Literatur (73.101 Artikel)
A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

...als eine Reihe von guten Tagen [Literatur]

... als eine Reihe von guten Tagen Wir wollen uns wieder mal zanken, Auf etwas hacken wie Raben, Daß unsre zufriednen Gedanken Eine Ablenkung haben. Wir wollen irgendein harmloses Wort Entstellen, Dann uns verleumden und zum Tort Etwas tun; das schlägt ...

Literatur im Volltext: Joachim Ringelnatz: Das Gesamtwerk in sieben Bänden. Band 1: Gedichte, Zürich 1994, S. 353-354.: ...als eine Reihe von guten Tagen

1. [Literatur]

1. Für eine magische Laterne ist diese ganze Welt zu halten, In welcher wir voll Schwindel leben; Die Sonne hängt darin als Lampe; die Bilder aber und Gestalten Sind wir, die dran vorüberschweben.

Literatur im Volltext: Strophen des Omar Chiijam. Stuttgart, Berlin [o. J.], S. 3.: 1.

1. Alamodisten [Literatur]

1. Alamodisten Almodad kam vom Sem herab, vom Japhet Ascenas; Daß dann dem Alamode-Stamm der Deutsche so trägt Haß?

Literatur im Volltext: Friedrich von Logau: Sämmtliche Sinngedichte, Tübingen 1872, S. 295.: 1. Alamodisten

1. Am ersten Sontag deß Advents [Literatur]

1. Am ersten Sontag deß Advents Wer einen Herren hat, darff keinen mehr begehren, Sonst wird er Ehr und Leib mit Schmach und Pein beschweren. Die Welt hält mich in sich; doch ist nur Christus mein, Und solt ich tausendmal ...

Literatur im Volltext: Friedrich von Logau: Sämmtliche Sinngedichte, Tübingen 1872, S. 188.: 1. Am ersten Sontag deß Advents

1. Amor und Venus [Literatur]

1. Amor und Venus Was schlägst du mich mit diesem Veilchen? Ach liebe Mutter! ach! halt ein! – Was gabst du Gleimen deine Pfeilchen? Du mußt, du mußt bestrafet seyn! – Ach schone mich! mich armen Jungen! Er sang auch gar zu schön ...

Literatur im Volltext: Friedrich Müller (Maler Müller): Gedichte. Jena 1873, S. 1.: 1. Amor und Venus

1. An den Marienkäfer [Literatur]

1. An den Marienkäfer ( coccinella septempunctata ) Aus der Elbmarsch: Maikatt, Flügg weg, Stüff weg, Bring mi morgen good Wedder med. Aus Plön: Marspęrd (Markpęrd), fleeg in Himmel! Bring mi'n Sack voll Kringeln, Mi een, di een, Alle lütten Engeln ...

Literatur im Volltext: Karl Müllenhoff: Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg. Kiel 1845, S. 509.: 1. An den Marienkäfer

1. An die Deutsche Nation [Literatur]

1. An die Deutsche Nation Der blinden Venus Werck, die süsse Gisst zu lieben, Und schöne Zauberey, in dieses Buch geschrieben, Nimb erstlich an von mir, du werthes Vatterland; Nimb an der Liebe Sach' als meiner Liebe Pfand. Mein Sinn ...

Literatur im Volltext: Martin Opitz: Weltliche und geistliche Dichtung, Berlin und Stuttgart [1889], S. 3-4.: 1. An die Deutsche Nation

1. An diß Buch [Literatur]

1. An diß Buch So wiltu dennoch jetzt auß meinen Händen scheiden, Du kleines Buch, unnd auch mit andern seyn veracht? Gewiß, du weissest nicht, wie hönisch man jetzt lacht, Wie schwerlich sey der Welt Spitzfindigkeit zu meiden. Es muß ein ...

Literatur im Volltext: Martin Opitz: Weltliche und geistliche Dichtung, Berlin und Stuttgart [1889], S. 24.: 1. An diß Buch

1. An eine Geisblattranke [Literatur]

1. An eine Geisblattranke Zwischen Fichtenbäumen in der Öde Find ich, teure Blüte, dich so spat? Rauhe Lüfte hauchen schnöde, Da sich eilig schon der Winter naht. Dicht auf Bergen lagen Nebelstreifen, Hinter denen längst die Sonne schlief, Als noch ...

Literatur im Volltext: August Graf von Platen: Werke in zwei Bänden. Band 1: Lyrik. München 1982, S. 43.: 1. An eine Geisblattranke

1. An etliche Lobsprecher eines verstorbenen Heldens [Literatur]

1. An etliche Lobsprecher eines verstorbenen Heldens Ihr klugen, derer Faust die Feder embsig führet, Zu klagen dessen Tod, der an die Wolken rühret Durch Thaten ohne gleich, durch Thaten, die der Welt Deß Himmels kurtze Gunst hat einig fürgestellt ...

