Literatur (73.101 Artikel)
A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

R [Wander-1867]

1. Drei R Gott allein geziemen: Rächen , Richten , Rühmen . – Petri, II, 154; Henisch, 1712, 49; Simrock, 8044; Schottel, 1141 b ; Sailer, 382. In Ottow's Ms. heisst es: »Drey R R R gebüren Gott allein: Rum, Rach, Richter ich mein ...

Sprichwort zu »R«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3. Leipzig 1873.

R ... [Literatur]

R ... Den ersten rang hat wem der Gott hienieden Erlaubt dass er die schwelle überspringt .. Viel mindren nicht wer dess bewusst zufrieden Am platze dient den das gesetz beschieden.

Literatur im Volltext: Stefan George: Das Neue Reich. Gesamt-Ausgabe der Werke, Band 9, Berlin 1928, S. 103.: R ...

R. P. [Literatur]

R. P. Was frommt die weisheit dem bezirk des wahnes nahe Die uns mit grellem blenden schreckt und überwältigt Des einen unkund wo sie bürde wird und frevel? Wie friedenlos · du allerbleichster unsrer brüder · Durchirrst du deine traurigen und weiten ...

Literatur im Volltext: Stefan George: Das Jahr der Seele. Gesamt-Ausgabe der Werke, Band 4, Berlin 1928, S. 83-84.: R. P.

R. v. Osten [Literatur]

R. v. Osten Als doktrinäres Ichneumon Begleitest du des Wasserreichs Hyäne, Hilfst ihm verdauen seinen Fraß Und reinigst ihm die Zähne.

Literatur im Volltext: Franz Grillparzer: Sämtliche Werke. Band 1, München [1960–1965], S. 406.: R. v. Osten

R.W. [Literatur]

R.W. »Was denken Sie«, fragt' mich der Meister – »Von meiner Zukunftsmusik?« Nun – kämen wie Mozart noch Geister – Das wäre der Zukunft Musik.

Literatur im Volltext: Franz Grillparzer: Sämtliche Werke. Band 1, München [1960–1965], S. 494.: R.W.

R.W.-Tendenz [Literatur]

R.W.-Tendenz »Den wortgewordenen Geistesblick Zu sättgen mit gleichem Tone – Das ist die Zukunft der wahren Musik, Ist aller Künste Krone.«

Literatur im Volltext: Franz Grillparzer: Sämtliche Werke. Band 1, München [1960–1965], S. 494-495.: R.W.-Tendenz
Raabe, Wilhelm

Raabe, Wilhelm [Literatur]

Wilhelm Raabe (Gemälde von Hanns Fechner, 1893) Wilhelm Raabe (1831–1910) 1831 in Eschershausen im Weserland als Sohn eines Juristen geboren, bricht Wilhelm Raabe die Schule erfolglos ab, beginnt eine ebenfalls bald wieder aufgegebene Buchhändlerlehre und widmet sich umfangreicher Romanlektüre. 1854 ...

Werke von Wilhelm Raabe im Volltext
Raatje

Raatje [Wander-1867]

1. Raatje is dod. ( Holst. ) – Schütze , III, 267. Es fehlt an Rath , Ueberlegung , der Rath ist fort, es geht zu viel auf. Ratj erscheint in der holsteinischen Mundart personificirt. *2. Ik will Raatje mal fragen. – Schütze , III, 267. Ich will's ...

Sprichwort zu »Raatje«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3. Leipzig 1873, Sp. 1443.

Rabatt [Literatur]

Rabatt (19. März 1899.) Zum Einkauf geht die junge Frau Des Morgens in die Stadt, Es lockt sie sehr das neue Wort: Rabatt, Rabatt, Rabatt! Ein Kauffieber ganz fürchterlich Sie auf dem Leibe hat, Das kleine Buch verspricht ihr ja ...

Literatur im Volltext: Hermann Löns: Sämtliche Werke, Band 1, Leipzig 1924, S. 385-386.: Rabatt
Rabbi

Rabbi [Wander-1867]

Rabbi (s. ⇒ Ruw). 1. A fetter Ruw ( Rabbiner ) ün a mugerer Gallech ( Pfaffe ) taugen nit. ( Jüd.-deutsch. Warschau. ) 2. Bi der Rewi esst nix Grünes , es muss belese sein. – Tendlau, 329. Spottweise vom Frömmler, besonders in Bezug auf den Umgang mit ...

Sprichwort zu »Rabbi«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3. Leipzig 1873, Sp. 1443-1444.

