Arbeiterwohnhäuser [1]

[276] Arbeiterwohnhäuser in Städten bilden sowohl in gesundheitlicher als sozialer und sittlicher Beziehung ein dringendes Bedürfnis der Neuzeit, besonders in größeren Städten, wo meist entsprechend billige und gesunde kleinere Wohnungen nicht zur Verfügung liehen und die Arbeiter, zum Nachteil ihrer Gesundheit, gezwungen sind, in feuchten Kellerwohnungen oder in dem Witterungswechsel zu sehr ausgesetzten Dachwohnungen, in Hintergebäuden, an schmutzigen und engen Höfen ihre Wohnung zu suchen und häufig genötigt sind, in kleinen, mangelhaft erleuchteten und schlecht gelüfteten Räumen mit vielen Mitgliedern ihrer Familie und oft mit Fremden das Zimmer zu teilen.

Während die größeren industriellen Unternehmungen (Krupp in Essen [5] und [26], S. 165; Dolfuß in Mülhausen [9], S. 548; Georg-Marien-Bergwerk- und Hüttenverein bei Osnabrück [27], S. 262; Nordd. Jutespinnerei und Weberei in Schiffbeck-Hamburg [27], S. 266; Maschinenfabrik »Howaldtswerke« in Dietrichsdorf bei Kiel [27], S. 269; Augsburger Kammgarnspinnerei zu Augsburg [27], S. 275; Farbwerke in Höchst a.M. [21]; die preußische Bergwerksverwaltung zu Saarbrücken; Schöller, Nevissen & Büchlers in Düren; Feiten & Guilleaume in Köln u.a.), ebenso wie größere landwirtschaftliche Betriebe nach dem Vorbilde Englands durch Anlage von Arbeiterkolonien ihren Arbeitern ein entsprechendes Heim geboten haben, während ferner in manchen Städten (Halle, Insterburg, Flensburg, Delft [15], Mannheim [14], Remscheid [9]. – S. 621, München-Gladbach [14] u.s.w.) auf genossenschaftlichem Wege oder durch gemeinnützige Bauvereine [9] Abhilfe geschaffen wurde, ist die Fürsorge für Arbeiter kleinerer Betriebe in[276] größeren Städten mit ihrer wechselnden Bevölkerung gerade dieser Gesellschaftsklasse eine weit schwierigere, da der Grund und Boden meist zu teuer ist, um bei selbst geringer Verzinsung des Anlagekapitals genügend billige Wohnungen herstellen zu können. Genossenschaften und gemeinnützige Gesellschaften, die an kleineren Orten segensreich gewirkt haben und die im allgemeinen darauf ausgehen, den Arbeiter durch Teilzahlungen zum Hausbesitzer und dadurch seßhaft zu machen, finden hier keinen rechten Boden, und wenn auch die Bestrebungen einzelner Privatleute und verschiedener Wohltätigkeitsvereine, angeregt durch das erfolgreiche Vorgehen der Londoner Lehrerin Octavia Hill in London [2], durch Ankauf und geeigneten Um- oder Neubau alter Häuser, möglichst im inneren Stadtgebiet, gesunde und billige Wohnungen herzustellen, von wesentlichem Erfolg gekrönt wurden, so reicht das doch nicht aus, und die Arbeiterwohnungsfrage als solche ist damit noch nicht gelöst. Eine ganz allgemeine Lösung kann sie auch nicht erfahren, da jedesmal die örtlichen Verhältnisse und Gepflogenheiten mit in Erwägung gezogen werden müssen. Für Berlin sind diese Verhältnisse und die Mittel zur Abhilfe der bestehenden Mißstände in der »Vereinigung Berliner Architekten« im Jahre 1891 zur Sprache gebracht [20] und in einer »Kundgebung« [20], S. 233, zusammengestellt worden. Ferner wurde in der am 25. April 1892 stattgehabten Sitzung der »Zentralstelle für Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen« diese Frage ganz allgemein besprochen [22]. Die Schwierigkeiten sind weniger bautechnischer als geschäftlich-praktischer Natur [20], S. 181, und häufig wird die Wohnfrage zur Grunderwerbsfrage [20], S. 172. Manche suchen die Lösung in der Mischung der Klassen. Im Vorderhause sollen die größeren Wohnungen für die bessergestellten Klassen, im Seitenflügel oder im Hinterhause die kleineren für den Arbeiter erstellt werden und durch höhere Belastung der vorderen Wohnungen, sowie durch entsprechend hohe Ladenmieten des Vorderhauses soll die geringe Miete der nach hinten gelegenen kleineren Wohnungen ausgeglichen werden [20], S. 200. Andre wünschen, in höherem Maße als seither, die Vereinigung auch der kleineren Arbeitgeber und der Arbeiter selbst zu gemeinsamen Unternehmungen in dieser Richtung [22], S. 254. Auch soll die Privatbautätigkeit oder diejenige von Aktiengesellschaften mehr für den Bau von Arbeiterhäusern herangezogen [20], S. 163, und durch Beleihung aus den Mitteln öffentlicher Versicherungsanstalten und ähnlicher Geldinstitute gefördert werden [20], S. 201 und [22], S. 254. In neuester Zeit haben sich fast in allen größeren Städten Deutschlands Vereine für den Bau billiger Wohnungen gebildet, die wohltätig wirken.

