Spiritusglühlicht

[208] Spiritusglühlicht, Vorrichtung zur Beleuchtung unter Benutzung eines Spiritusdampfluftgemisches, dessen Wärmeentwicklung beim Verbrennen im Glühlichtbrenner zur Lichterzeugung verwendet wird.

Wenn auch reiner Spiritus seiner geringen Lichtstärke wegen zu Beleuchtungszwecken keine Verwendung finden konnte, so fehlte es doch nicht an Versuchen, ihn wenigstens mittelbar zur Lichterzeugung heranzuziehen. So begrüßte man um das Jahr 1850 als eine bedeutende Verbesserung der Oellampe die sogenannte »Gaslampe« (Merzweiler), die in einem Brenner mit Glaszylinder (Fig. 1 und 2) Spiritus und Terpentin, beide kurzweg »Gas« genannt, verbrannten. Die blaue Spiritusflamme wurde hierbei durch die kohlenstoffreichen Terpentinöldämpfe angereichert; die in letzterem schwebenden, sein verteilten Kohlenstoffteilchen wurden in der Hitze der Spiritusflamme zum Glühen gebracht und bildeten so die Träger der Licht -strahlung. Der schwankende Spirituspreis sowie die ungeahnt rasche Verbreitung der Petroleumlampen verdrängten bald diese Spirituslampe, die in der Lichtstärke gegenüber den alten Oellampen wohl einen Fortschritt bedeutete, den Mineralöllampen jedoch in keiner Weise gewachsen war. – Praktische Bedeutung erhielt das Spiritusglühlicht erst mit der Verwertung des Auerglühkörpers. Wie beim Petroleumglühlicht (s.d., Bd. 7, S. 73) wird auch bei den kleinen Spiritusglühlichtlampen und den -starklichtbrennern das Brennmaterial – 90–95 Vol.-Proz. Spiritus – zunächst verdampft und dieser Spiritusdampf mit oder ohne vorherige Beimischung der Primärluft unter dem Glühstrumpf verbrannt. Das Anwendungsgebiet der Spiritusglühlichtlampen ist im allgemeinen dasselbe wie bei dem Petroleumglühlicht; im Hausgebrauch wurden bisher Spiritusglühlichtlampen den Petroleumglühlichtern vorgezogen, da es erst in letzter Zeit gelungen ist, zuverlässige Petroleumglühlichtlampen in kleineren Lichtstärken (30–60 Kerzen) zu bauen. – Hinsichtlich der Erfordernisse für Spiritus zu Leucht- und Heizzwecken vgl. Spirituslampen.

In Form und Art der Luftzuglampen (s. Oellampen und Petroleumglühlicht) werden kleine Spirituslampen (Fig. 3) mit einer Lichtstärke bis zu 80 Kerzen hergestellt, bei welchen aber ein peinliches Sauberhalten der Dochtoberfläche notwendig ist, um den Glühkörpermantel a voll zum Glühen zu bringen. Der Saugdocht b, der durch das Denaturierungsmittel des Spiritus verunreinigt wird und dadurch seine Saugfähigkeit verliert, muß stets rechtzeitig ersetzt werden. Zum Anzünder. wird das brennende Zündholz durch einen der Luftschlitze c an den Dochtrand geführt, worauf die Flamme mittels des Dochtschlüssels d auf volle Lichtstärke eingestellt wird.

Während die nach dem vorstehend geschilderten System gebauten Lampen jederzeit betriebsbereit sind, bedürfen alle übrigen Spiritusglühlichtlampen als eigentliche Spiritusdampfbrenner einer Anheizung, die teils vorübergehend benutzt, die Verdampfung einleitet oder auch als Dauerflamme während der Betriebszeit der Lampe die Dampfbildung aufrecht erhält. Das Prinzip des Bunsenbrenners und des nach diesem gebauten normalen Gasglühlichtbrenners ist bei den stehenden oder invertierten Spiritusglühlichtlampen mit Dampfbrennern allgemein verwertet. Bei den kleinen Dampflampen wird der Spiritus mittels Saugdochts in eine Verdampferkammer gehoben, bei den Starklichtlampen fließt der Brennstoff den Verdampfern in der Regel aus einem am Lampenschlot angebrachten Vorratsbehälter zu oder wird der Brennerkonstruktion aus einem von der Lampe getrennt aufgestellten Reservoir durch eine Rohrleitung unter Druck zugeführt.

