|
König Heinrich VIII.
Kardinal Wolsey
Kardinal Campejus
Capucius, Botschafter Kaiser Karls V.
Cranmer, Erzbischof von Canterbury
Herzog von Norfolk
Herzog von Buckingham
Herzog von Suffolk
Graf von Surrey
Lord Kämmerer
Sir Thomas Audley, Lord Siegelbewahrer
Gardiner, Bischof von Winchester
Bischof von Lincoln
Lord Abergavenny
Lord Sands
Sir Heinrich Guilford
Sir Thomas Lovell
Sir Anton Denny
Sir Nikolas Vaux
Sir William Sands
Cromwell, Wolseys Diener
Griffith, Marschall der Königin Katharina
Drei Herren vom Hofe
Doktor Butts, Leibarzt des Königs
Garter, Wappenherold
Haushofmeister des Herzogs von Buckingham
Brandon
Sergeant
Türhüter vor dem Saal des Staatsrats
Pförtner
Dessen Knecht[909]
Katharina, Königin von England
Anna Bullen
Eine alte Hofdame
Patienza, Kammerfrau der Königin Katharina
Verschiedene Herren und Flauen vom Hof, als stumme Personen. Weiber im Gefolge der Königin; Geister, die ihr erscheinen. Schreiber, Offiziere, Wachen, Gefolge, Volk usw.
Die Szene ist abwechselnd in London und Westminster; einmal in Kimbolton[910]
|
Ausgewählte Ausgaben von
König Heinrich VIII.
|
Buchempfehlung
»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
72 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro