Neunte Sammlung (65-93.)

[68] Lieder, welche theils dem Parāçara (534, 21) zugeschrieben werden (65-73), theils dem Gotama, Sohn des Rahūgana, oder Sängern aus dem Geschlecht desselben angehören (74-93.)


Die Lieder dieser Sammlung zerfallen in fünf Gruppen von denen die erste Lieder an Agni, die zweite an Indra, die dritte an die Maruts, die vierte an alle Götter, die fünfte Lieder an verschiedene Götter (Soma, Uschas, die Ritter,[68] Agni-Soma) enthält. In jeder der ersten vier Gruppen sind die Lieder nach abnehmender Verszahl geordnet. Die Lieder der letzten Gruppe sind aus einzelnen Liedern oder Liedfragmenten zusammengefügt.

Quelle:
Rig-Veda. 2 Teile, Leipzig 1877, [Nachdruck 1990], Teil 2, S. 68-69.
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Reigen

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Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.

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