Literatur im Volltext: Friedrich von Logau: Sämmtliche Sinngedichte, Tübingen 1872, S. 4.: 1. An etliche Lobsprecher eines verstorbenen Heldens

1. An Italien [Literatur]

I. An Italien. (1818. 1 ) Mein Vaterland, ich seh' die Mauern ragen, Die Bogen, Säulen, Bildnisse, die leeren Thürme der Väterzeit; Doch seh' ich nicht den Ruhm, Den Lorbeer und das Schwert, die sie getragen, Die großen Ahnen. Machtlos, dich ...

Literatur im Volltext: Leopardi, Giacomo: Gedichte und Prosaschriften. Berlin 1889, S. 26-31.: 1. An Italien

1. An König Ludwig [Literatur]

1. An König Ludwig 1825. Vom Sarg des Vaters richtet das Volk sich auf, Zu dir sich auf, mit Trauer und Stolz zugleich: Vertraun im Blick, im Munde Wahrheit, Schwört es dem Sohne der Wittelsbacher. Des Thrones Glatte Schwelle, wie ...

Literatur im Volltext: August Graf von Platen: Werke in zwei Bänden. Band 1: Lyrik. München 1982, S. 453-455.: 1. An König Ludwig

1. Arbeit und Fleiß [Literatur]

1. Arbeit und Fleiß Die Welt ist wie ein Kram, hat Wahren gantze Hauffen; Um Arbeit stehn sie feil und sind durch Fleiß zu kauffen.

Literatur im Volltext: Friedrich von Logau: Sämmtliche Sinngedichte, Tübingen 1872, S. 578.: 1. Arbeit und Fleiß

1. Auff Drudam [Literatur]

1. Auff Drudam Was kan man, Druda, thun, daß iemals dir gefellt? Du bist doch noch kein Land, viel weniger die Welt!

Literatur im Volltext: Friedrich von Logau: Sämmtliche Sinngedichte, Tübingen 1872, S. 593.: 1. Auff Drudam

1. Auff Quadruncum [Literatur]

1. Auff Quadruncum Quadruncus sticht gemein gelehrte Männer an; Auß diesem hör ich wol, daß er gewiß nichts kan.

Literatur im Volltext: Friedrich von Logau: Sämmtliche Sinngedichte, Tübingen 1872, S. 312.: 1. Auff Quadruncum

1. Auff Simpelium [Literatur]

1. Auff Simpelium Simpel kan bey keinen Zechen irgend in ihr Mittel kummen; Seine Frau hat in ihr Mittel, eh sie ihn nam, wen genummen.

Literatur im Volltext: Friedrich von Logau: Sämmtliche Sinngedichte, Tübingen 1872, S. 562.: 1. Auff Simpelium

1. Auff Trullum [Literatur]

1. Auff Trullum Frauenzimmer soll man ehren, anders sind es grobe Sitten; Wie daß nechst dann einer Jungfer Trullus so in Schild geritten?

Literatur im Volltext: Friedrich von Logau: Sämmtliche Sinngedichte, Tübingen 1872, S. 527.: 1. Auff Trullum

1. August 1914 [Literatur]

1. August 1914 Es wurde still. Ein ganzes Volk, es hielt mit einem Den Atem an. Doch stockte keinem Darum des Herzens Schlag. So ging der Tag. Dann senkt sich feierlich und milde Der Abend über die Gefilde, Und heiter ...

Literatur im Volltext: Ludwig Thoma: Gesammelte Werke in sechs Bänden. Band 6, München 1968, S. 719-720.: 1. August 1914

1. Aurora und Cephalus [Literatur]

I. Aurora und Cephalus. Se della moglie sua vuol l' uomo Tutto saper, quanto ella fece, e disse; Cade dall' allegrezze in pianti, e in guai; Onde non può più rilevarsi mai. Ariosto. Aurora und Cephalus. Noch lag, umhüllt vom ...

Literatur im Volltext: Wilhelm Heinse: Erzählungen für junge Damen und Dichter gesammelt und mit Anmerkungen begleitet, Lemgo 1775, S. 72.: 1. Aurora und Cephalus

1. Aus dem Herrn von Pibrac [Literatur]

1. Aus dem Herrn von Pibrac Zum Beten setze dich, wie jener Grieche lehret, Denn Gott wil auf der Flucht nicht angerufen sein; Er heißet und begehrt ein starkes Herz allein; Das hat man aber nicht, wann er es nicht verehret ...

Literatur im Volltext: Martin Opitz: Ausgewählte Dichtungen, Leipzig 1869, S. 59.: 1. Aus dem Herrn von Pibrac

Artikel 21 - 40

Buchempfehlung

Aristophanes

Lysistrate. (Lysistrata)

Lysistrate. (Lysistrata)

Nach zwanzig Jahren Krieg mit Sparta treten die Athenerinnen unter Frührung Lysistrates in den sexuellen Generalstreik, um ihre kriegswütigen Männer endlich zur Räson bringen. Als Lampito die Damen von Sparta zu ebensolcher Verweigerung bringen kann, geht der Plan schließlich auf.

58 Seiten, 4.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Romantische Geschichten II. Zehn Erzählungen

Romantische Geschichten II. Zehn Erzählungen

Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.

428 Seiten, 16.80 Euro

Ansehen bei Amazon