Bibliothek [1]

[771] Bibliothek nennt man jede zum Zweck privater oder öffentlicher Benutzung aufgehellte und geordnete Büchersammlung [30], S. 6, die als Privatbibliothek auf nur einen Raum beschränkt sein kann, als öffentliche Bibliothek stets eine größere Ausdehnung besitzt und sich häufig an wissenschaftliche oder Kunstanstalten anschließt oder ein Gebäude für sich beansprucht und einnimmt. In letzterem Falle pflegt die Bezeichnung »Bibliothek« auch auf das Gebäude selbst übertragen zu werden [37], S. 41.

Im Altertum hatten die Bibliotheken, die in Aegypten, Assyrien und Griechenland meist mit den Tempeln in Verbindung standen, mehr den Charakter von Archiven. Berühmt und bekannt sind diejenigen von Alexandrien und Pergamon [38], S. 969. Zur Zeit der römischen Kaiser entstanden in Rom und in den größeren Städten des Römischen Reiches öffentliche Bibliotheken, und auch die vornehmen Römer hielten Privatsammlungen. Nach Ausbreitung des Christentums ging die Pflege der Wissenschaft und somit auch das Streben nach Bücherschätzen an die Klöster über, so daß von den Mönchsorden durch Abschreiben von Handschriften recht ansehnliche Bibliotheken, wie z.B. in Monte Cassino, Flaury an der Loire, Clugny, Cambridge, Canterbury u.s.w. geschaffen wurden, die durch die Gründung von Klosterschulen größere allgemeine Bedeutung gewannen und auch von den weltlichen Fürsten Unterstützung erfuhren, so z.B. in Hersfeld, Regensburg, Reichenau, St. Gallen (vgl. [37], S. 42, und [38]). Vom 14. Jahrhundert an entstanden auch weltliche Büchersammlungen, besonders an den damals sich entwickelnden Universitäten, wie Prag, Heidelberg und Leipzig. Jedoch erst die Erfindung der Buchdruckerkunst im 15. Jahrhundert ermöglichte die Entstehung umfangreicherer öffentlicher Bibliotheken. So entstanden in Italien durch die Mediceer die »Laurentiana« in Florenz (1524–1571 von Michelangelo und Vasari erbaut), durch die Päpste Nikolaus V. und Sixtus V. die »Bibliotheca Vaticana« in Rom (1588 von Fontana erbaut). Ferner wurde für die von Petrarca gegründete »Libreria vecchia« zu Venedig 1536 von Sansovino ein neues Gebäude errichtet. In England wurde zu Oxford 1597 von Bodley die »Bodleiana« gegründet, u.s.w., vgl. [37], S. 43, und [38].

Die im 16. und zum Teil auch noch die im 18. und in der Folge bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts errichteten größeren Bibliothekgebäude stellen sich äußerlich als Palastbauten dar und weisen im Innern eine Anzahl größerer architektonisch ausgebildeter Säle auf, die[771] gleichzeitig als Sammel-, Lese- und Arbeitsräume dienen und an deren Wänden die Bücher bis an die Decke in hohen, in ihren oberen Abteilungen nur auf Leitern erreichbaren Büchergerüsten aufgestellt wurden, oder deren Wände durch vorgekragte Galerien zur bequemeren Erreichung der oberen Gefache in einzelne weniger hohe, aber oft immer noch nur mit Leitern erreichbare Abteilungen geteilt wurden, wie dies beispielsweise die von Fischer v. Erlach 1722 erbaute Hofbibliothek in der Hofburg zu Wien [37], S. 50, zeigt. Auch die von Questel erbaute, mit dem Museum vereinigte Bibliothek zu Grenoble (Fig. 1), [17], S. 89, [5], und [37], S. 70, bietet ein Beispiel für eine derartige Saalbibliothek, bei der jedoch der freie Raum nicht als Lesesaal, sondern zur Aufstellung von Sammlungsgegenständen der Kleinkunst, antiken Büsten, Vasen u.s.w. dient.

In neuerer Zeit wird zur Aufstellung der Bücher immer mehr das Magazinsystem angewendet, bei dem die zur Aufbewahrung der Bücher dienenden Räume von den Lese-, Arbeits- und Verwaltungsräumen getrennt sind und das nicht allein eine bessere Raumausnutzung gestattet, sondern auch bequemer und gefahrloser ist.

Hatte man schon im vorigen Jahrhundert, z.B. in der 1795 erbauten Kaiserlich russischen Bibliothek zu St. Petersburg [37], S. 55, und [2], S. 688, sowie in der durch Labrouste 1843 bis 1850 erbauten Bibliothek St. Geneviève zu Paris [37], S 55, und [1] eine günstigere Raumausnutzung dadurch erzielt, daß man senkrecht zu den Längswänden der Räume, entsprechend den Achsen der Fensterpfeiler, von beiden Seiten zugängliche Doppelbüchergestelle frei in den Saal stellte, so rückt man jetzt die in dieser Weise aufgehellten Büchergerüste so nahe aneinander, als es der Verkehr zwischen ihnen gestattet (Mindestmaß der Achsweite 2 m), und errichtet in Abständen von 2,2–2,5 m Zwischenböden, welche die Bücherräume in Geschoßhöhen teilen, in denen man ohne Leitern und höchstens mittels Trittstangen (s. Fig. 2) oder Schemeln die obersten Reihen der Büchergefache erreichen kann [17], S. 117, und [37], S. 159. Jedes Zwischengeschoß des Magazinraumes erhält entweder seine eigne Balkenlage, bezw. seine feuersichere Decke, z.B. in der Hof- und Landesbibliothek zu Karlsruhe (Fig. 3), Universitätsbibliothek in Leipzig (Fig. 4), sowie in der neuen Universitätsbibliothek in Marburg a. L., oder man läßt, wie in der Universitätsbibliothek in Halle (Fig. 5), die Büchergerüste durch mehrere Geschosse reichen und die Zwischenboden tragen, die häufig durchbrochen (s. Fig. 2) oder wenigstens lichtdurchlassend angeordnet werden (vgl. [6], [12], [37], S. 92, 98, 147, und [39]).[772]

