Alexander [1]

[289] Alexander (gr. Alexandros, der Männer Vertheidigende). I. Mythische Personen: 1) Einer von den Söhnen des Eurystheus; fiel mit seinem Vater gegen die Athener. Trojaner, so v.w. Paris. II. Fürsten: A) im Alterthum: Aa) Römische Kaiser u. Gegenkaiser: 3) A. Severus (Marcus Aurelius A. S.), Sohn des Genesius Marcianus u. der Julia Mammäa, geb. 208 n. Chr. zu Arke in Phönicien, wurde 222 nach Heliogabel Kaiser, führte 231 einen siegreichen Krieg gegen Persien u. wurde auf einem Feldzuge gegen die Germanen von den, über seine Strenge erbitterten Prätorianern 235 in Sicila (bei Mainz) ermordet; s. Rom (Gesch.) Er war einer der besten Kaiser. 4) A., römischer Statthalter in Afrika, Sohn eines pannonischen Bauers, ließ sich zu Carthago zum Kaiser ausrufen, allein Volusianus u. Maximinus singen ihn in Cirtha u. ließen ihn 306 erwürgen. 5) A., Vicarius Praefecti praetorio, ließ sich 308 n. Chr. zum Gegenkaiser ausrufen, erhielt sich trotz seiner Untüchtigkeit gegen Galerius doch einige Zeit, ward aber 311 erdrosselt. 6) A., Spartaner, 396 Heerführer einiger Truppen im Gebjeté von Tegea; ebenfalls Gegenkaiser, blieb in einer Schlacht gegen die Argiver. Bb) Könige: a) In Ägypten: 7) so v.w. Ptolemäos A. I., s. Ptolemäos u. Ägypten (Gesch.) IV. 8) so v.w. Ptolemäos A. II., s. ebd. 9) so v.w. Ptolemäos A. III., s. ebd. b) Könige von Armenien: 10) A., Sohn des Antonius u. der Kleopatra, erhielt von jenem Armenien, Medien u. Parthien als Königreich u. wurde von Octavian als Gefangener nach Rom geführt. 11) A., Sohn des Tigranes, wurde von Vespasian zum König erhoben, auf Herodes Befehl hingerichtet. e) Von Epiros: 12) A. I., Sohn des Neoptolemos, blieb 326 v. Chr. gegen die Lucaner, s. Epiros. 13) A. II., Sohn des Pyrrhos II., verlor sein Reich an Demetrios, s. ebd. Er schrieb ein Werk über die Kriegskunst. d) In Indien: 11) A., Sohn Alexanders d. Gr. u. der indischen Königin Kleophis, folgte dieser zu Anfang des 3. Jahrh. v. Chr. e) Könige der Juden: 15) A. I. Jannäos, Sohn des Joh. Hyrkanos, regierte 105–79 v. Chr., s. u. Hebräer. 16) A. II., Sohn des Aristobulos, Bruder des Vorigen, wurde mit diesem gefangen u.[289] nach Rom geführt, entkam aber u. ward später König; er empörte sich gegen die Römer, ward aber am Berge Tabor von Gabinius geschlagen; er erklärte sich später für Cäsar u. wurde deshalb 49 v. Chr. enthauptet; s. Hebräer. 17) Pseudo-A., unter Kaiser Augustus Prätendent in Judäa, gab sich für A., den Sohn des Herodes u. der Mariamne, aus, den 6 v. Chr. sein Vater mit seinem Bruder Aristobulos im Kerker zu Sebaste zu erdrosseln befohlen hatte, wogegen er heimlich entkommen wäre; er fand auf Kreta u. Melos viel Leichtgläubige, denen er Geld abnahm, aber als er nach Rom kam, wurde er auf Augusts Befehl eingekerkert. f) Von Macedonien: 18) A. I., Sohn von Amyntas I., regierte 506–464 v. Chr.; s. Macedonien (Gesch.). 19) A. II., Sohn von Amyntas II., regierte 369 bis 367, wo er von Ptolemäos Alorites ermordet ward; s. ebd. (Gesch.). 20) A. III., der Große (A. Magnus, bei den Orientalen Iskender), Sohn des Königs Philippos u. der Olympias, geb. zu Pella den 6. Aug. 356 v. Chr., an dem Tage, wo der Tempel der Diana zu Ephesos abbrannte. Schon als Kind u. Jüngling zeigte er großen Verstand, Muth u. Thatendurst; seine Erziehung leitete Leonidas, ein Verwandter seiner Mutter, sein Hauptlehrer war Aristoteles. Das von ihm allein gebändigte Pferd Bukephalos (s.d.) blieb immer sein Leibpferd. Erst 15 Jahre alt, führte er in seines Vaters Abwesenheit die Regierung, zog mit gegen die Triballer, wo er seinem Vater das Leben rettete, u. kämpfte 338 mit bei Chäronea. Als sein Vater die Olympias verstoßen hatte, ging er, damit unzufrieden, nach