| Künstler: | Cossa, Francesco del |
| Entstehungsjahr: | 14551460 |
| Maße: | 116,6 × 70,5 cm |
| Technik: | Leinwand auf Holz |
| Aufbewahrungsort: | Berlin |
| Sammlung: | Gemäldegalerie |
| Epoche: | Renaissance |
| Land: | Italien |
| Kommentar: | Auftraggeber: Lionello und Borso d'Este, zu sechs weiteren Musendarstellungen gehörig, die alle für ein Studiolos im Palazzo Belifiore in Ferrara bestimmt waren |
Adelung-1793: Muse (2), die · Muse (1), die · Affen-Muse, die · Muße, die · Herbst Hyacinthe, die · Herbst, der · Herbst-Punct, der
Brockhaus-1809: Polyhymnia · Die Platina del Pinto
Brockhaus-1911: Polyhymnia · Cossa [2] · Cossa · Herbst [3] · Herbst · Herbst [2] · Rio del Rey · Pueblo nuevo del Mar · Pinár del Rio · Piano del Lago · Rio del Norte · Rio del Campo · Rio Bravo del Norte · Vico del Gargano · Torre del Greco · Villa Rica del Espiritu Santo · Villanueva del Gráo · Villafranca del Panadés · Tiërra del Fuego · San Benedetto del Tronto · Rio Grande del Norte · San Daniele del Friuli · São João del Rey · San Juan del Norte · Palo del Colle · Cividale del Friuli · Castro del Rio · del. · Del Lungo · Cánovas del Castillo · Arroyo del Puërco · Almodóvar del Campo · Bajada del Paraná · Bahia del Choco · Del. [2] · Medina del Campo · Mazzara del Vallo · Nava del Rey · Merry del Val · Mar del Plata · Gioia del Colle · Gherardi del Testa · Lora del Río · Isola del Liri
DamenConvLex-1834: Polyhymnia (Mythologie) · Herbst
Eisler-1912: Vecchio, Giorgio del · Rio, Sanz del · Rio, Julian Sanz del · Sanz del Rio
Heiligenlexikon-1858: Felix del Zano (228)
Herder-1854: Polyhymnia · Herbst [1] · Herbst [2] · Castel-del-Piano · Camera del comercio · Del. · Colonia del Sacramento
Meyers-1905: Polyhymnĭa · Cossa · Zehnte Muse · Muse verte · Herbst [1] · Herbst [2]
Pagel-1901: Herbst, Ernst Friedrich Gustav
Pataky-1898: Herbst, Paula · Herbst, Jenny · Herbst, Frl. Anna
Pierer-1857: Polyhymnĭa · Cossa · Muse [1] · Muse [2] · Pommersche Müße · Muße · Herbst [1] · Herbst [2]
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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