Ein großes Hindernis für die Ausnutzung des teuren städtischen Baugeländes bilden die häufig sehr tief angelegten Blocks. Wenn Quergebäude und kleinere Höfe, wie sie die Fig. 9, 10, 14 und 16 zeigen, vermieden werden sollen, müßte die Bauordnung für den vorliegenden Zweck die Teilung der noch unbebauten Blocks durch Nebenstraßen oder Straßen zweiter Ordnung gestatten [20], S. 233. Als passendes Maß für die Blocktiefe zur Errichtung: von mehrstöckigen, mit Seitenflügeln versehenen Häusern für Berliner und ähnliche Verhältnisse können 60–80 m gelten, so daß die Tiefe einer Baustelle, von der Straße aus gerechnet, 30–40 m beträgt [20], S. 182 und 233. Wo im Stadtinnern keine geeigneten oder entsprechend preiswürdigen Bauplätze zu finden sind, müssen[277] die Vororte in Frage kommen [20], S. 201, wobei günstige Verkehrsverhältnisse zu berücksichtigen oder neu zu schaffen sind.

Um dem Kostgänger-, Aftermiet- und Schlafburschenunwesen zu steuern, erscheint es zweckmäßig, für die unverheirateten Arbeiter besondere Herbergen als Kasernenbauten mit bestimmter Hausordnung zu errichten, wie dies z.B. vom Bochumer Verein [19], S. 29, und vom »Verein für das Wohl der arbeitenden Klassen« in Stuttgart [23] geschehen ist. Für Familien dagegen sind möglichst abgeschlossene kleine Wohnungen erwünscht, um ihnen ein behagliches Heim zu ermöglichen. Als Erfordernis für eine städtische Arbeiterwohnung können 1–2 Zimmer nebst Küche (wenn möglich mit kleiner Speisekammer oder lüftbarem Schrank), abgeschlossenem Vorplatz, Abort und Keller, sowie mit von drei oder vier dasselbe Haus bewohnenden Familien gemeinsam zu benutzender Waschküche, Hofraum und Bodenraum gelten. Für Ehepaare mit größeren Kindern ist eine zweite Schlafkammer durchaus erforderlich. Die Größe der Räume ist so zu bemessen. daß etwa 20–30 cbm Luftraum auf einen Erwachsenen. 10–15 cbm auf ein Kind kommen [27], S. 300. In Leinhausen [4]. [5] haben sich eine Stube von 20 qm, eine Kammer von 12 qm und ein Küchen- oder Flurraum von 11 qm Bodenfläche als hinreichend erwiesen; die Höhe der Zimmer kann zwischen 2,8 und 3,2 m angenommen werden. Statt eines Herdes in der Küche, die auch als Wohnraum benutzt werden kann, sind vielfach die sparsameren Kochöfen beliebt, die dem Bedürfnis entsprechend auch in eines der Zimmer geilem werden können und zugleich die Heizung bewirken. Weitere Beispiele ausgeführter Arbeiterwohnhäuser finden sich im Literaturverzeichnis unter [12], [28] und [30], während in den Arbeiten unter [29] auf Verbesserungen und Heiz- und Kochanlagen näher eingegangen wird.

