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Rilke, Rainer Maria
Gedichte
Duineser Elegien
Die Sonette an Orpheus
Sieben Gedichte
Rainer Maria Rilke
Die Sonette an Orpheus
Geschrieben als ein Grab-Mal
fuer Wera Ouckama Knoop
[727]
Château de Muzot im Februar 1922
Erster Teil
1. [Da stieg ein Baum. O reine Übersteigung!]
2. [Und fast ein Mädchen wars und ging hervor]
3. [Ein Gott vermags. Wie aber, sag mir, soll]
4. [O ihr Zärtlichen, tretet zuweilen]
5. [Errichtet keinen Denkstein. Laßt die Rose]
6. [Ist er ein Hiesiger. Nein, aus beiden]
7. [Rühmen, das ists! Ein zum Rühmen Bestellter]
8. [Nur im Raum der Rühmung darf die Klage]
9. [Nur wer die Leier schon hob]
10. [Euch, die ihr nie mein Gefühl verließt]
11. [Sieh den Himmel. Heißt kein Sternbild »Reiter«]
12. [Heil dem Geist, der uns verbinden mag]
13. [Voller Apfel, Birne und Banane]
14. [Wir gehen um mit Blume, Weinblatt, Frucht]
15. [Wartet..., das schmeckt... Schon ists auf der Flucht]
16. [Du, mein Freund, bist einsam, weil...]
17. [Zu unterst der Alte, verworrn]
18. [Hörst du das Neue, Herr]
19. [Wandelt sich rasch auch die Welt]
20. [Dir aber, Herr, o was weih ich dir, sag]
21. [Frühling ist wiedergekommen. Die Erde]
22. [Wir sind die Treibenden]
23. [O erst dann, wenn der Flug]
24. [Sollen wir unsere uralte Freundschaft, die großen]
25. [Dich aber will ich nun, Dich, die ich kannte]
26. [Du aber, Göttlicher, du, bis zuletzt noch Ertöner]
Zweiter Teil
1. [Atmen, du unsichtbares Gedicht!]
2. [So wie dem Meister manchmal das eilig]
3. [Spiegel noch nie hat man wissend beschrieben]
4. [O dieses ist das Tier, das es nicht giebt]
5. [Blumenmuskel, der der Anemone]
6. [Rose, du thronende, denen im Altertume]
7. [Blumen, ihr schließlich den ordnenden Händen verwandte]
8. [Wenige ihr, der einstigen Kindheit Gespielen]
9. [Rühmt euch, ihr Richtenden, nicht der entbehrlichen Folter]
10. [Alles Erworbne bedroht die Maschine, solange]
11. [Manche, des Todes, entstand ruhig geordnete Regel]
12. [Wolle die Wandlung. O sei für die Flamme begeistert]
13. [Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter]
14. [Siehe die Blumen, diese dem Irdischen treuen]
15. [O Brunnen-Mund, du gebender, du Mund]
16. [Immer wieder von uns aufgerissen]
17. [Wo, in welchen immer selig bewässerten Garten, an welchen]
18. [Tänzerin: o du Verlegung]
19. [Irgendwo wohnt das Gold in der verwöhnenden Bank]
20. [Zwischen den Sternen, wie weit; und doch, um wievieles noch weiter]
21. [Singe die Gärten, mein Herz, die du nicht kennst; wie in Glas]
22. [O trotz Schicksal: die herrlichen Überflüsse]
23. [Rufe mich zu jener deiner Stunden]
24. [O diese Lust, immer neu, aus gelockertem Lehm!]
25. [Schon, horch, hörst du der ersten Harken]
26. [Wie ergreift uns der Vogelschrei..]
27. [Giebt es wirklich die Zeit, die zerstörende]
28. [O komm und geh. Du, fast noch Kind, ergänze]
29. [Stiller Freund der vielen Fernen, fühle]
Quelle:
Rainer Maria Rilke: Sämtliche Werke. Band 1–6, Band 1, Wiesbaden und Frankfurt a.M. 1955–1966, S. 727.
Entstanden 1922, Erstdruck: Leipzig (Insel) 1923.
Permalink:
http://www.zeno.org/nid/20005536014
Lizenz:
Gemeinfrei
Kategorien:
Literatur
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Deutsche Literatur
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