Donon

[119] Donon (spr. -nóng, auch Rougemont), Gipfel der Vogesen im N. des Breuschtals, 1008 m hoch, liegt auf der Grenze von Unterelsaß und Lothringen, nahe der französischen Grenze, und bildet in geognostischer Hinsicht eine Scheide zwischen den ältern Gesteinsarten der südlichen und dem Buntsandstein der nördlichen Vogesen. Der von Felsenmassen gebildete Gipfel wird wegen der herrlichen Rundschau viel besucht und trägt einen Tempel mit Resten römischer und andrer Altertümer, Torsos, Tafeln mit Inschriften etc. Auf der Nordseite des Berges entspringt die (Weiße) Saar. Vgl. Ganier und Frölich, Le D. et ses vallées (Nancy 1894); O. Bechstein, Der D. und seine Altertümer (Straßb. 1894).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 5. Leipzig 1906, S. 119.
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