Sprache

[422] Sprache ist allgemein jeder Ausdruck von Erlebnissen (Gefühlen, Empfindungen, Vorstellungen, Urteilen, Begriffen) eines beseelten Wesens. Die Sprache ist ein System von Ausdrucksbewegungen (s. d.). Bestehen diese in mimisch-pantomimischen Bewegungen, so ist das eine Gebärdensprache. Bestehen sie in »Lautgebärden«, in (articulierten) Lauten (Wörtern, Sätzen), so ist das eine (articulierte) Lautsprache. Die Anfänge der Sprache bestehen schon im Tierreich (Lock-, Wach- u. a. Rufe). Den »Ursprung« und die Entwicklung der Sprache als psychisches Gebilde betreffend, herrscht noch keine Einstimmigkeit der Ansichten. Jedenfalls ist die Sprache zunächst ein in der Natur des lebenden Wesens, insbesondere des Menschen begründetes Gebilde (sie ist physei), das aber zugleich conventionell (thesei), in der socialen Gemeinschaft, bedingt ist. Zunächst ist die Lautsprache etwas spontan, triebhaft-reflectorisch Auftretendes, ein Reagieren des fühlenden, vorstellenden Individuums auf es stärker berührende, interessierende Reize und Wahrnehmungen. Dazu kommt nun das Mitteilungsbedürfnis als wichtiger socialer Factor. Ferner ist die ziemliche Gleichartigkeit der Mitglieder einer primitiven Gemeinschaft zu betonen. Endlich ist von Bedeutung der Einfluß, das Vorbild, das »Tonangebende« einzelner angesehener Persönlichkeiten (Häuptling, Eltern, Dichter u.s.w.). Die im socialen Zusammenleben und Zusammenarbeiten ziemlich gleichartig auftretenden Laute verbinden sich durch natürliche Association und sociale Convention immer fester mit bestimmten typischen Erlebnissen, Objecten, werden so »significativ«, zu Zeichen, Bezeichnungen. Apperceptive (s. d.) Tätigkeit greift dann wählend, differenzierend, verknüpfend in den Sprachproceß ein. Der Fortschritt, die Verfeinerung des Denkens (und der Phantasie) prägt sich in der Differenzierung der Sprache aus. Ein primitives, concretes, anschauliches Denken geht schon ursprünglich mit der Sprache einher, wird mit der Sprache und durch sie (als wichtiges Hülfsmittel zur Entstehung abstracter Begriffe) weiter ausgebildet und wirkt wieder auf die Sprache ein, die überhaupt,[422] als Product des Gesamtgeistes (s. d.), von socialen, historischen und culturellen Veränderungen beeinflußt wird (Vermischung von Sprachen, Entlehnungen, Sprachmoden, Standes- und Berufssprachen, Geheim- und Cultussprachen u.s.w.). Die »Wurzelwörter« haben ursprünglich Satzbedeutung. Der äußeren entspricht eine »innere Sprache« (Parole intérieure, EGGER). diese besteht »in den akustischen und motorischen Bildern von der Sprache in uns... in den Erinnerungsbildern an die gehörten und selbstgesprochenen Wörter und Sätze« (MERINGER, Indogerm. Sprachwiss. S. 19). Ein »Sprachcentrum« hat BROCA im linken Schläfelappen des Großhirns gefunden.

Die Theorien über den Sprachursprung. zerfallen in: 1) religiöse (Sprache = eine unmittelbare Schöpfung Gottes), 2) Erfindungstheorien (Sprache = Erfindung eines oder mehrerer hervorragender Individuen, der Convention), 3) psychologisch-genetische Theorien, welche als Sprachfactor betonen: Reflexschreie, Interjectionslaute, Ausdrucksbewegungen, Onomatopöie, Nachahmung, Mitteilungsbedürfnis, Arbeit in der Gemeinschaft, Association, Apperception u. a.