Epiros, kehrte jedoch bald, mit seinem Vater ausgesöhnt, nach Macedonien zurück. Nachdem er 335, nach der Ermordung seines Vaters, demselben als König von Macedonien gefolgt war, ging er. nach. Griechenland u. ließ sich auf dem Convent zu Korinth den Oberbefehl über die Griechen gegen Persien übergeben, machte erst noch einen Rachezug gegen die Triballer u. Illyrier u. dann gegen die inzwischen abgefallenen Thebaner, deren Stadt er zerstörte, ohne das Haus des Dichters Pindar, s. Macedonien (Gesch.). Nun begann er 334 v. Chr. den Krieg gegen die Perser. Wie er dort die Perser am Granikos, bei Issos u. Arbela schlug, ganz Klein-Asien, Ägypten, Persien, Medien, Babylonien, Assyrien, Armenien, Baktrien, Parthien u. den nordwestlichen Theil von Indien eroberte u., mit Ausnahme des letzteren, zu seinem Reiche schlug, wie er aber, nachdem er die persischen Prinzessinnen Statira u. Roxane geheirathet, sich der Weichlichkeit ergebend, 11. (13.) Juni 323 an den Folgen seiner Ausschweifungen zu Babylon starb, dies ist unter A-s d. Gr. Krieg gegen Persien ausführlich erzählt. Sein Leichnam wurde, nach 2jährigen Vorbereitungen zu dem Transport, auf einem prächtig ausgeschmückten u. von 64 Maulthieren gezogenen Wagen in einem goldenen Sarge nach Ägypten geschafft u. dort Anfangs in Memphis, später in Alexandrien in einem eigens dazu erbauten Tempel beigesetzt. Den goldenen Sarg nahm Ptolemäos A. II. weg u. schob einen gläsernen unter. Der persische Zug A-s war nicht allein Gegenstand der Beschreibung vieler griechischer Historiker (s. Alexanders d. Gr. Zug gegen Persien), sondern auch vieler orientalischer Dichter, welche ihn Iskender od. Dsul Karnein (der Gehörute, wegen seiner Darstellung als Jupiter Ammonmit Widderhörnern) nennen, u. des christlichen Mittelalters, s. Alexanderlied. 21) A. IV. Argäos, Sohn des Vorigen u. der Roxane, nach des Vaters Tode geboren, erhielt mit seinem Bruder Arrhidäos die Herrschaft dem Namen nach, da sie in der That in den Händen der Feldherren u. Statthalter seines Vaters war; Kassander ließ ihn mit seiner Mutter 310 v. Chr. heimlich ermorden, s. Macedonien (Gesch.). 22) A. V., 3. Sohn Kassanders, regierte 298–295 v. Chr., wo er von seinem Bundesgenossen Demetrios Poliorketes bei einem Gastmahle zu Larissa ermordet ward, s. Macedonien (Gesch). 23) A. (Pseudo-Perseus), Prätendent in Macedonien, während der römischen Herrschaft, gab sich für den A., 2. Sohn des Königs Perseus, aus, der von P. Ämilius im Macedonischen Kriege gefangen, zu Rom im Triumph aufgeführt u. nachher in Alba in niedern Diensten beschäftigt wurde; er wurde von den Römern vertrieben. 24) A., Sohn des Lysimachos, floh nach der Ermordung seines Bruders durch seinen Vater mit seiner Schwägerin Lysandra zu Seleukos, König von Syrien. Als sein Vater in der Schlacht gegen diesen blieb. errichtete er ihm ein prächtiges Grabmal auf dem Chersones. Nach dem Tode des Sosthenes, 278 v. Chr., bewarb er sich vergebens um den Thron von Macedonien. g) Tyrann von Pherä: 25) A., bahnte sich durch Vergiftung seines Bruders Polydoros 369 v. Chr. den Weg zur Herrschaft; mehrere von ihm bedrückte Städte von Thessalien riefen die Thebaner zur Hülfe; Pelopidas u. Epaminondas kamen, A. ward gefangen, später jedoch wieder frei gelassen, aber durch seine Gemahlin u. seinen Schwager ermordet. h) Könige von Syrien: 26) A. I. Balas, Seleukide von unehelicher Geburt, König von 151 bis 146 v. Chr., wurde von Demetrios II. geschlagen u. entthront u. bei einem Araberstamm ermordet; s. Syrien (Gesch.). 