Maria, Sta.

[882] Sta. Maria, 1) Dorf u. Hauptort im Bezirk Münsterthal des Schweizercantons Graubündten am Rhom, unweit des Übergangs über das Wormserjoch; Post- u. Mauthamt; 440 Ew.; 2) Dorf im Bezirk Vorderrhein des Schweizercantons Graubündten, im Medelserthale, 4950 Fuß über dem Meere, mit einem unweit davon auf dem Lukmanier gelegenen Hospital. In der Nähe sind die Quellen des Mittelrheins; 3) Sta. M. a vico, Flecken in der neapolitanischen Provinz Terra. di Lavoro; 2600 Ew.; 4) Sta. M. di Licodia, Flecken in der Provinz Catania auf der Insel Sicilien; 2300 Ew.; 5) Sta. M. di Sala, Flecken in der venetianischen Provinz Venedig; 3300 Ew.; 6) Sta. M. in Monte, Flecken in der toscanischen Präfectur Florenz; 4000 Ew.; 7) Sta. M. la Longa, Flecken in der venetianischen Provinz Udine; 2370 Ew.; 8) Sta. M. delle Grazie, eine Kirche 2 Stunden westlich von Mantua, 1599 gegründet, berühmter Wallfahrtsort; 9) Fort in der piemontesischen Provinz Genua, an der westlichen Spitze des Golfs von Spezzia; 10) Flecken in der spanischen Provinz Almeria (Andalusien), unweit dem gleichnamigen Berge; 4200 Ew.; 11) Flecken auf der spanischen Insel Majorca, Handel mit Olivenöl; 2530 Ew.; 12) St. M. del Paramo, Flecken in der spanischen Prodinz Leon; Mauleselzucht, Handel mit getrockneten Fischen, Olivenöl u. Seife; 900 Ew.; 13) Cap der Südspitze des Civilgouvernements Faro der portugiesischen Provinz Algarve, auf der kleinen Insel Caes; 14) früherer Name der Stadt Guimaraes, s.d. 1); 15) Insel, zu der Gruppe der Azoren (Nordwestafrika gehörig, 2 QM., Ackerbau, Viehzucht, Schifffahrt, Handel; 8000 Ew.; 16) Sta. M. de Antigua, so v.w. Jamaica, s. Antigua 3).

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 10. Altenburg 1860, S. 882.
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