Ein Gärtchen kann nur in Vororten mit billigen Bodenpreisen in Frage kommen. In diesem Fall wird man auch die »offene« Bebauungsweise nach Fig. 1 oder 2 anwenden. Fig. 2 zeigt eine verschränkte Anordnung der Häuser nach dem Vorschlage des Architekten Kutt [21], S. 518, die für Zweifamilienhäuser anwendbar ist und manche Vorzüge besitzt. Die freibleibenden Eckplätze können als Brunnen- und Kinderspielplätze dienen. Bei der offenen Bebauungsweise kann auch das Ideal einer Wohnung, das »Familienhaus«, verwirklicht werden, indem man die Häuser als Zwei- oder Vierfamilienhäuser, anderthalb- oder zweistöckig erbaut, so daß die einzelnen Familien in ihrer Abteilung unumschränkt schalten und walten können.

Als Grundrißvorbilder können Fig. 3 und 4 (Arbeiteransiedlung Baumhof bei Essen) dienen; vgl. [3] und [4]. Das einzelstehende Familienhaus wird meist zu teuer und eignet sich mehr für Unterbeamte u.s.w. Beispiele finden sich in [1], [3], [6] und [30]. Das Zweifamilienhaus wurde neuerdings bei einer Neuanlage in Höchst a.M. [21], S. 517, dem Vierfamilienhaus vorgezogen und erwies sich als billiger. Auch bei der »geschlossenen« Bauweise kann das Einfamilienhaus mit gemeinschaftlichen Scheidemauern in Reihen angeordnet werden, wie dies in Marienthal bei Wandsbeck [27], S. 265, in Höchst a.M. [21], S. 521, und in München-Gladbach [14] (s. Fig. 5) ausgeführt ist. Bei Anlagen solcher Einfamilienhäuser liegt die Möglichkeit vor, die Arbeiter durch Teilzahlungen allmählich zu Hausbesitzern zu machen, was namentlich die gemeinnützigen Baugesellschaften, die Genossenschaften und manche Arbeitgeber zur sittlichen Hebung der Arbeiter bezwecken. Die Kosten eines solchen Einfamilienhauses betragen je nach den örtlichen Verhältnissen, Bodenpreisen und je nach der Größe und Ausführungsweise 2000–5000 ℳ. Schwieriger wird diese humane Bestrebung, wenn[278] die Raumeinteilung so erfolgt, daß nach Fig. 6, 7 und 8 vier Wohnungen mit besonderen Eingängen, aber in getrennten Stockwerken des Hauses angebracht werden.