Mit einer während der Benutzungszeit der Lampe ständig brennenden Heizflamme sind die Spiritusglühlichtbrenner »Anker«, »Amor«, »Ego«, »Häußler«, »Pintsch«, »Primus« u.a. (Fig. 4 und 5) versehen. Durch die beiden Saugdochte a wird der Brennstoff in die zur Ausgleichskammer c führenden Verdampferrohre b gehoben, deren innere Wandungen zusammen[208] mit dem Kammerboden durch die Dauerflamme d beheizt sind; der Spiritusdampf strömt aus der Kammer c durch die Düse e einem normal gebauten Gasglühlichtbrenner f zu. Der Heizdocht g der Dauerflamme ist in einer am Boden durchbrochenen, verstellbaren Hülfe derart untergebracht, daß die Heizflamme verlöschen muß, ehe der Spiritusvorrat des gemeinschaftlichen Lampenbehälters vollständig aufgebraucht ist. Wird nämlich das Dochtrohr so eingestellt, daß sich dessen Boden höher als die Saugsträhnen der Dochte a befinden, so wird ein Austrocknen oder Verkohlen der oberen Saugdochtenden deshalb mit Sicherheit vermieden, weil die Heizflamme stets verlöschen muß, bevor den Saugdochten die. Nahrung ausgeht. Ein 60 kerziger Glühlichtbrenner dieser Bauart verbraucht einschließlich der Heizflamme pro Stunde 1/8 l Spiritus. Ebenfalls mit Hilfsheizflamme arbeitet der auch für Verwendung von Spiritus geeignete, bereits im Art. Petroleumglühlicht beschriebene dochtlose Altmann-Brenner; der ungeteilte Lampenbehälter wird jedoch nur mit Spiritus gefüllt. – Besonderer, nur zur Einleitung des Verdampfungsvorganges erforderlicher Vorwärmung bedarf der Amorbrenner der Aktiengesellschaft für Spiritusbeleuchtung in Leipzig, der in drei Größen (20,40, 80 Kerzen) hergestellt wird (Fig. 6 und 7). Der Saugdocht a ist in die Verdampferkammer b derart eingeführt, daß die Dochtsträhnen an der Rohrwand fest anliegen. Der Docht dient hierbei dreierlei Zwecken: er bringt durch seine Saugwirkung den Spiritus in die Verdampferkammer, hält das Denaturierungsmittel sowie etwaige Verunreinigungen des Spiritus zurück und verhindert im Betriebe als »Bremse« durch seine feste Stopfung ein Zurücktreten der Spiritusdämpfe aus der Kammer in den Vorratsbehälter. Die Spiritusdämpfe haben daher nur einen Ausweg durch die Düse c in den Brenner d, dessen metallener Glühstrumpfträger als Wärmeleiter e mit der Verdampferkammer b in Verbindung steht. Zur Inbetriebnahme wird mit einem Meß- und Füllkännchen (Fig. 8), das beim Kippen nur die jeweils zu einer Vorwärmung erforderliche Spiritusmenge abgibt, die Anheizschale f gefüllt. Die Vorwärmeflamme umspült nun die Verdampferkammer, aus der nach dem Oeffnen des Ventils g Spiritusdampf in den Brenner tritt. Die über dem Brennerkopf stehende Blauflamme beheizt außer dem Glühkörper auch den Träger h, der seine Wärme durch den Wärmeleiter e an die Kammer b abgibt und so die Verdampfung auch nach Erlöschen der Anheizflamme aufrecht erhält. Während man die Vorwärmeschale bei älteren Brennern vielfach auch durch einen Stechheber füllte, mit dem die erforderliche Menge Heizspiritus aus dem Lampenbehälter entnommen wurde, findet hierzu bei allen neueren Brennern eine kleine Pumpe zweckmäßige Verwendung. – Der Stobwasserbrenner ist mit einem besonderen Wärmeleitblech versehen, das von der Verdampferkammer ab neben dem Brennerrohr und zwischen diesem und der Zylinderwand bis über den Brennerkopf in die Höhe geführt ist. Die Anheizschale ist entbehrlich, da unterhalb des Leitblechansatzes eine durch Trieb zu öffnende Aussparung im Dochtrohr angebracht ist, womit ein Stück Saugdocht freigelegt und diese Dochtflamme zur vorübergehenden Anheizung des Verdampfers benutzt wird. – Bei dem Rustikusbrenner (Ehrich & Graetz, Berlin) wird in die Kammer a (Fig. 9 und 9a) über dem Saugdocht b zu dessen Schonung ein kleiner Aufsatzdocht c eingeschoben, dessen Ersatz billiger als der des ganzen Saugdochtes ist. An Stelle des besonderen Wärmeleiters beim Amorbrenner wird bei der Rustikuslampe Brennerkopf nebst Mischrohr so starkwandig ausgebildet, daß eine genügende Wärmeübertragung vom Träger bis zur Kammer a gesichert ist. Der zur Vorwärmung notwendige Spiritus wird dem Lampenbehälter durch die Pumpe e entnommen und durch, die Druckleitung h (nach Herabdrücken des Hebels g) in die Schale f gehoben. Die Lampe wird in zwei Größen, für 40 und 70 Kerzen, gebaut. Die Bauart dieses Brenners hat auch geeignete Verwendung für einen gleichnamigen Spirituskocher gefunden (vgl. Spirituslampen).

