Mantua

[843] Mantua (Mantova), 1) sonst Herzogthum in Oberitalien, Lehn des Deutschen Reichs, 10–12 Meilen lang, 7–8 Meilen breit, am Po, Mincio, Oglio, der. Crostola u. Serpia. Wappen: ein nach der Mitte schmal zulaufendes rothes Kreuz im silbernen Felde, an den vier Winkeln desselben ein gekrönter goldener Adler wegen der Abstammung der Herzöge von den griechischen Kaisern in weiblicher Linie; 2) dann Kreis (Delegation) der Lombardei, welcher 1859 allein von der Lombardei noch bei Österreich verblieb u. daher jetzt zu Venetien gehört; umfaßt das Ländergebiet östlich vom Mincio u. grenzt gegen Osten an die venetianische Delegation Verona u. gegen Süden an Modena, 23 QM., ohne Waldung u. Mineralien, eine vom Po mit dessen Nebenflüssen Mincio, Molinella u. Secchia durchflossene sumpfige Niederung, aber fruchtbar u. reich an Getreide, Wein, Flachs, Seide, Reis u. Vieh; 3) Hauptstadt darin, schon bei den Römern M. genannt, am linken Ufer eines vom Mincio gebildeten Sees u. an der von Verona sich abzweigenden Eisenbahn, zwischen Morästen, daher ungesund, aber starke natürliche Festung. Die Werke der eigentlichen Stadt M. sind gering, indem sie schon von Natur durch das Wasser u. die Moräste gesichert ist, bestehen blos aus einer Umfassungsmauer, welche nur an einigen Orten zu einem Walle wird. Sonst lag ganz M. in einem See, welcher aber jetzt auf der Westseite trocken gelegt ist, doch machen noch jetzt ein sehr sumpfiger; von sehr vielen Gräben durchschnittener Boden, durch welche Arme des Mincio sich hinziehen, das Terrain für die Angreifenden imprakticabel. Um es noch mehr zu decken, ist nach dieser Seite hin eine unregelmäßige neue Umwallung angelegt, welche aus drei ganzen u. zwei halben Bastions, einer Art Hornwerk, einigen tenaillirten Linien u. aus einigen Lünetten vor letzteren bestehen. Nördlich deckt. das vorgeschobene Hornwerk von Pradella das Thor gleiches Namens, u. sichert den Vereinigungspunkt mehrer hier zusammenlaufender Straßen. Jenseit des Sees gegen Osten liegt die Citadelle di Prato, welche aus drei ganzen u. einer halben Bastion, nebst den dazu gehörigen. Ravelins u. Contregarden besteht, südlich das Fort St. Giorgio, welches fünf sehr irreguläre Bastions hat, von denen zwei abgerückt sind, hat. Beide stehen durch Brücken mit M. in Verbindung u. bilden zugleich Brückenköpfe für mehrere sich dort vereinigende Straßen. M. ist Sitz der Behörden, eines Gerichtshofs, Handelsgerichts. zweier Friedensgerichte u. eines Erzbischofs. Die Straßen sind breit u. gerade, mehre Plätze schön u. groß (Piazza de Pietro, Piazza d'Erbe, Piazzo Virgiliana mit der Büste Virgils auf einer Marmorsäule); unter den fünf Thoren ist das zur Citadelle führende im Dorischen Styl erbaut; Corte imperiale, Palast der Herzöge, mit Fresken von Mantegna u. Giulio Romano, jetzt theilweise Kaserne, andere Paläste mit Kunstschätzen (Palast Arco, Colloredo etc.), Palast del Te, von Form eines T, welcher jetzt zum Theil als Kaserne benutzt wird, aber auch die großen berühmten Fresken von Giulio Romano enthält; Kathedrale S. Pietro, 18 Pfarrkirchen (darunter die der Franciscaner mit Bibliothek, die der Jesuiten, mit zur Sternwarte eingerichtetem Thurm, Sta. Barbara, S. Andrea, S. Mauritio, S. Sebastiano, Sta. Apollonia, S. Egidio mit Tassos Grabe), alle mit zahlreichen Kunstschätzen, bes. von Giulio Romano; Synagoge, mehrere Hospitäler u. Waisenhäuser, Stadtkrankenhaus (seit 1499) mit Irrenanstalt u.[843] großem Findelhause (für 350 Findlinge jährlich), zwei Waisenhäuser, Almosenstift, Arbeits- u. Versorgungsanstalt (seit 1819), israelitisches Zufluchts- u. Arbeitshaus im Ghetto, Generalstrafhaus, Zeughaus, Universität (gestiftet 1625), Virgilianische Akademie der Schönen Künste mit Gemäldegallerie u. Antikensammlung, 3 Theater, Lyceum, mit öffentlicher, von Maria Theresia angelegter Bibliothek von 80,000 Bänden u. 1000 Manuscripten, Botanischer Garten, 8 Gymnasien, Haupt- u. Mädchenschule. Von Fabriken gibt es einige in Seide, Tuch, Leder, Pergament, Papier, Spielkarten; Verfertigung von Seilerwaaren, Seife, Kutschen, Barken etc.; der Handel ist meist in den Händen der Juden. Hier auch Landesgestüte; 29,500 Ew., darunter über 6000 Juden. Nicht weit davon Andes (j. Pietola od. Bande), Virgils Geburtsort.

