Mann im Mond

[237] Mann im Mond, nach der deutschen Sage ein Holzdieb, der während des Gottesdienstes Waldfrevel verübte und zur Strafe in den Mond verwünscht wurde, wo man ihn mit seinem Reisigbündel noch sehen kann. Ähnliche Anekdoten, die durch die Mondflecken veranlaßt sind, finden sich bei den verschiedensten Völkern (auch in der prosaischen Edda: Gylfaginning, Kapitel 11).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 13. Leipzig 1908, S. 237.
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