Daß die Sprache thesei, nicht von Natur aus in Beziehung zum Bezeichneten stehe, behaupten zuerst die Sophisten (vgl. Gomperz, Griech. Denk. I, 317 ff.. nur teilweise dagegen PLATO, Cratyl.), ARISTOTELES (bei Orig., Contr. Cels. I, 23. vgl. Rhetor. I, 1). Die Stoiker hingegen lehren die natürliche Nachahmung der Dinge durch Laute: physei mimoumenôn tôn prôtôn phônôn ta pragmata, kath' hôn ta onomata, katho kai stoicheia tina etymologias eisagousin (l. c. I, 23. vgl. Seelenvermögen). So auch Epikur, welcher die Bedingtheit der Sprachen zunächst durch die Naturtriebe der Menschen, später durch Convention, lehrt: ta onomata ex archês mê thesei genesthai, all' autas tas physeis tôn anthrôpôn kath' hekasta ethnê idia paschousas pathê kai idia lambanousas phantasmata idiôs ton aera ekpempein, stellomenon hyph' hekastôn tôn pathôn kai tôn phantasmatôn, hôs an pote kai hê para tous topous tôn ethnôn diaphora eiê. hysteron de koinôs kath' hekasta ethnê ta idia tethênai pros to tas dêlôseis hêtton amphibolous genesthai allêlois kai syntomôterôs dêloumenas. tina de kai ou synorômena pragmat' eispherontas tous syneidotas parengyêsai tinas phthongous, hôn tous men anankasthentas anaphônêsai, tous de logismô hepomenous kata tên pleistên aitian houtôs hermêneusai (Diog. L. X, 75 squ.). LUCREZ erklärt: »At varios linguae sonitus natura subegit mittere, et utilitas expressit nomina rerum, non alia longe ratione atque ipsa videtur protrahere ad gestum pueros infantia linguae, cum facit ut digito quae sint praesentia monstrent. Sentit enim vim quisque suam quoad possit abuti« (De rer. nat. V, 1026 squ.). Nach ALEXANDER VON APHRODISIAS sind die Wörter conventionell gesetzt (Quaest. III, 11. vgl. De an f. 132a). SEXTUS EMPIRICUS bestimmt die Sprache als tên tou nooumenou pragmatos sêmantikên phônên (Adv. Math. VIII, 80).

Dem Mittelalter gilt die Sprache als ein von Gott dem Menschen verliehenes Vermögen. ABAELARD erklärt: »Sermo generatur ab intellectu et generat intellectum«.

Die Abhängigkeit der Sprache vom Klima u.s.w. lehrt CARDANUS (De subtil XI, 553). Den natürlichen Charakter der Sprache lehrt L. VIVES: »Tam naturalis est homini sermo, quam ratio« (De an. II, 85,). Auf sociale Convention führt die Sprache HOBBES (De corp.) zurück. Nach LOCKE hat Gott dem Menschen die Sprachfähigkeit verliehen, Organe, welche articulierte Laute bilden können (Ess. III, ch. I, § 1 ff.). Nach LEIBNIZ sind zwar die Worte als solche willkürlich, aber in ihrer Anwendung und Verknüpfung kommt[423] etwas zur Geltung, was nicht mehr willkürlich ist: ein Verhältnis, das zwischen ihnen und den Dingen besteht (Gerh. VII, 193). CHR. THOMASIUS betont: »Ratio absque sermone non est, sermonis extra societatem nullus est usus, nec ratio citra societatem se exerit« (Inst. iur. pr. div. III, 1, 4, § 54). Den göttlichen Ursprung der Sprache lehren PUFENDORF (Jus nat. IV, 3 f.), BEATTIE (Diss. p. 233), SÜSSMILCH (Beweis, daß die erste Sprache ihr. Urspr. nicht von Mensch., sond. allein vom Schöpf. erhalten habe, 1767). Den natürlichen Ursprung der Sprache betont DESBROSSES, welcher sie aus Gefühlen ableitet. Die Sprachwerkzeuge konnten nur ihrem Baue gemäße Laute erzeugen. zugleich nötigt die Beschaffenheit der Gegenstände die Verwendung bestimmter Laute, durch die sie dargestellt werden (De la format. mécan. des langues 1765, I. 11, § 2 ff.). Auf Schreie, Association, Übung führt CONDILLAC die Sprache zurück (Sur l'orig. des conn. I, sct. 1). Ähnlich und als Product der Gesellschaft betrachtet die Sprache ROUSSEAU (Sur l'inegal. I, p. 45 ff.). Den socialen Factor berücksichtigen auch TETENS (Üb. d. Urspr. d. Sprache, 1772), TIEDEMANN (Vers. ein. Erklär. d. Urspr. d. Sprache, 1772). Den Anteil der Reflexion betonen mehr MONBODDO (Orig. of the language I, 2, 1. 