Dinge an sich

[17] Dinge an sich heißen nach Kant die Dinge in ihrer von den subjektiven Anschauungs- und Denkformen unabhängigen Beschaffenheit. Während der transzendentale Idealismus (s. d.) mit Kant die Unerkennbarkeit der D. a. s. behauptet, glaubt der transzendentale Realismus (Schopenhauer, Schelling, Herbart, v. Hartmann) ihr Wesen auf direktem oder indirektem Wege näher bestimmen zu können.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 5. Leipzig 1906, S. 17.
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