Die altkretische Kultur des Kamaresstils

[783] 513. Gegen Ende des dritten Jahrtausends beginnt auf Kreta ein mächtiger Aufschwung, durch den die Insel alsbald [783] ihre nördlichen Nachbarn weit überflügelt hat. Wohl das älteste Zeugnis desselben bringt eine rechteckige Kammer, deren Überreste sich, neben zahlreichen anderen Gelassen, am Westhof des Palastes von Phaestos erhalten haben. In der Mitte ist in den Boden eine Opfertafel von grobem dunklem Ton eingelassen, deren Rand mit Reihen von S-förmigen Spiralfiguren und kleinen Rindern geziert ist, die mit einem Stempel eingedrückt sind. An den Wänden sind niedrige Steinbänke angebracht, auf denen Schalen, Tassen, Krüge von Stein und Ton stehen; auch ein Siegel und ein Siegelabdruck in Kreide haben sich hier gefunden. Hier ist also ein altes Heiligtum erhalten, wie es scheint eine Kapelle ohne Kultbild. Die Gefäße und die Dekoration der Opfertafel zeigen, daß sie in einer Zeit angelegt ist, als die älteren Formen sich reicher auszugestalten begannen. Von dieser Übergangszeit (Middle Minoan I) haben sich auch sonst mancherlei Überreste gefunden, so in Knossos und in Gräbern und Häusern in Palaekastro; auch ein heiliger Bezirk auf dem Berge Petsofa bei Palaekastro gehört ihr an, der angefüllt ist mit kleinen tönernen Votivfiguren von Menschen, Tieren und einzelnen Gliedmaßen. Die Männer sind nur mit einem schmalen weißen Lendenschurz bekleidet, in dessen Gürtel ein kurzer Dolch steckt; außerdem tragen sie hohe, strumpfartige Schuhe. Die Frauen tragen eine hohe Zipfelmütze und einen langen buntgemusterten Rock, der vorn geschlitzt und durch einen Gürtel zusammengehalten ist; der Halskragen steht hoch und steif, so daß die Brüste sichtbar werden. Sehr auffallend ist, daß beide Geschlechter das Haar kurz geschoren haben.


Die Kammern von Phaestos: PERNIER, Mon. ant. dei Lincei XIV 405ff. 477ff. Taf. 34-36. Rendiconti dei Lincei XIV, 1907, 285ff. Die Opfertafel auch Antiq. crétoises I pl. 9. – Palaekastro: Annual IX 302f. – Petsofa: MYRES, Annual IX 356ff.; Antiq. crét. I pl. 33. Ähnliche Figuren aus Sitia Εφ. αρχ. 1906; Antiq. crét. II 34.


514. Aus diesen Vorstufen ist alsbald eine voll entwickelte Kultur erwachsen, deren Mittelpunkt die älteren Paläste von Knossos und Phaestos bilden. Wie diese beiden Herrschersitze [784] mit ihren Städten sich zu einander verhalten haben, ob im Zentrum der Insel zwei durch das Gebirge getrennte Reiche bestanden, von denen das eine den Norden, das andere den Süden beherrschte, oder ob der König zwei Residenzen besaß, wissen wir nicht. Sehr auffallend ist, und scheint auf gesicherte und friedliche Verhältnisse hinzuweisen, daß beide Städte und überhaupt alle Ansiedlungen auf Kreta sowohl in dieser wie in der folgenden (mykenischen) Epoche völlig unbefestigt waren, während doch z.B. die gleichzeitige zweite Stadt von Phylakopi auf Melos (§ 511) sich mit einer Mauer umgeben hat, ebenso wie die weit ältere Burg der zweiten Stadt von Troja und die Burgen des griechischen Festlands. – Im übrigen sind die Königssitze von Knossos und Phaestos nach demselben Schema angelegt. Die Paläste bestehen aus zahlreichen Zimmern, mit Korridoren, Magazinen und Kellern, die sich um riesige rechteckige Höfe gruppieren. Die Wände von Luftziegeln ruhen auf einer über den Erdboden aufragenden Unterlage von regelmäßig geschichteten Bruchsteinen; steinerne Pfeiler stützen die Decken, und nicht selten auch runde Holzstämme, mit kreisrunder Basis von Stein und einem rechteckigen Tragstein, auf dem die Deckbalken ruhen. Der Fußboden besteht aus einem Lehmestrich, die Wände sind mit Gips beworfen und bemalt. Im einzelnen scheint sich der Grundriß dieser Bauten noch kaum herstellen zu lassen, da sie nicht nur nach ihrer Zerstörung in der folgenden Periode durch große Neubauten ersetzt sind, sondern auch schon vorher eingreifende Umbauten stattgefunden haben.


