Raynaudsche Krankheit

[644] Raynaudsche Krankheit (spr. ränō-, symmetrische Gangrän), eine seltene Krankheit, bei der symmetrisch gelegene Körperstellen, meistens die Finger, zuerst blaß, dann bläulich werden und bei höhern Graden brandig absterben, so daß ganze Fingerglieder abgestoßen werden können. Als Ursache nimmt man einen lokalen Gefäßkrampf an, die Behandlung ist ziemlich machtlos.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 16. Leipzig 1908, S. 644.
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