Vor Zeiten wurde das Land von den Tuskern u. nach deren Vertreibung von den Cenomanen bewohnt; die Stadt wurde von Tuskern, zu denen sich Sarsinater aus Perusia gesellten, auf einer kleinen, von dem Mincius gebildeten Insel gegründet u. war eine der Zwölfstädte Etruriens. Unter den Römern blühten in M. die Schönen Künste, aber es likt im Bürgerkriege sehr. An sich unbedeutend, wurde sie dadurch berühmt, daß der Dichter Virgilius sie für seine Vaterstadt ausgab (eigentlich war er in dem nahen Andes geboren). Nach dem Untergang des Weströmischen Reichs gehörte M. zum Exarchat u. kam dann an die Westgothen; als nach kurzem Bestehen deren Reich gestürzt wurde, nahmen die Byzantiner M. bald wieder; von diesen kam es dann an die Longobarden, durch Karl den Großen an das Fränkische u. durch Otto I. an das Deutsche Reich. Otto II. belehnte Theobald v. Este damit, von welchem es sein Sohn Bonifacius erbte. 1052 fiel M. an dessen Tochter Mathilde, Markgräfin von Toscana; ihr entzog Kaiser Heinrich III. diesen Besitz. 1064 hier Concil, wo die Wahl des Papstes Alexander II. bestätigt ward. M. wurde hierauf frei bis 1114, wo es Mathilde wieder unterwarf. Theobalds Nachkommen herrschten nun bis 1220 in M., welches zu den eifrigsten Gegnern der Hohenstaufen gehörte. 1220 bemächtigte sich aber Sardello Visconti der höchsten Gewalt, unter welchem 1234 in M. der Lombardische Städtebund erneuert wurde. Nach Sardello's Tode, 1274, wurden wieder zwei Consuln gewählt, deren einer, Pinamonte Bonacorsi, die oberste Gewalt an sich riß u. dieselbe trotz mehrer Aufstände bis 1293 behanplete, wo sein Sohn Bardillone Bonacorsi, das Haupt der Guelfen, sich gegen seinen Vater empörte, denselben fing u. sich selbst an die Spitze der Regierung stellte; ihn vertrieb wieder 1299 sein Verwandter Bottasella Bonacorsi, ein Parteigänger der Ghibellinen Als dieser 1311 starb, folgte ihm sein Bruder Passerino Bonacorsi; er wurde zwar vom Kaiser Heinrich VII. vertrieben u. durch den Florentiner Uberti als kaiserlicher Statthalter ersetzt, kehrte aber zurück u. erhielt des Kaisers Bestätigung. Er bemächtigte sich 1213 auch Modena's. Da sein Sohn Franz Bonacorsi die Gemahlin des Philippino Gonzaga beschimpfte, so erregten die Gonzaga, unterstützt von Can della Scala u. Alberto v. Saviola, einen Aufstand, in welchem Passerino fiel u. seine Söhne gefangen u. an Pico von Mirandola zur Rache ausgeliefert wurden.

