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Die vorliegende Sammlung enthält den vollständigen Text sämtlicher Hauptwerke Webers. Sie basiert in erster Linie auf den nach Webers Tod von seiner Frau Marianne herausgebenen Sammelbänden, die die weit verstreut erschienenen Aufsätze und Artikel nach thematischen Gesichtspunkten ordnen. Webers Habilitationsschrift »Die römische Agrargeschichte in ihrer Bedeutung für das Staats- und Privatrecht« folgt dem Erstdruck. Für das unvollendet gebliebene, 1921/22 von Marianne Weber aus dem Nachlaß komponierte Hauptwerk »Wirtschaft und Gesellschaft« wurde die von Johannes Winckelmann 1972 revidierte Studienausgabe benutzt.
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Ausgewählte Ausgaben von
Max Weber
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Jean Pauls - in der ihm eigenen Metaphorik verfasste - Poetologie widmet sich unter anderem seinen zwei Kernthemen, dem literarischen Humor und der Romantheorie. Der Autor betont den propädeutischen Charakter seines Textes, in dem er schreibt: »Wollte ich denn in der Vorschule etwas anderes sein als ein ästhetischer Vorschulmeister, welcher die Kunstjünger leidlich einübt und schulet für die eigentlichen Geschmacklehrer selber?«
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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