Ausschließlich zum Vermieten geeignet, weniger behaglich, aber durch die teuren Bodenpreise für größere Städte geboten erscheinen die Miet- oder Zinshäuser, in denen die Wohnungen in drei, vier oder mehr Stockwerken übereinander liegen und in Wohnungsgruppen geteilt sind, für die der Treppenraum, der Vorkeller, die Waschküche, der Trockenboden u.s.w. gemeinschaftlich ist, so daß die Reinigung dieser Räume abwechselnd von den Inhabern einer Wohnung der betreffenden Gruppe erfolgen muß, wodurch leicht Zwistigkeiten entstehen; jedoch kann eine gut bewachte Hausordnung und Verwaltung auch hier den Hausfrieden aufrechterhalten. Von großer Wichtigkeit für die Gesundheit ist es, eine jede Wohnung mit einem besonderen Abort zu versehen, ferner verlegt man die zu einer Wohnungsgruppe gehörige Waschküche am besten ins Dachgeschoß, neben den Trockenboden [27], S. 303, um das Eindringen des Wasserdampfes und Seifengeruchs in das Haus zu vermeiden, oder man legt besondere Waschhäuser im Hof an. In ersterem Fall muß natürlich für eine gute Wasserableitung und für wasserundurchlässige Dielung gesorgt werden. Der jährliche Mietpreis darf zwischen 160 und 240 ℳ. liegen.

Solche Miethäuser können als einzelne größere Gebäude oder Gebäudegruppen, wie die Johannes-Vereinshäuser in Dresden [17] (s. Fig. 9) und die Meyersche Häusergruppe in Berlin [19], S. 23 (s. Fig. 10), oder aber als ganze Blocks umgebende oder einnehmende Bauten hergestellt werden, wie z.B. die Blockbuildings in England oder die von dem »Verein zur Erbauung billiger Wohnungen« in Leipzig [27], S. 299 (s. Fig. 11), geschaffene Anlage, bei der jedes der 6 Häuser vier Wohnungen enthält, und das Blockinnere entsprechend der Gesamtzahl der Wohnungen in 104 kleine Gärtchen geteilt ist (a ist ein gemeinschaftlicher Trockenplatz, b ein Spielplatz, c das Waschhaus und d ein Kinderhort). Bei den englischen Anlagen dieser Art werden die Treppen durch Anbringung von Galerien so angeordnet, daß sie bis zu der Abschlußtür der einzelnen Wohnungen frei liegen und von der Straße oder vom Hof aus übersehen werden können [19], S. 28. Solche Anlagen bedürfen jedoch eines statutenmäßigen Schutzes, damit das Blockinnere nicht im Laufe der Zeit durch Quergebäude, Werkstätten, Stallungen u. dergl. verbaut wird, auch wird eine solche Anlage, wenn sie sich bezahlt machen soll, meist zu kostspielig. Für eine zweckentsprechende Ausnutzung der besonders in Berlin vorkommenden tiefen Blocks für Arbeiterwohnhäuser wurden verschiedene Vorschläge gemacht. Architekt Goeke [16], S. 509, bebaut den Bauplatz nach Fig. 12 und bringt eine Grundrißausbildung in Vorschlag, die in Fig. 13 bis zur Symmetrielinie α b (s. Fig. 12) dargestellt und bei der die Vermeidung von Korridoren und des sogenannten »Berliner Zimmers« sowie die Anbringung einer Altane A vor den meisten Küchen hervorzuheben ist, die zum Ausklopfen und Lüften der Sachen[279] dienen soll, den Zugang zum Abort enthält und von der aus Kehrichtschachte K hinunterführen. Architekt Messel [20], S. 181, löst die Aufgabe durch Einschaltung mehrerer Höfe für einen sehr tief liegenden, nur schmal zur Straße vortretenden Bauplatz nach Fig. 14, für welche Anordnung sich Grundrisse nach Fig. 15 verwenden lassen, T sind die Treppenanlagen, W die Waschhäuser. Regierungsbaumeister Goldschmidt [20], S. 125, sucht die Blockbebauung nach Fig. 16 und 17 dem in Berlin sonst üblichen Grundriß anzupassen. Die ausgeführte Anlage der Meyerschen Häuser [19], S. 23, s. Fig. 10, bei der, analog der Blockeinteilung durch querführende Nebenstraßen, die Häuser in Abständen von 9 m hintereinander liegen und die Aborte im Hof in besonderen kleinen Gebäuden A untergebracht sind, ist zur Nachahmung nicht sehr zu empfehlen (s. auch [17], S. 266, Fußnote).