Nun trat Ludwig I. Gonzaga, Philippino's Vater, an die Spitze der Regierung mit dem Titel eines Capitano. Er erwarb 1365 Reggio von denen della Scala zu Verona; verband sich 1348 mit Venedig gegen Verona u. warf die Bundestruppen Veronas, welche M. genommen hatten, wieder heraus; 1357 belagerten die Mailänder vergebens M. Ludwig st. 1360, u. ihm folgte sein zweiter Sohn Guido; dieser verkaufte Reggio, mit Vorbehalt Novellares u. Bagnolos, an Barnabo Visconti von Mailand. 1369 folgte ihm sein Sohn Ludwig II. mit seinem Bruder Franz, den jener jedoch ermorden ließ; Ludwigs Sohn, Franz I., seit 1382, besiegte 1397 die Mailänder u. st. 1407; sein 13jähriger Sohn, Johann Franz, stand unter Vormundschaft seines Oheims Karl Malatesta; 1425 trat er in das Bündniß mit Venedig u. Florenz gegen Mailand u. kämpfte mit großem Ruhm. 1433 empfing er den Kaiser Sigismund glänzend in M., u. dieser erhob ihn zum Markgrafen u. Reichsvicar von M., d. h. zum souveränen Herrn von M. unter kaiserlicher Oberhoheit. Nach einem kriegsthatenreichen Leben st. Johann Franz 1444. Sein Sohn Ludwig III. hatte Streitigkeiten mit seinem Bruder Karl über einige Güter aus der väterlichen Erbschaft; 1453 drang Karl mit 3000 Bewaffneten in M. ein u., obgleich er abziehen mußte, erhielt er doch 1454, von Mailand unterstützt, was er forderte. Unter ihm hielt Papst Pius II. eine Synode in M., um die christlichen Fürsten zur Wiedereroberung Constantinopels zu gewinnen. Ludwig hatte eins der respectabelsten Heere in Europa, mit welchem er die benachbarten Fürsten unterstützte, u. st. 1478. Sein Sohn Friedrich I. (1478–84) nahm 1482 Theil an dem Bunde gegen Venedig; dessen Sohn Johann Franz (II.) 1484–1519 war ein tapferer Soldat u. von fast allen Fürsten als Feldherr gesucht; dessen Sohn Friedrich II. war erst im Bunde gegen den Kaiser, aber 1529 für denselben gewonnen, erhielt er von Karl V. 1530 die Herzogswürde u. 1536 das Marquisat Montserrat, da seine Gemahlin Margarethe, eine Nichte Johann Georg Paläologos', des vorigen Besitzers von Montserrat, war. Sein dritter Sohn Ludwig erhielt 1562 durch Heirath das Herzogthum Nevers (s.d.) u. Rethel in Frankreich u. stiftete dort eine Seitenlinie der Gonzaga. 1540 folgte Friedrichs II. ältester Sohn Franz II. (III.), unter Vormundschaft seines Oheims, des Eardinals Hercules, u. als dieser 1550 im See von M. ertrank, erhielt sein Bruder Wilhelm die Herzogswürde; 1567 machte Casal einen Aufstand, den Wilhelm unterdrückte; 1574 wurde Montserrat zu einem Herzogthum erhoben, Wilhelm st. 1587. Sein Sohn Vincenz I. zeichnete sich durch Frömmigkeit, Gerechtigkeit u. Liebe zu den Wissenschaften aus u. hatte 1612 zu seinem Nachfolger seinen Sohn Franz III. (IV.); dieser st. schon nach 10 Monaten u. hinterließ blos eine Tochter Maria, über welche ihr Oheim, der Cardinal Ferdinand, als Herzog von M. u. Monserrat die Vormundschaft führte; da aber der Herzog von Savoyen, der mütterliche Großvater der Herzogin Maria, verlangte, daß seine Tochter, die Herzogin-Mutter Margarethe, die Vormundschaft führte; so kam es zum Kriege, u. die Verträge zu Madrid u. Pavia 1617 entschieden für Ferdinand; dieser regierte bis 1626, wo sein Bruder Vincenz II. folgte. Da Vincenz keine Kinder hatte, so wollte er sich von seiner Gemahlin Isabella von Gonzaga scheiden u. Marien heirathen;[844] doch gab er diesen Plan aus v. vermählte seine Nichte mit Karl Gonzaga, Herzog von Nevers.

