Hug

[606] Hug, 1) Johann Leonhard, namhafter kath. Theolog, geb. 1765 in Konstanz, wurde 1789 Priester, 1791 Professor der Theologie in Freiburg, gest. daselbst 11. März 1846. Unter seinen Schriften hat bleibenden Wert seine »Einleitung in die Schriften des Neuen Testaments« (Stuttg. 1808; 4. Aufl. 1847, 2 Bde.). Mit Hirscher u. a. gab er die »Zeitschrift für Theologie« (Freiburg 1839–42, 8 Bde.) heraus.

2) Arnold, Philolog, geb. 26. Mai 1832 in Buch am Irchel im Kanton Zürich, gest. 17. Juni 1895 in Zürich, studierte seit 1850 in Zürich und Bonn, wurde 1855 Hilfslehrer in Stettin, 1856 Lehrer, später Prorektor am Gymnasium in Winterthur (bis 1869), daneben 1867 Privatdozent in Zürich und 1869 ordentlicher Professor der klassischen Philologie daselbst. H. machte sich verdient durch die Ausgabe des Äneas Tacticus (Leipz. 1874), von Platons »Symposion« mit Anmerkungen (das. 1876, 2. Aufl. 1884), von Xenophons »Anabasis« (das. 1878) und »Kyropädie« (das. 1883); sonst schrieb er: »Studien aus dem klassischen Altertum« (Freiburg 1881).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 9. Leipzig 1907, S. 606.
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