Der H.S.-Brenner von H. Schneider, A.-G., Leipzig, brennt ebenfalls ohne ständige Hilfsflamme nach einmaligem. Anzünden. Der von dem Dochtrohr [209] a (Fig. 10) gehaltene, an seinem oberen Ende von einer Asbesthülse b eingehüllte Saugdocht wird mit seinem Dochtsieb in die Verdampferkammer c bis zum Anschlag d eingeschoben. Zwischen Brennerkorb und Kammer ist unmittelbar über dem Brennergewinde die Anheizschale e angeordnet, die entweder durch ein Füllkännchen oder aus dem Lampenbehälter mittels Pumpe gefüllt wird. Die Vorwärmeflamme beheizt das mantelförmige Rückleitungsrohr f, das, mit der Verdampferkammer verschraubt, eine gute wärmeleitende Verbindung zwischen letzterer und dem Brennerkopf mit verstärkter Stütze g (für den Glühkörperträger h) herstellt. Die Ausströmungsöffnungen i des Brennerkopfes sind derart angeordnet, daß die ansetzende Blauflamme nicht nur eine zum Glühkörpermantel passende Form annimmt, sondern noch den Brennerkopffortsatz g erwärmt und damit die durch die Anheizflamme eingeleitete Verdampfung aufrecht erhält. Nach Oeffnen des Ventils k durch Verschieben des Reglerschlüssels l (der in geöffneter Stellung gleichzeitig mit der Pendelklappe m die Einfüllöffnung der Vorwärmeschale verschließt) nehmen die Spiritusdämpfe ihren Weg durch die Düse n in das eigentümlich gestaltete Düsenrohr (Mischrohr) o, von wo sie, mit Primärluft vermischt, durch den Brennerkopf unter den Glühkörper ausströmen. Das Brenneroberteil p mit Zylindergalerie bildet den Abschluß der Glühlichtlampe. Der Brenner wird in zwei Größen, für 30 und 50 Kerzen, hergestellt. – Weitere Dochtlampen, deren Bauart den bisher aufgeführten Spiritusglühlichtbrennern ähnlich ist, sind unter den Namen Albino, Fabes, Frontbrenner, Venus u.a. auf dem Markte, deren Lichtstärke sich zwischen 30 und 100 Kerzen bewegt.

