Baustil

[630] Baustil nennen wir die einem Volke oder einer Zeit eigentümliche Ausdrucksweise in der Baukunst, in der sich ein charakteristisches Bild der kulturellen Entwicklung darstellt. Alle Völker, die wir aus der Geschichte als führende kennen, haben zu ihrer Blütezeit eigenartige Bauwerke geschaffen, die von ihren Sitten, ihrer Bildungsstufe und religiösen Vorstellung sprechendes Zeugnis ablegen. Weniger selbständige Völker zeigen ihre Abhängigkeit in der Aufnahme und Nachahmung fremder Formen und Stile, so daß sich hieraus die Beziehungen und der Zusammenhang der geistigen Entwicklung nachweisen lassen. – Der geschichtlichen Reihenfolge nach unterscheiden wir folgende Baustile:

I. Im Altertum.

A. Der ägyptische Baustil zeigt in seinen gewaltigen und eigenartigen Steinbauten der Pyramiden, Tempel, Obelisken und Felsengräber die ältesten Baudenkmale, die wir kennen und die nachweislich bis etwa 4000 Jahre vor unsrer Zeitrechnung hinaufreichen. Daß diese Bauwerke bis heute sich erhalten haben, zeugt von dem hohen Bildungsgrad und dem monumentalen Sinn der Erbauer, die wir in der Priesterschaft dieses Volkes zu suchen haben [1]. Vgl. a. Pylone, Sphinx, Säule, Kapitäl.

B. Assyrisch-babylonischer Baustil. Wie Geschichte und neuere Ausgrabungen nachweisen [2] waren die Tempel und Paläste der mächtigen Herrscher der westlichen Länder Asiens von größter Anlage und Ausdehnung. Da sie aber nicht in unvergänglichem Stein ausgeführt waren, sondern in Lehmbau bestanden, aus gebrannten, zumeist aber ungebrannten Ziegeln, mit Säulenhallen von Holz, so sind nur geringe Reste vorhanden.

C. Der indische Baustil spricht sich an den vielen Prachtbauten von Tempeln oder tief in den Felsen gehauenen Tempelräumen in ebenso phantastischer als formal überladener Weise aus. Er ist in sich selbständig entwickelt, ohne Beziehung zu andern Kulturen [3].

D. Der griechische Baustil, aus Elementen von A und B hervorgegangen, wird zu einer hohen Vollendung der schönen Form, klaren Konstruktion und klassischen Regelmäßigkeit entwickelt, bringt System in die Formgebung, die sich besonders an den Tempeln (s.d.) der verschiedenen Perioden in den charakteristischen Säulenordnungen (s.d.) ausspricht. Letztere werden mit den schon im Altertum üblichen Bezeichnungen als dorische, ionische und korinthische unterschieden [4]. Nahe verwandt ist:

E. Der toskanische oder etruskische Baustil. Weniger formgewandt, dagegen auf das nützliche gerichtet, nimmt er den Gewölbebau auf, wovon als wichtiges Beispiel die Cloaca Maxima zu Rom, 6. Jahrhundert v. Chr., die ersten Anfänge zeigt.

F. Der römische Baustil, ganz auf D. und E. fußend, zeigt in seinen großen Tempeln, Thermen, Grabmälern und Triumphbogen, ferner den Circus, Theatern und Amphitheatern (s.d.) der Kaiserzeit Werke von größter Pracht und mächtiger Wirkung, die sich an die griechischen Bauten der nachalexandrischen Zeit anschließen. Neben den drei obigen Säulenordnungen, die zugleich an demselben Bauwerk zur Anwendung kamen, findet in konstruktiver Hinsicht der Gewölbebau weitere Entwicklung in den Formen der Tonnen- und Kreuzgewölbe (s. Gewölbe), sowie der Kuppel (s.d.). (S.a. [5], Palast und Wohnhaus.)

II. Im Mittelalter.

A. Der altchristliche Baustil entwickelt sich auf dem Boden der römischen Baukunst; er überträgt den heidnisch-römischen Gedanken der Konstruktion auf den christlichen Kirchenbau (s. Basilika, Baptisterium, Zentralbau, Glockenturm) und bahnt so der späteren mittelalterlichen Baukunst die Wege [6].