3, 1 ff., auch der Gesellschaft), SULZER (Verm. Schr. I. ohne Sprache keine Vernunft), die Bedürfnisse der Menschen, welche Laute ausstoßen ließen, BONNET (Ess. ch. 18). vgl. MEINERS (Gr. d. Seelenlehre, S. 115). HERDER betont den natürlichen, organischen Ursprung der Sprache. »Schon als Tier hat der Mensch Sprache. Alle heftigen und die heftigsten unter den heftigen, die schmerzhaften Empfindungen seines Körpers, sowie alle starken Leidenschaften seiner Seele äußern sich unmittelbar durch Geschrei, durch Töne, durch wilde unarticulierte Laute« (Üb. d. Urspr. d. Spr. I, 1). Aber erst die Besinnung, Reflexion, die Apperception von interessierenden Merkmalen der Objecte schafft Worte (l. c. I, 2). So wird die Sprache »ein Ausdruck und Organ des Verstandes« (l. c. I, 2). »Tönende Verba« sind die ersten Elemente der Sprache (l. c. I, 3). Die Merkmale, welche die Seele hat, sind »innere Sprache« (l. c. I, 3. vgl. Ideen IX, 2). Nach PLATNER entstand die Sprache des Menschen »durch die natürliche, obwohl sehr allmähliche Wirksamkeit seiner geistigen Kräfte, zugleich aber auch durch den Einfluß gewisser anregender Verhältnisse« (Philos. Aphor. I, § 574 ff.). Für tönende Gegenstände sind die natürlichsten Gattungsmerkmale die Töne. »Jede Empfindung hat ihren natürlichen Laut. Wenn also Gegenstände, die nicht selbst tönen, in das Empfindungsvermögen wirken: so erregen sie Töne, die, schon vor ihrem wirklichen Ausbruch, in der Phantasie sie ansetzen« (Log. u. Met. S. 58 f.). Weiter wirkte dann die Analogie (l. c. S. 59). Die socialen Verhältnisse »erhöhten das Bedürfnis des Ausdrucks, schärften die Erfindsamkeit zu neuen Wörtern und konnten deren viele durch Verabredung veranlassen« (l. c. S. 60). MAASS erklärt, eine Sprache setze als »letzte Bedingung ihrer Möglichkeit den Verstand voraus. Denn da ohne diesen keine Begriffe möglich sind, so kann es auch ohne ihn keine Ausdrücke für Begriffe, mithin keine Sprache geben«. Der nähere Grund der Sprache ist die Association der Vorstellungen, welche in der »Einbildungskraft« (s. d.) wurzelt (Üb. d. Einbild. S. 172 f.). »Sobald nur zwei Menschen zusammen lebten, hatten sie auch das unvermeidliche Bedürfnis, sich einander ihre Gedanken und Empfindungen mitzuteilen.« Dieses Bedürfnis ließ den Verstand anstrengen, Ausdrücke zur Bezeichnung ihrer Gedanken und Empfindungen zu suchen. »Die erste Art, sich mitzuteilen, war die, welche durch die natürlichen Ausdrücke der Empfindungen[424] und der sehr lebhaften, anschauenden Vorstellungen bewerkstelligt wird« (l. c. S. 174 f.). Für die Ausgestaltung der Sprache war die Onomatopöie von Bedeutung (l. c. S. 176 ff.). – HAMANN identificiert Vernunft und Sprache. »Sprache ist Organon und Kriterion der Vernunft.« »Vernunft ist Sprache.« »Die ganze Philosophie ist Grammatik« (Schrift. VI, 365). »Die Metaphysik mißbraucht alle Wortzeichen und Redefiguren unserer empirischen Erkenntnis zu lauter Hieroglyphen und Typen idealischer Verhältnisse.« Das Denkvermögen beruht auf der Sprache. Wörter werden für Begriffe, diese für die Dinge selbst genommen (l. c. VII, 5 f., 360. vgl. unten Nietzsche, Mauthner). Nach G. E. SCHULZE sind die »höchsten Äußerungen des Verstandes« »ohne Sprache gar nicht oder doch nur in einem sehr geringen Grade möglich« (Psych. Anthr. S. 198). »Zugleich ist die Sprache Beförderin und Erhalterin der gesellschaftlichen Verbindungen unter den Menschen« (ib.). In der Sprache spiegelt sich der Charakter einer Nation (l. c. S. 200). Das Wort ist »nicht der Vater, sondern nur der Pate einer Erkenntnis« (l. c. S. 203). Nicht die Onomatopöie ist von ursprünglicher Bedeutung (l. c. S. 206). Die Sprache entspringt einem Bedürfnis des Menschen (l. c. S. 208). Das lebhafte Gefühl bestimmt das Sprachwerkzeug zur Hervorbringung eines Lautes (l. c. S. 207). Nach BIUNDE ist kein Verstand ohne Sprache, keine Sprache ohne Verstand (Empir. Psychol. I 2, 78). Das »Bezeichnungsvermögen« gehört dem Verstande an (l. c. S. 58). Mit dem Sprechen entwickelt sich das Denken, der empirische Begriff (l. c. S. 72). Dieser ist der »Inbegriff dessen, wonach diejenigen verschiedenen Gegenstände (einer Art) einerlei sind, welche zusammen vorgestellt und einzeln mit demselben Worte bezeichnet werden« (l. c. S. 73). CALKER erklärt: »Ohne Sprache gibt es kein höheres Denken, aber ohne Denken auch keine höhere Form der Sprache« (Denklehre, S. 269).

