selinus Unterstützung, aber sie wurden geschlagen – Pentathlos fiel im Kampf – und mußten das Land räumen. Sie wandten sich über See nach Norden und besetzten die zwischen Sizilien und Italien gelegenen äolischen Inseln. Die neue Ansiedlung, durch die Fruchtbarkeit und die Mineralien ihres vulkanischen Bodens rasch aufblühend, hat durch ihre politische Organisation besonderes Interesse. Auf der größten Insel, Lipara, lag die Hauptstadt. Hier lebten die Ansiedler zusammen in Syssitien, die übrigen Inseln wurden von hier aus bebaut und der Grundbesitz alle zwanzig Jahre neu aufgeteilt; nur auf Lipara selbst hat sich Privateigentum entwickelt. Diese Zustände, scheinbar ein Überrest aus uralter, sonst längst überwundener Zeit, sind aber doch wohl nichts anderes als das Resultat der Vereinigung zahlreicher kleiner Inseln zu einem einzigen Stadtgebiet908.

An der Kulturentwicklung von Hellas nehmen die Westgriechen [631] regen Anteil. Aus Himera ist der Lyriker Stesichoros, aus Rhegion Ibykos hervorgegangen. Wie Italien erzeugt Sizilien Sieger bei den Nationalspielen; auch auf der Insel sind die Tempelbauten, von denen die ältesten in Selinus und Syrakus erhaltenen noch dem 7. Jahrhundert angehören, Zeugen für die Macht und den Glanz der Städte. An innern Kämpfen hat es natürlich auch hier nicht gefehlt. Schon bei der Gründung von Himera um 649 erscheinen Verbannte aus Syrakus (o. S. 443); auch aus Gela wird von Parteikämpfen berichtet, in denen der Priester Telines vermittelt haben soll (Herod. VII 153). Meist sind die einzelnen Stadien der politischen Entwicklung in den Kolonien natürlich etwas später als am Agäischen Meer eingetreten, wenn auch die Ordnung des Rechtslebens durch schriftliche Gesetze gerade hier schon in sehr frühe Zeit fällt (o. S. 522). Als der älteste Tyrann der Westgriechen gilt Panaitios von Leontini (nach Euseb. um 615)909; es ist bezeichnend, daß hier zuerst die Krisis eintrat. Als Feldherr im Kampf mit Megara soll er die Ritterschaft überfallen und niedergemacht haben. Bekannter als er ist Phalaris von Agrigent910 geworden. Er hat sich schon bald nach Gründung der Stadt, um 571 v. Chr., der Tyrannis bemächtigt911; ein hohes Amt – nach der Legende [632] die Pachtung der Erbauung des Zeustempels auf dem Gipfel der Burg – bahnte ihm den Weg. Seine Grausamkeit ist früh sprichwörtlich geworden; »der erbarmungslose Phalaris, der im ehernen Stier die Menschen verbrannte, lebt überall in schlimmem Gedächtnis«, sagt Pindar (Pyth. I 185). Gegen die Sikaner hat er mit Erfolg gekämpft; die Angabe dagegen, daß er in Himera gegen die Warnung des Stesichoros zum Feldherrn erwählt sei und dadurch die Herrschaft gewonnen habe, gehört offenbar der Dichterlegende an. Schließlich wurde Phalaris gestürzt, sein Geschlecht ausgerottet912. Von dem weiteren Verlauf wird nur gemeldet, daß erst Alkamenes, dann Alkandros, der als milde gerühmt wird, an der Spitze der Stadt gestanden habe, und daß ihr Wohlstand trotz der inneren Kämpfe sich ständig hob (Herakl. pol. 37). In den übrigen sizilischen und italischen Städten ist die Tyrannis, wenn überhaupt, erst gegen Ende des 6. Jahrhunderts eingetreten. Meist bestanden noch die aristokratischen Verfassungen, so in Syrakus, wo die Grundbesitzer (γαμόροι) das Regiment in Händen hatten. Lokri in Unteritalien ist durch die strengen Gesetze des Zaleukos dauernd vor Verfassungskämpfen bewahrt worden.


Quelle:
Eduard Meyer: Geschichte des Altertums. Darmstadt 41965, Bd. 3, S. 625-633.
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