Santandēr [2]

[878] Santandēr, Francisco da Paula de S., geb. 1782 in Rosario de Cacuta, in der Republik Neugranada, kämpfte seit 1809 für die Unabhängigkeit von Südamerika u. diente 1821 als General unter Bolivar, wurde 1821 Vicepräsident von Columbia u. 1827 wiedergewählt, trat jedoch im September wegen Bolivars monarchischer Absichten zurück u. wollte 1828 Columbia verlassen, wurde aber wegen Theilnahme an einer Verschwörung gegen Bolivar verhaftet u. zur Verbannung verurtheilt; er bereiste seit 1829 England, Frankreich u. Deutschland, wurde 1831 nach Bogota zurückgerufen u. 1832 zum Vicepräsidenten von Neugranada erwählt, trat aber 1836 ab u. st. 1840 in Cartagena.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 14. Altenburg 1862, S. 878.
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