Angelsächsische Sprache und Literatur

[516] Angelsächsische Sprache und Literatur. Von der Mitte des 5. bis gegen Ende des 6. Jahrh. ergriffen Anwohner der Nordsee, genannt Angeln, Sachsen und Jüten, alle der Sprache nach niederdeutsch, und zwar den Friesen am nächsten verwandt, vom Osten und Süden des heutigen England, später auch vom südlichen Schottland dauernd Besitz. Die Sprache dieser Stämme in ihrer neuen Heimat hieß sofort englisch; altenglisch oder (mit einem den Historikern entlehnten Ausdruck) angelsächsisch nennt man sie bis etwa 1150. Die alten Stammesunterschiede lebten ununterbrochen fort in den Dialekten. Etwa seit der Mitte des 9. Jahrh. gelangte durch die Übermacht des westsächsischen Reiches und die Kulturbemühungen König Alfreds die Mundart dieses Teils zum Rang einer fast im ganzen Lande gebrauchten Schriftsprache; in sie wurden die ältern Poesiedenkmäler umgeschrieben. Neue Wörter gewann die Sprache im geringsten Maße von den besiegten keltischen Briten; mehr vom Lateinischen, zumal nach der Einführung des Christentums; zu Ende der altenglischen Periode begann auch das Altnordische einzuwirken, hauptsächlich in der Mundart der Dänen, die seit 787 beständig Einfälle in England machten und vorübergehend (1016–42) sogar die politische Herrschaft erlangten. Vor Einführung des Christentums bedienten sich die Angelsachsen der Runen als Schriftzeichen, später im allgemeinen des lateinischen Alphabets (Schriftprobe s. Tafel »Paläographie I«, Fig. 6); nur für zwei Laute (w und th) sah man sich genötigt, die alten Runenzeichen beizubehalten. Die Konsonanten entsprechen im ganzen den gotischen, niederdeutschen und neuenglischen. Der Vokalismus zeigt gegenüber dem gemeingermanischen mehrfach Erhöhungen (a zu æ, au zu ea, eu zu eo u. dgl.) sowie eine große Empfindlichkeit für den i- und u-Umlaut und die Einflüsse gewisser Konsonanten. Gegen das Gotische und Althochdeutsche gehalten, erscheint die Flexion schon abgeschwächt, aber im Vergleich mit dem spätern Englisch noch reich. Von der Reduplikation haben sich noch deutliche Spuren erhalten. Von den vielen erhaltenen Sprachdenkmälern zeigen die nördlichen die größte Neigung, unbetonte Silben weiter abzuschwächen. Infolge der Eroberung Englands durch die Normannen (1066) wurde das angelsächsische Idiom auf die untern Volksschichten zurückgedrängt und die Schreibertraditionen unterbrochen, während die höhern Kreise und die Schule sich der Sprache der Eroberer bedienten (vgl. Englische Sprache). – In früherer Zeit haben sich um das Studium der altenglischen Sprache zuerst Theologen (Erzbischof Parker voran), dann Junius und seine Schule Verdienste erworben; von dem Dänen Rask erschien 1817 eine angelsächsische Grammatik (englisch von Thorpe, 3. Aufl., Lond. 1879). Indessen hat auch auf diesem Gebiet zumeist J. Grimm die Forschung in eine wissenschaftliche Bahn gelenkt. Das beste Lehrbuch ist jetzt Sievers' »Angelsächsische Grammatik« (3. Aufl., Halle 1898; »Abriß«, 2. Aufl., das. 1898), woneben noch in Betracht kommen: Bülbring, Altenglisches Elementarbuch (1. Teil, Heidelb. 1901); Cosijn, Altwestsächsische Grammatik (Haag 1886–88) und Pogatscher, Lautlehre der griechischen, lateinischen und romanischen Lehnworte im Altenglischen (Straßb. 1888). Lexika: Grein, Angelsächsischer Sprachschatz (Götting. 1861–64, nur für die Dichter; danach Greins »Kleines angelsächsisches Wörterbuch«, bearbeitet von Groschopp, Kassel 1883); Ettmüller, Lexicon anglo-saxonicum (Quedlinb. 1851, nach Stämmen etymologisch geordnet); Leo, Angelsächsisches Glossar (Halle 1877, mit Heranziehung manch unbenutzter Prosaquelle); am vollständigsten Bosworth-Toller, Anglo-Saxon dictionary (Oxford 1882 ff.); mit gereinigter Schreibung und Bedeutungsangabe Sweet, The student's dictionary of Anglo-Saxon (das. 1897). Ein etymologisches Wörterbuch bereitet F. Holthausen vor.