B. Der byzantinische Baustil entsteht im oströmischen Kaiserreich, wo er sich aus griechisch-römischen und orientalischen Formen eigenartig entwickelt. Besonders findet in ihm der Zentralbau (s.d.), dessen größtes und schönstes Beispiel die Sophienkirche zu Konstantinopel, seine hohe Ausbildung [7]. (S.a. Mosaik.)

C. Der arabische oder maurische Baustil in den Ländern mohammedanischen Glaubens, Kleinasien, Nordafrika, Indien und Spanien, basiert auf altchristlichen, byzantinischen und rein orientalischen Formen und zeigt eine höchst eigenartige und vollendete Entwicklung [8], worüber in Moschee, Minaret, Bazar und Palast (Alhambra) noch Weiteres gegeben wird.

D. Der romanische Baustil, aus dem altchristlichen (II A) hervorgehend, entwickelt sich mit der zunehmenden Kultur in den nördlichen germanischen Staaten, in Oberitalien, Frankreich, Deutschland und England von dem Jahre 1000 bis ca. 1250. An dem Bau von Kirchen (s.d.), von Bischofssitzen, von Klöstern (s.d.) und von Herrschersitzen (s. Palast, Pfalz), bildet sich das noch ganz unter geldlicher Führung stehende Bauwesen heran und bahnt durch Aufnahme des Gewölbebaus eine hohe Monumentalität dieser Bauten an. Er kann in einen frühromanischen und spätromanischen unterschieden werden [9].

E. Der gotische Baustil entstand in Nordfrankreich ums Jahr 1150 als ein in sich abgeschlossenes Gewölbesystem mit Strebepfeilern (s.d.) und -bogen unter Bevorzugung der Spitzbogenform, die wohl durch die Kreuzzüge aus den östlichen Ländern eingeführt wurde. Gleichzeitig findet die formale Gliederung im Maßwerk (s.d.), den Fialen (s.d.) und Wimpergen (s.d.) und die gesamte Ornamentik (s. Kreuzblume, Kapitäl, Krabbe) eine eigenartige Entwicklung. Der Stil verbreitet sich von Frankreich aus in alle christlichen Länder und herrscht bis zur Zeit der Reformation bezw. Renaissance [10].[630]

III. In der Neuzeit.

Mit der Wiedergeburt (Renaissance) feierte die antike Kunst ihren Einzug in alle Kulturländer, wo nun je nach den geistigen Anschauungen die Baukunst verschiedenartige Ausbildung erfuhr und bis heute sich herrschend erhielt. Wir unterscheiden:

A. Frührenaissance, tritt zuerst in Florenz und Toskana im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts auf; zunächst unter Beibehaltung des mittelalterlichen Baugedankens, des Gewölbe- und Strebesystems, nur mit antiken Kleinformen bekleidet; später findet sie ihre weitestgehende Anwendung an dem Palast- und Kirchenbau Venedigs und an den oberitalienischen Backsteinbauten [11] (s.a. Kirche, Wohnhaus, Palast).

B. Die Hochrenaissance beginnt in Italien ums Jahr 1500 und schließt mit 1580. Durch das Studium der Antike zur ungefälschten Nachahmung schreitend, wurden in der Folge von ersten Meistern wie Perruzzi, Palladio, Sansovino und Michelangelo eigenartige Werke von höchster Vollendung geschaffen, die im Kirchen- wie im Wohnhausbau als unvergleichliche Muster für alle Zeiten gelten (s. Kirche, Wohnhaus und [12]). In Deutschland entsteht als erstes Werk die Fuggersche Grabkapelle bei St. Anna in Augsburg, 1512, und folgen erst später (da die Religionswirren alle Kunsttätigkeit unterbrachen) durch fremde und einheimische Meister an Fürstenhöfen und in Städten mancherlei Bauten des neuen Stils der sogenannten Deutschen Renaissance. In Frankreich entwickelt sich zu gleicher Zeit eine nationale Stilrichtung, die herrliche Werke schafft, während England noch am alten Stile haftet, später aber den Elisabethstil hervorbringt.

