B. Allgemeine geschichtliche Gesichtspunkte

[553] Die nähere scholastische Philosophie hält sich vielmehr an die Lehre der Kirche; es wurde dabei das kirchliche System zugrunde gelegt. »Die wahre Philosophie ist die wahre Religion, und die wahre Religion ist die wahre Philosophie«, sagte schon Scotus Eriugena. Wir haben Glaubenslehre der christlichen Kirche, sie wurde früh festgesetzt durch Kirchenkonzilien; der Glaube der evangelischen Kirche ist schon vor diesen Konzilien vorhanden gewesen, die katholische Kirche aber stützt sich auf Konzilien. – An Hauptgedanken und Interessen des Denkens sind den Scholastikern eigen: α) der Streit zwischen Nominalismus und Realismus; β) die Beweise vom Dasein Gottes, – eine ganz neue Erscheinung.

Quelle:
Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Werke in zwanzig Bänden. Band 19, Frankfurt am Main 1979, S. 553.
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Steiner, Rudolf

Geisteswisenschaftliche Gesichtspunkte zur Therapie\Heileurythmie

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Rudolf Steiner Verlag, 2002. 344 S. m. Abb., 3727475501, 12,00 €.
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