Römische Sprache und Literatur

[742] Römische Sprache und Literatur. Aus den frühesten Nachrichten über die Bewohner von Italien läßt sich bei aller Dunkelheit derselben doch so viel abnehmen, daß Latium, im Mittelpunkte desselben gelegen, vorzugsweise als die Landschaft anzusehen ist, wo eine Verschmelzung verschiedener, aus S. und N. oder von O. hergekommener Stämme stattfand. Eine neue Völkerschaft und eine neue Sprache, die lateinische, bildete sich dort aus griech. und ungriech. Elementen, und durch Roms Übergewicht ward auch allmälig die röm. Mundart derselben die herrschende und breitete sich mit dessen Eroberungen weit über die Grenzen von Italien aus. Seit indessen die röm. Herrschaft sich über das von Griechen bevölkerte Unteritalien und endlich über Griechenland selbst erstreckte, fand eine gänzliche Umwandelung der ältern, rauhen Sprache nach der griech., von der auch die Buchstabenschrift entlehnt ward, ebenso statt, wie der ganze Geist der röm. Literatur sich nach der griech. bildete, und so groß war diese Veränderung, daß die frühere Sprache bald fast nicht mehr verstanden wurde. Indeß betraf diese gänzliche Umgestaltung doch hauptsächlich die der höhern Stände Roms und die Schriftsprache, und bei dem Volke erhielt sich fortwährend eine rauhere und viele veraltete barbarische (d.h. nicht griech.) Formen und Ausdrücke beibehaltende Mundart, welche durch die röm. Heere und Colonisten auch in den vom röm. Reiche abhängigen Provinzen, Griechenland ausgenommen, die herrschende wurde. Jene reinere wird unter verschiedenen Namen (lingua nobilis, classica oder urbana) und gewöhnlich als das vorzugsweise Lateinische von jener, der lingua rustica romana, der bäuerischen oder Provinzialmundart unterscheiden, aus der die Romanischen Sprachen (s.d.) hervorgegangen sind. In der angedeuteten außerordentlichen Verschiedenheit der röm. Sprache nach den aufeinander folgenden Graden ihrer Ausbildung, sowie ihres nachherigen Verfalls, sind denn auch die Eintheilungen ihres Gesammtgebiets und der röm. Literatur begründet. Gewöhnlich nimmt man vier Abschnitte oder Perioden derselben an, von welchen der erste seit den ältesten Zeiten bis auf Cicero (s.d.), 106 v. Chr., oder auch bis zu Sulla's Tode, 78 v. Chr., reicht. In der großen ersten Hälfte desselben bis nach Beendigung des ersten punischen Kriegs, 241 v. Chr., sind bei allen Fortschritten der Römer in der Ausdehnung ihrer Macht und ihrer politischen Bildung, doch keine wissenschaftlichen Bestrebungen der Art wahrzunehmen, wie sie geeignet sind, eine Literatur hervorzurufen. Als die ältesten Versuche von Poesie, welche der Prosa auch bei den Römern voranging, haben sich nur unbedeutende Bruchstücke von den Gesängen der Salier (s.d.) oder Priester des Mars und ein Lied für das Fest der Ambarvalien oder Flurenweihe erhalten. Von Tischliedern, welche an den Tafeln der Vornehmen unter Begleitung von Flöten und Pfeifen abgesungen wurden und berühmte Männer gefeiert haben sollen, von den bei Leichenbegängnissen üblichen Trauerliedern, den Zauberliedern und Weissagungen jener frühern Zeit, von den nach der etrurischen Stadt Fescennia benannten Fescenninen, oder ihres hohen Alters wegen sogenannten saturnischen Gesängen, die Fest- und Wechselgesänge des Volks von heiterer Art mit häufig derbem Spott und wenig züchtigen Äußerungen waren, von den Atellanen, welches nach der Stadt Atella in Campanien benannte und in der frühesten Zeit in oscischer Sprache aufgeführte Volksdramen (s. Masken) waren, haben sich fast nur spärliche Nachrichten erhalten. Noch gehören einige Bruchstücke von Gesetzen und Inschriften unter die Denkmale aus diesem Zeitraume, während dessen die Römer in Tarent und Syrakus zuerst mit den Griechen in nahe Berührung kamen. Ein gefangener Grieche aus Tarent, Livius Andronikus, übersetzte zuerst die »Odyssee« und machte die Römer seit 240 v. Chr. durch Übertragung und Nachbildung griech. Dramen mit dem griech. Theater bekannt. Nach ihm trat in gleicher Art der Grieche Cnejus Nävius aus Campanien auf, welcher auch den ersten punischen [742] Krieg besungen haben soll, der erste epische Dichter aber ward Ennius, geb. 259 v. Chr., den Cicero und Virgil noch sehr schätzen und der röm. Annalen in 18 Gesängen schrieb, sowie den griech. Hexameter einführte. Als ausgezeichnete Tragödiendichter werden auch Pacuvius und Attius genannt, später folgen die komischen Dichter Plautus und Terentius (s.d.), deren Werke zum Theil erhalten sind. Der Satiriker Lucilius, der eine neue Bohn im Gebiete der Lehrdichtung eröffnende C. Lucretius Carus, geb. 95 v. Chr. zu Rom, dessen Dichtung »Von der Natur der Dinge« nach den Ansichten der Philosophie des Epikur (s.d.), nach allen Seiten Beweise von großen Fortschritten enthält, die Geschichtschreiber Fabius Pictor und Cato Censorinus gehören noch dieser ersten Epoche an.