Die Spiritusdochtlampen werden im allgemeinen zu den gebräuchlichen Petroleumlampenbehältern passend geliefert; bei verschiedenen Gewinden an Brenner und Bassin empfiehlt sich die Verwendung von Zwischenringen. Sofern die Lampenbehälter nicht mit Einfüllöffnung versehen sind, bilden Einfüllringe (Fig. 11), eventuell gleichzeitig als Reduktionsringe, mit Schiebe- oder Schraubenverschluß einen Behelf zum Füllen der Behälter; damit fällt nämlich das Abschrauben des Brenners beim jeweiligen Auffüllen der Lampe weg, das sonst stets eine Gefahr für den leicht zerstörbaren Glühkörper bildet. Bei undurchsichtigen Lampenbehältern sind Einfüllringe weniger angebracht, weil sich ein Ueberfüllen nur bei großer Vorsicht vermeiden läßt. Ein Nachfüllen von Spiritus in eine brennende Lampe ist unter allen Umständen zu unterlassen.

Fast alle der bisher genannten Glühlichtbrenner bedürfen je nach der Spiritusart nach längerer oder kürzerer Brennzeit einer Erneuerung der Dochte. Ohne diese tritt bald ein Nachlassen der Lichtstärke oder ein völliges Versagen der Lampe ein. Schon früh war man deshalb bestrebt, dochtlose Lampen zu bauen, bei denen das Brennmaterial dem Verdampfer zufließt. Das Prinzip der dochtlosen Glühlichtbrenner wurde bereits in Petroleumglühlicht geschildert, deren Bauart sich seinerzeit an die älteren Spirituslampen anlehnte. Die Schwertlampe von Schuchard & Co., Berlin, hat ihren Namen von dem schwertförmig gebogenen Verdampferrohr a, dem der Spiritus aus einem am Laternenkamin angebrachten Behälter b zufließt (s.a. Fig. 17). Ein an den Verdampfer anschließendes engeres, nach abwärts führendes Rohr führt die Spiritusdämpfe in den stehenden Glühlichtbrenner c. In verbesserter Ausführung nennt sich diese Lampe heute Schuchkolampe (Fig. 12). – Die Monopollampe von O. Helfft, Berlin, war ähnlich gebaut, besaß jedoch zwei gebogene Verdampferrohre, die sich in einem im Lampenkamin untergebrachten Dampfdom vereinigten. Bei der neueren Favoritlampe derselben Firma (Fig. 13) werden die älteren gebogenen Verdampferrohre durch eine aus Verdampfer mit Asbestpackung a, Ueberhitzerrohr b und Dampfdom d bestehende einfachere Vorrichtung ersetzt, die über der Vorwärmeschale c im Laternenschlot eingebaut ist. Die ähnlich gebauten Gral- und Phöbuslampen ersetzen diese Verdampfereinrichtung durch gerade, jedoch schräg durch den Kamin geführte Verdampferrohre; während das Phöbusrohr einen Stabfilter besitzt, arbeitet die Grallampe ohne Packung (Bremse). Mit einem auch bei dochtlosen Spiritusdampfkochern angewandten Verdampfersystem ist die Albalampe ausgerüstet; von dem quer über dem Glühstrumpf liegenden Verdampferrohr zweigt vor dem Absperrventil ein durch den Abzugsschlot führendes Rohr mit Ausgleichsdampfdom ab, aus dem ein schlangenförmig gewundenes Ueberhitzerrohr zum Brenner hinabführt. – Während die Spiritusdämpfe bei den vorgenannten dochtlosen Lampen einem der Gasglühlichtlampe nachgebildeten Düsenbrenner zugeleitet werden, ist die Düse bei der [210] Meenenschen Säkularlampe unmittelbar an das Verdampferrohr angebaut. Von dem Behälter a (Fig. 14) fließt der Spiritus nach Oeffnen der Hahnen dd' durch das Abflußrohr b der Vorwärmeschale c und dem Verdampfer e zu, wird in letzterem zunächst durch das in die Filterkammer eingeschobene Messingnetzfilter gereinigt und danach durch die Hitze des in der Vorwärmeschale entzündeten Spiritus, später durch die Abhitze der Hauptflamme im Glühkörper verdampft. Die Spiritusdämpfe reißen beim Einströmen in die Mischkammer f von außen Luft mit und mischen sich mit dieser im Mischrohr g. Etwa mitgerissener, unverdampfter oder wieder kondensierter Spiritus fließt dabei durch die an der tiefsten Stelle des Mischrohres angebrachte Abflußöffnung h ab. Durch den Brenner i tritt nun das Dampf- und Luftgemisch unter den Glühkörper k und bringt, an der Vorwärmeflamme entzündet, diesen zur Weißglut. Die gleiche Bauart weist auch die Glorialampe von Helfft auf; zwischen den Verdampfer und die Düse ist jedoch noch ein im Kamin auf und ab geführtes, mit einer Ueberhitzerkammer verbundenes Ausgleichsrohr eingeschaltet. Die mit Spiritus gespeiste Washingtonlampe (vgl. Petroleumglühlicht) weicht von der Ausführung für Erdölbetrieb nur in der Ausbildung des Verdampferrohres (des Vaporisators) ab (Fig. 15), das ein Drahtfilter a umschließt. – Dochtlose Lampen werden für Lichtstärken von 70 – 200 Kerzen und darüber als Starklichtlampen bis 600 Kerzen hergestellt.