C. Die Spätrenaissance zerfällt in folgende Unterabteilungen:

1. Der Barockstil bildet die Ausartung der den klassischen Formen huldigenden Hochrenaissance, hervorgehend aus der Nachahmung der genialen Schöpfungen Michelangelos. Der Stil äußert sich durch Ueberladung, wulstige Formen, geschweifte Giebel und Schnörkelung [14]. Doch sind im allgemeinen die Bauwerke dieser Zeit von bewußter größter Wirkung. Seine Herrschaft fällt in Italien von 1570 bis 1720; ebenso in Frankreich; in Deutschland und den Niederlanden etwa von 1620 bis 1740. Eine Abart hiervon bildet

2. das Rokoko oder der Zopfstil, der in der Zeit von 1720 bis 1780 eine weitere Verwilderung und Willkür der Formensprache brachte. Nach dieser Zeit tritt eine Reaktion ein, die bei der überall herrschenden französischen Sitte als

3. Stil Ludwig XVI. bezeichnet wird, jedoch nur in der inneren Dekoration und im Kunstgewerbe Bedeutendes leistete. Zuletzt mit Beginn des französischen Kaiserreiches entsteht

4. der Empirestil, der eine strenge Anlehnung an die römische Formenwelt erstrebt hat und von 1800 bis 1830 herrscht [15]. Im Laufe des 19. Jahrhunderts folgen diesem noch, je nach den geistigen Strömungen klassischer Richtung, auf Grund von Studien an griechischen Bauresten

5. eine hellenische Renaissance (Schinkel [15], Klenze und Hansen) wie auch eine erneute Aufnahme römischer Formgedanken (Semper). Nebenher schreitet aber, hervorgerufen durch eine romantisch-nationale Geistesrichtung sowie betätigt und begünstigt durch Wiederherstellung unvollendeter mittelalterlicher Kirchen und Dome

6. eine romanische und gotische Stilrichtung in mehr oder weniger strenghistorischer oder moderner Bauart, die vornehmlich beim Kirchenbau zur Anwendung kommt.

Bei dem großen Kulturaufschwung und dem steten Fortschreiten der Technik in den letzten Jahrzehnten trat auch mehrfach das Bestreben auf, einen neuen Stil zu erfinden, der von allen hergebrachten Formen frei nur den technischen Gedanken aussprechen sollte. Doch kann bis jetzt dies Bemühen als mißglückt bezeichnet werden, da diese Versuche nur unerfreuliche Leistungen gezeitigt haben, und so die Hoffnung berechtigt erscheint, daß die Baukunst fernerhin nicht in falsche Bahnen gelenkt, vielmehr auf den uns überlieferten Meisterwerken fußend in steter und normaler Entwicklung sich zu immer schönerer Blüte entfalten werde.