Nach C. G. CARUS entsteht die Sprache, indem das Ertönen aller Dinge in ihren Zuständen vom Menschen nachgebildet wird durch »symbolische Klangfiguren« (Vorles. üb. Psychol. S. 120 ff.). Nach TROXLER ist die Sprache ein Analogen des »Erzeugungsvermögens« (Blicke in d. Wes. d. Mensch. S. 67). SUABEDISSEN bemerkt: »Zu reden ist dem Menschen notwendig. Das stets rege und strebende Leben hat das ursprüngliche Bedürfnis, seine Regungen und Strebungen zu äußern, und äußert sie auf die unmittelbarste und vernehmlichste Weise in dem stets erregbaren und alle Regungen in sich aufnehmenden Elemente der Luft, also durch den Laut.« Dieser hat als unmittelbare Offenbarung des innern Lebens eine »Bedeutung« (Grdz. d. Lehre von d. Mensch. S. 195). Der Gedanke ist des Wortes Geist, er verwirklicht sich in und mit dem Worte, seinem Leibe (l. c. S. 196. so schon K. F. BECKER, Organism. d. Sprache, 1827). Einen besondern Sprachtrieb nimmt u. a. LICHTENFELS an (Gr. d. Psychol. S. 142 ff.). Nach MICHELET ist die Sprache zuerst Nachahmung der Naturlaute, später symbolisch, conventionell (Anthropol. S. 339 ff.). Nach SCHLEIERMACHER entwickelt sich die Sprache als dienend der organisierenden Tätigkeit und als Gefühlsausdruck, gemeinsam in der Horde (Philos. Sittenl. § 279). Denken und Sprechen sind identisch (Psychol. S. 133 ff.). Nach HILLEBRAND ist die Sprache die »Symbolik des Denkens«, die »unmittelbare Äußerlichkeit des Denkens« (Philos. d. Geist. I, 251), sie ist »der logisch-bestimmte Organismus in den Articulationen der Stimme« (l. c. S. 255), aber das sprachformale Moment ist nicht allein im abstracten Logismus zu suchen (l. c. S. 257). BENEKE lehrt: »Alles selbsttätige Denken erfolgt zunächst ohne Sprache... Die Sprache ist [425] Product des Denkens« (Lehrb. d. Psychol.3, S. 54 f.). »Der Besitz der Sprache beim Menschen ist also nicht Ursache, sondern Wirkung seines geistigen Charakters.« Schon deshalb sprechen die Tiere nicht, weil sie keine entsprechenden psychischen Gebilde haben (l. c. S. 55). Die Sprachbildung beruht auf dem »Gesetze der allgemeinen Ausgleichung«. »Wie sich von einer neu entstandenen Erregung aus die beweglichen Elemente innerlich nach allen Seiten ausbreiten auf dasjenige, was damit in unmittelbarer Verbindung steht: so werden dieselben auch auf die nach außen hin liegenden Kräfte übertragen, und durch deren Erregung und Ausbildung treten, wie Gebärden, Mienen u.s.w., so auch Laute als äußere Zeichen der innern Erregung hervor.« Wir sehen, hören unsere Äußerungen. »Vermöge dessen associieren sich die sinnlichen Auffassungen derselben mit den unmittelbaren Empfindungen und Vorstellungen von unseren inneren Erregungen, und nehmen wir dann die gleichen Äußerungen bei andern... Wesen wahr: so macht sich Jene Association auch für diese Wahrnehmungen geltend: auf Veranlassung ihrer reproducieren sich die Vorstellungen von unseren inneren Erregungen« (l. c. S. 52 f.. Pragmat. Psychol. I, 138 ff.. Erziehungs- u. Unterrichtsl. I2, 215 ff., II, 110 ff.). – Nach W. V. HUMBOLDT ist die Sprache ein Entwicklungsproduct des menschlichen Geistes, lebendige Wirksamkeit, Organ des Gedankens. Sie entspringt einem Bedürfnis der Menschen. Die Sprache ist die Äußerung des Volksgeistes. Die Wörter sind ursprünglich nicht selbständig, sondern gehen aus der Rede hervor. Die Lautform ist Ausdruck des Gedankens. Den Begriff der »innern Sprachform« führt Humboldt ein (Üb. d. Verschiedenh. d. menschl. Sprachbaues, Ges. WW. VI, S. 37 ff., 53 ff., 92 ff.).