Die zweite Epoche beginnt mit dem auch als Staatsmann berühmten Cicero (s.d.), in dessen Schriften die Sprache in ihrer höchsten Reinheit und Vollendung erscheint, oder mit dem Tode des Sulla und geht bis zum Tode des Augustus, 14 n. Chr. G. Gewöhnlich wird dieses Zeitalter das goldene der röm. Sprache und Literatur (auch das Augusteische) genannt. Während desselben erhielt die von den Republikanern vorher angefochtene griech. Bildung das entschiedenste Übergewicht und griech. Gelehrte und Künstler wurden nicht blös in Menge nach Rom gezogen, sondern die vornehmern Römer gingen zur Vollendung ihrer Bildung selbst nach Griechenland. Die Literatur ward Bedürfniß und Mode der höhern Stände und später begünstigte Augustus diese wissenschaftliche Richtung auch mit deshalb, weil sie von politischen Umtrieben abhielt, obgleich die röm. Nationalität dadurch untergraben wurde. Übrigens fanden doch nur die vorzugsweise praktischen, die Annehmlichkeiten des Lebens erhöhenden oder direct nutzbaren Richtungen vorherrschende Theilnahme und daher die griech. Philosophie wenig Eingang. Auch durch Anlegung öffentlicher Bibliotheken ward jetzt die wissenschaftliche Ausbildung befördert. Mehre der bedeutendsten Dichter und Schriftsteller lebten noch vor August in den Zeiten der Bürgerkriege, wie z.B. die elegischen Dichter Valerius Catullus aus Verona, geb. 87 v. Chr., und Albius Tibullus, die Geschichtschreiber Cajus Crispus Sallustius (s.d.), Cornelius Nepos, der Freund des Cicero und der ausgezeichnetsten Zeitgenossen, gest. um 30 v. Chr., von dessen Werken wir 25 Lebensbeschreibungen berühmter Feldherren besitzen, und Julius Cäsar (s.d.). Des August Zeitgenossen und seine und des Mäcenas (s.d.) Günstlinge waren die zwei berühmtesten röm. Dichter Virgilius und Horatius Flaccus (s.d.); der berühmte Elegiker Propertius aus Umbrien, gest. 16 v. Chr., und Ovidius Naso (s.d.), der Geschichtschreiber Titus Livius (s.d.), Vitruvius Pollio aus Verona, Verfasser des einzigen zum Theil auf uns gekommenen Werkes über die Baukunst der Alten, und der Erste, welcher in lat. Sprache darüber schrieb, M. Terentius Varro, geb. 116 v. Chr. und im hohen Alter kurz v. Chr. verstorben, der gelehrteste Römer seiner Zeit, der nicht weniger als 490 Werke verfaßt haben soll, von dem wir aber nur ein Werk über die lat. Sprache und eins über den Ackerbau besitzen, welches das Beste über diesen Gegenstand aus dem röm. Alterthume ist, gehören nicht minder zu den wichtigsten Schriftstellern dieser Periode.

Von dem Tode des August (14 n. Chr.) bis zu dem des Kaisers Trajan (117) wird die dritte Periode oder das sogenannte silberne Zeitalter angenommen, in welchem sich der aus dem vorigen mit herübergenommene Keim des Verfalls zunehmend entwickelte; Literatur und Kunst folgten dem Sinken der röm. Freiheit und der Sitten. Ohne bei der verkehrten Erziehung der Jugend von spätern Generationen die Herstellung ihrer sittlichen Kraft und Würde hoffen zu dürfen, wurden sie als Mittel, der eignen Eitelkeit zu genügen oder der despotischer Herrscher zu schmeicheln, gemisbraucht, und das Bestreben, die Vorgänger zu übertreffen, führte endlich zum Übertriebenen und Geschmacklosen. Zu den merkwürdigern Schriftstellern dieser Zeit gehören: der Fabeldichter Phädrus (s.d.); die Satiriker Persius und Juvenalis (s.d.); M. Annäus Lucanus aus Cordova in Spanien, geb. 38 und von dem auf seinen Dichterruhm neidischen Kaiser Nero im I. 65 wegen angeblicher Theilnahme an einer Verschwörung zum Tode verurtheilt, einer von den glücklichsten Nachahmern Virgil's, der ein Heldengedicht über die Bürgerkriege zwischen Cäsar und Pompejus, die »Pharsalia«, hinterließ, dessen epigrammatische Gedichte zu den besten Erzeugnissen der röm. Poesie gehören; M. Valerius Martialis aus Bilbilis in Spanien, geb. um 40 n. Chr.; Seneca (s.d.); Vellejus Paterculus, der einen kurzen Abriß der röm. Geschichte verfaßte, in welchem er dem Kaiser Tiberius ausnehmend schmeichelte; um dieselbe Zeit schrieb auch Valerius Maximus seine Sammlung von Zügen und Anekdoten aus dem Leben berühmter Männer; die beiden Plinius (s.d.); der ausgezeichnete Rhetor M. Fabius Quintilianus aus Calagurris in Spanien, gest. um 