Die Ausführung muß eine einfache, geringe Abnutzung und wenig Ausbesserungen sichernde, möglichst solide sein, die sich jedoch vom Landesüblichen nicht weit entfernen darf.

Für Berliner Verhältnisse empfiehlt Architekt Goeke [16], S. 510: außer einigen aus geputztem Drahtgeflecht hergestellten Seitenwänden alle Wände solid zu mauern und mit Wasserkalk zu putzen, die Einfassung der Oeffnungen, den Sockel und die Band- und Hauptgesimse aus Klinkern oder Formziegeln herzustellen, die Brüstungen mit Blech abzudecken, für die Dachdeckung Falzziegel anzunehmen und die Keller zu überwölben. Statt der Klinker und Falzziegel wird man unter Umständen auch billigen Sandstein und Schiefer wählen können. Auf den Baugrund aufgesetzte Erdgeschosse sind ferner in drei Schichten mit Aussparung von Luftzügen zu unterpflastern, die Wände und Decken der Waschküchen und Baderäume sind auszufugen und mit Oel zu tränken, ihr Fußboden ist zu asphaltieren, während die Durchfahrten und Höfe mit Klinkern zu pflastern sind. Die Treppenhaus- und Küchenwände sind 1 m hoch mit Wasserkalk zu putzen und mit Oelfarbe zu streichen, im übrigen genügt gewöhnlicher Putz mit Leimfarbenanstrich, allenfalls sind die Wohnstuben einfach zu tapezieren. Die Treppen sind zwischen Eisenträgern zu wölben, die Stufen aufzumauern und auf diese Trittbohlen zu schrauben. Die Geländer sind möglichst dicht und stark herzustellen. Für die Decken- und Fußbodenausbildung ist zu empfehlen, die Balkenköpfe auf einer die Feuchtigkeit abhaltenden Teerpappbahn aufzulagern und vor ihnen eine Luftschicht frei zu lassen, die in geputzten Wänden durch kleine Zinkröhren, in gefugten durch eine offen gelassene Stoßfuge mit der Außenluft in Verbindung bleibt. Die Zwischendecke besteht am besten aus Gipsdielen, mit denen auch die nach unten vorstehenden Balken bekleidet werden können. Ueber die Sandfüllung ist sodann zur Abhaltung der Durchsickerung etwaiger Feuchtigkeit von oben und des Aufsteigens der verbrauchten Luft von unten unter der Dielung ein Tuch aus Dachleinen aus der Fabrik von Weber-Falkenberg in Köln auszuspannen. Die Altane endlich kann mit einem engmaschigen Eisengeländer versehen und mit Wellblech abgedeckt werden, das mit einem Asphaltestrich bedeckt wird.