Nach LOTZE besteht eine physiologische Notwendigkeit für die Seele, den Charakter der innern Zustände durch Töne auszudrücken (Mikr. II2, 217 ff., 222). Auch ein Hang zur nachahmenden Abbildung der objectiven Eigentümlichkeiten des eindruckmäßigen Reizes besteht (l. c. S. 234). Die Sprache ist Ausdruck des Denkens und der Gemütsbewegungen (l. c. S. 236). Die Sprache ist für den Menschen »das allgemeine bildsame Material, in welchem sie ihr Vorstellungswogen allein zum Denken ausarbeitet« (l. c. S. 259). Nach J. H. FICHTE ist die Sprache die »vollkommenste Gebärde«, ihr Organ ist die Phantasie (Psychol. I, 490 ff.). Ein symbolisierendes (tonmalendes) Vermögen liegt der ersten Sprachentstehung zugrunde (l. c. S. 493). Verwandte Vorstellungen werden durch verwandte Laute bezeichnet (l. c. S. 494). Nach TEICHMÜLLER gehört die Sprache zum Begriff der Gebärde. Sie ist ein sociales Product (Neue Grundleg. S. 93 ff.). Das Bedürfnis des Zusammenlebens u. a. Triebe berücksichtigt ULRICI (Gott u. d. Nat. S. 397 ff.). – Den göttlichen Ursprung der Sprache lehrt DE BONALD. Nach RENAN gehört das Bedürfnis, nach außen seine Gedanken und Gefühle zu offenbaren, zur menschlichen Natur (De l'origine du langage4, 1864, p. 73 ff.). Nach WHITNEY ist die menschliche Sprache ein Kunstproduct, conventionell (Die Sprachwissensch. S. 71 ff.). – Nach CH. DARWIN ist es möglich, daß die Sprache des Menschen durch Nachahmung des Brüllens eines wilden Tieres zur Benachrichtigung der Genossen von der drohenden Gefahr begann (Abst. d. Mensch. I). Biologisch betrachtet die Sprache auch A. SCHLEICHER. Die Sprachen sind natürliche Organismen, unterstehen den biologischen Gesetzen (Auslese u.s.w.) (Üb. d. Bedeut. d. Sprache f. d. Naturgesch. d. Mensch. 1865). Nach H. SPENCER ist die Sprache aus dem Gesang hervorgegangen (so schon HUMBOLDT).[426]

Nach BACKHAUS ist die Sprache »das Organ unsere, Stimmungen, Empfindungen und Vorstellungen und somit der entsprechende Ausdruck unserer Vernunfttätigkeit« (Wes. d. Hum. S. 199 ff.). Nach K. GROOS ist das Erlernen der Sprache zum Teil »Nachahmungs-Spiel« (Spiel. d. Mensch. S. 379, 383). – Die Theorie der Sprachentstehung durch Interjectionen wird als »Puh-Puh-Theoru«, die der Nachahmung tierischer Laute als »Wau-Wau-Theorie«, die des Anklingens von Empfindungen durch Töne der Außenwelt (M. MÜLLER) als »Ding-Dang-Theorie« bezeichnet. – Als Anfang der Sprache betrachtet den »Sprachschrei«, der an affecterregende Gesichtseindrücke reflexiv sich knüpft, L. GEIGER. Für die Wahl der Ausdrücke war je ein »hochbegabtes Individuum« maßgebend (Urspr. u. Entwickl. d. menschl. Sprache u. Vern. I, 22 ff., 134). Vor der Sprache war der Mensch vernunftlos, die Sprache schafft das vernünftige Denken (l. c. S. 106 ff.). Dies behauptet auch O. CASPARI (Die Sprache als psych. Entwicklungsproduct 1864), nach welchem für die Wahl der Worte die Mutter, der Häuptling u.s.w. maßgebend ist (Urgesch. d. Menschh. I2, 190 ff.). Die »Adaptionstheorie« lehrt: »Nicht mit willkürlicher Absicht, aber auch nicht durch die angeborenen und gegebenen Naturverhältnisse der rein tierischen Sprache von selbst (durch objectiv fortschreitende Onomatopoëtik) trat der Sprachproceß in das höhere Stadium, auf welchem wir die Menschensprache allein antreffen, sondern dieser veredelnde Fortgang vollzog sich zugleich durch die in Familie und Staat auftretende unwillkürliche Leitung der Mitteilung und mitteilsame Belehrung, welcher sich untergebene Kreise ebenso unbewußt und unwillkürlich durch Erlernung anpaßten« (Zusammenh. d. Dinge, S. 393 f.). Der Uranfang der Sprache bestand aus Lock- und Ruflauten, die Individuen bezeichneten: wie Vater, Mutter, Häuptling (l. c. S. 402 ff.). In der Gesellschaft beginnt der Bedeutungswandel unter dem Einfluß der tonangebenden, herrschenden Elemente (l. c. S. 405). – Nach LAZARUS sind die Sprachlaute Erfolge von durch Empfindungen und Vorstellungen veranlaßten Reflexbewegungen (Leb. d. Seele II2, 73 ff.). Die Sprache ist ein natürliches, sociales Erzeugnis (l. c. S. 23 ff.), sie modificiert den Geist (l. c. S. 25). Die Sprachgenossen verbinden von Natur mit der gleichen Anschauung ungefähr den