Rudelbach

[428] Rudelbach, Andreas Gottlob, geb. 1792 in Kopenhagen, studirte dort Philologie u. Theologie, wurde 1829 Superintendent u. fürstlich Schönburgischer Consistorialrath zu Glauchau, legte aber im November 1845 in Folge der deutschkatholischen Wirren sein Amt in Glauchau nieder, kehrte nach Kopenhagen zurück u. ist seit 1848 Pfarrer zu Slagelse in Dänemark. Er schr.: De ethicis principiis hucusque vulgo traditis, Kopenh. 1823; Das Wesen des Rationalismus, Lpz. 1830; Der Kampf mit der Welt u. Friede in Christo (Predigten), ebd. 1830; Vierzehn Thesen über die Einrichtung der Presbyterien u. Synoden, ebd. 1832; Der Herr kommt! (eine Postille), ebd. 1833 f., 2 Bde.; Hieronymus Savonarola u. seine Zeit, Hamb. 1835; Die Sacramentsworte, ebd. 1837; Reformation, Lutherthum u. Union, ebd 1839; Biblischer Wegweiser, ebd. 1840–44, 2 Bde.; Historisch-kritische Einleitung in die Augsburger Confession, Dresd. 1841; Bericht über die in Leipzig am 7. u. 8. Sept. 1843 gehaltene allgemeine Conferenz von Gliedern der Evangelisch-Lutherischen Kirche etc., ebd. 1843; Über die Bedeutung des apostolischen Symbolums etc., ebd. 1844; Kirchenspiegel (ein Andachtsbuch), Erl. 1845; Christliche Biographie, Lpz. 1850; Kirchenpostille über die Evangelien, Kopenh. 1852–54, 2 Bde., u.a.; übersetzte auserwählte patristische Schriften als: Christelig Huus- u. Reisescat, 1826 f., 2 Bde., u. gab heraus mit G. Grundvig Theologisk Maanedsskrift, Kopenh. 1823–29, 13 Bde., u. mit Guerike Zeitschrift für die gesammte lutherische Theologie u. Kirche, 1840 u. s.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 14. Altenburg 1862, S. 428.
Lizenz:
Faksimiles:
Kategorien:
Ähnliche Einträge in anderen Lexika