| Künstler: | Watteau, Antoine |
| Entstehungsjahr: | um 17161717 |
| Maße: | 34,3 × 23,1 cm |
| Technik: | Rote, schwarze und weiße Kreide auf gebräuntem Papier |
| Aufbewahrungsort: | Newport (Rhode Island) |
| Sammlung: | Sammlung Forsyth Wickes |
| Epoche: | Rokoko |
| Land: | Frankreich |
| Kommentar: | Figurenstudie, Verwendung in den Gemälden »Das Liebesfest«, heute in Dresden, Gemäldegalerie und »Vergnügungen im Freien«, heute in London, Wallace Collection |
Adelung-1793: Mädchen, das · Nach-treten · Nach-treiben · Nach-Trieb, der · Nach-Trupp, der · Nach-trillern · Nach-tragen · Nach-Trab, der · Nach · Nach-traben · Nach-Trag, der · Nach-trachten
Brockhaus-1809: Das Mädchen von Orleans · Das Mädchen von Orleans
Brockhaus-1837: Drei Könige · Drei
Brockhaus-1911: Watteau · Heiliges Mädchen von Kent · Heilige drei Könige · Drei Männer im feurigen Ofen · Drei Gleichen · Drei Könige · Drei Ähren · Nach uns die Sintflut · Nach Sicht · Eulen nach Athen tragen · Nach Kanossa gehen wir nicht
DamenConvLex-1834: Weimar, das Großherzogthum, und die drei sächs. Herzogthümer der Ernestischen Linie
Eisler-1904: Gesetz der drei Stadien
Meyers-1905: Watteau · Könige, Heilige drei · Herren, drei gestrenge · Heilige drei Könige · Stern der drei Könige · Schwestern, drei · Problēm der drei Körper · Drei Könige · Drei · Drei Männer im Feuerofen · Drei Schwestern · Drei-Ähren · Drei- und einachsig · Drei Zinnen · Zug nach dem Westen · Eulen nach Athen tragen · Nach Canossa gehen wir nicht · Nach uns die Sündflut!
Pataky-1898: Mädchen-Liederkranz · Mädchen die gefallenen · Kochbuch für Mädchen
Pierer-1857: Watteau · Mädchen · Drei Weisen aus dem Morgenlande · Drei Sieben · Drei-Pölker · Heilige drei Könige · Gebet der drei Männer im feurigen Ofen · Drei Männer im Feuerofen · Drei Conchen-Anlage · Drei Ellionen · Auf drei Leiber · Drei · Drei Gleichen · Drei goldnen Vließe · Drei Könige · Nach Wechselrecht · Reise nach Jerusalem · Nach Sicht · Fortdauer nach dem Tode · Gestalter Sachen nach · Nach dato
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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