Die für eine größere Bibliothek erforderlichen Räume sind, außer den bereits besprochenen Sammlungsräumen, die Lese- und Ausleiheräume sowie die Verwaltungsräume. Die letzteren bestehen aus dem Zimmer des Vorstandes, dem Sekretariat oder der Registratur, dem Auslegezimmer, in dem neu angeschaffte und katalogisierte Bücher ausliegen, den Arbeitsräumen für die Beamten, dem Katalogzimmer, den Pack- und Kistenräumen und etwaigen Dienstwohnungen für den Hausverwalter, Pförtner u.s.w. In einigen englischen und amerikanischen Volksbibliotheken findet man ferner Säle für öffentliche Vorträge und Kunstausstellungen, Musikzimmer u.s.w. [37], S. 45. Je nachdem die Bibliotheken als selbständige Institute oder in Anlehnung an andre öffentliche Anstalten (Museen, Hochschulen u.s.w.) errichtet werden, wird mehr oder weniger auf die Unterbringung der genannten Räume Rücksicht zu nehmen sein; auch kommt die Größe, der Umfang und die Benutzungsweise der Bibliothek hierbei in Betracht. Ist die Benutzung der Bibliothek seitens des Publikums auf den Lesesaal beschränkt (Bibliothèque nationale in Paris,[773] British Museum zu London) oder besteht der Schwerpunkt des Betriebes im Ausleihen der Bücher, oder sind, wie in den Bibliotheken der Hochschulen, den Gelehrten auch die Bücherräume selbst zugänglich, so muß auf die Größe der Lesezimmer, bezw. auf diejenige der Ausleiheräume sowie auf die Zugänglichkeit, Uebersichtlichkeit und leichte Benutzbarkeit der Bücherräume besondere Rücklicht genommen werden.

Die Verwaltungsräume füllten stets den Mittelpunkt der Anlage bilden, um den lieh die andern Räume geschickt gruppieren, so daß nicht zu weite Wege von den Beamten zurückzulegen sind und besonders die Ausleiheräume sowohl mit den dem öffentlichen Verkehr dienenden Räumlichkeiten, als auch mit den Büchermagazinen geeignet verbunden, räumlich aber getrennt erscheinen, da hierdurch die Feuersicherheit erhöht und die Heiz- und Beleuchtungsanlagen – wenn solche erforderlich – vereinfacht werden. Zur Erleichterung des Betriebes und zur Schonung der Bücher können auch Hand wagen, Rolltische und Aufzüge Verwendung finden [37], S. 96 und 104. – Die öffentlichen Lesezimmer sind so in den Grundriß einzufügen, daß sie sowohl von der Straße als von den Büchermagazinen aus leicht zu erreichen sind. Dabei müssen sie durch ihre Lage möglichst jedem stärkeren Geräusch entrückt sein. Eigenartige zentrale Anlagen finden lieh schon bei einigen älteren Bibliotheken, z.B. bei der unter Herzog Anton Ulrich 1706–23 nach den Plänen Korbs erbauten alten Leihbibliothek zu Wolfenbüttel ([37], S. 52, und [20], S. 389), ferner bei der von Gibbs um 1740 errichteten Radcliffe library zu Oxford ([37], S. 53, und [2], S. 681), sowie bei einigen späteren Anlagen ([37], S. 66 ff.). Auch sind in neuerer Zeit in Amerika, England und Schottland Volksbibliotheken ganz ähnlich den alten Saalbauten errichtet worden, bei denen der Lesesaal und das Büchermagazin einen Raum bilden, der an den Längswänden durch die quer gestellten doppelten Büchergestelle eine Anzahl durch Seitenfenster beleuchtete Abteilungen (Kojen) mit Zwischendecken oder Galerien besitzt, die sich nach dem meist durch Deckenlicht erhellten als Lesesaal dienenden mittleren Raum öffnen, wie dies die in Fig. 6 [37], S. 59, dargestellte Peabody library zu Baltimore zeigt, jedoch besitzen solche Anlagen die Nachteile, daß ein ruhiges Studium nicht möglich ist, daß das Büchermagazin in zwei oder mehr völlig geschiedene Teile getrennt ist und daß die Beheizung Schwierigkeiten macht. Auch lassen sich derartige Anlagen schwer erweitern.

Als Beispiele zweckmäßiger Grundrißausbildungen neuerer mittelgroßer Bibliotheken mögen die der königlichen öffentlichen Bibliothek zu Stuttgart (Fig. 7), [37], S. 65, [11] und [19] und der Universitätsbibliothek zu Leipzig (Fig. 8), [37], S. 65, angeführt werden; erstere namentlich[774] ihrer durch Verlängerung der Seitenflügel leicht zu bewirkenden Erweiterung wegen, letztere wegen der übersichtlichen Anordnung und guten Verbindung der Verwaltungs-, Lese- und Bücherräume. Weitere Neubauten sind: die Bücherei im Reichstagshause zu Berlin [40]; die Universitätsbibliothek in Basel [41], S. 157; die Stadtbibliothek in Bremen [41], S. 342; die Bibliothek und das Archivgebäude der Stadt Köln [41], S. 545, und [43]; die schweizerische Archiv- und Landesbibliothek in Bern [42], der Neubau der Kaiserbibliothek in Posen [44] und die neue Universitätsbibliothek zu Freiburg i. B.