Rabbiner [Wander-1867]

1. Ein fetter Rabbiner und ein magerer Prälat taugen beide nicht viel. Vom Rabbiner wurde nicht nur Entsagung gefordert, man setzte auch infolge seines Studiums Mangel an Wohlbeleibtheit voraus. Die Prälaten dagegen haben nie in dem Rufe gestanden, sich mager zu ...

Sprichwort zu »Rabbiner«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3. Leipzig 1873.
Rabbinerin

Rabbinerin [Wander-1867]

1. A Rebbizin hot a korz Ohjer (Ohr) ün a lange Hand . ( Jüd.-deutsch. Warschau. ) Es wird in dem Sprichwort behauptet, die Rabbinerin höre die Parteien nicht und nehme gern Geschenke , wie es auch wol andere Beamtenfrauen thun, die keine Rabbinerinnen ...

Sprichwort zu »Rabbinerin«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3. Leipzig 1873, Sp. 1444-1445.
Rabbinos

Rabbinos [Wander-1867]

Will einer eitel Rabbinos und Gelahrtheit predigen, so steht das Volk da wie eine Kuh.

Sprichwort zu »Rabbinos«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3. Leipzig 1873, Sp. 1445.
Rabbûs

Rabbûs [Wander-1867]

Rabbûs , s. ⇒ Rappuse.

Sprichwort zu »Rabbûs«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3. Leipzig 1873, Sp. 1445.

Rabe [Literatur]

R r Rabe Der Rab thut täglich singen, sein groben rauhen Baß. Heut will ihm nichts gelingen, drum singt er cras, cras, cras, 1 Wer alles schiebt auf morgen, und nichts gerichtet heut, Der muß stets seyn in Sorgen, daß ...

Literatur im Volltext: Achim von Arnim und Clemens Brentano: Des Knaben Wunderhorn. Band 3, Stuttgart u.a. 1979, S. 246.: Rabe

Rabe [Wander-1867]

1. Alt rappen seyn böss weis zu machen. – Gruter, I, 4; Lehmann, 7, 27. Lat. : Difficile est assueta derelinquere. ( Sutor, 549. ) 2. Aus dem (einem) Raben zieht man keinen Falken . 3. Beim Raben hilft kein Bad. – Gaal, 1267; Simrock, 8054. 4 ...

Sprichwort zu »Rabe«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3. Leipzig 1873.
Rabelais, François

Rabelais, François [Literatur]

François Rabelais François Rabelais (1494–1553)

Werke von François Rabelais im Volltext

Raben [Literatur]

Raben Durch den blauen Morgenhimmel Ziehen plumpe, schwarze Raben; Wie Gedanken, schwarze, plumpe, Durch die reine Seele ziehn. Durch die reine Seele ziehn Wie die plumpen, schwarzen Raben Die Gedanken und verschwinden In den blauen Morgenhimmel.

Literatur im Volltext: Detlev von Liliencron: Gute Nacht. Berlin 1909, S. 109-110.: Raben
Rabenaas

Rabenaas [Wander-1867]

1. Ich bin ein wahres Rabenaas, ein rechter Sündenknüppel, sang der Mucker bei seinem Tippel . Sprichwörtlich gewordener Anfang eines alten kirchlichen Kernliedes. Holl. : Het is een raven-aas. ( Harrebomée, II, 208 a . ) *2. Es ist ein altes (verschlagenes) Rabenaas. Gemeines Scheltwort ...

Sprichwort zu »Rabenaas«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3. Leipzig 1873, Sp. 1450.
Rabener, Gottlieb Wilhelm

Rabener, Gottlieb Wilhelm [Literatur]

Gottlieb Wilhelm Rabener (Stich von Christian Gottlob Scherff) Gottlieb Wilhelm Rabener (1714–1771)

Werke von Gottlieb Wilhelm Rabener im Volltext

Artikel 52.528 - 52.547

Buchempfehlung

Anonym

Schi-King. Das kanonische Liederbuch der Chinesen

Schi-King. Das kanonische Liederbuch der Chinesen

Das kanonische Liederbuch der Chinesen entstand in seiner heutigen Textfassung in der Zeit zwischen dem 10. und dem 7. Jahrhundert v. Chr. Diese Ausgabe folgt der Übersetzung von Victor von Strauß.

298 Seiten, 15.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Geschichten aus dem Sturm und Drang II. Sechs weitere Erzählungen

Geschichten aus dem Sturm und Drang II. Sechs weitere Erzählungen

Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Für den zweiten Band hat Michael Holzinger sechs weitere bewegende Erzählungen des Sturm und Drang ausgewählt.

424 Seiten, 19.80 Euro

Ansehen bei Amazon