Dobrilugk

[72] Dobrilugk, Stadt im preuß. Regbez. Frankfurt, Kreis Luckau, an der Kleinen Elster, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Halle-Kottbus und Berlin-Elsterwerda, hat eine evang. Kirche, Schloß, Amtsgericht, Oberförsterei und (1900) 1446 Einw. – Das einst berühmte Cistercienserkloster D., 1184 vom Markgrafen Dietrich von Landsberg gestiftet, wurde 1540 säkularisiert und in eine Domäne verwandelt, die 1624 durch Kauf an Johann Georg I. von Sachsen überging. Sein Sohn Christian I. von Sachsen-Merseburg gründete 1664 die Stadt, die 1814 an Preußen fiel. Die Klostergebäude wurden 1852 durch Feuer zerstört.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 5. Leipzig 1906, S. 72.
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