Als größte Bibliothekgebäude sind zu nennen: die Bibliothèque nationale zu Paris [37], S. 62 und 120, und [4], die Kongreßbibliothek in Washington für über 2 Millionen Bände 17], S. 90, und [41], S. 389, 397 und 401, und das British Museum zu London [37], S. 125, [17], S. 90, [3], die auch bezüglich ihrer Grundrißausbildung bedeutendes Interesse darbieten. Der äußere 1827–47 von Rob. Smirke errichtete Bau des British Museum (s. Fig. 9) enthält in seiner linken Hälfte die berühmte Antikensammlung und gehört noch dem alten System des Bibliothekbaues an, während der im Jahre 1869 fertiggestellte, in den Hof eingebaute Ergänzungsbau das Magazinsystem mit einem großen mittleren Lesesaal zeigt. Als vollkommenstes Beispiel einer großen Bibliothek der Neuzeit erscheint dagegen die von Smithmeyer und Pelz herrührende Grundrißausbildung der Nationalbibliothek zu Washington (s. Fig. 10 und 11), [17], S. 90, [37], S 69, [27] mit einem 30,5 m Durchmesser aufweisenden Lesesaale in der Mitte der Anlage. Fig. 10 [41], S. 392, zeigt den Ausführungsentwurf, der, statt der kreuzförmigen Flügel des ersten Entwurfs, einfache Flügel in den Höfen erhalten hat [41], S. 389, 397 und 401. – Die[775] Lesezimmer müssen, außer einer dem Besuch entsprechenden Größe, eine zweckmäßige Aufteilung der Lesetische, eine ausreichende Erhellung, gute Lüftung und Heizung besitzen. In dieser Beziehung sind als Muster diejenigen des British Museum zu London [37], S. 123, und der Bibliothèque nationale zu Paris [37], S. 122, [3], und [17], S. 101, anzuführen, die 304 bezw. 344 Sitzplätze aufweisen. Beide haben Oberlichtbeleuchtung, die bei größeren Lesesälen wohl die Regel bilden wird, wenn nicht Seiten- und Deckenlicht gleichzeitig verwendet werden kann. Hierfür bietet der Lesesaal der neuen Universitätsbibliothek zu Leipzig [37], S. 129, der 200 Lesende aufzunehmen vermag, ein Beispiel, indem er in seinem halbrunden, kuppelförmig überdeckten Teil durch hohes Seitenlicht, sonst durch Oberlicht erhellt wird. – Dem angehäuften großen, durch das Vorhandensein von »Kleinodien« und »Inkunabeln« oft unersetzlichen Werte entsprechend, muß bei der baulichen Ausführung auf ausgiebigen Schutz gegen Feuersgefahr, Blitzschlag, Feuchtigkeit und gegen alle andern schädlichen Einflüsse in besonders hohem Maße Bedacht genommen werden. Blitzableiter werden am besten mit den eisernen Einbauten verbunden, die mit einer zuverlässigen Erdleitung in Verbindung flehen, wie z.B. in Halle [12], S. 348.

Eine künstliche Beleuchtung wird in umfassender Weise in den meisten Bibliotheken nicht erforderlich, da der Betrieb nur bei Tageslicht stattfindet. Eine Ausnahme hiervon machen die Hochschulbibliotheken. Jedenfalls müssen die Ein- und Ausgänge, die Treppen, Gänge und Lehrräume mit künstlicher Beleuchtung versehen sein. Für Heizung und Lüftung ist in den Lese- und Verwaltungsräumen in jedem Falle zu sorgen. Die Büchermagazine werden meist nicht geheizt und sie lassen sich, wenn mehrgeschossig, auch schwer heizen, da die Wärme durch die durchbrochenen Zwischenböden in die Höhe steigt. Besser heizbar sind Magazine mit festen Zwischendecken, wie z.B. in der Universitätsbibliothek in Marburg [39]. Jedenfalls ist Gas- und Ofenheizung zu vermeiden und Zentralheizung zu verwenden.[776] Vielfach wird für die Lesesäle die Warmluftheizung verwendet, z.B. im Lesesaal der neuen Bibliothek zu Washington [17], S. 101, wo die warme Luft in größerer Höhe an den Wänden eingeführt wird, während die verdorbene Luft am bezw. unter dem Fußboden abzieht und gleichzeitig zur Erwärmung des letzteren dient.

Die äußere Architektur ist bei Bibliothekgebäuden um so schwieriger der Bestimmung und dem Zweck des Gebäudes anzupassen, wenn die verschiedene Benutzungsweise der Räume ausgedrückt werden soll, da die Bücherräume eine enge Achsenteilung und bei dem Magazinsystem eine geringe Geschoßhöhe erfordern, während dies für die Lese- und Verwaltungsräume störend sein würde. Es empfiehlt sich daher auch mit Rücksicht auf die äußere Architektur eine Trennung der Büchermagazine von den genannten Räumen [37], S. 73. Bezüglich der Einzelheiten der inneren Einrichtung sowie der Außenarchitektur vgl. [37], S. 14–168, [7]–[10], [13]–[15], [18], [20]–[29], [33]–[35].


