Literatur (73.101 Artikel)
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C [Literatur]

C Wo bist du · Muse? Du vergisst zu lang Zu künden was dir schenkt all deinen geist. Warfst du dein feuer weg für eitlen sang · Schwächst deine kraft die niedre stoffe preist? Kehr um · nachlässige Muse · füll erneut Mit edlem ...

Literatur im Volltext: George, Stefan: Shakespeare. Gesamt-Ausgabe der Werke, Band 12, Berlin 1931, S. 106-107.: C

C Der Untergang der romantischen Sonne [Literatur]

C DER UNTERGANG DER ROMANTISCHEN SONNE Wie schön ist doch die frisch erwachte sonne! Mit flammenausbruch wünscht sie frohen tag. Glückselig wer in liebe grüssen mag Auch ihren untergang · ein traum an wonne! Ich weiss noch ... alles: blumen quelle tal ...

Literatur im Volltext: George, Stefan: Baudelaire. Gesamt-Ausgabe der Werke, Band 13/14, Berlin 1930, S. 120-121.: C Der Untergang der romantischen Sonne

C. S. [Literatur]

C. S. Du teuer uns · doch rätsel das uns martert · Dein lächeln spielt: die klüfte zwischen uns Erkennt wie ich als unergründbar an Und haltet ihr geheimnis hoch – ja jubelt Sie nie zu fassen ... und wir suchen schmerzlich Mit unsrer ...

Literatur im Volltext: Stefan George: Das Jahr der Seele. Gesamt-Ausgabe der Werke, Band 4, Berlin 1928, S. 84-85.: C. S.

C.F. [Literatur]

C.F. Deine liebliche Kleinheit, dein holdes Auge, sie sagen Immer: Vergiß mein nicht! immer: Vergiß nur nicht mein!

Literatur im Volltext: Friedrich Schiller: Sämtliche Werke, Band 1, München 1962, S. 317.: C.F.

C.G. [Literatur]

C.G. Viele Veilchen binde zusammen! Das Sträußchen erscheinet Erst als Blume; du bist, häusliches Mädchen, gemeint.

Literatur im Volltext: Friedrich Schiller: Sämtliche Werke, Band 1, München 1962, S. 315-316.: C.G.
Cabale

Cabale [Wander-1867]

* Das ist nur Cabale. Als Karl II. von England die Rechte des Parlaments derartig zu beschränken beabsichtigte, dass sie nur dem Namen nach fortbestanden, und an deren Stelle die königliche Gewalt zu unumschränkter Herrschaft gelangen sollte, ernannte er einen » Geheimen Rath ...

Sprichwort zu »Cabale«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1. Leipzig 1867, Sp. 1094.

Cäcilie [Literatur]

Cäcilie 1883. Wenn Du es wüßtest, Was träumen heißt Von brennenden Küssen, Vom Wandern und Ruhen Mit der Geliebten, Aug' in Auge Und kosend und plaudernd – Wenn Du es wüßtest, Du neigtest Dein Herz. Wenn Du es wüßtest, Was ...

Literatur im Volltext: Wilhelm Arent (Hg.), Moderne Dichter-Charaktere. Leipzig 1885, S. 188-189.: Cäcilie

Cäcilie [Literatur]

Cäcilie Cäcilie will zu der Trauung fahren, Und deßhalb wollet ihr auf ihren Hochmuth schmähn? Bedenkt, daß man bei sechzig Jahren Nicht gut kann mehr zu Fuße gehn

Literatur im Volltext: Leopold Friedrich Günther von Goeckingk: Gedichte. Teil 1–4, Teil 3, Frankfurt a.M. 1821, S. 273-274.: Cäcilie
Cadavergehorsam

Cadavergehorsam [Wander-1867]

* Das ist Cadavergehorsam. Der Ausdruck »Cadavergehorsam« kommt im preussischen Abgeordneten- Hause , und zwar in der Verhandlung über das Klostergesetz vor. Von liberaler Seite wird der unbedingte Gehorsam gegen Rom durch diesen Ausdruck bezeichnet. In der 64. Sitzung des Abgeordneten- Hauses vom ...

Sprichwort zu »Cadavergehorsam«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1. Leipzig 1867, Sp. 1094-1095.