120, stand in Rom lange als Lehrer der Beredtsamkeit in großem Ansehen, war einer der ersten vom Staate besoldeten öffentlichen Lehrer und hat ein schätzbares Werk über Rhetorik geschrieben; C. Suetonius Tranquillus, von dessen Leben wenig bekannt ist, gab die Lebensbeschreibungen der zwölf ersten Kaiser mit einer seltenen Wahrheitsliebe; viel später lebte vermuthlich Quintus Curtius, Verfasser einer mehr einem Roman ähnlichen Geschichte Alexander's des Großen; der erste Geschichtschreiber dieser Periode aber ist unstreitig Cornelius Tacitus (s.d.). Die vierte Periode endlich umfaßt die Zeit nach Trajan bis zum Untergange des röm. Reichs im Abendlande, und wird auch das eherne Zeitalter der röm. Sprache und Literatur genannt. Mit dem Reiche selbst verfielen guter Geschmack und Wissenschaften immer mehr, die nach Marc Aurel, gest. 180, sich nur selten der Unterstützung der Kaiser erfreuten, die oft ungebildete Krieger waren. Die innere Zerrüttung, die Verlegung der kais. Residenz nach Konstantinopel und daß die griech. Sprache die der Vornehmen wurde, endlich die Einfälle der barbarischen Völker ließen den Verfall der röm. Literatur und Sprache gleichen Schritt mit dem des Reichs gehen. Unter die nennenswerthen Schriftsteller dieses letzten Zeitraums gehören: M. Nemesianus um 282, ein Karthager von Geburt, von dem sich ein unvollständiges Gedicht über die Jagd erhalten hat; seinem Zeitgenossen Titus Calpurnius werden 11 Eklogen zugeschrieben, welche aber auch in die Jahre 54–59 n. Chr. versetzt werden und einen gewissen Servanus zum Verfasser haben sollen; Decimus Magnus Ausonius, geb. 309 zu Bordeaux, schrieb unter Anderm Epigramme und 20 Idyllen, von welchen die zehnte in 483 Versen eine Beschreibung [743] der Mosel (s.d.) enthält; besonders werthvoll sind die Dichtungen des Claudius Claudianus aus Alexandria, welcher in Rom zu Anfang des 5. Jahrh. auch in amtlichem Ansehen stand und die theils der epischen (z.B. der Raub der Proserpina), theils der lyrischen und beschreibenden Gattung angehören. Noch ins 2. Jahrh. fällt der gelehrte und vielgereiste L. Apulejus aus Madaura, einer röm. Colonie in Afrika, dessen Hauptwerk, 11 Bücher vom goldenen Esel, in romanhafter Einkleidung mit Geist und vieler Satire die Thorheiten, Laster und besonders den Aberglauben seiner Zeit schildert und gegen die Sittenlosigkeit die Mysterien empfiehlt, daher auch mit einer Beschreibung der Isismysterien schließt. Auf des Kaisers Valens Veranlassung schrieb Eutropius, von dessen Person und Leben wenig bekannt ist, einen Abriß der röm. Geschichte und der Grieche Ammianus Marcellinus verfaßte etwas später mit Einsicht und Gewissenhaftigkeit eine Geschichte vom Regierungsantritt des Kaisers Nerva (91 n. Chr.) bis zu Valens Tode (378) in 31 Büchern, deren 13 erste aber fehlen. Noch sind Ulpianus, der größte theoretische Rechtslehrer der Römer, welcher viele Jahre Staatsämter bekleidete und 223 von den Soldaten ermordet wurde, sein Zeitgenosse Jul. Paullus und die spätern Juristen bei diesem Zeitraume anzuführen. Aber auch die christlichen Väter der abendländischen Kirche, Cyprianus (s.d.), Tertullianus (s.d.), der durch eifriges Studium der Philosophie gebildete, in der griech. und röm. Literatur vorzüglich belesene Arnobius der Afrikaner, welcher 303 das Christenthum annahm und dann ein Werk in sieben Büchern gegen die Heiden schrieb; der durch sein classisches Latein ausgezeichnete Lactantius, gest. 325, der auch der christliche Cicero genannt wird; Hieronymus (s.d.) und der tiefsinnige Augustinus (s.d.) sind zu erwähnen, obgleich sie der eigentlichen röm. Literatur fremd sind. Im Ganzen ergibt sich, daß der prosaische, in Beredtsamkeit, Geschichte, Philosophie und Rechtswissenschaft vorzüglich ausgezeichnete Theil derselben dem dichterischen weit vorzuziehen ist und daß die röm. Literatur an Werth wie an Masse der griech. nachsteht. Die »Geschichte der röm. Literatur« ist neuerdings von Bähr (2. Aufl., Karlsruhe 1832) bearbeitet worden.

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Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, Band 3. Leipzig 1839., S. 742-744.
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