Literatur: [1] Labrouste, Die Bibliothek St. Geneviève zu Paris, Allgemeine Bauzeitung 1851, S. 66; 1852, S. 139. – [2] Edwards, E., Memoires of libraries etc., London 1859. – [3] British Museum, The new reading room and the library, London 1867; auch Builder, Bd. 13, S. 133, 138, 139, und Bd. 15, S. 229. – [4] Labrouste, H., Bibliothèque nationale, rue Richelieu à Paris, Révue gén. de l'arch. 1873, S. 245; 1878, S. 144; 1879, S. 3. – [5] Musée et bibliothèque à Grenoble, Encyclopédie d. 1874, Pl. 169, 170, 175, 224; 1875, S. 9; 1876, Pl. 396, 411. – [6] Brambach, Die großherzogliche Hof- und Landesbibliothek zu Karlsruhe, Karlsruhe 1875. – [7] Leithe, F., Die k. k. Universitätsbibliothek in Wien, Wien 1877. – [8] Oeffentliche Bibliotheken in Berlin, Berlin und seine Bauten, Berlin 1877, Teil I, S. 147. – [9] Lundstedt, B., Kunglica biblioteket in Stockholm, Stockholm 1879. – [10] Szkalnitzky und Koch, K. Ungar. Universitätsbibliothek in Budapest, Allgem. Bauzeitung 1880, S. 27. – [11] Der Neubau der k. öffentl. Bibliothek in Stuttgart, Zeitschr. f. Bauk. 1880, S. 253. – [12] v. Tiedemann, Die neue Universitätsbibliothek zu Halle a. S., Wochenbl. f. Arch. u. Ing. 1880, S. 338, und Zeitschr. f. Bauw. 1885, S. 331. – [13] Weyer, Der Neubau der Stadtbibliothek in Köln, Wochenbl. f. Arch. u. Ing. 1881, S. 510. – [14] Die Universitätsbibliothek in Greifswald, Zeitschr. f. Bauw. 1882, S. 135. – [15] Die Bibliothek der Universität zu Kiel, Zeitschr. f. Bauw. 1882, S. 507. – [16] Die neue Universitätsbibliothek zu Halle a. S., Baugewerkztg. 1882, S. 616, und Zeitschr. f. Bauw. 1882, S. 348. – [17] Neuere Bibliotheken und deren Einrichtungen, Deutsche Bauztg. 1883, S. 89, 101, 113. – [18] Kortüm, Die Universitätsbibliothek in Göttingen nebst Bemerkungen über Bau und Einrichtung von Bibliotheken, Zentralbl. d. Bauverw. 1883, S. 247, 261, 271 und 279. – [19] Anlage und Einrichtung von Bibliotheken, Allgem. Bauztg. 1884, S. 49. – [20] Der Neubau der Bibliothek zu Wolfenbüttel, Deutsche Bauztg. 1884, S. 389 und 401, und Wochenbl. f. Arch. u. Ing. 1884, S. 88. – [21] Steffenhagen, E., Ueber Normalhöhen für Büchergeschosse u.s.w., Kiel 1885. – [22] Roth, F.W.E., Geschichte und Beschreibung der k. Landesbibliothek in Wiesbaden, Frankfurt a.M. 1886. – [23] Cuno, Der Erweiterungsbau der Universitätsbibliothek zu Göttingen, Zeitschr. d. Arch. – u. Ing. – Vereins zu Hannover 1887, S. 205. – [24] New public library, Boston, American architect, Bd. 23, S. 246 und 270. – [25] Gény, J., und Knod, G.C., Die Stadtbibliothek zu Schlettstadt, Straßburg 1889. – [26] Bohnsack, Die herzogliche Bibliothek zu Wolfenbüttel, Baugewerksztg. 1889, S. 294. – [27] Bibliothèque du congrès des Etats-Unis à Washington, La semaine des constr., 13. Jahrg., S. 380. – [28] Der Erweiterungsbau des Archiv- und Bibliothekgebäudes in Hannover, Zentralbl. d. Bauverw. 1890, S. 529. – [29] Die k. Bibliothek in Berlin, Blätter f. Arch. u. Kunsthandw. 1890, S. 18. – [30] Graesel, A., Grundzüge der Bibliothekslehre u.s.w., 2. Aufl., Leipzig 1902. – [31] Gottlieb, Ph., Ueber mittelalterliche Bibliotheken, Leipzig 1890. – [32] Free public libraries, Building news Bd. 58, S. 195, 789, 896; Bd. 59, S. 70, 138, 206, 349, 495, 601, 674, 814; Bd. 60, S. 2, 155, 323, 462, 562, 697; Bd. 61, S. 210, 422, 564. – [33] Umbau der Universitätsbibliothek in Bonn, Zentralbl. d. Bauverw. 1891, S. 58. – [34] Hansen, Th. v., Die Vallianosche Bibliothek in Athen, Allgem. Bauztg. 1891, S. 7. – [35] Das Einheitsmaß für die Raumberechnung von Büchermagazinen, verstellbare Bücherbretter u.s.w. von Dr. Ständer und C. Wolf, Zentralbl. d. Bauverw. 1892, S. 150, 158, 342 und 553. – [36] Entwicklung und Bedeutung der Volksbibliotheken, Deutsche Rundschau 1892, S. 133. – [37] Handb. d. Arch., IV. Teil, 6. Halbband, Heft 4, Darmstadt 1893, S. 41–142 (neue Auflage in Vorbereitung). – [38] Brockhaus, Konversationslexikon, 14. Aufl., Bd. 2, S. 969. – [39] Die neue Universitätsbibliothek in Marburg a. L., Zentralbl. d. Bauverw. 1900, S. 224. – [40] Bücherei im Reichstagshause in Berlin, Zeitschr. f. Bauw. 1898, S. 21. – [41] Neuere Bibliotheken, Deutsche Bauztg. 1898, S. 157, 242, 342, 389, 397, 401 und 545. – [42] Schweiz. Archiv- und Landesbibliothekgebäude in Bern, Schweiz. Bauztg. 1901, Bd. 35, S. 6. – [43] Städtisches Bibliothek- und Archiv-Gebäude in Köln, Baugewerkztg. 1902, S. 489. – [44] Neubau der Kaiserbibliothek in Posen, Zentralbl. d. Bauverw. 1902, S. 518.

