Deutschmann, Frl. Marie

[150] *Deutschmann, Frl. Marie, Ps. M. Albert, Giebichenstein b. Halle a. S., Adolfstrasse 29I Von Geburt eine Ostpreussin – geboren[151] am 5. August 1841 in Goldap – hat Marie D. erst im Jahre 1884 angefangen, schriftstellerisch thätig zu sein. Sie stammt aus geistlichem Hause, in welchem viel geistiges und geselliges Leben herrschte. Ausser den unten angeführten unter dem Ps. M. Albert erschienenen Werken ist eine grössere Novelle »Doch noch« im Reichsboten und anderen Blättern zum Abdruck gelangt. Verschiedene dramatische Werke stammen aus ihrer Feder, ebenso ein biblisches Drama in Versen, betitelt: »Johannes der Täufer.« Im Jahre 1871 machte sie in Königsberg i. Pr. das Lehrerinnenexamen. Sie gab Unterricht und beschäftigte sich viel mit Sprachen, Philosophie und Poesie.

‒ Ohn' Sterben kommt man nicht zum Leben. Nov. 8. (224) Hagen 1884, Risel & Co. n 2.40

Quelle:
Pataky, Sophie: Lexikon deutscher Frauen der Feder Bd. 1. Berlin, 1898., S. 150-151.
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