Daß EVANS die Ergebnisse der Ausgrabungen in Knossos alljährlich sofort im Annual veröffentlicht hat, verdient die höchste Anerkennung; aber dadurch wurden Widersprüche und Wechsel der Auffassung unvermeidlich (vgl. auch die Angaben MACKENZIES in dem Aufsatz über The Middle Minoan pottery of Knossos J. Hell. Stud. XXVI und die kurze Zusammenfassung von BURROWS § 504 A.), die durch DÖRPFELDS sehr einschneidende und fördernde Untersuchungen MAI. XXX. XXXII und MACKENZIES Entgegnung Annual XI noch vermehrt sind. S. weiter NOACK, Ovalhaus und Palast in Kreta, 1908, wodurch seine frühere Arbeit Homerische Paläste, 1903, ergänzt und berichtigt wird. Für den Laien [785] ist es daher noch nicht möglich, über die zahlreichen Einzelfragen auch nur einigermaßen ein Urteil zu gewinnen; ich habe mich daher mit wenigen allgemeinen Angaben begnügen müssen. – Die Säulen dieser Epoche zeigt die Nachbildung in Ton aus dem archaischen Sanktuar von Knossos Annual VIII 29; auf den runden Deckbalken, die sie tragen sitzen Tauben (§ 517).


515. Die Kultur, die uns in den verschütteten Trümmern und den oft noch zum Teil erhaltenen Kammern dieser Paläste entgegentritt, wird am schärfsten charakterisiert durch die Tongefäße. Aus der Bemalung mit geometrischen Ornamenten, zu denen jetzt Spiralen hinzugekommen sind, und zwischen die man gelegentlich einmal auch einen Fisch, eine Ziege oder einen Zweig setzte, ist ein neuer Stil erwachsen, dessen Hauptabsicht ist, durch die Pracht bunter glänzender Farben zu wirken. Neben dem tiefen Schwarz (oder Dunkelbraun) und dem hellen Gelb, die bei den alten Gefäßen den Grundton angaben, verwendet man Weiß und Rot; das ganze Gefäß wird von der buntgemusterten Zeichnung umschlossen und belebt. Lineare Ornamente, Kreise und Rosetten wechseln mit Spiralen und stilisierten Wasserpflanzen, Blättern und Blüten. Eine realistische Nachbildung der Natur und gar eine Darstellung lebender Wesen wird im Gegensatz zu dem älteren Stil durchaus vermieden; das ganze Gefäß soll als eine buntbelebte Einheit wirken. Dem entspricht die gefällige Form, die dünnen Wände, die zierlich gerundeten Henkel der Tassen und Schalen, der Becher und Kannen, die oft einen ganz modernen Eindruck machen. Unverkennbar ist dabei die Nachbildung metallener Gefäße; diese tritt deutlicher darin hervor, daß man bei manchen Gattungen versucht hat, den Farbeneffekt durch plastische Ornamente, Knöpfe, Wellenlinien u.ä. zu erhöhen. Dadurch wird erwiesen, daß jetzt die Matallkultur zu voller Herrschaft gelangt ist, wenn sie auch in dieser Epoche nur wenige direkte Zeugen hinterlassen hat. – Die Blütezeit dieses Stils, den wir nach der Ortschaft Kamares am Ida, wo zuerst Gefäße dieser Art gefunden wurden, Kamaresstil nennen, fällt um 1900 v. Chr., wie die sich ständig mehrenden Funde derartiger Gefäße in[786] Aegypten aus der Mitte und zweiten Hälfte der zwölften Dynastie beweisen (§ 291); in diese Zeit werden wir auch die Erbauung der Paläste setzen dürfen.


Die ersten »Kamares«vasen sind in der Grotte bei Kamares am Ida gefunden worden: Mon. Ant. VI pl. 9f. Seitdem sind sie in Knossos, Phaestos, Palaekastro, Gurnia, der Grotte des Lasithigebirges (§ 521) u.a. in großer Zahl gefunden worden. Es ist der Stil derjenigen Schalen des 4. und 5. Schachtgrabes von Mykene, die FURTWÄNGLER und LÖSCHCKE als ersten mykenischen Stil bezeichnet haben. Im allgemeinen s. HOGARTH und WELSH, J. Hell. Stud. XXI. MACKENZIE ib. XXIII und XXVI. Besonders wichtige Exemplare: Mon. Ant. XIV Taf. 42. 43. J. Hell. Stud. XXIII pl. 5. 6. Annual IX pl. 2; zahlreiche weitere in Antiq. crét. Die Kamaresvase aus einem Grabe in Abydos, das dem Ende der 12. Dynastie angehört, ist jetzt von GARSTANG, Annals of Archaeol. and Anthropol., Liverpool 1913, V 107ff. veröffentlicht.


