Mandrill

[819] Mandrill (M. Cuv.), Affen, früher zu den Pavianen gerechnet, später als eignes Geschlecht aufgestellt;.ausgezeichnet durch die Schnauze, die bei ihnen länger als bei andern Affen ist, durch die nackten gefurchten Wangen u. den kurzen Schwanz; Arten: a) Gemeiner Mandrill (Waldteufel, Boggo, Choras, Cynocephalus s. Mandrill Mormon.), graubraun, oben ins Olivengrüne, mit gelbem Barte, die gefurchten Backen blau, Nase feuerroth (bei den Alten), Schenkel violett; wird 5 Fuß hoch, hat starkes, langes Gebiß, bes. große Eckzähne; frißt Früchte, Eier, deren er wohl acht in seinen Backentaschen tragen kann; brüllt löwenartig, geht auf allen Vieren, lebt in Afrika u. Ceylon, verfolgt wird er gefährlich; der junge Mandrill ist weniger lebhaft gefärbt u. der Haarbusch auf dem Kopfe noch nicht so lang. Man hielt ihn sonst unter dem Namen C. s. M. maimon für eine besondere Art; b) Drill (M. leucophaeus), gelblich grau, schwarz im Gesicht, im Alter wird das Kinn roth.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 10. Altenburg 1860, S. 819.
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