Baugerüst

[574] Baugerüst. Bei der Aufführung sowohl als auch bei Ausbesserungen von Bauwerken, sowie für Vollendungsarbeiten, sind zur Schaffung eines sicheren Standortes für die Arbeiter und zur Beförderung des Baumaterials an die Verwendungsstellen Gerüstkonstruktionen erforderlich, die, je nach der besonderen Verwendung verschieden ausfallend, im allgemeinen Holzverstrebungen sind, die, entweder als festes Ganzes für sich bestehend oder mit dem Bauwerk verbunden, mit diesem in die Höhe wachsend, oder an dasselbe angehängt, oder verschiebbar und auf Rädern oder Rollen beweglich, ausgeführt werden.

Danach unterscheidet man: feste Gerüste und bewegliche Gerüste, die je nach ihrer Verwendungsart und der daraus entstehenden Beanspruchung in ihrer Zusammensetzung und in der Stärke ihrer einzelnen Teile sehr verschiedenartig sein können [1]–[4].[574]

A. Feste Gerüste:

a) Gerüste für Bauausführungen, bei denen schwere Quaderstücke zu heben und zu versetzen sind, müssen imstande sein, die entsprechenden Aufzugs- und Beförderungsvorrichtungen zu tragen und daher nicht allein aus starken beschlagenen Gerüstbäumen, Streichbalken und Netzbäumen bestehen, sondern kräftig miteinander verbolzt und durch gute Strebenverbindungen gegen Längen- und Querverschiebungen gesichert sein.

Für gewöhnliche Bauzwecke reichen die Stangengerüste aus, die aus unbearbeiteten, mittels verschiedenartiger Verbindungsmittel (s. Gerüstverbindungen) aneinander beteiligten runden Baumstangen bestehen (s. Fig. 1 und 2). Die Rüststangen a oder Standbäume werden längs der Front des Gebäudes in passenden Entfernungen von der Mauerflucht, gewöhnlich gegenüber den Fensteröffnungen, in Abständen von etwa 3 m seit eingegraben und durch schräg liegende Schwertlatten l gegen seitliche Verschiebung gesichert. An den Standbäumen werden die Streichstangen b in Höhenlagen, die für den Stand der Arbeiter geeignet erscheinen, wagerecht und parallel zur Mauerflucht beteiligt und auf diese die Netzriegel c senkrecht zur Mauer gelegt, die mit ihrem andern Ende in besonders hierzu ausgesparten Gerüstlöchern der Mauer aufliegen und den Rüstbrettern als Auflager dienen. Erhält die Mauer eine bedeutende Dicke, so wird auch ein Innengerüst notwendig, und in diesem Falle reichen die Netzriegel durch die Mauer hindurch, werden aber tunlichst durch die Fensteröffnungen gelegt, wobei noch ein Querverband durch diagonal angebrachte Schwertlatten möglich wird (s. Fig. 1). Als mustergültig können die zum Bau der Nationalgalerie in Berlin [5], Für den Bau der Königlichen Münze daselbst [6], für das Postgebäude in Hannover [7], für den Königsbau in München [8] und für das k. k. Hofmuseum in Wien [9] verwendeten angeführt werden, bei welch vorletztem sogar eine provisorische Ueberdachung des ganzen Baues angeordnet war.

