| Künstler: | Callot, Jacques |
| Langtitel: | Folge »Der Adel Lothringens«, Die Dame mit dem Muff |
| Entstehungsjahr: | 1624 |
| Maße: | 14,4 × 9,2 cm |
| Technik: | Radierung |
| Aufbewahrungsort: | Paris |
| Sammlung: | Bibliothèque Nationale, Cabinet Estampes |
| Epoche: | Barock |
| Land: | Frankreich |
| Kommentar: | Folge von 12 Radierungen von paarweise konzipierten Kostümbildern zum Lothringer Adel. Callot stellt hier wahrscheinlich ihm nahestehende Personen dar. Vgl. Pendant »Der Edelmann mit gefalteten Händen« |
Adelung-1793: Folge (3), die · Folge (2), die · Folge (1), die
Brockhaus-1809: Jean Jacques Rousseau · George Jacques Danton
Brockhaus-1911: Callot-Hoffmann · Callot · Jean Jacques · Jacques
DamenConvLex-1834: Rousseau, Jean Jacques · Delille, Jacques
Eisler-1912: Rousseau, Jean Jacques · Turgot, Anne Robert Jacques · Béguelin, Jacques · Novicow, Jacques
Heiligenlexikon-1858: Jacques, S.
Kirchner-Michaelis-1907: Folge
Meyers-1905: Callot · Jean Jacques · Mazas, Jacques Féreól · Jacques · Coquilles de St. Jacques · Folge
Pagel-1901: Reverdin, Jacques-Louis · Bertillon, Jacques · Joseph, Jacques · Espagne, Jacques Marie Guillaume Adolphe · Grancher, Jacques-Joseph · Maisonneuve, Jacques-Gilles
Pataky-1898: Callot, Magdalene, Freifrau von
Pierer-1857: Callot · Jacques, St. · Jean Jacques · Jacques · Eilende Folge · Folge
Buchempfehlung
Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.
62 Seiten, 3.80 Euro