27) A. II. Zebinas, angeblich Sohn des Vorigen, in der That aber der Sohn eines Händlers in Alexandrien, bemächtigte sich mit Hülfe des Ptolemäos Physkon des syrischen Throns u. behauptete ihn 125–120 v. Chr.; als er den Tempel des Zeus in Antiochien plündern wollte, wurde er vom Volke umgebracht; s. Syrien. B) Im Mittelalter u. der neuen Zeit. Aa) Kaiser: a) Von Byzanz: 28) A. II. (weil A. Severus 3) als A. I. mitgezählt wird), Sohn des Kaisers Basilius, geb. um 870, kam 911 mit seinem Bruder Constantin Porphyrogenetes II. auf den Thron; st. 912. b) Von Trapezunt: 29) A., Sohn u. Mitregent des Kaisers Alexios IV., ward um 1448 von seinem älteren Bruder verdrängt, s. Trapezunt (Gesch.). c) Von Rußland: aa) Großfürsten: 30) St. A. I. Newsky (A. Jaroslawitsch Newskoy), geb. 1218 zu Wladimir, 2. Sohn Jaroslaws II., erhielt nach dem Tode des älteren Bruders Fedor das Großfürstenthum Nowgorod, wurde aber 1238 Vasall der Mongolen; kämpfte gegen die Schweden, die er 1240 an der Newa schlug, wofür er den Beinamen Newsky erhielt, u. gegen die Schwertritter, die er 1243 am Peipussee besiegte; folgte 12.17 seinem Vater als Großfürst von Wladimir u. st. 1263. Ein Versuch des Papstes Innocenz IV. unter seiner Regierung, die griechische Kirche mit der römischen zu vereinigen, mißlang. Das russische Volk verehrte ihn als einen Nationalhelden, die russische Kirche als einen Heiligen u. Peter d. Gr. erbaute ihm zu Ehren[290] zu Petersburg auf der Stelle, wo A. den Sieg erfochten hatte, ein Kloster, stiftete auch zu seinem Andenken den Alexander Newsky Orden (s.d.). 31) A. II., Sohn des Großfürsten Michael von Twer, an der Stelle seines hingerichteten Bruders Demetrius 1324 vom Khan der Goldenen Horde zum Großfürsten von Twer ernannt, schon 1326 aber wegen der Ermordung einer mongolischen Gesandtschaft zu Twer abgesetzt, floh nach Pleskow. bb) Kaiser: 32) A. I. Pawlowitsch, geb. den 23. Decbr. 1777, Sohn des Kaisers Paul u. dessen 2. Gemahlin Maria, Prinzessin von Württemberg; die Kaiserin Katharina führte ausschließlich die Aufsicht über seine Erziehung, mit welcher Graf Soltikow, Oberst Laharpe, Pallas u. Kraft beauftragt waren. Nach der Ermordung des Kaisers Paul folgte er den 24. März 1801 in der Regierung u. ward den 27. Septbr. zu Moskau gekrönt. Wie er nun für das Wohl seines Reichs sorgte, sich 1805 gegen Frankreich erklärte u. durch die Schlacht von Austerlitz nicht geschreckt, obgleich Österreich von der Allianz abfiel, mit Preußen im Bunde 1806 u. 7 gegen Napoleon stritt, den Frieden von Tilsit schloß, nun Napoleon geneigt, dem Congreß von Erfurt beiwohnte u. England seine Häfen schloß, seit 1810 aber von diesem System abging, was zum Krieg mit Frankreich von 1812 führte, wie er ferner 1813 mit Preußen u. Oesterreich sich verbündete u. mit seinen Verbündeten nach der Schlacht bei Leipzig nach dem Rhein u. nach Frankreich vordrang, 1814 in Paris einrückte u. den Frieden von Paris schloß, wie er sich mit den verbündeten Monarchen 1815 auf dem Wiener Congreß zu der neuen Gestaltung Europas vereinte, Polen erwarb, aber nach Napoleons Rückkehr von Elba mit aller Macht zur völligen Besiegung desselben eingriff, die Heilige Allianz stiftete, nach seiner Rückkehr nach Rußland (Ende Octbr. 1815) viele segensreiche Einrichtungen traf, aber von mehreren Seiten mit Undank belohnt, auf erhaltene Nachrichten von eingeleiteten Verschwörungen sich in der letzten Zeit genöthigt sah, mehrere milde Maßregeln zurückzunehmen u. strenger als bisher zu verfahren, u. endlich auf einer Reise zu Taganrog den 1. Dec. 1825 starb, alles dies s. u. Russisches Reich (Gesch.), Preußisch-russischer Krieg gegen Frankreich 1806 u. 13 u. Russisch-deutscher Befreiungskrieg. An seiner späteren Hinneigung zur Gefühlsreligion hatte Fr. v. Krüdener (s.d.) wesentlichen Antheil. Er war seit 9. Oct. 1793 vermählt mit Elisabeth, Tochter des Prinzen Karl Ludwig von Baden: seine Ehe war kinderlos, drum folgte ihm sein Bruder Nikolaus. 