b) Gerüste für Ausbesserungs- und Vollendungsarbeiten (Reparaturgerüste) wie sie als feste Gerüste zum Abputzen, Anstreichen u.s.w. der Gebäude benutzt werden, unterscheiden sich von den festen Baugerüsten im wesentlichen nur durch leichtere Bauart sowie dadurch, daß stets zwei Reihen Standbäume vorhanden sein müssen, da die Netzriegel nicht durch die Mauer unterstützt werden können. Auch können in der Regel, da meist die Fußsteigabdeckung dies verhindert, die Standbäume nicht eingegraben, sondern müssen in Schwellen oder in mit Sand gefüllten Tonnen eingesetzt, oder auch durch eine Steinschüttung vor seitlichem Ausweichen geschützt werden. Da das Gerüst frei steht und nicht mit der Mauer verbunden werden kann, so ist es zweckmäßig, sofern der Verkehr nicht dadurch gestört wird, nach der Straße schräge Stützen anzubringen [10]. Als besondere leicht aufstellbare Abarten fester Ausbesserungsgerüste sind zu nennen: α) die Leitergerüste, die namentlich in Wien für Ausbesserungszwecke verwendet werden, bestehen aus langen Leitern (Fig. 3 und 4), die vielfach an gleich hoch gelegenen Stellen einseitig verlängerte Sprossen (Fig. 3) besitzen, mit denen sie sich an das Gebäude anlehnen. Diese Leitern werden in Abständen von etwa 3,5 m voneinander mit zur Mauer senkrecht gerichteten Sprossen aufgestellt und durch Latten verstrebt. Mit Seilen oder Haken an der Mauer befestigt, flehen die Leitern einfach auf dem Fußsteige auf und haben den Vorteil, daß sie bei jeder Abdeckungsart des Fußsteiges (Asphalt, Zement u.s.w.) sich gleich gut verwenden lassen, schnell aufgestellt und abgerüstet, leicht beiliegen werden können und eine Dielung in den verschiedensten Höhen anzubringen gestatten [11]. ß) Eiserne Gerüste, die sich an manchen Orten Eingang verschafft haben und nach dem D.R.P. Nr. 3806 von Max Hahn aus schmiedeeisernen Siedröhren von 75–100 mm Durchmesser und 4–6 m Länge zusammengesetzt werden. Die Streichstangen (s.d.) werden mittels sogenannter Hänger, die mit Bremsfallen ausgerüstet sind, an die Pfosten befestigt, während die Netzriegel (s.d.), aus[575] kürzeren, bis zu 2,35 m langen Röhren bestehend, ihre Beteiligung an den Streichstangen durch Doppelringe erhalten. Zum Verlängern der Pforten dienen Aufsatzmuffen, die einfach auf die Röhren gefleckt und mittels einer Klemmschraube festgezogen werden [12]–[15]. Auch teleskopartig ineinander verschieb- und verstellbare eiserne Pfosten oder Gerüstbäume werden nach einem amerikanischen Patent verwendet [16].

B. Bewegliche Gerüste werden, im Gegensatz zu den für die ganze Dauer der Arbeits- bezw. Bauzeit unveränderlich bleibenden sogenannten festen Gerüsten, alle diejenigen Bau- und Ausbesserungsgerüste genannt, die während der Arbeit mehr oder weniger leicht versetzt, verschoben, zur Seite gerollt, abgebrochen und wieder neu aufgestellt werden können. Als solche sind anzuführen: Bockgerüste, fliegende Gerüste, Hängegerüste und Rollgerüste.

a) Bockgerüste finden bei Aufführung von Backsteinmauern Verwendung, wenn die Mauer so schmal ist, daß »über die Hand« gemauert werden kann. In diesem Fall wird zunächst bis auf halbe Manneshöhe oder bis wenig über die Fensterbrüstung hinaus ohne Gerüst gemauert; dann werden Böcke hinter der Mauer, parallel zu ihr aufgestellt und kurze Hölzer (Netzriegel), von den Böcken nach den Fensterbrüstungen gelegt, über die ein Dielbelag das Gerüst vollendet. Auf diesem Gerüst kann bis zur sogenannten »Gleiche«, d.h. bis zu derjenigen Schicht der Mauer, auf welche die Mauerlatte mit der Balkenlage gelegt wird, weiter gemauert werden. Ist diese Höhe von dem Bockgerüst nicht unmittelbar zu erreichen, so wird auf ihm mit Hilfe einiger Ziegelsteine ein Fußgerüst (s.d.) errichtet oder man stellt auf das erste Bockgerüst ein zweites. Nach Fertigstellung der Balkenlage benutzt man diese als neue Basis. Auch für Ausbesserungszwecke kann ein solches Bockgerüst dienen [17].

