Edmund und Emma Edmund Wallendorf besuchte wie gewöhnlich an jedem schönen Sommerabende seine junge Freundin. Ihre Einsamkeit, ihre Trauer über den Tod einer geliebten Mutter, tausend wichtige und unwichtige Geschäfte, die er für sie zu besorgen hatte, machten ihm diese ...
Edmunds Schicksale Aus Allwills Papieren. Meine Universitätsjahre waren zu Ende. Nicht ohne ernste Wehmuth blickte ich aus dem blühenden Lebensfrühling in die schwülen Gefilde des Sommers hinüber, wo die Mühen der Erndte meiner warteten. Trennung von den Jugendgefährten, mit denen ...
Wilhelm Busch Eduards Traum (1891) Manche Menschen haben es leider so an sich, daß sie uns gern ihre Träume erzählen, die doch meist nichts weiter sind, als die zweifelhaften Belustigungen in der Kinder- und Bedientenstube des Gehirns, nachdem der Vater ...
Theodor Storm Eekenhof Es klingt wie eine Sage, und man könnte es fast für eine solche halten; an mehreren Orten soll es geschehen sein, und die Poeten haben hie und da einen Fetzen davon abgerissen, um ihn, jeder nach seiner ...
Eheren und Holzeren Die babylonische, die aztekische, die chinesische. Aber sprechen wir nicht mehr davon. Wer sich näher dafür interessiert, sei auf Otto Bergmanns Berge und Täler der Äonen, Jena 1804, Verlag Weidebach, 8°, Halbfranz, hingewiesen. Um 4700 vor Christi ...
Ein Abenteuer auf Ceylon
Arthur Schnitzler Ein Abschied Eine Stunde wartete er schon. Das Herz klopfte ihm, und zuweilen war ihm, als hätte er vergessen zu atmen; dann zog er die Luft in tiefen Zügen ein, aber es wurde ihm nicht wohler. Er hätte ...
Franziska Gräfin zu Reventlow Ein Bekenntnis Die junge Frau hat es mir selbst erzählt an einem Abend, als wir zusammen vor dem Kamin saßen, und das Märchenlicht der rotumschirmten Lampe in ihre träumerischen grauen Augen hineinsank. Wir hatten vorher ...
Theodor Storm Ein Bekenntnis Es war zu Ende des Juni 1856, als ich eine alte Verwandte zu ihrem gewöhnlichen Sommeraufenthalt in der Brunnenstadt Reichenhall begleitet hatte, diesem zwischen Felsen eingekeilten Brutnest, von dem man sich nur wundern muß, daß die ...
Luise Büchner Ein Dichter Novellen-Fragment
Ein Dichter Eine Erzählung aus den Vereinigten Staaten von Karl Hohenthal
Theodor Storm Ein Doppelgänger Vor einigen Jahren im Hochsommer war es, und alle Tage echtes Sonnenwetter; ich hatte mich in Jena, wie einst Dr. Martinus, in der alten Gastwirtschaft zum Bären einquartiert, hatte mit dem Wirt schon mehr als einmal ...
Ein einsam Herz Zehn Jahre waren vergangen seit jenem Abend, wo Luise allein geblieben war im Schloßgarten, allein auf der Welt. Sie lebte nicht mehr bei der Stiefmutter, die zu einer ihrer jüngern Töchter gezogen war: ein Legat des alten ...
Arthur Schnitzler Ein Erfolg Engelbert Friedmaier, der Sicherheitswachmann Numero siebzehntausendneunhundertzwölf, stand auf Posten zwischen der Kaiser Josef- und Taborstraße und dachte über sein verfehltes Leben nach. Drei Jahre waren verflossen, seit er als Feldwebel seinen Abschied vom Militär genommen und ...
Theodor Storm Ein Fest auf Haderslevhuus Im vierzehnten Jahrhundert in Nordschleswig war es, als dort im tiefen Buchenwalde der Ritter Klaus Lembeck auf seiner Höhenfeste Dorning saß. Sie war ihm nach dem Tode seines jütischen Weibes zugefallen; er hatte sein ...
Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde Am zweiten Pfingsttag war das sogenannte Webersche Zelt, ein öffentlicher Ort im Berliner Tiergarten, von Menschen allerlei Art und Gattung so überfüllt, daß Alexander nur durch unablässiges Rufen und Verfolgen dem verdrießlichen, durch ...
Ein Fürst des Schwindels von Ernst von Linden Nach authentischen Quellen
Ein Fürst-Marschall als Bäcker Humoristische Episode aus dem Leben des »alten Dessauers« von Karl May.
Ein glückliches Pfarrhaus »'s Letzt ist's Best!« lautet ein schwäbisches Sprichwort, das nicht allenthalben anwendbar ist. Auf Wilhelms Reise aber paßte es gut: das Pfarrhaus in Bergzimmern, mit dem er seine Familienreise schloß, mußte ihm den freundlichsten Eindruck zurücklassen ...
Ein guter Sohn ist auch ein guter Freund. Georg Merioneth, ältester Sohn eines höchst schätzbaren Edelmanns in Wallis, genoß wie seine Geschwister eine sorgsame häusliche Erziehung, indem die Güter des Herrn Merioneth von allen grossen Städten entfernt waren, und er ...