1834 wurde ihm zu St. Petersburg die Alexandersäule errichtet. Vgl. Choiseul-Gouffier, Mémoires sur l'empereur A., Par. 1829; Emprytaz, Notice sur A., Genf 1828. 33) A. II. Nikolajewitsch, ältester Sohn des Kaisers Nikolaus u. der Kaiserin Alexandra, geb. am 29. April 1818, seine Erziehung wurde vom Dichter Schukowsky geleitet, sein Gouverneur war der Oberst v. Mördes. Schon in der Wiege wurde er zum Kanzler der Universität Helsingfors ernannt, u. er wirkte nachmals als solcher bes. für Ausbildung u. Verbreitung der finnischen Sprache, um die schwedischen Sympathien in Finnland hierdurch zu verdrängen; später wurde er zum Groß-Attaman sämmtlicher Kosakenheere u. zum Commandeur des Grenadiercorps ernannt; seit 1849 war ihm die Leitung des gesammten Militärbildungswesens übertragen, um dessen Gedeihen er sich viele Verdienste erwarb. Nach dem Tode seines Vaters bestieg er am 2. März 1855 den russischen Thron u. wurde am 7. Sept. 1856 zu Moskau gekrönt; s. u. Rußland (Gesch.). Er ist vermählt seit 28. April 1841 mit Maria, Tochter des verstorbenen Großherzogs Leopold II. von Hessen; sein ältester Sohn ist Großfürst Nikolaus, geb. 1843. Bb) Könige: a) Von Georgien: 34) A. I., regierte 1414.–24., s. Georgien (Gesch.). 35) A. (II.), 1683–95, in Imerethi, s. ebd. 36) A. II., regierte 1492–1520 in Kakhethi, s. ebd. 37) A. III., 1586–1605, ebenda, s. ebd. b) Von Polen: 38) A. Jagello, Sohn Kasimirs III., wurde von den Lithauern nach dem Tode seines Bruders, Johann I. Albrecht, 1501 zum König von Polen erwählt u. st. 1506; über seine Regierung s. Polen (Gesch.); er war vermählt mit Helene, Tochter des Großfürsten Wassilei IV. von Rußland. c) Von Schottland: 39) A. I. der Wilde, Sohn Malcoms III., folgte 1107 seinem Bruder Edgar als König u. st. 1124; über seine Regierung s. Schottland (Gesch.). 40) A. II., Sohn Wilhelms d. Löwen, geb. 1198, folgte seinem Vater 1214 u. regierte bis 1249; über ihn s. ebd.; er war vermählt mit Johanna, Tochter Heinrichs III. von England, u. in 2. Ehe mit Maria von Couci. 41) A. III., Sohn des Vorigen, kam noch unmündig zur Regierung, st. 1286. Cc) Andere Fürsten: a) Herzog von Anhalt-Bernburg: 42) A. Karl, geb. 2. März 1805 zu Ballenstädt, trat nach dem Tode seines Vaters Alexius am 24. März 1834 die Regierung über Anhalt-Bernburg an (s. Anhalt [Gesch.]); er ist seit 1834 vermählt mit Friederike, Herzogin von Holstein-Glücksburg. b) Herzöge von Holstein-Sonderburg: 43) A., geb. 1573, st. 1627, s. Holstein (Gesch.). 44) A. Heinrich, 2. Sohn des Vorigen, geb. 1608, Stifter der Schlesischen Linie, st. 1667, s. ebd. 45) A. Rudolf, 2. Sohn des Vorigen, trat 1727 in den geistlichen Stand, wodurch die Linie erlosch. 46) A. Philipp Ludwig, Bruder von A. 44), geb. 1620, st. 1689, Stifter der Linie Wiesenburg, s. ebd. c) Herzog von Lithauen: 47) A. Witold, s. Witold. d) Woiwoden u. Hospodare der Moldau: 48) A. I., Sohn von Romanus I., 1396–1433; s. Moldau (Gesch.). 49) A. II., um 1446, s. ebd. 50) A. III., um 1540, wurde ermordet, s. ebd. 51) A. IV., um 1558 bis 66, s. ebd. 52) A. V., Bruder Peters VII., 1578–80; s. ebd. 53) A. VI., Sohn von Jeremias u. der Elisabeth, wurde mit seinen Brüdern 1608 zu Woiwoden ernannt, 1616 entsetzt u. gefangen nach Constantinopel gebracht, wo er sein Leben durch Annahme des Islam rettete; s. ebd. 54) A. VII., Iliasch, um 1625 kurze Zeit Woiwod, s. ebd e) Herzog von Parma: 55) A. Farnese, geb. 1544, Sohn von Ottavio Farnese u. Margarethe, der natürlichen Tochter Karls V., folgte seinem Vater 1586, blieb aber nur kurze Zeit in Parma, da er Statthalter der Niederlande (s.d. [Gesch.]) war u. sich fast immer dort aufhielt; war ein großer Feldherr. Er war seit 1565 mit