516. Gleichzeitig hat sich auf Kreta auch eine Schrift zu entwickeln begonnen. Sie ist erwachsen aus Bildzeichen, Figuren von Menschen und Gliedmaßen, Waffen und Werkzeugen-darunter sehr häufig die Doppelaxt –, Schiffen, Tierfiguren, Zweigen und Blüten, Himmelskörpern u.a. und vielleicht manchmal auch lediglich Kombinationen von Strichen, wie sie teils einzeln, teils zu Gruppen verbunden, auf den Siegeln (§ 510) erscheinen. Daraus hat sich dann eine hieroglyphische Kursive entwickelt, die sich eingeritzt auf zahlreichen durchlochten Tonprismen und runden Scheiben von Ton und vielfach auch neben dem Abdruck von Bildsiegeln findet. Bei den älteren Siegeln kann man zweifeln, ob den auf ihnen verwendeten Zeichen wirklich ein Lautwert zukommt und ob sie nicht vielmehr lediglich Symbole sind, die eine Person oder einen Begriff andeuten sollen, wie die Symbole der Vorstufen der aegyptischen Schrift (§§ 200. 202) auch; bei den Tonprismen und Tontäfelchen da gegen ist der Schriftcharakter unbestreitbar. Sehr gewöhnlich sind auf ihnen Zahlzeichen, denen das Dezimalsystem zu Grunde liegt; so scheinen sie Inventarverzeichnisse zu sein, die an die Vorratskrüge, Kästen und Repositorien der Magazine der Paläste angehängt wurden. In der Folgezeit haben sich daraus zwei Systeme linearer Kursive entwickelt, eins, das über [787] ganz Kreta verbreitet ist, und ein zweites, das nur in Knossos und auch hier nur in der letzten Epoche der kretischen Kultur, nach dem Umbau des alten Palastes, gebräuchlich ist und hier das andere System verdrängt hat. Bei der Entstehung dieser Schrift hat offenbar das aegyptische Vorbild eingewirkt so gut wie bei der Einführung des Siegels, wenn man auch das Schriftsystem selbständig in Anlehnung an die einheimische Kunst gestaltete.


Bekanntlich hat EVANS die »piktographische« kretische Schrift schon 1894, lange vor Beginn der Ausgrabungen, auf den Siegeln entdeckt (J. Hell. Stud. XIV. XVII); jetzt hat er das reiche Material in dem Werk: Scripta Minoa (Vol. I 1909, enthält eine Übersicht, die Bilder und die hieroglyphische Kursive, und den Diskos von Phaestos) zu veröffentlichen und zu analysieren begonnen, mit zum Teil überkühnen Kombinationen.


