Befestigungsmanier

[483] Befestigungsmanier (Fortificationssystem), die besondere systematische Anordnung u. Form der Festungswerke, von einem Kriegsbaumeister als die zweckmäßigste für die Vertheidigung aufgestellt. Fast jeder derselben, ja jeder Schriftsteller über Fortification stellte eine eigene B., ja deren selbst wohl mehrere auf. So finden sich von Vanban 3, von Coehorn 3, von Rimpler, Montalembert, Carnot ebenfalls mehrere, die alle wesentlich von einander verschieden sind, aufgestellt. Sie lassen sich eintheilen in: A) die Circular- od. Kreis-B., deren Wall kreisförmig um den zu befestigenden Platz läuft; sie ward in der neueren Zeit bes. von Albrecht Dürer u. Montalembert empfohlen, jedoch nur für kleinere Plätze, z.B. zur Vertheidigung eines Passes geeignet; B) die polygonale B., in welcher der Wall entweder nur ausspringende, od. doch sehr wenig einspringende Winkel bildet u. seine Seitenvertheidigung von einer Caponniere erhält, weshalb man diese Manier auch Caponnièrsystem genannt hat. Bes. von Montalembert unter Anwendung großer zur Vertheidigung eingerichteter Mauerbauten empfohlen, ist dieses System seitdem vorzüglich von den deutschen Ingenieuren angenommen worden; C) die tenaillen- od. Zangenförmige B., deren ganzer Umriß aus regelmäßig mit einander abwechselnden vorspringenden u. eingehenden Winkeln zusammengesetzt ist, u. welche bes. Landsberg u. Montalembert ausgebildet haben; D) die bastionirte B., deren Umriß sich durch die eigenthümliche Form der vor den ausspringenden Winkeln des Polygonumfangs angelegten Werke, der Bollwerke od. Bastione, charakterisirt. Diese Manier ist die in den verflossenen Jahrhunderten herrschende gewesen u. daher bis jetzt am meisten zur wirklichen Aufführung gekommen. – Als nach Erfindung des Pulvers die Anwendung der Feuergeschütze mehr u. mehr die Unzulänglichkeit der bis dahin üblichen Befestigungen der Städte u. Burgen mit Ringmauern u. Thürmen dargethan hatte, war man zunächst bemüht gewesen, den Mauern durch größere Stärke u. durch Anschüttung eines Erdwalles hinter ihnen mehr Halt u. den nun ganz massiv erbauten Thürmen einen größeren Durchmesser zu geben, um zahlreichere Geschütze, als bisher, für die Vertheidigung aufstellen zu können. Gleichzeitig machte man auch die Mauerbauten niedriger. um sie dem Geschützfeuer aus großer Ferne zu entziehen. Aus den vergrößerten Thürmen entstanden die sogenannten Rundeln, die zum Theil schon den langen Befestigungslinien Flankenfener gewährten u. so einem der vornehmsten Grundsätze der neueren Befestigung theilweise Genüge leisteten. Es bezeichnet dieser Moment den Übergangspunkt aus der Befestigung des Mittelalters in die neuere. Wesentliche Verbesserungen schlug nun Albrecht Dürer (gest. 1528) vor, indem er theils die Mauern durch äußere Erdanschüttungen gegen das feindliche Feuer zu schützen suchte, theils denselben noch größere Stärke verlieh, theils größere Geschützmassen concentriren, theils durch Kasemattenbau u. Caponnieren dem Graben Vertheidigung ertheilen wollte, Ideen, die theilweise bei den neuesten Bauten, nur mehr ausgebildet, zur Geltung gelangt sind. Dabei nahm, nach den gemachten Erfahrungen im Angriff der Festungen, der Belagerungskrieg einen mehr u. mehr bedenklichen Charakter für die Festungen an. Man dachte darauf, außer der Frontalvertheidigung jeder der Linien möglichst kräftiges Flankenfeuer zu geben, es entstanden so die Bollwerke od. Bastione (zuerst bei Turin u. Berona angewendet), u. es beginnt die Periode a) der älteren italienischen B., deren Charakteristik in kleinen, stumpfwinkeligen Bastionen mit senkrecht zur Courtine gestellten Flanken besteht; in der Mitte der [483] Courtine theilweise ein kleines Mittelbollwerk, die Flanken bisweilen zurückgezogen u. kasemattirt. Außenwerke