Waldbau

[323] Waldbau (Waldbaulehre), die Lehre von den Methoden und Regeln, wie unter Beachtung der obwaltenden Standortsverhältnisse die Bestandsgründung (s. d.) auszuführen ist, anderseits auch die Maßregeln, durch die eine gedeihliche Entwickelung vorhandener Bestände erreicht wird. Diese Maßregeln werden in der Lehre von der Bestandspflege (s. d.) zusammengefaßt. Vgl. G. L. Hartig, Lehrbuch für Förster, 1. Abschnitt: Holzzucht (11. Aufl., Stuttg. 1877); Cotta, Anweisung zum W. (9. Aufl., Dresd. 1865); Stumpf, Anleitung zum W. (4. Aufl., Aschaffenb. 1870); Gwinner, Der W. (4. Aufl. von Dengler, Stuttg. 1858); Heyer, Der W. (5. Aufl. von Heß, Leipz. 1906 ff., 2 Bde.); Burckhardt, Säen und Pflanzen (6. Aufl., Trier 1892); Pfeil, Die deutsche Holzzucht (Leipz. 1860); Gayer, Der W. (4. Aufl., Berl. 1898); Weise, Leitfaden für den W. (3. Aufl., das. 1903); Fürst, Pflanzenzucht im Walde (3. Aufl., das. 1897); Borggreve, Holzzucht (2. Aufl., das. 1891).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 20. Leipzig 1909, S. 323.
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