gleichen Laut (l. c. S. 157). der Führer wird zum Wortführer (l. c. S. 159). Die Association zwischen der unmittelbaren Lautanschauung und Sachanschauung ist schon die »Bedeutung« des Lautes (l. c. S.101). Das Wort ist Zeichen der Sache, zugleich aber Ausdruck und Erscheinung der subjectiven Auffassung der Seele. Innere Sprachform ist die »durch die Sprache, durch die Namengebung festgehaltene einseitige Beziehung der vielseitigen Sache zum Menschen« (l. c. S. 138). Auch STEINTHAL faßt die Sprache als Reflexbewegung auf. Der Leib reflectiert die Seele, ihre Affectionen setzen sich in Töne um (Einl. in d. Psychol. I2, 361 ff.). Das Sprechen wirkt erleichternd, ist eine »Befreiungstätigkeit« (l. c. S. 363). Der Urmensch begleitete »in größter Lebhaftigkeit alle Wahrnehmungen, alle Anschauungen, die seine Seele empfing, mit leiblichen Bewegungen, mimischen Stellungen, Gebärden und besonderen Tönen« (l. c. S. 366 f.). Wiederholung, Association, gesellschaftliche Resonanz, Onomatopöie, Apperception (s. d.) wirken weiter (l. c. S. 370 ff.). Die Sprache hat eine innere Seite, eine »innere Sprachform«, die sich auf die subjective Auffassungsweise der Dinge bezieht, so daß die Grammatik ursprünglich unabhängig von der Logik ist (l. c. S. 59 ff.). Das einfache Denken (Anschauen) geht ursprünglich der Sprache voran (l. c. S. 51). Zu betonen ist, »daß der [427] Mensch nicht im Laute durch Laute denkt, sondern an und in Begleitung von Lauten« (l. c. S. 52). Der Mitteilungstrieb ist secundär, setzt als Absicht Entstehung der Sprache schon voraus (l. c. S. 373. vgl. Urspr. d. Sprache4. das Mitteilungsbedürfnis betont besonders MARTY, Üb. d. Urspr. d. Spr. S. 63 ff.). Die Onomatopöie (aber nicht ausschließlich) betont ROMANES, der in der Sprache ursprünglich Ausdruck von Gemütsbewegungen (wie DARWIN) erblickt (Geist. Entwickl. beim Mensch. S. 290 ff., 371 ff.). Nach VOLKMANN erzeugen die Eindrücke der Natur Emotionen im primitiven Menschen, die sich in Lauten entladen, »durch deren Auslösung er sich gleichsam erleichtert, seines Affectes entladen und beruhigt fühlt«. Der Laut ist eine Gebärde, beruht auf einem Instinct (Lehrb. d. Psychol. I4, 327 f.). Indem sich später das affectartige Gefühl des Ergriffenseins aussondert, wird der Laut zum Symbol. Zugleich mit der »pathognomischen« beginnt die »onomatopoetische« Periode der Wortbildung. Unsere Laute werden durch Naturlaute modificiert (l. c. S. 330). In der »charakterisierenden Sprachperiode« werden den Eindrücken jene Seiten abgewonnen, durch welche sie unter Kategorien der schon fixierten Vorstellungen fallen (l. c. S. 331. ähnlich LINDNER, Empir. Psychol. S. 128 ff.). TH. ZIEGLER führt die Sprache zurück auf »die feine Empfänglichkeit für Eindrücke von außen, auf das lebhaft spannende Interesse an dem, was uns umgibt und um uns her vorgeht, und auf den Trieb, durch Bewegung der Spannung... loszuwerden« (Das Gef.2, S. 229). Diese »Erleichterung« wird schon von L. NOIRÉ betont. So oft die Sinne erregt und die Muskeln lebhaft tätig sind, fühlen wir im Ausstoßen von Lauten eine Art Erleichterung, so daß, besonders wenn Leute in Gemeinschaft arbeiten, sie geneigt sind, ihre Beschäftigung mit Lauten, Ausrufen zu begleiten. das ist eine Reaction gegen »die innere, durch die Anstrengung der Muskeln hervorgebrachte Störung« (Urspr. d. Sprache 1877, S. 323 ff.). Die Lehre vom »clamor concomitans« macht sich auch M. MÜLLER zu eigen. Die »Wurzeln« sind bei der Arbeit u.s.w. ausgestoßene Laute. erst interjectional, werden sie zu Zeichen von Begriffen. die Urworte haben Satz-Bedeutung (Das Denken im Lichte d. Spr. S. 287 ff.). Das Denken ist durch die Sprache bedingt. Die Entstehung und Entwicklung der Sprache im socialen Zusammenleben, Zusammenarbeiten lehrt H. SCHURTZ (Urgesch. d. Cultur, S. 470 ff.). Nach W. JERUSALEM ist der Schrei »Ausdruckpsychischer Zustände, in denen zwar das Gefühlselement weitaus überwiegt, die aber doch auch Vorstellungselemente in sich enthalten«. Zur Sprache fehlt hier nur noch die Articulation und »die Befreiung des Lautes von seinem Gefühlswerte und seine feste Association mit Vorstellungen«. »Eine solche Association bildet sich in der Weise, daß durch häufige Wiederholung des Lautes das Gefühl sich abstumpft und der bereits früher als untergeordnetes Element vorhandene Vorstellungsinhalt stärker hervortritt.