Literatur: [1] Lepsius, C.R., Denkmäler aus Aegypten und Aethiopien, Berlin 1849; Panckouke, C.L.F., Description de l'Ègypte, Paris 1820; Rossellini, R., Monumenti dell' Egitte e della Nubia, Pisa 1834–44; Champollion, Monuments de l'Ègypte et de la Nubie, Paris 1835–45; Gau, Neu entdeckte Denkmäler von Nubien, Stuttgart und Paris 1822; Perrot, G., et Chipiez, Geschichte der Kunst im Altertum, I: Aegypten, Leipzig 1882; Ebers, G., Aegypten in Bild und Wort, Fol. A., 2. Aufl., 2 Bde, Stuttgart 1879; Mariette-Bey, Denderah. Description général du grand temple de cette ville etc., Paris 1870–74. – [2] Place, V., Ninivé et l'Assyrie, avec des essais de restauration par F. Thomas. Fol. 2 vols., Paris 1865; Botta et Flandin, Monuments de Ninivé, Paris 1846–50, 5 Bde.; Layard, The monuments of Nineveh, London 1849, 2 Bde. Eine gute Uebersicht über die gesamte assyrische Baukunst findet sich bei Vaux, Nineveh and Persepolis, 3. Aufl., London 1851, deutsch von Zenker, Leipzig 1852, 2. Aufl. 1856. – [3] Lübke, W., Geschichte der Architektur, Leipzig 1884; Lübke, W., Grundriß der Kunstgeschichte, Stuttgart 1887; Langlès, L., Monuments anciens et modernes de l'Hindoustan, 2. Vol., Paris 1821; Cunningham, A., The Bhilsa Topes, or Buddhist monuments of Central India, London 1854; Fergusson, J., Handbook of architecture, Vol. I, London 1855; Daniell, Excavations of Ellora, Gr. Fol.; Mothes, O., Illustriertes Baulexikon, Leipzig und Berlin 1883. – [4] Lübke, Geschichte der Architektur, 4. Aufl., Leipzig 1884 (das. zahlreiche Literaturangaben); Bötticher, Tektonik der Hellenen, 2∙. Aufl., Berlin 1869 ff.; Bühlmann, Architektur des klassischen[631] Altertums, Stuttgart 1872; Durm, J., Baukunst der Griechen, Darmstadt 1881; Mauch, Die architekt. Ordnungen der Griechen und Römer, Berlin 1875; Bilderwerke: Lübke und Lützow, Denkmäler der Kunst, 4. Aufl., Stuttgart 1884; Kunsthistorische Bilderbogen, neue Aufl., herausgegeben von E.A. Seemann, Leipzig 1888. – [5] Choisy, A., L'art de bâtir chez les Romains, Paris 1873; Desgodetz, M., Les édifices antiques de Rome, Paris 1779; Piranesi, G.B., Antichità Romana, Roma 1748; Piranesi, G.B., Della magnificenza ed architettura dei Romani, Roma 1761; Reber, F., Die Ruinen Roms und der Campagna, Leipzig 1863; Platner, E., u. Bunsen, C., Beschreibung der Stadt Rom, Stuttgart 1830; Palladio, A., Les thermes des Romains etc., Vicence 1797; Blouet, Abel G., Restauration des thermes d'Antonin Caracalla à Rome, Paris 1828; Hauser, A., Spalato ed i monumenti romani della Dalmazia, Spalato 1878; Schmidt, C.W., Römische Baudenkmale in Trier, 1843–45; Handbuch d. Arch., II. Teil, 2 Bde.; Durm, Baukunst d. Etrusker und Römer, Darmstadt 1885. – [6] Mothes, O., Baukunst des Mittelalters in Italien, Jena 1884; Lübke, W., Geschichte d. Arch., 6. Aufl., Leipzig 1884; Ueber römische Basiliken namentlich: Guttensohn, F.G., und Knapp, J.M., Denkmale der christlichen Religion, Rom 1882; ferner Canina, L., Ricerche sull' architettura più propria dei tempi cristiani, Rom 1846; Hübsch, H., Die altchristlichen Kirchen, Karlsruhe 1863. – [7] Voqué, M. de, Les églises de la terre sainte, Paris 1860; Texier and Popplewell Pullan, Byzantine architecture, London 1863; Quast, F.A., Die altchristlichen Bauwerke zu Ravenna vom 5. bis 6. Jahrhundert, Berlin 1842; ferner Hübsch, H., Die altchristlichen Kirchen u.s.w., Karlsruhe 1863; Salzenberg, W., Altchristliche Baudenkmale von Konstantinopel vom 5. bis 12. Jahrhundert, Berlin 