Union von Auhausen

[921] Union von Auhausen, Bund der protestantischen Fürsten: Christians von Anhalt als Bevollmächtigten der Kurpfalz, Herzog Johann Friedrichs von Württemberg, der Markgrafen von Ansbach, Kulmbach und Baden und des Prinzen Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg, geschlossen 12. Mai 1608 zu Auhausen (Ahausen) in Ansbach; im Gegensatze zu ihr, der 1609 noch Straßburg, Ulm und Würzburg, 1610 Kurbrandenburg, Landgraf Moritz von Hessen und mehrere Reichsstädte beitraten, bildete sich 10. Juli 1609 die katholische »Liga« (s. d., S. 544). Vgl. Ritter, Geschichte der deutschen Union (Schaffh. 1867–73, 2 Bde.) und Politik und Geschichte der Union zur Zeit des Ausgangs Rudolfs II. (Abhandlung der bayr. Akademie der Wissenschaften, Münch. 1880).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 19. Leipzig 1909, S. 921.
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