Marie, Infantin von Portugal, vermählt u. st. 1592; s. Parma (Gesch.). f) Pfalzgraf: 56) A., Sohn Ludwigs des Schwarzen, 1489–1514, s. Pfalz (Gesch.). g) Russische Großfürsten, s. oben 30) u. 31). h) Fürst von Serbien: 57) A. Karadschordschewicz,[291] der Sohn von Georg Petrowitsch (Czerny Georg), geb. um 1800, erhielt seine Ausbildung in Österreich, größtentheils in Grätz, u. gelangte am 27. Juni 1843 durch Volkswahl auf den serbischen Thron; s. u. Serbien (Gesch.). i) Herzog von Toscana: 58) A. von Medici, natürlicher Sohn Lorenzo's II., geb. 1510, seit 1531 erblicher Herzog, 1537 von seinem Vetter Lorenzo ermordet; s. u. Toscana (Gesch.). Er war seit 1536 mit Margarethe von Österreich, der natürlichen Tochter des Kaisers Karl V., vermählt. k) Woiwoden u. Hospodare der Walachei: 59) A. I., vornehmer Bulgar, nach Michaels Tode 1332 zum Woiwoden erwählt; st. 1530; s. Walachei (Gesch.). 60) A. II., Peters III. Neffe u. 1567 Nachfolger, bald entsetzt; s. ebd. 61) A. III., moldauischer Bojar, 1585–91; s. ebd. 62) A. IV., 1623–27; s. ebd. 63) A. V., 1774–87, s. Ypsilanti. 64) A. VI. Suzzo, 1818–21, s. Suzzo.

III. Prinzen: A) Prinz von Polen: 65) A. Benedict Stanislaw, s. Sobieski. B) Herzöge von Württemberg: 66) A. Friedrich Karl, geb. 1771, Sohn des Herzogs Friedrich Eugen von Württemberg u. Sophiens von Brandenburg-Schwedt; begann seine militärische Laufbahn 1790 als Obrist in neapolitanischen Diensten, machte den Feldzug gegen die Franzosen 1793 als österreichischer Obrist mit, zeichnete sich bei Kaiserslautern aus, ward Generalmajor, befehligte als Feldmarschalllieutenant bei Stockach 1799 den linken Flügel der Cavallerie des 2. Treffens u. trug viel zum Siege bei, commandirte eine Brigade unter Hoze in der Schweiz u. siegte in einem Gefechte bei Schmerikon; 1801 trat er als General der Cavallerie in die Dienste des Kaisers Paul von Rußland, wo er schon seit 1800 eine Starostei besaß, ward dann Generalgouverneur von Weißrußland u. Mitglied des Staatsraths. Er verwaltete sein Gouvernement von Witepsk aus, folgte 1812 dem sich zurückziehenden Heere u. übernahm an Bagrations Stelle bei Mosaisk den Oberbefehl über den linken Flügel, hatte seit Ende April 1813 den Oberbefehl des Blokade- u. Belagerungscorps von Danzig, u. hielt sich dort tapfer, bis die Capitulation erfolgte; nach dem Frieden kehrte er als Gouverneur nach Weißrußland zurück, ward 1822 Director des Ingenieurcorps, Minister u. Generaldirector aller Communicationen zu Land u. See, u. schaffte durch Verbesserungen in diesem Fache, bes. durch Kanalbauten, Rußland großen Nutzen. 1832 reiste er nach Deutschland, um der Vermählung seiner Tochter, der Prinzessin Maria, mit dem Herzog von Koburg-Gotha beizuwohnen, st. aber 1833 zu Gotha. A. war vermählt mit Antoinette Ernestine Amalie Prinzessin von Koburg (st. 1824). 67) A. Paul Ludwig Constantin, Sohn des Herzogs Louis u. Henriettens von Nassau, geb. 1804, erst in württembergischen Diensten, dann kais. österr. Obrist bei Erzherzog Josephs Husaren, ist jetzt österr. Feldmarschalllieutenant; war seit 1835 vermählt in morganatischer Ehe mit Gräfin Claudine von Hohenstein, geb. Gräfin Rheday (st. 1841). 68) Friedrich Wilhelm A., Sohn von A. 66), geb. 1804, russischer Generalmajor a. D., vermählt 1837 mit der Prinzessin Maria von Orleans, seit Anfangs 1839 Witwer. 69) Christian Friedrich A., Graf von Württemberg, Sohn des Herzogs Wilhelm von Württemberg u. Friederikens Rhodis, Burggräfin von Tunderfeld, geb. 1801 in Kopenhagen, nahm württemb. Militärdienste, in welchen er bis zum Obersten stieg; st. 7. Juli 1844 in Wildbad. Er schr. (Anfangs unter dem Pseudonym Sandor): Gedichte, Stuttg. 1837; Gesammelte Gedichte, 1841, dabei die Lieder des Sturms (1838).