1854; Lübke, Geschichte d. Arch., Leipzig 1884. Gibt eine gute Uebersicht des ganzen Stiles. – [8] Lübke, Geschichte d. Arch., 6. Aufl., Leipzig 1884; Voqué, M. de, Le temple de Jerusalem, Paris 1864; Prangey, Girault de, Essai sur l'architecture des Arabes et des Mores en Espagne etc., Paris 1811; Texier, Ch., Description de l'Arménie, la Perse et la Mésopotamie, Paris 1842–47. – [9] Essenwein, A. ν., Handbuch d. Arch., 2. Teil, 4. Bd.: Die Kriegsbaukunst und Wohnbau, Stuttgart 1889; Hauser, Alois, Stillehre des Mittelalters, Wien 1884; Paulus, E., Die Zisterzienserabtei Maulbronn, Stuttgart 1882; Puttrich, L., Denkmale der Baukunst des Mittelalters in Sachsen, Leipzig 1835–52; Kugler, F., und Ranke, E.F., Die Schloßkirche zu Quedlinburg u.s.w., Berlin 1838; Geier und Görz, Denkmale romanischer Baukunst am Rhein, Frankfurt a.M. 1846; Moller, G., Denkmäler deutscher Baukunst, Darmstadt 1821; Schmidt, C.W., Baudenkmale von Trier, 1836; Boisserée, Denkmale der Baukunst am Niederrhein, München 1833; Adler, F., Mittelalterliche Backsteinbauwerke des preuß. Staates, Berlin 1859; Minutoli, A. ν., Denkmäler mittelalterlicher Kunst in den brandenburgischen Marken, Berlin 1836; Mothes, O., Die Baukunst des Mittelalters in Italien, Jena 1884; Boito, C., Architettura del medio evo in Italia, Milano 1880; Hittorf et Zanth, Architecture moderne de la Sicile, Paris 1835; Duca di Serra-di-falco, Il Duomo di Monreale etc., Palermo 1838; Osten, F., Die Bauwerke der Lombardei, Darmstadt 1854; Laborde, A. de, Monuments de la France, Paris 1816–36; Du Somérard, L'art du Moyen âge, Paris 1775; Villa-Amil, España artistica y monumental, Paris 1842–50; Britton, Cathedral antiquities of Great Britain, London 1819; Winkler, Cathedral churches of England and Wales, London 1842. – [10] Graf, H., Opus francigenum, Studien zur Frage nach dem Ursprung der Gotik, Stuttgart 1878; Ungewitter-Mohrmann, G., Lehrbuch der gotischen Konstruktionen, Leipzig 1890; Viollet-le Duc. M., Dictionnaire raisonné de l'architecture etc., Paris 1858–68; Du Somérard, L'art du Moyen âge; Otte, H., Geschichte der deutschen Baukunst, Leipzig 1861–71; Eisenlohr, F., Mittelalterliche Bauwerke im südwestl. Deutschland, Karlsruhe 1853; Puttrich, L., Denkmale der Baukunst des Mittelalters in Sachsen, Leipzig 1847; Gladbach, E., Denkmäler der deutschen Baukunst, Darmstadt; Heideloff, C., und Beisbarth, C., Die Kunst des Mittelalters in Schwaben, Stuttgart 1855; Schmitz, Fr., Der Dom zu Köln, Köln u. Neuß 1868 ff.; Moller, G., Denkmäler der deutschen Baukunst, Frankfurt und Darmstadt 1852 ff.; Pressel, F., Ulm und sein Münster, Ulm 1877; Perger, A.R. v., Der Dom zu St. Stefan in Wien, Triest 1854; Britton, J., Chronological history and graphic illustrations of Christian architecture in England, London 1835; Pugin, A. and A.W., Examples of gothic architecture in England, London 1850; Mothes, O., Baukunst des Mittelalters in Italien, Jena 1883; Burkhardt, J., Der Cicerone, Leipzig 1884. – [11] Burckhardt, Jakob, Geschichte der Renaissance in Italien, Stuttgart 1878; Burckhardt, J., Der Cicerone, Leipzig 1879; Grandjean de Montigny, A., et Famin, Q., Architecture toscane etc., Paris 1815; Timmler, Karl, Die Renaissance in Italien, Leipzig 1865; Cicognara, Leop., Le fabbriche più cospicue di Venezia, Venezia 1815–20; Hansen, Th., S. Maria dei Miracoli zu Venedig, Wien 1871; Paravicini, Tito Vespasiano nobile, Die Renaissance-Architektur der Lombardei, Dresden; Durelli, Gaet. Franc, La