Als Vincenz 26. Dec. 1627 stach u. mit ihm die italienische Hauptlinie der Gonzaga verlosch, erhob, auf Nichelieus Betrieb, um Österreich zu widerstreben, Kerl I. von Nevers auf M. u. Montserrat Ansprüche gegen die entfernteren Prätensionen von Guastalla u. Savoyen, welchen letztern Spanien u. der Kaiser Ferdinand II. beitraten. Daher entstand der Mantuanische Erbfolgekrieg. Der Kaiser verweigerte dem Herzog von Nevers die Belehnung u. schickte einen Commissar, um M. als erledigtes Reichslehn in Besitz zu nehmen; Montserrat wurde von Spaniern u. Savoyern besetzt. Karl wendete sich um Hülfe an Frankreich u. Venedig; die Franzosen erschienen auch 1628. da ihnen aber Karl das Herzogtum Montserrat nicht als Lohn für ihre Hülfe abtreten wollte, so gingen sie zurück. Nun rückten die Kaiserlichen unter Collalto ins Mantuanische u. blockirten die Stadt; nachdem ein Versuch der Venetianer, M. zu entsetzen, mißglückt war, nahmen die Kaiserlichen am 18. Juli 1630 die Stadt mit Sturm. Da der Kaiser indeß in Deutschland in Krieg gegen die Protestanten verwickelt war u. dort seine Truppen brauchte, so trat er in Unterhandlung mit Frankreich, u. im Frieden zu Chierasco 6. April 1631 erhielt Karl M., mußte aber einen Theil von Montserrat an Savoyen abtreten. Um sich zu halten, nahm er in M. venetianische, in Casale französische Besatzung ein u. diente überhaupt Frankreichs Plane in Italien gegen Spanien zu befördern. Er erwarb 1635 das Fürstenthum Correggio von den Herren v. Siro. Sein ältester Sohn Karl II. starb schon bei des Vaters Lebzeiten 1631, u. auf Karl I. folgte daher 1631 sein Enkel Karl III., Karls II. Sohn, unter der Vormundschaft seiner Mutter Maria. Nach dem Tode des Kaisers Ferdinand III. 1657 prätendirte er das Generalvicariat in Italien, nach einer Urkunde, welche ihm der vorige Kaiser wieder erneuert hatte; aber diese Urkunde wurde von den deutschen Kurfürsten in der Wahlcapitulation, des Kaisers Leopold cassirt. Karl III. nahm nun Partei für Spanien, aber die Franzosen unter dem Herzog von Modena besetzten 1658 M. u. nöthigten den Herzog, dieser Allianz zu entsagen. 1659 verkaufte er alle seine Besitzungen in Frankreich an Mazarin u. st. 1665. Karl IV. (Ferdinand Karl) folgte ihm unter der Vormundschaft seiner Mutter Isabella Clara von Österreich; dieser verkaufte 1681 an Ludwig XIV. Casale u. ließ sich durch Geld u. Versprechungen gewinnen, den Franzosen 1701 M. einzuräumen (s. Spanischer Erbfolgekrieg). Diese Verbindung mit Frankreich wurde Karls Unglück; 1703 erklärte ihn der Kaiser Leopold der Felonie schuldig u. seines Antheils am Herzogthum Montserrat für verlustig, u. nachdem die Franzosen in Folge der Mailänder Convention, 3. März 1707, Italien verlassen hatten, siel M. in die Hände des Kaisers, der Herzog aber verließ das Land, lebte in Venedig u. Padua u. wurde 1708 aller seiner Länder vom Kaiser Joseph I. verlustig erklärt, u. als er bald darauf am 5. Juli unbeerbt starb, wurde das Herzogthum M. eingezogen.

Von dieser Zeit an u. vermöge des Utrechter Friedens 1713 blieb Österreich, m Besitz M-s u. ließ es vom Generalgouvernement in Mailand mit verwalten. 1734 machten die Alliirten, Franzosen u. Savoyer Anstalten, M. zu belagern, doch kam es nicht dazu (s. Polnischer Königswahlkrieg). Im Französischen Revolutionskriege ergab sich M. nach achtmonatlicher Belagerung u. viermaligem vergeblichem Entsatzungsversuche den 2. Febr. 179? den Franzosen (s. Französischer Revolutionskrieg III. B). Im Frieden von Campo-Formio wurde M. mit abgetreten u. kam erst zur Cisalpinischen, dann zur Italienischen Republik. 1799 wurde es vom Mai bis Ende Juni von dem österreichischen General Kray blockirt, bis endlich nach viertägigem Bombardement der französische General Foissac-Latour den 28. Juli die Festung übergab. Im Frieden zu Luneville wurde M. wieder zur Cisalpinischen Republik u. dann zum Königreich Italien geschlagen, aber nach der Wiederherstellung Österreichs in Italien 1814 zu dessen Lombardisch-Venetianischen Königreich gezogen. Von, März bis Juli 1848 Blockade M-s durch die Piemontesen; am 18. Juli Schlacht zwischen den Österreichern u. Piemontesen; im Sommer 1859 sah es nach der von den Österreichern verlorenen Schlacht von Solferino einer Belagerung durch die Franzosen entgegen, welcher jedoch der Frieden von Villafranca zuvorkam. In Folge desselben wurde M. von der Lombardei getrennt u. kam zu Venetien (s. Lombardei u. Lombardisch-Venetianisches Königreich, Gesch.). Vgl. Maffei, Annali di Mantova, Tur. 1675.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 10. Altenburg 1860, S. 843-845.
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