IV. Heilige, Päpste, Patriarchen, Bischöfe. A) Päpste: 70) A. I., Römer, folgte dem Euaristus 110; soll das Weihwasser, das ungesäuerte Brod im Abendmahl u. die Vermischung des Weins mit Wasser angeordnet haben; st. 120. 71) A. II., vorher Anselmus Badagus, aus Mailand, erst Bischof von Lucca, seit 1061 Papst; Anfangs hatte er einen Gegenpapst in Honorius II., wurde aber 1067 auf dem Concil zu Mantua allgemein anerkannt; er entzog den Laien das Recht der Investitur u. des Patronats über geistliche Ämter; st. 1073. 72) A. III., hieß erst Roland Bandinelli aus Siena, war Canonicus zu Pisa, dann Cardinal u. Kanzler der römischen Kirche, 1159 zum Papst erwählt. Er behauptete sich gegen 3 Gegenpäpste u. selbst gegen Kaiser Friedrich I., st. 1181. Reuter, Geschichte A-s III., Berl. 1845. 73) A. IV., eigentlich Reinwald, Graf von Segni, war vorher Bischof von Ostia u. Cardinal, stellte die Vorrechte der Franciscaner u. Dominicaner, die sein Vorgänger beschränkt hatte durch die Bulle Quasi lignum vitae wieder her u. richtete den Orden der Augustiner-Eremiten ein; er st. 1261. 74) A. V., vorher Peter Philargus, aus Candia, von niederer Geburt; studirte in Oxford u. Paris. Wegen großer Beredtsamkeit machte ihn Galeazzo Visconti zu Mailand zum Geheimenrath, Innocenz VII. zum Cardinal, u. auf dem Concil zu Pisa, wo die Päpste Gregor XII. u. Benedict XIII. abgesetzt wurden, wurde er 1409 Papst. Er stand unter Leitung des Cardinals von Cosse; st. 1410. 75) A. VI., früher Rodrigo Borgia, geb. zu Valencia in Spanien 1430, Erzbischof von Valencia, 1455 Cardinal, 1490 Papst; benutzte die Macht der Kirche, um durch alle Mittel seinem Hause eine weltliche u. unabhängige Herrschaft zu gewinnen. Alle Laster, selbst Blutschande, gab man ihm Schuld; mit der Römerin Rosa Vanozza zeugte er 5 Kinder, deren Bekanntester der Brudermörder Cesare Borgia war. Er suchte die öffentliche Meinung durch Einführung der Büchercensur zu unterdrücken. Übrigens war sein Ansehen noch so groß, daß er im Streite der Könige die neu entdeckte Welt willkührlich zwischen Spanien u. Portugal theilte. Er st. 1503. 76) A. VII., eigentlich Fabio Chigi, geb. 1599, wurde 1652 Cardinal, dann bei Innocenz X. Secretär u. Gesandter in Ferrara u. 1655 Papst. Er unterstützte die Venetianer gegen die Türken, verbannte die Corsen aus Rom, taufte den König von Marokko, entschied für die unbefleckte Empfängniß der heiligen Maria u. verschönerte Rom; war Dichter; st. 1667. 77) A. VIII., Peter Ottoboni aus Venedig, geb. 1616, vorher unter Urban VIII. Gouverneur von Terni u. unter Innocenz X. Cardinal u. Bischof von Brescia, unter A. VII. Datarius, ward unter französischem Einflusse 1689 erwählt u. unterstützte die Venetianer gegen die Türken. Von Frankreich erhielt er die seinem Vorgänger von Ludwig XIV. genommene Grafschaft Avignon wieder u. erlangte die Aufhebung der Quartierfreiheit (s. Franchise). Wegen des Königrechtes über die französische Kirche erließ er gegen dies Propositionen der Gallikanischen Kirche[292] den 30. Jan. 1691 eine Bulle; st. 1691. B) Patriarchen: a) Von Alexandrien: 78) St. A., folgte 312 auf Achilles; behauptete gegen Arius von der Dreieinigkeit, Gott sei eine Monas u. in dieser Monas auch eine Trias, weshalb der Sohn dem Vater völlig gleich sei. Daraus entstanden die lange dauernden Arianischen Streitigkeiten (s. Arius). A. st. 325; Tag 26. Febr. b) Von Constantinopel: 79) A., folgte 317 auf Metrophanes, heftiger Gegner der Arianer, war 325 auf dem Concil zu Nicäa; st. 336. c) Von Jerusalem: 80) St. A., Bischof, erst in Kappadocien; dann (das erste Beispiel dieser Art) dem 100jährigen Bischof von Jerusalem Nikephoros als Coadjutor beigegeben; Mitschüler des Origenes u. sein Vertheidiger, gestattete ihm zu predigen, stiftete eine Bibliothek zu Jerusalem u. st. unter Decius 251 im Kerker; Tag 18. März; in der griech. Kirche 22. Decbr. C) Bischöfe. a) Von Jerusalem: 81) A. Salomo, geb. von jüdischen Eltern 1799 im Großherzogthum Posen, Rabiner, ließ sich zu Plymouth taufen, wurde Pfarrverweser in Irland u. wirkte dann im Dienste der britischen Gesellschaft zur Verbreitung des Christenthums unter den Juden, u. ward hernach Professor der hebräischen Sprache am Kings-College zu London, 1841 aber zum ersten evangelischen Bischof in Jerusalem ernannt, s. Jerusalem (Bisthum). Er st. den 23. Novbr. 1845 bei Balbeis auf einer Reise aus Syrien nach Kairo. b) Von Lüttich: 82) A. I., 1129–35; u. 83) A. II., 1164–67, s. Lüttich.

