Artikel in der Wikipedia: Bocholt
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[228⇒] Bocholt (Bochold, Bockholt), Stadt im preuß. Reg.-Bez. Münster, Hauptort der Standesherrschaften B. und Anholt des Fürsten Salm-Salm, an der Bocholter Aa, (1900) 21.242 E., Amtsgericht, Schloß; Spinnereien. [⇐228]

Quelle: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 228.
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Bockholt, Stadt, s. Bocholt.

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[109⇒] Bocholt, Stadt im preuß. Regbez. Münster, Kreis Borten, an der Aa, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Wesel-Winterswijk und Empel-Borken, hat eine evangelische und 4 kath. Kirchen, Synagoge, Denkmal Kaiser Wilhelms I., Gymnasium, Waisenhaus, Klarissinnenkloster, Amtsgericht, Reichsbanknebenstelle, Baumwollweberei, Spinnerei, Druckerei, Eisengießerei und Maschinenfabrikation, Bierbrauerei, Putzwoll- und Zichorienfabrikation, Mühlen und (1900) 21,278 Einw., davon 2238 Evangelische und 285 Juden. – Bei B. erfocht Karl d. Gr. im Sommer 779 einen Sieg über die Sachsen. Der Ort erhielt 1201 durch den Bischof Hermann von Münster Stadtrechte, stand aber bis ins 14. Jahrh. unter der Gerichtsbarkeit der Freigrafen von Dingede. 1803 fiel B. als Entschädigung an den Fürsten von Salm-Salm. [⇐109]

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 3. Leipzig 1905, S. 109.
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[937⇒] Bocholt, 1) fürstlich Salm-Salmische Standesherrschaft, zum Theil im Kreise Borken des preuß. Rgsvzks. Münster, 20' QM.; 42,000 Ew.; 2) Stadt an der Aa daselbst, Residenz des Fürsten; Schloß,

Synagoge, Armenhaus, Waisenhaus; 20 Baumwollenspinnereien, Lederfabrikation, Seidenweberei, Eisenhütte St. Michaelis u. Eisengießerei; 5100 Ew. [⇐937]

Quelle: Pierer's Universal-Lexikon, Band 2. Altenburg 1857, S. 937.
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Verweise:

Bockholt, Stadt, so v.w. Bocholt.