« So werden »Gefühlslaute« zu »Sprachlauten« (Lehrb. d. Psychol.3, S. 104 f.). Die Sprache entsteht als »unwillkürliche Ausdrucksbewegung«, entwickelt sich durch das Mitteilungs- und Verkehrsbedürfnis (l. c. S. 106). Die Wurzeln bezeichnen »Vorgänge, in denen Ding und Tätigkeit vom Bewußtsein noch nicht geschieden sind«, sie sind schon Sätze (ib.. vgl. Laura Bridgm. S. 49. Urteilsfunct. S. 101). Nach JODL besteht die Sprache ursprünglich in impulsiven Ausdrucksbewegungen (Lehrb. d. Psychol. S. 566 ff.). Die Lautsprache ist »die Fähigkeit des Menschen, mittelst mannigfach combinierter... Klänge und Laute nicht bloß den Charakter einzelner Zustände auszudrücken oder auf eine einzige Wahrnehmung aufmerksam zu machen, sondern[428] die Gesamtheit seiner Wahrnehmungen und Vorstellungen in diesem natürlichen Tonmaterial so abzubilden, daß dieser psychische Verlauf bis in seine Einzelheiten andern Menschen verständlich und deutlich wird« (Lehrb. d. Psychol. b.. 564).

Nach WUNDT liegt der Sprachursprung im Triebe des Menschen, seine Vorstellungen und Gefühle zu äußern (Essays, S. 301). Die Sprache ist »Gedankenäußerung durch articulierte Bewegungen« (l. c. S. 259), äußere Willenshandlung, Ausdrucksmittel zunächst der psychologischen Gesetze des Denkens. (l. c. S. 276 ff.). »Der Wille einzelner hat mächtig an ihr gearbeitet. aber als Ganzes ist sie die Schöpfung eines Gesamtwillens, der durch sie die einzelnen zu seinen Werkzeugen macht« (l. c. S. 285). Sprache und Denken sind immer gleichzeitig gewesen (Völkerpsychol. I 2, 605). Durch die Sprache wird erst eine geistige Gemeinschaft möglich (Gr. d. Psychol.5, S. 361). Die Lautsprache ist ein Specialfall der Gebärdensprache überhaupt. Bei dieser werden die Gefühle im allgemeinen durch mimische, die Vorstellungen durch pantomimische Zeichen ausgedrückt, »indem mit dem Finger entweder auf die Vorstellungsobjecte hingewiesen oder ein ungefähres Bild der Vorstellung in der Luft gezeichnet wird: hinweisende und darstellende Gebärden« (l. c. S. 362). Die Lautgebärden mußten infolge ihrer leichteren Wahrnehmbarkeit und reicheren Modificirbarkeit den Vorzug vor den andern Gebärden gewinnen (l. c. S. 362), erst mit Unterstützung dieser, dann selbständig (l. c. S. 363). Die Differenzierung der Lautsprache läßt sich in eine Aufeinanderfolge von zwei Acten zerlegen: »in die in der Form triebartiger Willenshandlungen von den einzelnen Mitgliedern einer Gemeinschaft erzeugten Ausdrucksbewegungen, von denen diejenigen der Sprachorgane unter dem Einfluß des Strebens nach Mitteilung vor den andern den Vorzug gewinnen, und in die hieran sich anschließenden Associationen zwischen Laut und Vorstellung, die sich allmählich befestigen und sich zugleich von ihren anfänglichen Entstehungscentren aus über größere Kreise der redenden Gemeinschaft verbreiten« (l. c. S. 363). Der Lautwandel hat seine physiologische Ursache »in den allmählich in der physischen Veranlagung der Sprachorgane eintretenden Änderungen« (Einfluß des Wechsels der Natur- und Culturbedingungen, der Übung, der Worte selbst aufeinander). Der Bedeutungswandel beruht »auf allmählich sich vollziehenden Veränderungen in denjenigen Associations- und Apperceptionsbedingungen, welche die bei dem Hören oder Sprechen des Wortes in den Blickpunkt des Bewußtseins tretende Vorstellungscomplication bestimmen« (l. c. S. 364 f.). Indem viele Wörter schließlich in Zeichen für allgemeine Begriffe und für den Ausdruck der apperceptiven Functionen der Beziehung und Vergleichung und ihrer Producte übergehen, entwickelt sich das abstracte Denken, »das, weil es ohne den zugrunde liegenden Bedeutungswandel nicht möglich wäre, selbst erst ein Erzeugnis jener psychischen und psychophysischen Wechselwirkungen ist, aus denen sich die Entwicklung der Sprache zusammensetzt« (l. c. S. 365. vgl. Grdz. d. physiol. Psych. II4. Sprachgesch. u. Sprachpsychol., 1901. vgl. DELBRÜCK, Grundfrag. d. Sprachforsch., 1901. H. OERTEL, Lectures on the Study of Language, 1901).