L. v. Willmann.

Bibliotheken vorwiegend technischer Richtung beistehen in:

A. Europa.

1. Deutsches Reich.

Aachen. Bibliothek der K. Technischen Hochschule, begründet1 1868. 57000 Bde. Katalog nebst 4 Nachträgen Aachen 1872–1904.

Berlin. Bibliothek des Architektenvereins, * 1824. 11602 Bde. (Bauwissenschaft im weitesten Sinne, Kunst und Kunstgewerbe.) Katalog nebst 6 Nachträgen Berlin 1887–93.[777]

Berlin. Bibliothek des K. Ministeriums der öffentlichen Arbeiten, * 1844. 17000 Bde. Katalog nebst Nachträgen Berlin 1882–89.

Berlin. Bibliothek des K. Ministeriums für Handel und Gewerbe, * 1879. 30 000 Bde. Katalog Berlin 1885.

Berlin. Bibliothek des K. Kunstgewerbemuseums, * 1867. 9000 Bde.

Berlin. Bibliothek des Kais. Patentamts, * 1877. 80000 Bde. Katalog nebst 3 Nachträgen Berlin 1900–03.

Berlin. Bibliothek der Polytechnischen Gesellschaft, * 1839. 6700 Bde. Katalog Berlin 1882.

Berlin. Bibliothek des Reichspostamts. 20000 Bde. Katalog, 2 Bde., Berlin 1889–90.

Berlin. Bibliothek der K. Technischen Hochschule (Sitz in Charlottenburg bei Berlin). 80112 Bde. Katalog Berlin 1900.

Braunschweig. Bibliothek der Herzogl. Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina, * 1745.

28000 Bde. Katalog nebst autogr. Nachträgen Braunschweig 1880–1904.

Bremen. Bibliothek der Gewerbekammer, * 1849. 5600 Bde. Katalog, 2. Aufl., Bremen 1891.

Chemnitz. Bibliothek der Technischen Staatslehranstalten, * 1836. 22354 Bde. Katalog nebst Zuwachsverzeichnis Chemnitz 1883–91.

Darmstadt. Bibliothek des Großherzogl. Landesgewerbevereins, * 1836. 13000 Bde. Katalog nebst Nachtrag Darmstadt 1868–86.

Darmstadt. Bibliothek der Großherzogl. Technischen Hochschule, * 1836. 40000 Bde. Katalog Darmstadt 1902.

Dresden. Bibliothek der K. Technischen Hochschule, * 1828. 43442 Bde. Katalog Dresden 1876.

Hamburg. Bibliothek der Hamburgischen Gesellschaft zur Beförderung der Künste und nützlichen Gewerbe, * 1765, reorganisiert 1842. 35000 Bde. Katalog nebst drei Fortsetzungen Hamburg 1867–83.

Hamburg. Bibliothek des Museums für Kunst und Gewerbe, * 1877. 4000 Bde.

Hannover. Bibliothek des Architekten- und Ingenieurvereins, * 1851. 9000 Bde. Katalog Hannover 1877.

Hannover. Bibliothek des Gewerbevereins. Katalog Hannover 1868.

Hannover. Bibliothek der K. Technischen Hochschule, * 1831. 100000 Bde. Katalog nebst Nachtrag Hannover 1893–1904.

Karlsruhe. Bibliothek der Großherzogl. Technischen Hochschule, * 1868. 72531 Bde. Königsberg. Bibliothek des ostpreußischen Architekten- und Ingenieurvereins. Katalog Königsberg 1882.

Leipzig, Bibliothek des sächsischen Ingenieur- und Architektenvereins.

Leipzig, Bibliothek der Polytechnischen Gesellschaft.

Mülhausen i. E. Bibliothek der Industriellen Gesellschaft, * 1826. 10000 Bde. Katalog nebst Nachtrag Mülhausen 1874–87.

München. Bibliothek des Polytechnischen Vereins für das Königreich Bayern.

München. Bibliothek der K. Technischen Hochschule, * 1868. 35000 Bde. Katalog nebst Nachtrag München 1881–1903.

Nürnberg. Bibliothek des Gewerbevereins.

Stuttgart. Bibliothek der K. Zentralstelle für Gewerbe und Handel, * 1848. 71000 Bde. und 53000 Einzelblätter. Katalog Stuttgart 1901.

Stuttgart. Bibliothek der K. Zentralstelle für die Landwirtschaft, * ca. 1818 (reich an Schriften über die Technik der landwirtschaftlichen Gewerbe). Katalog nebst Nachtrag Stuttgart 1868–89.

Stuttgart. Bibliothek der Zentralstelle der K. württembergischen Verkehrsanstalten, * 1870. 9800 Bde. Katalog nebst Nachtrag Stuttgart 1887–90.

Stuttgart. Bibliothek des Gewerbevereins.

Stuttgart. Bibliothek der K. Technischen Hochschule, * 1829. 36000 Bde. Katalog Stuttgart 1902. Würzburg. Bibliothek des Polytechnischen Zentralvereins.

Zittau. Bibliothek des Gewerbevereins.

2. Oesterreich-Ungarn.

Brünn. Bibliothek der k. k. Technischen Hochschule. 35000 Bde. Katalog Brünn 1880.

Brünn. Bibliothek der k. k. Böhmischen Technischen Hochschule. * 1899. 3504 Bde.

Budapest. Bibliothek des K. Ungarischen Josephs-Polytechnikums. 69953 Bde.

Graz. Bibliothek am Landschaftlichen Joanneum 133000 Bde.

Graz. Bibliothek der k. k. Technischen Hochschule. Katalog Graz 1885.

Lemberg. Bibliothek der k. k. Technischen Hochschule.

Prag. Bibliothek des Polytechnischen Vereins.

Prag. Bibliothek der k. k. deutschen Technischen Hochschule. * 1806.