certosa di Pavia, Milano 1863; Grüner, Lewis, The Terra-Cotta Architecture of North Italy, London 1867; Runge, L., Beiträge zur Kenntnis der Backsteinarchitektur Italiens, Berlin. – [12] Le Tarouilly, Paul, Edifices de Rome moderne etc., Paris 1860; Le Tarouilly, P., Le vatican et la basilique de Saint-Pierre de Rome, Paris; Geymüller, Heinrich Baron v., Die ursprünglichen Entwürfe für St. Peter in Rom u.s.w., Wien u. Paris 1887; Percier et Fontaine, Choix des plus célèbres maisons de plaisance de Rome etc., Paris 1824; Vignola, Jacomo Barozzio da, Regola delle cinque ordini d'architettura, Siena 1635; Serlio, Sebastiano, Libri cinque d'architettura; Scamozzi, Vinc, L'idea della architettura universale, Venezia 1615; Palladio, Andrea, I quattro libri dell' architettura, Venezia 1601; Gauthier, Les plus beaux édifices de la ville de Gênes, Paris 1818; Reinhardt, R., Palastarchitektur von Genua, Berlin; Handbuch d. Arch., 2. Teil, 5. Bd.; Durm, J., Baukunst der Renaissance in Italien, Stuttgart 1903. – [13] Deutsche Renaissance, Deutsche Bauztg. 1902, 36. Jahrg., Nr. 69, und Aufnahmen von Bauschülern der Techn. Hochschule zu Karlsruhe, Text von Prof. Weinbrenner, 1884; Lübke, W., Geschichte der deutschen Renaissance, Stuttgart 1872; Ortwein, August, Deutsche Renaissance, Leipzig 1871; Fritsch, Deutsche Renaissance, Berlin; Ortwein, Aug., Oesterreichische Renaissance, Leipzig; sodann über französische Renaissance: Lübke, W., Geschichte der französischen Renaissance, Stuttgart[632] 1885; Calliat, Victor, L'église St. Eustache à Paris, Paris; Sauvageot, Claude, Palais, châteaux, hôtels etc., Paris 1867; Palustre, Léon, La renaissance en France, Paris 1879; Pfnor, Rodolphe, Monographie du palais du Fontainebleau, Paris 1863; Calliat, Victor, Hôtel de ville de Paris etc., Paris 1864; Daly, César, Décorations intérieures, Paris 1878; Cerceau, J. Androuet du, Les plus excellents bâtiments de France, Paris 1576–79; über Elisabethstil: Nash, J., The mansions of England in the older times, London; Shaw, H., Illustrations of domestic architecture during the reign of Queen Elisabeth, London 1838; Shaw, H., Details of Elisabethan architecture, London 1839. – [14] Gurlitt, C., Geschichte des Barockstiles, des Rokoko und des Klassizismus, Stuttgart 1886; Schumann, P., Barock und Rokoko, Leipzig 1885; Cuvilliés, Franç. de, Oeuvres d'architecture, Munich et Paris 1769–72. – [15] Percier-Fontaine, Recueil de décorations intérieures, Paris 1801–12. – [16] Schinkel, Sammlung architektonischer Entwürfe, 1837, und Werke der höheren Baukunst, 1846.

Weinbrenner.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 1 Stuttgart, Leipzig 1904., S. 630-633.
Lizenz:
Faksimiles:
630 | 631 | 632 | 633
Kategorien:

Buchempfehlung

Schnitzler, Arthur

Flucht in die Finsternis

Flucht in die Finsternis

Robert ist krank und hält seinen gesunden Bruder für wahnsinnig. Die tragische Geschichte um Geisteskrankheit und Tod entstand 1917 unter dem Titel »Wahn« und trägt autobiografische Züge, die das schwierige Verhältnis Schnitzlers zu seinem Bruder Julius reflektieren. »Einer von uns beiden mußte ins Dunkel.«

74 Seiten, 3.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Romantische Geschichten. Elf Erzählungen

Romantische Geschichten. Elf Erzählungen

Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für diese preiswerte Leseausgabe elf der schönsten romantischen Erzählungen ausgewählt.

442 Seiten, 16.80 Euro

Ansehen bei Amazon