sind nur der bedeckte Weg, welcher jedoch noch nicht zur Vertheidigung eingerichtet ist. Die vorzüglichsten Baumeister waren: Micheli (gest. 1559), Tartaglia, Alghisi da Carpi, Paciotto von Urbino (gest. 1572, Erbauer der Citadelle von Antwerpen u. Turin), Maggi u. Castriotto. Nachdem inzwischen der aus Strasburg gebürtige Daniel Speckle (st. 1589) wesentliche Verbesserungen vorgeschlagen hatte: die senkrechte Stellung der Flanken zu den Defenslinien; rechtwinkelige, große Bastione, Cavaliere in den Bastionen, niedere Grabenvertheidigung auskasemattirten Gallerien, große Raveline vor den Courtinen, Vertheidigungseinrichtung des gedeckten Weges u. Anlage großer Waffenplätze in demselben, gegen das directe Feuer des Feindes geschütztes Mauerwerk: fing man auch in Italien an, weiteren Fortschritten sich zuzuwenden. b) Die neuere italienische od. spanische B.; man verkürzte die Courtine, legte Cavaliere an, ordnete Außenwerke, namentlich das Ravelin an u. richtete Abschnittsvertheidigung ein, legte Minen u. Schleusenspiele an u. verdoppelte die Flanken. Die vorzüglichsten Baumeister dieser Periode waren: Marchi, dessen Werk 1599 erschien u. dessen Ideen später bes. von Pagan u. Vauban ausgebeutet worden sind, Busca, Floriani u. Rosetti. Als in der zweiten Hälfte des 16. Jahrh. der niederländische Befreiungskrieg seinen Anfang nahm u. gut befestigte Plätze eine Nothwendigkeit für die Niederländer wurden, ohne daß sie die Zeit od. die Mittel gehabt hätten, nach italienischer Manier zu bauen, entstand c) die altniederländische B., zu deren Ausbildung jedoch auch die in den Niederlanden kämpfenden Spanier nicht wenig beitrugen. Ihr Charakter besteht in breiten u. flachen Wassergräben, in niedrigen Hauptwällen ohne alle Steinbekleidung, in Anwendung der Fausse-braye zur niederen Grabenbestreichung u. endlich in zahlreichen Außenwerken, die je nach Maßgabe der Terrainbeschaffenheit angelegt wurden, die Flanken standen senkrecht zur Courtine. Repräsentant dieser Periode ist Freitag (1630) u. nach ihm Marolois, Völker, Melder, Rufenstein, Scheither, Neubauer, Heidemann u. Heer (1689). Während dieser Zeit hatten nun d) deutsche Ingenieure, wie früher Speckle, die Systeme der Italiener, Holländer u. Franzosen mit ihren eigenen Vorschlägen zweckmäßig zu verbinden gesucht u. der Befestigungskunst viel neue, zum Theil glückliche Ideen zugeführt. Grotte (1618) schlug eine Art Tenaillenbefestigung vor, welche wahrscheinlich dem späteren Rimpler zum Muster diente; Dillich (1640) ward der wesentliche Verbesserer der altniederländischen Manier, indem er Speckle's Vorschläge mit dieser zu vereinen trachtete; Rimpler übte bedeutenden Einfluß durch seine Befestigung mit Mittelbollwerken u. die Aufstellung von Ansichten, welche genau mit denjenigen Grundsätzen übereinstimmen, von denen später Montalembert ausging, der als der Begründer der neuesten Befestigungskunst angesehen. werden muß. Zu ferneren Fortschritten boten Griendel von Ach (1677), Zader (1679), Werthmüller (1685) u. A. in ihren Vorschlägen Gelegenheit; wichtiger aber ward Landsberg (starb 1746), der von der Überzeugung ausgehend, daß namentlich die Flanken der Bastionärbefestigung zu schwach seien, der eigentliche Begründer des Tenaillensystems ward. Seinen Ansichten folgten Voigt (1713), Hersch (1719), Sturm (1720). Glaser (1728), Herbort (1734) u. A. Indem die französischen Ingenieure von der italienischen B. die Profile, von der niederländischen aber die Anordnung des Grundrisses entlehnten, entstand e) die französische B. Als Begründer derselben darf man Errardde Bar-le-Duc ansehen, als den ersten wesentlichen Verbesserer Pagan. Bei Festhaltung der bastionären Form begrenzte Letzterer die Länge der Defenslinien zweckmäßig, stellte die Flanken zu denselben