517. Kamaresgefäße sind von Kreta aus nach den Kykladen (so nach Melos) und dem griechischen Festlande exportiert worden, wenn auch nicht gerade in großer Zahl; die spätere gewaltige Ausdehnung des kretischen Einflusses ist dieser Epoche noch fremd. Die regen Beziehungen zu Aegypten haben wir bereits kennen gelernt. Sie treten in der Kultur der folgenden Epoche noch viel greifbarer hervor, sowohl auf technischem Gebiet wie in der Übernahme von künstlerischen Motiven und einzelnen Symbolen; und manches davon mag bereits in weit älterer Zeit nach Kreta gekommen sein, wenn es auch in den Denkmälern nicht nachweisbar ist. Noch viel wesentlicher aber ist die Wirkung, welche das Pharaonenreich schon allein durch seine Existenz ausübte. Kreta und die Welt des Aegaeischen Meers stand zu ihm etwa in demselben Verhältnis wie die germanischen Stämme und ihre Fürsten zum Römerreich. Der Verkehr mit dem Niltal, den man gar nicht entbehren konnte, wirkte ununterbrochen kulturfördernd; man bezog von hier nicht nur Waren, sei es durch Raub, sei es durch Handel, sondern auch Anregungen, und wenn die Fürsten von Phaestos und Knossos daran gingen, sich große Paläste zu bauen, so hat der Hofhalt des Pharao dazu unzweifelhaft das Vorbild gegeben. – Auch mit Kleinasien [788] haben natürlich andauernd Verbindungen bestanden; für sie legt das beiden Gebieten gemeinsame Kultsymbol der Doppelaxt Zeugnis ab, von dem sich zur Zeit noch nicht entscheiden läßt, ob es von Kleinasien nach Kreta oder umgekehrt von hier zu den Karern und den Chetitern gekommen ist. In der Folgezeit ist kleinasiatischer Einfluß mit Sicherheit zu erkennen, und es ist sehr wohl möglich, daß manche von hier übernommene Typen, wie die seltsamen Mischwesen, die Stellung der Gottheiten auf Berge, ihre Verbindung mit Löwen u.a., namentlich auch in antithetischen Gruppen, schon in die Kamareszeit zurückreichen; denn daran, daß die Gestaltung der Religion auf Kreta damals schon im wesentlichen die gleiche war wie später, selbst wenn inzwischen ein neues Volk hier die Herrschaft gewonnen haben sollte, ist nicht zu zweifeln. Das wird denn auch durch vereinzelte Denkmäler bewiesen, so z.B. die tönerne Nachbildung von drei Säulen mit darüber liegendem Gebälk, auf dem Tauben sitzen, in einem Kultraum des alten Palastes von Knossos (§ 514 A.): das ist eine abgekürzte Darstellung des Tempels der aus der späteren Zeit wohlbekannten Taubengöttin. Manche dieser Motive gehen über Kleinasien weiter auf Babylonien zurück. Fraglich ist aber, ob zu diesen auch die zwar erst aus wesentlich späterer Zeit stammenden, aber ganz primitiv erscheinenden Tonidole gehören, bei denen aus einem niedrigen Toncylinder der Oberkörper einer Göttin herauswächst, bald mit ausgestreckten, seltsam verzerrten Armen, bald mit den Händen gegen die Brüste pressend, gelegentlich mit einer Taube auf dem Kopf oder einer Schlange am Arm. Früher hatte ich hier Verwandtschaft mit der ba bylonisch-cyprischen Göttin des Geschlechtslebens angenommen, wie bei dem Bleiidol aus Troja (§ 498); aber bei den kretischen Idolen fehlt die charakteristische Haartracht und der Schmuck vollkommen, und so gehören sie doch wohl eher mit den Steinidolen von Troja und den Inseln (§§ 494. 512) und den Tonfiguren aus Thessalien (§ 509, vgl. § 510 Anm. 1) zusammen.


Übersicht der Kamaresgefäße außerhalb Kretas: FIMMEN, Zeit und Dauer der kret.-myk. Kultur S. 35ff. REISINGER, Kret. Vasenmalerei [789] S. 12ff., der gezeigt hat, daß sich die Kamarestechnik noch über die Kamareszeit hinaus fortsetzt und die jener angehörigen Scherben des 4. und 5. Schachtgrabes in Mykene jünger (Zeit von Late Minoan I) sind; eine Nachwirkung der Kamaresvasen liegt auch auf Melos vor. Ferner hat er S. 36ff. gezeigt, daß sich auf Melos (Phylakopi) keineswegs gleichzeitig mit der Kamareszeit auf Kreta ein »früh- oder vormykenischer« naturalistischer Stil entwicklet hat, wie ich im Anschluß an die Herausgeber angenommen hatte, sondern daß die betreffenden Gefäße unvollkommene Nachbildungen der kretischen Ware des Late Minoan I sind. Das hat die Nachprüfung in Phylakopi Annual XVII weiter bestätigt. Dadurch hat sich die Auffassung der ganzen Entwicklung nicht unwesentlich verschoben. – Eine Kamaresscherbe aus Kurion auf Cypern: FORSDYKE, J. Hell. Stud. XXXI III no. 1. – Über die Beziehungen der kretischen Religion zu Kleinasien s.H. PRINZ, MAI. 35, 149ff. (§ 505 A.). Idole der Göttinnen aus einem Kultraum in Knossos, Late Minoan III: EVANS, Annual VIII 99; aus Gurnia pl. 11, 1 (= Ant. crét. I 36, 3.) 6. 10, doch wohl auch erst Late Minoan III; aus Prinias halbwegs zwischen Knossos und Phaestos WIDE, MAI. 26, 247ff. Taf. 12; aus Gräbern von Hagia Triada: PARIBENI, Mont. Ant. XIV 739ff. = Ant. crét. I 26 (vgl. auch das Idol ib. p. 762 = Ant. crét. I 20, 2), alle aus später Zeit. Sollten diese Gestalten doch vielleicht erst den aus dem Festlande eingedrungenen griechischen Eroberern angehören (die dann in der Zufügung von Taube und Schlange Motive des kretischen Kults übernommen haben)?


Quelle:
Eduard Meyer: Geschichte des Altertums. Darmstadt 81965, Bd. 1/2, S. 783-790.
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