b) Fliegende Gerüste, fälschlich bisweilen auch hängende Gerüste (s. unter c) genannt, sind solche, die, durch das Bauwerk selbst getragen, mit dem Aufbau desselben ebenfalls in die Höhe steigen, ihre Lage ändern und nicht vom Erdboden aus, sondern durch das Bauwerk selbst unterstützt werden. Während die an das Bauwerk angehängten Seilgerüste (Hängegerüste) fast ausschließlich für Ausbesserungszwecke dienen, kommen die fliegenden Gerüste häufig als Baugerüste zur Anwendung, so z. B beim Bau der neuen Domtürme zu Hildesheim [18], ferner bei den Pfeilerbauten des Viaduktes bei Rümlingen [19], beim Daoulas-Viadukt [20] und beim Pfeilerbau der Brücke bei Cubzac [21] (s. Fig. 5). In solchen Fällen können die fliegenden Gerüste auch aus Kranrüstungen oder Drehkranen bestehen, die, auf der Oberfläche des zu erbauenden Pfeilers oder Mauerwerks selbst aufruhend, nach jedesmaliger Aufmauerung einiger Schichten zuerst seitlich verschoben und dann gehoben werden, wie dies beispielsweise beim Bau der Pfeiler der Weichselbrücken bei Thorn [22] (s. Fig. 6 und 6a) und bei Graudenz [23] (s. Fig. 7 und 7a) sowie der Flutpfeiler der Straßenbrücke über den Douro bei Regoa (s. Fig. 8 und 8a) stattfand [24]. Uebrigens kommen die fliegenden Gerüste im Hochbau auch als Ausbesserungsgerüste zur Anwendung, wie z.B. bei der Beseitigung des Gemäldes Karls X. an der Decke im Pariser Börsensaal [25], und als sogenanntes Bremer Auslegergerüst (s. Fig. 9), bei dem aus den Fenstern des zu putzenden oder auszubessernden Gebäudes Baumstangen (Netzriegel) vorgeschoben werden, die im Innern des Gebäudes auf Böcken aufruhen und gegen die Deckbalken des betreffenden Raumes abgesteift sind. Diese Baumstämme müssen von solcher Stärke sein, daß ein Schwanken bezw. Wippen nicht vorkommen kann. Sie sind mit einem Bretterbelag und einer 1 m hohen Brüstung zu versehen [3], S. 180, und [1], S. 13.

c) Hängegerüste oder hängende Gerüste, auch Seilgerüste genannt, werden häufig zu Ausbesserungszwecken und für Anstreicherarbeiten verwendet und sind namentlich in Paris viel im Gebrauch. Sie bestehen aus einer mit Geländer umgebenen Plattform, die mittels [576] Flaschenzügen an, aus der Dachfläche oder aus Fensteröffnungen vorragenden Balken aufgehängt ist, so daß der Arbeiter selbst die Auf- und Niederbewegung bewirken kann. Auch seitwärts längs einer am Dachgesims angebrachten Schiene bewegliche hängende Gerüste [26] sind angewendet worden (s. Fig. 10 und 11). Für Turmbauten und Schornsteine kommen ähnliche Seilgerüste zur Verwendung.

Zur Erneuerung der oberen Fenster in der Perronhalle des Niederschlesisch-Märkischen Bahnhofs in Berlin wurde eine hängende Leiter [27] benutzt, die auf einer durch starke Bügel an der unteren Gurtung der Dachbinder beteiligten Schiene mittels Rollen fortbewegt werden konnte. Die Leiter ist mit eisernen Sprotten und Geländer sowie mit einer an Scharnieren hängenden Klappe versehen, die dem Arbeiter als Stand dienen konnte. Bei Anwendung zweier solcher hängenden Leitern kann durch Auflegen von Brettern auf die Sprossen auch für mehrere Arbeiter ein Stand geschaffen werden (s. Fig. 12–16).

d) Rollgerüste bestehen aus einem auf Rollen oder Räder gesetzten fertig montierten Gerüst, das durch seine Konstruktion volle Sicherheit gegen Kippen bietet. Meist werden die Rollgerüste für Ausbesserungszwecke verwendet und bilden den Uebergang zu den fahr- und drehbaren Kranen (s.d.), welch letztere auch für Neubauten häufige Verwendung finden.