Prag. Bibliothek der k. k. böhmischen Technischen Hochschule. Katalog der Bibliotheken der beiden polytechnischen Landesinstitute des Königreichs Böhmen. Nebst zwei Nachträgen Prag 1869–72.

Prag. Bibliothek des Vereins zur Ermunterung des Gewerbgeistes in Böhmen. Katalog und Bibliotheksordnung Prag 1864–79.

Wien. Bibliothek des österreichischen Ingenieur- und Architektenvereins. Katalog nebst Nachtrag Wien 1881–8.

Wien. Bibliothek des k. k. Oesterreichischen Museums für Kunst und Gewerbe. Katalog Wien 1869.

Wien. Bibliothek des k. k. Polytechnischen Instituts. Katalog Wien 1850, 2. Aufl. ebend. 1868.

Wien. Bibliothek der k. k. Technischen Hochschule, * 1816. 90127 Bde. Katalog Heft 1–10 Wien 1901–02.[778]

3. Schweiz.

Bern. Bibliothek der Oekonomischen Gesellschaft. Katalog nebst acht Fortsetzungen und Nachträgen Bern 1825–84.

Freiburg. Bibliothek der Oekonomischen Gesellschaft. Katalog mit vier Nachträgen Freiburg 1836–68. Gesamtkatalog 2. Aufl. ebend. 1884.

Genf. Bibliothèque de la classe d'industrie et de commerce de la Société des arts de Genève. Katalog nebst Nachtrag Genf 1852–91.

Winterthur. Bibliothek des Gewerbemuseums. Katalog nebst Nachtrag Winterthur 1886–90.

Zürich. Bibliothek des Gewerbemuseums. Katalog Zürich 1888.

Zürich. Bibliothek des Schweizerischen Polytechnikums. 37000 Bde. Katalog 1. bis 6. Aufl. Zürich 1856–96.

4. Belgien und Holland.

Delft. Bibliothek der Polytechnischen Hochschule (Polyt. School). * 1864. 47000 Bde. Katalog nebst Nachtrag Delft 1867–73.

Gand (Gent). Universitätsbibliothek. 357254 Bde. (Die technische Abteilung der Bibliothek berücksichtigt insbesondere die literarischen Bedürfnisse der Annexe der Universität: »les écoles préparatoires et spéciales du génie civil et des arts et manufactures«.)

s' Gravenhage (Haag). Bibliothek des K. Instituts der Ingenieure (Kon. Instituut van ingenieurs). Katalog Haag 1856 und 1872.

Liège (Lüttich). Technische Abteilung der Bibliothek der Universität bezw. ihrer Annexe der »écoles spéciales des arts et manufactures et des mines«.

5. Großbritannien und Irland.

Aberdeen. Mechanics' Institute Library, * 1824. 19000 Bde.

Barnsley. Midland Institute of Mining, Civil and Mechanical Engineers.

Chatham. Royal Engineers Institute Library.

Dublin. Institution of Civil Engineers of Ireland.

Dublin. Mechanics' Institute Library, * 1838.

Dundee. Free Library, * 1869. 82371 Bde. (darunter zahlreiche Werke über Mechanik).

Edinburg. Mechanics' Subscription Library, * 1825. 24 500 Bde.

Edinburg. Watts Institute and School of Arts, * 1825. 3000 Bde.

Falmouth. Library of the R. Cornwall Polytechnic Society.

Glasgow. Andersons College: Mechanics' Class Library, * 1808. 8000 Bde.

Glasgow. Institution of Engineers and Shipbuilders in Scotland.

Glasgow. Library of the Chamber of Commerce and Manufactures, * 1783.

Glasgow. Library of the Glasgow and West of Scotland Technical College, * 1886.

Halifax. Mechanics' Institute Library, * 1825. 13 000 Bde.

Hanley. Potteries Mechanics' Institute, * 1825. 12700 Bde.

Huddersfield. Library of the Technical College.

Keighley. Mechanics' Institute Library, * 1825. 8000 Bde.

Leeds. Mechanics' Institute Library, * 1842. 22000 Bde.

Liverpool. Library of the Liverpool Polytechnic Society.

Liverpool. Engineers Society Library.

London. Guildhall Library (früher Library of the Corporation of London), * 1824, 110000 Bde. Katalog London 1889.

London. Library of the Institute of British Architects, * 1834.

London. Library of the Institute of Civil Engineers, * 1818. 19000 Bde. Katalog London 1851, 2. Aufl. ebend. 1866.

London. London Mechanics' Institute Library.

London. Patent Office Library, * 1855. 89000 Bde.

London. Post Office Library and Literary Association.

London. Society of Telegraph Engineers Library, * 1876. 4000 Bde.

London. South Kensington Museum: National Art Library. 76000 Bde. Zuwachsverzeichnisse London 1875–89.

London. South Kensington Museum: Collection Dyce. Katalog (of the printed books and manuscripts), 3 Bde., London 1873–74.

London. South Kensington Museum: Library of the Patent Museum.

Manchester. Mechanics' Institute Library 15600 Bde.

Newcastle-upon-Tyne. North of England Institute of Mining and Mechanical Engineers.

Nottingham. Free Public Library, * 1868. 106354 Bde. (darunter zahlreiche Schriften zur Geschichte und Technik der Textilindustrie).

Perth. Mechanics' Library, * 1823. 8000 Bde.

Stoke-on-Trent. North Staffordshire Institute of Mining and Mechanical Engineers.

Worcester. Public Library, * 1880. 14000 Bde.

6. Skandinavien.

Christiania. Bibliothek der Polytechnischen Gesellschaft (Polytekniske Forening).

Christiania. Bibliothek des Vereins der Norwegischen Ingenieure und Architekten (Norske Ingeniör og Architekt Forening).

Kopenhagen. Bibliothek des Polytechnischen Instituts (Polytechniske Laere-Anstalts Bibliotheket).