Nach RAVAISSON ist die Sprache nicht (wie CONDILLAC, DE BONALD u. a. glauben) die Ursache der Intelligenz, sondern ein Product dieser. Sie ist »ein Spiegel, in welchem unser Denken sich selbst erkennen lernt« (Franz. Philos. S. 215. vgl. die ähnliche Ansicht LEMOINEs). Nach A. MAYER stehen Vernunft und Sprache »in innigem Zusammenhang, ohne da, die eine die andere[429] schafft« (Monist. Erk. S. 47). Nach B. ERDMANN sind Sprache und Denken »die beiden Seiten eines und desselben Vorstellungsvorgangs« (Log. I, 242. vgl. Arch. f. syst. Philos. II, 355 ff.. III, 31 ff.). – Nach NIETZSCHE sind in der Sprache alle Irrtümer verdichtet. Sie ist ihrem Ursprunge nach durchaus fetischistisch, metaphorisch, und so ist unsere Vernunft nichts als »Sprach-Metaphysik« (WW. VII 2, 5, S. 80. VIII 2, 5, S. 30. IX 2, S. 67. X, S. 165 f.). Eine Sprach- als Erkenntniskritik will FR. MAUTHNER geben (Sprache u. Psychol. 1901, S. 32 ff.). Er betont den metaphorischen, anthropomorphen Charakter der Sprache (l. c. S. 35). Sie ist für die Erkenntnis ein Hemmnis (l. c. S. 67 ff.). Sie kann nichts weiter als Vorstellungen erwecken (l. c. S. 98), gibt »Bilder von Bildern von Bildern« (l. c. S. 106). In den Wissenschaften herrscht ein »Wortfetischismus« (l. c. S. 150 ff.). Es gibt aber kein Denken ohne Sprache, es gibt nur Sprechen als Denken (l. c. S. 164 ff.), Denken plus Lautzeichen (L c. S. 211). Die Abstracta der Sprache haben keine Wirklichkeit, Empfindungen sind die letzten Wirklichkeiten (l. c. S. 285). Die Worte sind »unbrauchbare Werkzeuge« (l. c. S. 332). Begriff und Wort sind so gut wie identisch, »nichts weiter als die Erinnerung oder die Bereitschaft eine Nervenbahn, einer ähnlichen Vorstellung zu dienen« (l. c. S. 410). Philosophie kann nichts weiter sein als »kritische Aufmerksamkeit auf die Sprache« (l. c. S. 648). Befreiung von der Sprache ist höchstes Ziel der Selbstbefreiung (l. c. S. 656 f.). Ohne diesen starken Skepticismus der Sprache lehrt G. RUNZE auch den metaphorischen, mythenbildenden Charakter der Sprache und betont den Wert derselben für die Philosophie (»Glottophysik«, »Glottologik«, »Glottoethik«) (vgl. Sprache u. Relig. 1889/94. Katech. d. Relig. 1901). – Vgl. BRÉAL, Mél. de mythol. et de linguist., 1878. J. BLEEK, Üb. d. Urspr. d. Sprache, 1868. A. BOLTZ, Die Sprache u. ihr Leben, 1868. J. C. JÄGER, Üb. d. Urspr. d. Sprache. J. WARD, Encycl. Brit. XX, 75 f.. H. PAUL, Princip. d. Sprachgesch.3, 1898. RABIER, Psychol. p. 596 ff.. RIBOT, L'évolut. d. idées générales. BOURDON, L'express. des émot. et des tendances dans le langage, 1892. OLTUCZEWSKI, Psychol. u. Philos. d. Spr., 1901. LÜTGENAU, Der Urspr. d. Sprache, 1901. GLOGAU, Psychol. u. Abr. d. philos. Hauptwiss. I, 283 ff.. STRICKER, Stud. üb. d. Sprachvorstell.. R. SOMMER, Zur Psychol. d. Frage, Zeitschr. f. Psychol. 2. Bd., 1891, S. 143 ff.. STÖRRING, Psychopath. S. 110 ff.. BALLET, Die innerliche Sprache, 1890. KUSSMAUL, Stör. d. Spr., 1877. die Arbeiten von WERNICKE, LICHTHEIM, GRASHEY, SOMMER, S. FREUD, A. PICK über Sprachstörungen. SIGWART, Log. I2, 17 f., 25, 30 ff., 46, 313, 321. – Vgl. Aphasie, Denken, Satz, Wort, Name, Wurzel.

Quelle:
Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe, Band 2. Berlin 1904, S. 422-430.
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