Fig. 17 zeigt ein in Paris häufig gebrauchtes Rollgerüst ([1], S. 16), dessen zwischen den Pfosten hängende Plattform von dem auf ihr befindlichen Arbeiter mittels einer Windevorrichtung auf und nieder bewegt werden kann. In ähnlicher Weise angeordnet ist die in Kopenhagen für Ausbesserungszwecke an Häuserfassaden verwendete, in Fig. 18 dargestellte Rüstung [28], nur lehnen sich die beiden durch Andreaskreuze verbundenen Standbäume a a, die mittels kulissenartiger Kasten verlängert und verkürzt werden können, mit ihren oberen, wagerechte Führungsrollen tragenden Enden gegen das Gebäude, während die unteren Enden auf einer Schwelle b befestigt sind, unter der sich Rollen für die Seitwärtsbewegung befinden. Die bei i angebrachte Rolle dient zur Materialbeförderung. Das seitliche Verschieben muß durch zwei Arbeiter geschehen, von denen der eine am Gerüst selbst schiebt, während[577] der andre an dem über die versetzbare, am Hause beteiligte Rolle k führenden Tau l zieht. Fig. 19 und 19a zeigen ferner das Rollengerüst von Carlo Frattini ([29] und [1], S. 17), das sich nach Fig. 20 vollständig zusammenschieben läßt, indem die einzelnen etagenartigen Teile ineinander geführt sind und mittels Zahnräder-, Schrauben- und Kettengetriebe nach Erfordernis gehoben und gesenkt werden können.