Angelsächsische Literatur.

Unter den zahlreich auf uns gekommenen, zum Teil noch ungedruckten Resten der angelsächsischen Literatur stehen die Denkmäler der Poesie obenan; sie sind gesammelt von Grein in der »Bibliothek der angelsächsischen Poesie« (2. Aufl., Kassel 1883 ff., 3 Bde.). Diese poetischen Denkmäler haben neben ihrem sprachlichen und kulturhistorischen einen nicht unbedeutenden ästhetischen Wert. Ihre metrische Form ist die auch bei den übrigen ältern germanischen Dialekten übliche: zwei Halbverse von je vier Taktteilen (je zwei stärket betonten und zwei leichtern) sind durch die Alliteration zu einer Langzeile verbunden. Stilistische Eigentümlichkeiten der angelsächsischen Poesie sind: häufige Parallelausdrücke, die wieder gern durch andre dazwischen geschobene getrennt werden; anstatt des epischen Nacheinander sprungweise, mehr hymnisch feiernde Darstellung; sinnliche Umschreibungen (z. B. statt »gehen wir«: »macht euch auf, vorwärts zu tragen Waffen und Gewand«); glänzende Schilderungen bei fast gänzlichem Mangel an Gleichnissen; Innigkeit des Gefühls. Unter den epischen Dichtungen, die Stoffe aus der Volkssage behandeln, ist weitaus die wichtigste der »Beowulf« (s. d.), worin zuerst von einem Jugendabenteuer des Helden mit einem Dämon und dessen Mutter, dann von seinem Untergang bei der Überwindung eines Schatzdrachens gehandelt wird. Mit einer Episode darin steht in Zusammenhang das Fragment »Der Überfall in Finsburg«. Erhalten sind ferner noch zwei Bruchstücke eines Epos, das die Sage von Walter und Hildegunde behandelt, und das sogen. »Wîdsîthlied«, d.h. Lied des Vielgereisten, der die Herrscher und Länder aufzählt, die er gesehen hat, »gleichsam ein versifizierter Katalog der deutschen Heldensage«. Diese Proben weltlicher Erzählungskunst sind noch ins 7.–9. Jahrh. zu setzen. Im 10. Jahrh. trat die Sage zurück und das historische Lied hervor, besonders vertreten durch ein Siegeslied auf die Schlacht von Brunanburg (938) und ein längeres Bruchstück eines Gedichtes auf den Tod des Aldermans Byrhtnoth, der 991 im Kampfe gegen die Dänen fiel. Letzteres gibt mit der epischen Ausführlichkeit des »Beowulf« eine lebendige Schilderung der Schlacht und bietet noch ein schönes Beispiel für jenes von Tacitus hervorgehobene Verhältnis gegenseitiger Treue, wie es bei den alten Deutschen zwischen Fürst und Gefolge bestand. Einige Reste aus dem 11. Jahrh. aber zeigen die weltliche Alliterationsdichtung im Verdorren. – Eine Schule geistlicher Epiker war in der zweiten Hälfte des 7. Jahrh. in Nordengland entstanden durch [516] Kádmon, der Stoffe des Alten Testaments behandelte; aus dieser Schule stammen »Genesis«, »Exodus«, »Daniel«. Im 8. Jahrh. erprobte sich dann Kynewulf, gleichfalls ein Mann aus dem nördlichern England, mit Darstellungen aus dem Neuen TestamentChrist«) und der LegendeElene«, »Juliana«, »Geschicke der Apostel«). Später zeichneten sich noch die Dichter der Andreaslegende, der geistlich gewendeten Fabelgeschichte vom Vogel Phönix und der patriotisch begeisterten »Judith« aus durch anmutige Sprache und herrliche Naturschilderungen. – Unter den lyrischen Stücken sind die vorzüglichsten: Bedas »Sterbegesang« und Kädmons »Hymne« von der Schöpfung (7. Jahrh.); die nur verstümmelt überlieferte Klage über eine Burgruine und deren gefallene Bewohner; der »Wanderer«, der, seit dem Tode seines Herrn ohne bleibende Stätte, die Mühseligkeiten des menschlichen Lebens schildert; die »Klage der Frau«, die, von den Verwandten ihres Mannes verleumdet und daraufhin von dem letztern verstoßen, ihr Leben einsam in einer Waldeshöhle vertrauert; der »Seefahrer«, den trotz aller Beschwerden seines Standes die Sehnsucht nach dem Meere hinwegtreibt von allen Freuden des Landes, sobald die Natur sich verjüngt und der Kuckuck des Frühlings Ankunft verkündet. Der Spruchpoesie gehören einige Zaubergesänge und merkwürdige heidnische Ritualverse an, unter anderm auch das »Runenlied«, das die Namen eines jeden dabeistehenden Runenzeichens poetisch beschreibt. Anziehend durch hohes Alter, treffliche Kulturbilder und dichterische Belebung der Natur sind die »Rätsel«. Der spätangelsächsischen Zeit gehören Übersetzungen der Psalmen, der Metra des Boethius und mehrere erbauliche Schriften in mehr oder minder zerrütteten Alliterationsversen an. Die besten poetischen Stücke sind alliterierend übersetzt von GreinDichtungen der Angelsachsen«, Kassel 1858–59).