Mödruvellir (Island). Bibliothek der Technologischen Lehranstalt.

Stockholm. Bibliothek des Technologischen Instituts (Teknologiska Institutets Bibliothek). 25000 Bde. Katalog Stockholm 1849.

Stockholm. Bibliothek der Technischen Hochschule (K Tekniska Högskolan), * 1798. 26150 Bde.[779]

7. Romanische Staaten.

a) Frankreich.

Arras. Bibliothèque de l des Ingenieurs.

Brest. Bibliothèque de la Marine Nationale.

Lyon. Bibliothèque du Palais des Arts et de l, * 1806. 160181 Bde.

Marseille. Bibliothèque de la Société scientifique industrielle.

Paris. Bibliothèque de l, * 1790. 350000 Bde.

Paris. Bibliothèque technique du Cercle de la Librairie de Paris, * 1885. Katalog Paris 1895. (Die Literatur über die typographischen Gewerbe ist in dieser Sammlung in seltenster Vollständigkeit vertreten.)

Paris. Bibliothèque du Conservatoire national des Arts et Metiers, * 1794. 35000 (?) Bde.

Paris. Bibliothèque de l'École des Beaux-Arts. * 1648. 20000 Bde.

Paris. Bibliothèque de l'École politechnique, * 1794. 52000 (?) Bde.

Paris. Bibliothèque de l'École nationale des Ponts et Chaussées, *1747. 72000 (?) Bde. Katalog Nouv. éd 2 Bde. Paris 1894, 1465 SS. Katalog der Modelle, Instrumente u. Zeichnungen.

Paris. Bibliothèque de l'Institut, * 1759. 140000 Bde.

Paris. Bibliothèque de la Société des Ingénieurs civils de France. 70000 Bde. Katalog 2 Bde. Paris 1892–94.

Paris. Bibliothèque de la Société industrielle.

b) Italien.

Brescia. Biblioteca del Real Istituto Tecnico.

Firenze (Florenz). Biblioteca Marucelliana, * 1752. 164000 Bde. (Reich an Schriften über Kunstgewerbe.)

Genova (Genua). Biblioteca del Real Istituto Tecnico e di Marina.

Milano (Mailand). Biblioteca del Collegio degli Ingegneri ed Architetti.

Milano Biblioteca del Real Istituto Tecnico-Superiore.

Modica. Biblioteca del Real Istitute Tecnico di Modica.

Napoli (Neapel). Biblioteca del Real Istituto d delle Scienze Naturali, Economiche e Tecnologiche, * 1806.

Palermo. Biblioteca del Real Istituto Tecnico.

Rom. Biblioteca del Real Museo Industriale Italiano.

Rom. Biblioteca della Scuola d'applicazione per gli Ingegneri (die Scuola bildet eine Abteilung der Real Università Romana). Katalog Rom 1887.

Torino (Turin). Biblioteca Civica, 83000 Bde.

Torino Biblioteca del Real Museo Industriale Italiano. Katalog Turin 1883.

Torino Biblioteca della Società degli Ingegneri e degli Industriale.

Treviso. Biblioteca del Real Istituto Tecnico.

Udine. Biblioteca del Real Istituto Tecnico.

c) Spanien.

Madrid. Biblioteca de la Academia especial de Ingenieros.

Madrid. Biblioteca de la Escuela especial de Ingenieros de Caminos, Canales y Puertos. Katalog Madrid 1875.

Madrid. Biblioteca del Ministerio de marina. 26000 Bde.

Segovia. Biblioteca de la Academia de artilleria.

Tarragona. Biblioteca publica. 22000 Bde.

d) Portugal.

Lisboa (Lissabon). Bibliotheca nacional, * 1796. 400000 Bde. (Ein großer Teil der Bibliothek besteht aus polytechnischen und Schriften der angewandten Naturwissenschaft.)

Lisboa Bibliothek der Gesellschaft der Zivilingenieure Portugals (Associação dos Engenheiros Civis Portuguezes).

Lisboa Bibliothek des Polytechnischen Instituts (Escola Polytechnica). 1837–57.

Oporto. Bibliothek der Polytechnischen Akademie (Academia Polytechnica).

8. Rußland.

Charkow. Universitätsbibliothek, * 1805. 168519 Bde.

Odessa. Oeffentliche städtische Bibliothek(Gorodskaia Publichnaia Biblioteka), * 1830. 134798 Bde.

Riga. Bibliothek des Polytechnikums. Katalog 2. Aufl. Riga 1895.

St. Petersburg. Bibliothek der Kaiserl. freien Oekonomischen Gesellschaft (Imper. Volnoie Ekonomicheskoie Obshchestvo). 30000 Bde.

St. Petersburg. Bibliothek der Kaiser Nikolaus-Ingenieurakademie (Imper. Nikolaiefskaia Inzhenernaia Akademia). 10000 Bde.

St. Petersburg. Bibliothek des Instituts des Ingenieurkorps (Institut Korpusa Putei Soobshchenia).

St. Petersburg. Bibliothek des Kaiserl. Technologischen Instituts (Imper. Technologicheskii Institut).

B. Amerika.

1. Vereinigte Staaten von Amerika.

Annapolis (Maryland). Library of the Naval Academy, * 1845. 45000 Bde.

Athens (Georgia). Library of the State College of Agriculture and the Mechanic Arts (University of Georgia), * 1800. 30000 Bde.

Auburn (Alabama). Library of the Alabama Agricultural and Mechanical College, 6977 Bde.

Baltimore (Maryland). Library of the Peabody Institute, * 1857. 144800 Bde.

Baton Rouge (Louisiana). Library of the Agricultural and Mechanical Department, Louisiana

State University. 18000 Bde.[780]

Berkeley (Kalifornien), Library of the Agricultural and Mechanical Department, University of California. 48285 Bde.