Café de L'Opéra (Im Prater) [Literatur]

Café de L'Opéra (Im Prater) Jawohl, eine eigenthümliche Beziehung ist zwischen diesen Dingen: Herr; Dame; Mandolinengezirpe; Birke, Plantane, Esche; weisse Bogenlampe; und kühler Auen süsser Nachtduft. Etwas abseits vom schweren Leben ist es. Es schleicht nicht dahin wie Brackwasser ...

Literatur im Volltext: Peter Altenberg: Was der Tag mir zuträgt. Berlin 1924, S. 303-305.: Café de L'Opéra (Im Prater)

Cafe Klößchen [Literatur]

Cafe Klößchen I Lisel Liblichlein war aus der Provinz in die Stadt gekommen, weil sie Schauspielerin werden wollte. Zu Haus empfand sie alles spießig, eng, verblödend. Die Herren waren dumm. Der Himmel, das Küssen, die Freundinnen, die Sonntagnachmittage wurden unerträglich ...

Literatur im Volltext: Alfred Lichtenstein: Gesammelte Prosa. Zürich 1966, S. 49-63.: Cafe Klößchen

Café national [Literatur]

Café national Mel. Wilhelm, komm an meine Seite. Welch ein Flüstern, welch ein Summen! Welch ein stiller Lesefleiß! Nur Marqueure schrei'n und brummen: Tasse schwarz! und Tasse weiß! Und die Zeitungsblätter rauschen, Und man liest und liest sich satt ...

Literatur im Volltext: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben: Unpolitische Lieder von Hoffmann von Fallersleben, 1. + 2. Theil, 2. Theil, Hamburg 1841, S. 19-21.: Café national

Caland [Wander-1867]

Einen Caland halten. Von den Calandsbrüdern, gewissen geistlichen Brüderschaften und Verbindungen von Laien und Geistlichen im Mittelalter (aus der Zeit 1220), die am ersten Tage jedes Monats (Calands- oder Kalenderbrüder von Calendae) zusammenkamen und verordneten, was monatlich für Feste zu begehen ...

Sprichwort zu »Caland«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1. Leipzig 1867.

Calderon [Literatur]

Calderon Ein Zaubergarten liegt im Meeresgrunde; Kein Garten, nein, aus künstlichen Krystallen Ein Wunderschloß, wo blitzend von Metallen, Die Bäumchen sprossen aus dem lichten Grunde; Kein Meer, wo oben, seitwärts, in die Runde, Farbige Flammenwogen uns umwallen, Doch kühlend, duftend ...

Literatur im Volltext: Friedrich von Schlegel: Dichtungen, München u.a. 1962, S. 310-311.: Calderon
Calderón de la Barca, Pedro

Calderón de la Barca, Pedro [Literatur]

Pedro Calderón de la Barca Pedro Calderón de la Barca (1600–1681)

Werke von Pedro Calderón de la Barca im Volltext

Calderon und seine Bearbeiter [Literatur]

Calderon und seine Bearbeiter Calderon mit seiner steifen Formenpracht kann ich begreifen, Auch an seinem immer neuen Farbenschmelz mein Aug' erfreuen, Selbst Phantome seiner krassen Kloster-Hofluft gelten lassen. Aber wer ihn heut noch gelten Machen will, den muß ...

Literatur im Volltext: Friedrich Rückert: Werke, Band 2, Leipzig und Wien [1897], S. 4-5.: Calderon und seine Bearbeiter
Calembourg

Calembourg [Wander-1867]

Calembourg (s. ⇒ Kalauer ).

Sprichwort zu »Calembourg«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1. Leipzig 1867, Sp. 528.

Calixti [Wander-1867]

Calix (14. October ) kleb die Stube fix. – Boebel, 48.

Sprichwort zu »Calixti«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 5. Leipzig 1880.
Callies

Callies [Wander-1867]

* Er muss nach Callies geschickt werden, damit ihm der Fletz abgeschliffen werde. So sagt man in Hinterpommern von einem ungeschliffenen Menschen , da sich in Callies eine Schleifmühle befindet.

Sprichwort zu »Callies«. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 5. Leipzig 1880, Sp. 1095.

Calliodor [Literatur]

Calliodor Man sagt, Calliodor sey magrer als Voltair; Nun glaubt der arme Tropf sich klüger noch als er.

Literatur im Volltext: Johann Joachim Ewald: Sinngedichte. Berlin 1890, S. 14.: Calliodor

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