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Der Herzog von Mailand
Valentin,
Proteus, zwei junge Veroneser
Antonio, Vater des Proteus
Thurio, Nebenbuhler des Valentin
Eglamour
Flink, Diener des Valentin
Lanz, Diener des Proteus
Panthino, Diener des Antonio
Ein Wirt
Räuber
Julia, eine edle Veroneserin
Silvia, des Herzogs Tochter
Lucetta, Kammermädchen der Julia
Diener. Musikanten
Szene: Verona; Mailand; das Grenzgebiet Mantuas[150]
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Ausgewählte Ausgaben von
Die beiden Veroneser
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Die keusche Olympia wendet sich ab von dem allzu ungestümen jungen Spanier Cardenio, der wiederum tröstet sich mit der leichter zu habenden Celinde, nachdem er ihren Liebhaber aus dem Wege räumt. Doch erträgt er nicht, dass Olympia auf Lysanders Werben eingeht und beschließt, sich an ihm zu rächen. Verhängnisvoll und leidenschaftlich kommt alles ganz anders. Ungewöhnlich für die Zeit läßt Gryphius Figuren niederen Standes auftreten und bedient sich einer eher volkstümlichen Sprache. »Cardenio und Celinde« sind in diesem Sinne Vorläufer des »bürgerlichen Trauerspiels«.
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