Boston (Massachusetts). Library of the Massachusetts Institute of Technology, * 1861. 60727 Bde.

Boston Library, Abt. »Bates Hall« der Volksbibliothek (Public Library), Kataloge Boston 1861 ff.

Chicago (Illinois). Library of the American Electrical Society.

Cincinnati (Ohio). Ohio Mechanics' Institute Library.

College Station (Texas). Library of the Agricultural and Mechanical College of Texas. 6000 Bde.

Columbus (Ohio). Library of the Agricultural and Mechanical Department, Ohio State University, 11916 Bde.

Fayetteville (Arkansas). Library of the Arkansas Industrial University. 6000 Bde.

Hoboken (New York). Stenvens Institute of Technology.

Ithaca (New York). Library of the Agricultural College of Cornell University, 112315 Bde.

Knoxville (Tennessee). Library of the Agricultural and Mechanical Department, University Tennessee, 6705 Bde.

Lexington (Virginia). School of Civil and Mining Engineering.

Louisville (Kentucky). Library of the Polytechnic Society of Kentucky, * 1876. 43000 Bde.

Milwaukee (Wisconsin). Library of the Wisconsin Polytechnic Society.

Minneapolis (Minnesota). Library of the Agricultural and Mechanical Department University of Minnesota. 28100 Bde.

Morgantown (West-Virginia). Library of the Agricultural and Mechanical Department, University of West-Virginia, 5518 Bde.

Nashville (Tennessee). Library of the Engineering Association of the Southwest.

Newark (Delaware). Library of the Agricultural and Mechanical Department, Delaware College 5475 Bde.

New Brunswick (New Jersey). Library of the Rutgers Scientific School, * 1766. 44520 Bde.

New Haven (Connecticut). Library of the Sheffield Scientific School, Yale University. 6000 Bde.

New York. Apprentices' Library, * 1785 bezw. 1820. 93000 Bde.

New York. Cooper Union Library, * 1859. 32000 Bde.

New York. Library of the American Institute of Electrical Engineers.

New York. Library of the American Society of Civil Engineers, * 1852. 16000 Bde.

New York. Library of the American Society of Mechanical Engineers. 6000 Bde.

Orono (Maine). Library of the Maine Agricultural and Mechanical College. 7374 Bde.

Philadelphia (Pennsylvania). Library of the Franklin Institute of the State of Pennsylvania

for the Promotion of the Mechanic Arts, * 1824. 27000 Bde. Katalog Philadelphia 1847.

Pittsbürg (Pennsylvania). Engineers Society of Western Pennsylvania.

Providence (Rhode Island). Library of the Agricultural and Mechanical Department, Brown University. 72000 Bde.

San Francisco (Kalifornien). Library of the Mechanics' Institute, * 1855. 50000 Bde.

San Francisco Sutro Library, * 1887. 206300 Bde.

Troy (New York). Rensselaer Polytechnic Institute, * 1824.

Urbana (Illinois). Library of the Agricultural and Mechanical Department, University of Illinois. 21820 Bde.

Washington (Distr. of Columbia). Scientific library of the United States Patent Office, *1839. 78525 Bde. Katalog Washington 1847 und Nachträge.

Waterbury (Connecticut). Silas Bronson Library. * 1870. 58 000 Bde.

Worcester (Massachusetts). Free Public Library, * 1859. 140000 Bde.

2. Kanada.

Toronto. Mechanics' Library, * 1831. 12500 Bde.

3. Süd- und Mittelamerika. Mexiko.

Buenos Aires (Argentinien). Biblioteca nacional, * 1810. 105000 Bde.

Colima (Mexico, Staat Chihuahua). Biblioteca de la Sociedad Franklin. 2800 Bde.

Lima (Peru). Bibliothek des Ingenieurvereins von Peru (Cuerpo de Ingenieros del Peru).

Mexiko. Biblioteca de la Escuela nacional de Ingenieros. 7000 Bde.

Mexiko. Biblioteca de la Escuela de Artes y Oficios para hombres. 2300 Bde.

Rio de Janeiro (Brasilien). Biblioteca de la Escola Polytechnica. 26000 Bde.

Santiago (Chile). Biblioteca nacional, * 1813. 111000 Bde.

C. Asien.

Batavia (Java). Bibliothek der Industrie- und Landwirtschaftsgesellschaft von Niederländisch-Indien (Maatschappij van Nijverheid en Landbouw).

Bombay (Brit. Indien). Sassoon Mechanics' Institute Library.

Roorkee (Brit. Indien). Thomason College: Engineering Library, * 1856. 16000 Bde.

Shanghai (China). Library of the Chinese Polytechnic Institution.

Tokio (Japan). Kais. Universitätsbibliothek (Tokio Daigaka Dzushokwan), * 1872. 330985 Bde.

D. Australien.

Ballarat (Victoria). Mechanics' Institute Library. 21000 Bde.

Emerald Hill (Victoria). Mechanics' Institute Library.

Hobart (Tasmania). Mechanics' Institute Library. 12000 Bde.

Launceston (Tasmania). Mechanics' Institute and School of Arts Library.

Sandhurst (Victoria). Mechanics' Institute Library. 17000 Bde.

Wellington (Neuseeland). Athenaeum and Mechanics' Institute Library, * 1848. 12000 Bde. Patent Office Library.

Fig. 1.
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Fig. 3.
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Fig. 4.
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Fig. 5.
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Fig. 6.
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Fig. 7.
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Fig. 8.
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Fig. 9.
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Fig. 10.
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Fig. 11.
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1Dem Gründungsjahr der Bibliotheken wird in diesem Verzeichnis das Zeichen * vorgesetzt werden.
Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 1 Stuttgart, Leipzig 1904., S. 771-782.
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