Weitere Beispiele finden sich in der angegebenen Literatur [30]. Literatur: [1] Handb. d. Ing. – Wissensch., Leipzig 1885, Bd. 4, Abt. II, Kap. VI, S. 9. – [2] Breymann, Allgem. Baukonstr.-Lehre, Stuttgart 1868, Teil II. – [3] Wanderley, Die Konstruktionen in Stein, Leipzig 1878, S. 176. – [4] Menzel & Schwatlo, Der Steinbau, Leipzig 1879, S. 456. – [5] Zeitschr. f. Bauw. 1869, S. 413. – [6] Rombergs Zeitschr. f. Baugew. 1870; Zwicks Jahrb. f. Baugew. 1871, S. 511. – [7] Wochenschr. d. Vereins deutsch. Ing. 1879, S. 147. – [8] Försters allgem. Bauztg. 1865, S. 231. – [9] Neue und neueste Wiener Baukonstruktionen, herausgegeben von G. Gugitz, Wien, Taf. 59 und 60; Abgebundenes und verstellbares Baugerüst, Deutsche Bauztg. 1888, S. 233. – [10] Abputzgerüst, Försters allgem. Bauztg. 1861, S. 121; Reparaturgerüst zum Umbau des Louvre in Paris, ebend. 1858, S. 108; Reparaturgerüst, Bull. d. la soc. d'encouragement p. l'ind. nat., 1877, p. 633; Charpentes employées pour la répar. des dômes à Paris: Semaine du construct., 1878/79, t. 3, p. 510; Rüstung für Malerarbeiten, Deutsche Bauztg. 1882, S. 132. – [11] Leitergerüst von Dubbin, Builder 1872, Juni; Leitergerüst, Deutsche Baugewerksztg. 1876, S. 267. – [12] Wochenschrift d. Vereins deutsch. Ing. 1878, S. 240. – [13] Der Rohrleger (Gesundheitsingenieur) 1879, S. 12. – [14] Baugewerksztg. 1878, S. 350. – [15] Deutsche Bauztg. 1878, S. 279. – [16] Deutsche Bauztg. 1893, S. 328. – [17] Verstellbares Bockgerüst für Maler, Dinglers Polyt. Journ. 1874, Bd. 212, S. 395; Bockgerüst für Anstreicher, Zwicks Jahrb. der Baugew. 1875, S. 454; Maschinenbauer 1874, S. 269; Baugewerksztg. 1874, S. 69. – [18] Zeitschr. d. Aren. – u. Ing. – Vereins zu Hannover 1863, S. 450. – [19] Civiling. 1868, S. 71. – [20] Ann. d. ponts et chauss. 1870, S. 235. – [21] Allgem. Bauztg. 1845, S. 93. – [22] Zeitschr. f. Bauw. 1876, S. 35 und 197. – [23] Ebend. 1882, S. 243 und 403. – [24] Ebend. 1874, S. 457. – [25] Försters allgem. Bauztg. 1862, S. 101. – [26] Bull. d. l. soc. d'encouragement de l'ind. nat., 1876, Sept. – [27] Zeitschr. d. Vereins deutsch. Ing. 1870, S. 523, und Zeitschr. f. Bauw. 1870, S. 167, und Zwicks Jahrb. der Baugew. 1871, S. 512; Hängegerüst von Laurency, Nouv. ann. de la const. 1876, S. 820; Neuerungen an Hängegerüsten, Zeitschr. f. Baukunde 1883, S. 510. – [28] Deutsche Baugewerksztg. 1881, S. 578. – [29] D.R.P. Nr. 3691. – [30] Fahrbares Rollgerüst für Reparaturen in der Peterskirche zu Rom, Försters allgem. Bauztg. 1859, S. 100; Dreiseitiges Rollgerüst vom Pantheon zu Paris, Försters allgem. Bauztg. 1862, Bl. 493, und Nouv. ann. de la constr., 1873, S. 19; Rollbares Restaurierungsgerüst, Zeitschr. d. Arch.- u. Ing.-Ver. zu Hannover 1858, S. 283; Verschiebbares Gerüst für Maler- und Reparaturarbeiten, Rombergs Zeitschr. für prakt. Baukunst 1870, S. 107; Amerikanische Kranrüstungen, Deutsche Bauztg. 1876, Nr. 89; Bewegliche Gerüste zum Versetzen und Ausarbeiten von Bildwerken am Joachimsthaler Gymnasium, Zentralbl. d. Bauverw. 1883, S. 289; Fahrbares Versetzgerüst zur Auf Heilung der Figuren u.s.w. am neuen Börsenbau zu Frankfurt a.M., Wochenbl. f. Arch. u. Ing. 1880, S. 21; Ausleger zum Bau des Courthouse in Chicago, Deutsche Bauztg. 1881, S. 255; Fahrbarer Dampfkran zum Bau des Orleansbahnhofes zu Paris, Nouv. ann. de la constr., 1870.

L. v. Willmann.

Fig. 1., Fig. 2.
Fig. 1., Fig. 2.
Fig. 3., Fig. 3a.
Fig. 3., Fig. 3a.
Fig. 4., Fig. 4a.
Fig. 4., Fig. 4a.
Fig. 5.
Fig. 5.
Fig. 6., Fig. 6a.
Fig. 6., Fig. 6a.
Fig. 7., Fig. 7a.
Fig. 7., Fig. 7a.
Fig. 8., Fig. 8a.
Fig. 8., Fig. 8a.
Fig. 9.
Fig. 9.
Fig. 10., Fig. 10a., Fig. 11., Fig. 11a.
Fig. 10., Fig. 10a., Fig. 11., Fig. 11a.
Fig. 12., Fig. 13., Fig. 14., Fig. 15., Fig. 16.
Fig. 12., Fig. 13., Fig. 14., Fig. 15., Fig. 16.
Fig. 17., Fig. 17a., Fig. 18., Fig. 18a., Fig. 19., Fig. 19a.
Fig. 17., Fig. 17a., Fig. 18., Fig. 18a., Fig. 19., Fig. 19a.
Fig. 20.
Fig. 20.
Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 1 Stuttgart, Leipzig 1904., S. 574-578.
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