Kastner [2]

[366] Kastner, Abraham Gotthelf, geb. den 27. Sept. 1719 in Leipzig; wurde 1746 Professor der Mathematik daselbst u. 1756 der Naturlehre u. Geometrie in Göttingen, wo er den 20. Juni 1800 starb; seine Büste in der Bibliothek in Göttingen ließ Herzog Friedrich August von Braunschweig-Öls aufstellen. K. war einer der witzigsten Köpfe seiner Zeit; er schr.: Sinngedichte, Gießen 1782; n.A. von Justi, Frankf. 1800; dazu 30 Briefe u. mehre Sinngedichte, herausgegeben von Amalie v. Gehren, Darmstadt 1810; Geschichte der Mathematik, Gött. 1796[366] –1800, 4 Bde.; Anfangsgründe der Mathematik, ebd. 1758–69, 4 Thle. (unter eigenen Titeln mehrmals theilweise, bis 1800 sechsmal, aufgelegt), 3. Aufl., Altenb. 1783, 2 Thle; Gesammelte poetische u. prosaische schönwissenschaftliche Werke, Berl. 1841, 4 Thle.; Briefe in Kinds Harfe, 8. Bd. u. in E. Spangenbergs Neuem vaterländischen Museum, 3. Bd. K-s Biographie von Heyne, Gött. 1804.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 9. Altenburg 1860, S. 366-367.
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