Harpignies

[829] Harpignies (spr. arpinjī'), Henry, franz. Maler, geb. 1819 in Valenciennes, widmete sich bei dem Landschafter Achard der Malerei und machte nach Vollendung seiner Studien eine Reise nach Italien. 1853 debütierte er auf der Ausstellung mit einem Hohlweg, wurde aber erst 1861 durch einen Wald am Ufer des Allier bekannt. 1866 erhielt er für den Abend in der römischen Campagna, der für das Luxembourg-Museum angekauft ward, eine Medaille. Von seinen spätern Landschaften, die Poesie der Stimmung mit einer energischen Breite des Vortrags verbinden, sind zu nennen: Wolfsgrube, Eichen des Schlosses Renard, Florapavillon des Louvre, Rückkehr von der Jagd, Opfer des Winters, die Loire, die Seealpen bei Antibes, Morgenstimmung an den Ufern der Sarthe und das Tal der Egeria. H. ist auch ein ausgezeichneter Aquarellist.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 8. Leipzig 1907, S. 829.
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