senkrecht u. gab den Flanken Etagenfeuer; den Bastionen u. Ravelinen gab er durch innere Werke Abschnittsvertheidigung, vor die Bastione legte er eine Contregarde. Daran reihten sich fast unmittelbar die Systeme Vaubans (st. 1707), der zwar nicht als der Erfinder neuer Manieren zu befestigen anzusehen ist, unbestritten auch mehr in der Kunst des Angriffs der Festungen (da er durch Erfindung des Ricochettschusses u. der Anlage der Parallelen bei Belagerungen dem Angriff ein bedeutendes Übergewicht über die Vertheidigung verschaffte), sein Talent zur Geltung gebracht hatte, doch aber das Verdienst hatte, in seiner ersten Manier die verschiedenen Linien der Bastionärbefestigung in ein richtiges Verhältniß zu einander gestellt, in seiner zweiten u. dritten Manier durch detachirte Bastione Abschnittsvertheidigung angewendet immer aber seine Anlagen dem Terrain angepaß zu haben. Nächstdem war es bes. Cormontaigne (st. 1752), der auch die Vorschläge Vaubans noch verbesserte u. der Bastionärbefestigung, die noch bis jetzt als am zweckmäßigsten geltenden Verhältnisse der Linien gab. Die Veränderungen, welche die Ingenieurschule zu Mezières, deren thätigste Mitglieder Chatillon u. Duvigneau waren, mit der Bastionärbefestigung im der zweiten Hälfte des 18. Jahrh. vornahmen, waren von keinem entschiedenen Einfluß, ebensowenig die noch späteren Modificationen der Ingenieure Dobenheim u. Lesage. Seitdem unter Ludwig XIV. ohne große Anstrengung in den Niederlanden eine Festung nach der andern weggenommen worden war, hatte sich auch dort die Nothwendigkeit von Verbesserungen der älteren Manier aufgedrängt. Es entstand so f) die neuere niederländische B., begründet von Coehorn, der, noch ein Zeitgenosse Vaubans, vielleicht ebenso große Erfahrungen in der Vertheidigung gemacht hatte, als jener im Angriff. Die Bastione wurden vergrößert, ebenso die Raveline; die zahlreich angewendeten Außenwerke sollten stets so angelegt werden, daß der Verlust des einen nicht auch den der übrigen nach sich ziehe; der gedeckte Weg mit sehr geräumigen Waffenplätzen ward als ein bes. wichtiges Werk betrachtet; die Vortheile von trockenen u. nassen Gräben sollten verbunden werden. In ganz Europa hatte man die Festungen mit bald mehr, bald weniger Abweichungen von den verschiedenen Manieren, immer aber im Bastionärsystem, zu erbauen sich gewöhnt: als g) Montalembert, ein französischer Reiteroffizier, um die Mitte des 18. Jahrh. mit Theorien hervortrat, die fast in jeder Beziehung im grellen Gegensatze zu denjenigen Grundätzen standen, welche die öffentliche Meinung im Laufe mehrerer Jahrhunderte sanctionirt hatte. Bisher hatte trotz aller Veränderungen des Bastionärsystems doch immer der Angriff eine Überlegenheit[484] über die Vertheidigung behauptet. Montalembert war überzeugt, daß, wenn dem Belagerer in allen Perioden der Vertheidigung ein concentrirtes, überlegenes Feuer entgegengesetzt werde, die Vertheidigung in Vortheil gegen den Angriff kommen müsse. Die Bastione verwirft er u. will statt ihrer die Tenaillen- od. Polygonalbefestigung angewendet wissen; die ganze Stärke der Vertheidigung basirt er auf die Anlage zahlreicher u. zweckmäßig construirter Defensivkasematten; solide permanente Abschnitte soll jede Befestigung dergestalt haben, daß die Besatzung hinter ihnen Sicherheit finde, selbst wenn der Hauptwall vom Feinde erstiegen wird. Außerdem gehören noch zu seinen Verstärkungsmitteln die Anlage detachirter Forts, welche die Festungen wie Gürtel umgeben sollen, u. die Errichtung kasemattirter Thürme. h) Der schwedische General Virgin (1781) suchte den bastionirten Befestigungen eine erhöhte Widerstandskraft zu geben, indem er getrennte Bastione, Abstumpfung der Bastione, kasemattirte Mörserbatterien u. starke Reduits im gedeckten Wege