V. Feldherren, Staatsmänner u. a. berühmte Männer des Alterthums. 84) A. Lynkestes, des Aëropos Sohn, Mitverschworener des Pausanias gegen König Philippos von Macedonien, zog dann als Anführer der thessalischen Reiterei unter Alexander d. Gr. mit nach Persien; mit Amyntas machte er gegen A. eine Verschwörung, ward aber von Parmenio entdeckt u. ins Gefängniß geworfen. 85) A., Sohn des Polysperchon; vertrieb mit Aristodemos alle Besatzungen Kassanders aus den peloponnesischen Städten, ward aber von den Sikyoniern ermordet. 86) A., Statthalter Antiochos des Gr. in Persien, rieth diesem zum Krieg gegen die Römer, empörte sich mit seinen Brüdern Molon u. Neolaos, welcher letztere Statthalter von Medien war, 221 v. Chr., schlug die wider ihn gesandten Feldherren des Antiochos. u. eroberte Babylonien u. Mesopotamien. Als aber Antiochos 220 selbst gegen sie zog, wurden sie geschlagen u. ermordeten sich selbst. 87) A., Ätoler, unversöhnlicher Gegner des Königs Philippos II. von Macedonien, suchte mit Phäneas u. And. vergebens den römischen Feldherrn T. Quint. Flamininus zur Fortsetzung des Krieges gegen Philippos zu bewegen. 88) Tiberius A., Sohn des Lysimachos, 46 n. Chr. römischer Statthalter in Judäa; st. 48 n. Chr. 89) A., ein Jude, aus hohenpriesterlichem Geschlecht, verbot den Aposteln das Christenthum zu lehren. 90) A. Lysimachos, reicher Jude, Alabarch zu Alexandria, besorgte die Geschäfte der Kaiserin Antonia. Caligula ließ ihn ins Gefängniß setzen, Claudius aber ließ ihn wieder frei. 91) A. Paphlagonius, aus Abonitichos, unter den Antoninen; er prophezeite, daß Apollo u. Asklepios in Abonitichos wohnen würden, u. erzog eine junge Schlange zu Ersterem. Selbst in Rom war er sehr verehrt. Er st. 80 Jahre alt, obgleich er prophezeit hatte, 150 Jahre alt zu werden.