Auch für Invertlampen eignet sich die Verwendung von Spiritusbrennern. Die Sinumbralampe (Eckel & Glienicke, Fig. 16) ist ein Dampfglühlicht, dessen Saugdocht den Spiritus aus dem Ringbehälter a in die über dem Abzug der Verbrennungsgase angeordnete Verdampferkammer hebt, aus der der Spiritusdampf in die Düse des Hängeglühlichtbrenners übertritt. Ohne Docht, im äußeren jedoch in ähnlicher Bauart, arbeitet die Efeskoinvertlampe von F. Schuchard & Co. (Fig. 17). Aus dem Vorratsbehälter a fließt der Spiritus durch einen gemeinschaftlichen Absperr- und Meßhahn b der Vorwärmeschale c und dem Verdampfer d zu. Letzterer besteht aus dem bekannten schwertförmig gekrümmten Rohr, das durch den Abzugskamin der Laterne bis über den Flüssigkeitsspiegel des Ringbehälters a hinaus geführt wird und in dieser Anordnung sowohl von der über der Anheizschale c brennenden Vorwärmeflamme als auch nach deren Verlöschen von der freien Wärme des Glühlichtbrenners kräftig beheizt wird. Die Spiritusdämpfe werden nun der Düse e und einem oder mehreren Invertbrennern f durch das Röhrchen g zugeführt, deren Bauart sich an die des hängenden Gasglühlichtbrenners (s. Gasglühlicht) anlehnt. Die Efeskolampe wird vorerst für 100 Kerzen mit einem und für etwa 200 Kerzen mit zwei Brennern hergestellt, die stündlich 1/12 bezw. 1/6 l Spiritus verbrauchen. – Auch Helfft hat eine ähnliche Monopolinvertlampe auf den Markt gebracht, deren Verdampferbauart sich an seine stehenden Spiritusglühlichtlampen anlehnt. In kleinerer, gedrängter Form werden Spiritusinvertbrenner auch als Tisch- und Hängelampen (Fig. 18) von Meenen, Eckel & Glienicke, Gesellschaft für Spiritusglühlicht u.a. hergestellt.

Der Verbrauch gangbarer Spiritusglühlichtbrenner ist in Oekonomie der Lampen, Bd. 6, S. 754, aufgeführt. Wegen Glühkörper, Glühkörperträger, Dochte, Laternen, Fabrikation, Bezugsquellen und Literatur vgl. Gasbeleuchtung und Gasglühlicht, Bd. 4, S. 271 und 294, Oellampen, Bd. 6, S. 767, und Petroleumglühlicht, Bd. 7, S. 73.

H. Weber.

Fig. 1., Fig. 2.
Fig. 1., Fig. 2.
Fig. 3.
Fig. 3.
Fig. 4., Fig. 5.
Fig. 4., Fig. 5.
Fig. 6., Fig. 7.
Fig. 6., Fig. 7.
Fig. 8.
Fig. 8.
Fig. 9.
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Fig. 9a.
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Fig. 10.
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Fig. 11.
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Fig. 12.
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Fig. 13.
Fig. 13.
Fig. 14.
Fig. 14.
Fig. 15.
Fig. 15.
Fig. 16., Fig. 17.
Fig. 16., Fig. 17.
Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 8 Stuttgart, Leipzig 1910., S. 208-211.
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