Literatur: [1] Klasen, L., Die Arbeiterhäuser in ihrer baulichen Anlage und Ausführung, sowie die Anlage von Arbeiterkolonien, Leipzig 1879. – [2] Homes of the London poor, 2. Aufl., London 1883. – [3] Schmölcke, J., Das Wohnhaus des Arbeiters, Bonn 1883. – [4] Die Arbeiterkolonie Leinhausen bei Hannover, Zeitschr. d. Arch. u. Ing.-Ver. zu Hannover 1884, S. 555. – [5] Die Arbeiterkolonien von Krupp, in Mülhausen, Stuttgart und Leinhausen, Deutsche Bauztg. 1884, S. 548; Die Kruppschen Arbeiterkolonien in Alfredshof, Altenhof und Friedrichshof, Zentralbl. d. Bauverw. 1900, S. 577; Arbeiterquartier in Champagne s. Seine, Nouv. ann. de la constr. 1902, S. 151. – [6] »Klein aber mein«, sieben Projekte für einzeln stehende Häuschen mit Stall von E. Schindler-Escher, Zürich 1886. – [7] Frankfurt und seine Bauten, Frankfurt a.M. 1886, S. 277. – [8] Schmoller, Ein Mahnruf in der Wohnungsfrage, Jahrb. f. Ges. Verw. und Volkswirtschaft im Deutschen Reich, 1887, Heft 2, S. 1; Die Arbeiterwohnungsfrage, Wochenbl. für Bauk. 1887, S. 451. – [9] Ueber gemeinnützige Bauvereine, Deutsche Bauztg. 1888, S. 597, 615, 621. – [10] Arbeiterwohnhaus der Gasfabrik zu Reich bei Dresden, Deutsche Bauztg. 1888, S. 129. – [11] Trüdinger, O., Die Arbeiterwohnungsfrage und die Bestrebungen zur Lösung derselben u.s.w., Jena 1889. – [12] Familienhäuser für Arbeiter, Unterbeamte u.s.w., Deutsche Bauztg. 1889, S. 325; Familienhaus für 4 Arbeiter, Baugewerksztg. 1898, S. 613; 1899, S. 369. – [13] Die Arbeiterwohnhäuser der gemeinnützigen Bauges. zu Mannheim, Deutsche Bauztg. 1889, S. 395. – [14] Arbeiterwohnhäuser in München-Gladbach, Deutsche Bauztg. 1889, S. 575. – [15] Arbeiterkolonie im Agnetapark zu Delft, Zentralbl. d. Bauverw. 1889, S. 396. – [16] Das Arbeitermietshaus in Berlin, Deutsche Bauztg. 1890, S. 501, 508, 522. – [17] Häusergruppen des Johannes-Vereins in Dresden, Sebnitzer Str. 27, 29, 31, Deutsche Bauztg. 1890, S. 264. – [18] Hamburg und seine Bauten, Hamburg 1890, S. 199. – [19] Stübben, J. Der Städtebau, Handb. d. Arch., Teil IV, 9. Halbband, Darmstadt 1890, S. 25–31. – [20] Die Arbeiterwohnfrage, Deutsche Bauztg. 1891, S. 119, 123, 162, 170, 181, 200, 233, 241. – [21] Arbeiterwohnungen der Farbwerke in Höchst a.M., Deutsche Bauztg. 1892, S. 517. – [22] Die Arbeiterwohnfrage, Deutsche Bauztg. 1892, S. 253 und 265. – [23] Arbeiterheim in Stuttgart, Deutsche Bauztg. 1892, S. 564. – [24] Arbeiterhäuser der Lokomotivfabrik Henschel in Kassel, Deutsche Bauztg. 1893, S. 324. – [25] Arbeiterkolonie Haselhorst bei Spandau, Deutsche Bauztg. 1893, S. 103. – [26] Arbeiterwohnungen,[280] Schweiz. Bauztg. 1893, Bd. 2, S. 43, 50, 165, 172, 177. – [27] Jul. Post und Albrecht, Mutterstätten persönlicher Fürsorge von Arbeitgebern, Berlin 1893, Bd. 2. – [28] Fabrikdorf Port Sunlight bei Liverpool, Zentralbl. d. Bauverw. 1899, S. 133. – [29] Meyer, H., Erbauung, Einrichtung und Kosten von Arbeiterwohnungen, Ztschr. f. Arch. u. Ing.-Wesen 1902, S. 237. – Olshausen, Verbesserung der Arbeiterwohnungen in verschiedenen Großstädten, Gesundh.-Ing. 1900 S. 58; Nußbaum, Küche- und Heizanlagen für Arbeiterwohnhäuser, Gesundh.-Ing. 1900, S. 161. – [30] Stübben, J., Ausgeführte Arbeiterwohnhäuser der Rheinprovinz, Festschrift d. Rhein. Ver. z. Förderung des Arbeiterwohnungswesens, Düsseldorf 1902.

L. von Willmann.

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Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 1 Stuttgart, Leipzig 1904., S. 276-281.
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