VI. Gelehrte u. Künstler: 92) A. Ätolos, aus Pleuron in Ätolien, Sohn des Satyros, Grammatiker um 280 v. Chr., gehörte zum Alexandrinischen Siebengestirn; schr.: Elegien u. Dramen; Fragm. seiner Schriften, gesammelt von Capellmann, Bonn 1830. 93) A. Lychnos, aus Ephesos, lebte im 1. Jah. h. v. Chr., Geograph u. Astronom; er schr. eine poet. Erdbeschreibung; Fragm. eines Gedichts über die Planeten in Gale's Historiae poetic. scriptores, Paris 1675. 94) Cornel. A. Polyhistor, aus Milet, Freigelassener des Cornel. Lentulus, kam mit Apollonios Molo unter Sulla's Dictatur nach Rom u. kam im Brande seines Hauses um; schr. ein (verl.) geogr. Werk, welches Plinius viel benutzte; Περὶ Ίουδαίων, wovon Fragm. in 3 Bdn. von C. Müllers Fragm. historicorum graec.; Lebensbeschreibung Ton Jos. Rauch, Heidelb. 1843. 95) A. von Ägä, peripatetischer Philosoph, Lehrer des Nero; schr. 2 noch vorhandene Commentare zur Meteorologie u. Metaphysik des Aristoteles, welche jedoch von Andern dem A. 97) zugeschrieben werden. 96) A. Philalethes, Arzt im 1. Jahrh. n. Chr., Vorsteher der Schule zu Laodicea; Werke verloren. 97) A. Peloplaton Akademiker im 2. Jahrh., Schüler des Favorinus. 98) A. aus Aphrodisias, gen. der Exeget (nämlich des Aristoteles), Peripatetiker, Schüler von Herminos u. Aristokles, lehrte zu. Athen u. Alexandria im 2. u. 3. Jahrh. n. Chr.; seine Schüler Alexandreer od. Alexandristen; geschätzter Ausleger des Aristoteles. Einzelne seiner Schriften herausg. Ven. 1520, Fol., Florenz 1521; Fragen aus der Physik, Ven. 1536; vom Schicksale u. von der Seele, zuletzt von Orelli, Zürich 1824 7 Commentare zum Aristoteles, herausg. von Spengel 1842, zu den Metaphysika des Aristoteles von Bonitz, Berl. 1847. 99) A. Numenios, griech. Rhetor, dessen Schriften über rhetorische Figuren in Aldus Manutius Rhetores graeci stehen. 100) A. aus Kotyäon, Grammatiker, Lehrer des Redners Alius Aristides; die Rede seines Schülers Aristides auf ihn ist noch vorhanden. 101) A. aus Lykopolis, um die Mitte des 4. Jahrh., wahrsch. Christ; schrieb gegen die Manichäer. 102) A., Schüler des Valentinus, behauptete, Christus habe kein wahrhaftiges Fleisch an sich gehabt, da er von keinem Manne entsprossen sei. Gegen ihn schr. Tertullian: de carne Christi.. 103) St. A., der Köhler, Bischof von Cumana in Pontus, st. um 250, Tag: 11. Aug. 104) St. A. aus Syrien, Stifter der Akömeten (s.d.), st. 440, Tag: 15. Jan. 105) A. Trallianus, Arzt aus Tralles in Lydien, in der 2. Hälfte des 6. Jahrh. n. Chr.; wahrscheinlich am Hofe Justinians, später in Rom; schr. Therapeutikon (von der Kenntniß u. Heilart der Krankheiten), herausgeg. von Goupyl, Paris 1548, Fol., Basel 1556; sein Brief über die Würmer in Mercurialis Variae lectt., Vened. 1570. 106) A. Parisiensis (A. von Bernay), geb. zu Bernay um 1150; schr. den Roman Alexander u. a. m. Von ihm soll der alexandrinische Vers (s. Alexandriner) den Namen haben. 107) A. von Hales (Alesius), Scholastiker, erzogen im Franciskanerkloster Hales in Glocester, erhielt den Beinamen Doctor irrefragabilis (der unwiderlegbare Lehrer), lehrte seit 1222 zu Paris u. st. 1245. Durch ihn erhielt die aristotelische Philosophie einen überwiegenden Einfluß auf die Theologie. Er erfand[293] auch mit Albertus Magnus die Lehre von dem Thesaurus supererogationis, s. Supererogatio. Schr.: Summa theologiae, Ven. 1576, 4 Bde. (daher zu den Summisten [s.d.] gezählt); Summa de virtutibus (die erste Moral-Theologie); Opera, Vened. 1576, Fol. 108) A. de Villa Dei, aus Dole in der Bretagne, um 1220 Minorit, Lehrer zu Paris, Dichter u. Grammatiker. Seine Grammatik in leoninischen Versen war bis ins 16. Jahrh. Lehrbuch. 109) A. Achillinus, so v.w. Achillini. 110) A. ab Alexandro (Alessandro Alessandri, Alessandri d'Alessandro), neapolitanischer Rechtsgelehrter, geb. 1461; studirte zu Rom, war einige Zeit Sachwalter zu Neapel, allein durch die Ungerechtigkeiten der Gerichtshöfe der Jurisprudenz entfremdet, widmete er sich der Archäologie u. Philologie; st. 1523 zu Rom; schr. u. a.: De rebus admirandis, quae in Italia nuper contigere, Rom; Geniales dies, ebd. 1522, Fol., Leyd. 1673, 2 Bde. 111) A. (William), s. Stirling. 112) A. Natalis (franz. A. Noël), geb. 1639 zu Rouen, wurde 1655 Dominicaner, studirte zu Paris Theologie u. Philosophie; st. zu Paris 1724. Er schr.: Hist. ecclesiast. veter. novique testam. ad annum 1600, Paris 1730, 8 Bde., Fol., u. ö.; mit Supplem., Bingen 1785–91, 20 Bde. 113) A., Pseudonym für von Meddlhammer. 114) A. (eigentlich Alexandre Baltemare), ausgezeichneter Bauchredner; geb. 1797 zu Paris, durchreiste seit etwa 1820 Europa u. lebte seit 1837 bei Paris.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 1. Altenburg 1857, S. 289-294.
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