Launhardt

[246] Launhardt, Wilhelm, Ingenieur, geb. 7. April 1832 in Hannover, studierte seit 1849 an der dortigen Polytechnischen Schule, trat 1859 in hannoverschen Staatsbaudienst und wurde 1869 Professor für Straßen-, Eisenbahn- und Brückenbau an der Polytechnischen Schule. 1875–81 war er Direktor, 1881–86 Rektor der Hochschule. 1880 wurde er außerordentliches Mitglied der preußischen Akademie des Bauwesens und 1898 Mitglied des Herrenhauses. Er schrieb: »Das Massennivellement« (Hannov. 1877); »Die Steigungsverhältnisse der Straßen« (das. 1880); »Die königl. Technische Hochschule zu Hannover von 1831–1881« (das. 1881); »Theorie des Trassierens« (2 Hefte, das. 1887 u. 1888); »Mathematische Begründung der Volkswirtschaftslehre« (Leipz. 1885); »Das Wesen des Geldes und die Währungsfrage« (das. 1885); »Theorie der Tarifbildung der Eisenbahnen« (Berl. 1890); »Mark, Rubel und Rupie. Erläuterungen zur Währungsfrage« (das. 1894); »Die Bauwürdigkeit von Nebenbahnen« (das. 1897); »Am sausenden Webstuhl der Zeit« (Leipz. 1900).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 12. Leipzig 1908, S. 246.
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