vorschlägt. Nicht wenig ward das Bastionärsystem i) durch die französischen Ingenieure des 19. Jahrh. verbessert. Bousmard (st. 1806) wollte, um den Ricochettschuß zu entkräften, die Facenflanken der Bastione gekrümmt führen, den gedeckten Weg en crémail lère führen, die Grabenscheere kasemattiren, das Ravelin vergrößern u. zahlreiche bombensichere Räume angelegt haben; Chasseloup folgte im Allgemeinen denselben Ansichten. Carnot (1810), der die Stärke einer Festung mehr in der hartnäckigsten Vertheidigung als in der Anlage der Werke suchte, wollte namentlich das offensive Element erhöht wissen u. schlug deshalb das Glacis en contrepente vor, sowie er auch einen großen Erfolg von ausgedehnter Anwendung der Mörserkasematten erwartet. Die Ingenieurschule zu Metz, deren Repräsentant General Noizet ist, folgte den Vorschlägen Cormontaigne's, erzielte aber dabei eine Vervollkommnung der gesicherten Communication der Werke unter sich. Doch bedeutsamer als alle diese Änderungen wurden die Vorschläge Choumara's. Bei gerader Escarpenmauer soll die Brustwehr nach ihm gebrochen od. gekrümmt geführt u. außerdem von der Cordonlinie zurückgezogen werden, um einen Rondengang anzulegen; es sollen die Bastione abgerundet u. die Facen soweit zurückgezogen werden, daß ihre Verlängerung in das Ravelin fällt. Gegen die Breschebatterien schlägt er ein Glacis auf der Grabensohle vor, den gedeckten Weg führt er en crémailère, die Flanken werden verlängert; in den Capitalen Traversen angelegt, durch Rampen wird für gute Communicationen gesorgt. Neuestens endlich ist auch General Haxo von Einfluß gewesen, der unter Anordnung großer Mauerbauten mehrere Ideen von Choumara entlehnte u. außerdem die Flanken noch vergrößerte, permanente Abschnitte in den Bastionen anlegte, die Courtine gebrochen führte, Contregarden u. in den Waffenplätzen starke Reduits anwendete. k) In Deutschland sind die Grundsätze Rimplers das leitende Princip für die Neubauten geblieben, obwohl deren Ausführung häufig nach den vielfältig modificirten Formen Montalemberts geschah. Die deutsche Schule verlangt ein einfaches Tracé, eine solide Abschnitts- u. Reduitbefestigung, bombensichere Räume für die Vertheidigungsmittel u. die nöthigen Vorkehrungen zu einer kräftigen offensiven Vertheidigung. Dabei sind die Plätze mehr od. weniger in dem Sinne großartiger verschanzter Lager erbaut, deren Mittelpunkt die Stadtbefestigung bildet, welche den sie umgebenden Forts als fortificatorisches Hauptsoutien dient. Die Preußen haben in diesem Sinne Coblenz, Cöln, Posen, Königsberg, die Österreicher Linz, Verona, Brixen, der Deutsche Bund Mainz, Rastatt, Ulm, die Baiern Germersheim u. Ingolstadt gebaut. Fast alle Nationen Europas haben die Principien der deutschen Ingenieure zu den ihrigen gemacht. Die Engländer haben immer im deutschen Sinne gebaut, u. zwar nicht nur in England, sondern auch in Indien, auf Malta. Korfu u. in Gibraltar. Die Russen sind nach denselben Grundsätzen verfahren bei den Neubauten der Citadelle von Warschau, den Befestigungen von Brezk-Litowsk, Kiew, Dubnow-Zwanice, Modlin. Auch in Dänemark, Schweden, Holland u. in der Türkei ist man dieser Richtung gefolgt, ja selbst die Franzosen, obwohl hartnäckig das Bastionärsystem Cormontaigne's als die beste Form vertheidigend, haben in den großartigen Befestigungsanlagen von Lyon u. Paris denselben Grundsätzen Rechnung getragen. Das Nähere über die besonderen Anlagen der einzelnen Manieren s.u. den Namen ihrer Erfinder od. Verbesserer. Vgl. Blesson, Befestigungskunst für alle Waffen, Berl. 1825, 2 Thle.; Zastrow, Geschichte der beständigen Befestigung, 3. Aufl., Lpz. 1854.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 2. Altenburg 1857, S. 483-485.
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