Gestell

[749] Gestell, der untere verengerte Teil eines Schachtofens, namentlich eines Eisenhochofens. Bei Maschinen die Gesamtheit der unbeweglichen Teile, die das Gerüst, den Rahmen bilden. Bei Fuhrwerken der untere tragende Teil.- Im Militärwesen ist G. mit Unterlage eine Holzkonstruktion zum Festlegen des Gewehrs auf der Brustwehr des Laufgrabens. Es findet im Festungskrieg Anwendung, um Ziele mit indirektem Schuß oder bei Dunkelheit zu beschießen. Das G. muß bei Tageslicht eingerichtet werden.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 7. Leipzig 1907, S. 749.
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