Unter den Schriftdenkmälern in Prosa sind die ältesten und neben der gleich zu nennenden Chronik wichtigsten die Gesetze, von dem kentischen König Aethelbyrht (560–616) an bis auf den in angelsächsischer Sprache regierenden Dänen Knut (Ausgaben von Thorpe, »Laws and institutes of the Anglo-Saxon kings«, Lond. 1840; R. Schmid, »Gesetze der Angelsachsen«, 2. Aufl., Leipz. 1858, mit Übersetzung und Glossar; am besten von F. Liebermann, Halle 1898 ff.). Die seit der Mitte des 8. Jahrh. in angelsächsischer Sprache reichlich vorhandenen Urkunden sind nebst den lateinischen gesammelt in Thorpes »Diplomatarium anglicanum« (1865) und (bis 975 vollständiger) in Gray Birchs »Cartularium saxonicum« (1886). Die angelsächsische Chronik reicht vom Einfall Cäsars bis auf 1154, wurde aber erst seit Mitte des 9. Jahrh. verfaßt und an mehreren Orten fortgesetzt (beste Ausgabe mit Übersetzung von Thorpe, 1861; dagegen hat die von Earle [1865, 2. Aufl. von Plummer 1892–99] unentbehrliche Abhandlungen). Hohe Verdienste um die Ausbildung einer selbständigen Prosa erwarb sich König Alfred (s. d. 1). Seine Schriften sind zwar meistens nur Übersetzungen, enthalten aber auch Einschaltungen von ihm selbst. So erweiterte erz. B. in seiner Übersetzung des Orosius (hrsg. von Sweet, 1883) dessen geographische Einleitung durch eine Übersicht über das gesamte germanische Gebiet und durch die Reiseberichte zweier nordischer Seefahrer. Minder frei bewegte er sich in der Übertragung von Gregors »Cura pastoralis« (hrsg. mit Übersetzung von Sweet, 1871–1872). Zugeschrieben hat man ihm eine Übertragung von Bedas »Historia eccles. Anglorum« (hrsg. von Thomas Miller, 1890, und Schipper, 1898) und von Boethius' »De consolatione philosophiae« (Ausgabe mit Übersetzung von Sedgefield, 1899). Ein Jahrhundert später als Alfred trat der gelehrte Abt der reformierten Benediktiner, Aelfric, auf, sowohl durch Übersetzungen als durch eigne Schriften der Hauptförderer des angelsächsischen Prosastils. Hervorzuheben sind seine Übersetzung des Wichtigsten aus dem Pentateuch und dem Buche Josua nebst einer Einleitung über das Alte und Neue Testament (hrsg. von Grein in seiner »Bibliothek der angelsächsischen Prosa«, Bd. 1, Kassel 1872; Bd. 2 u. 3 von Wülker, 1888–89); seine Homilien (zum Teil gedruckt von Thorpe, »The homilies of the Anglo-Saxon Church«, 1844–46) und »Heiligenleben« (hrsg. von Skeat, 1881 ff.); eine lateinische Grammatik in angelsächsischer Sprache (beste Ausg. von Zupitza, Berl. 1880). Etwa gleichzeitig mit Aelfric verfaßte Wulfstan seine Homilien, so die berühmte »Ansprache an die Engländer« (»Sermo lupi ad Anglos«), worin er in lebhafter, halb poetischer Sprache die durch die dänischen Einfälle verursachte Demoralisation Englands schildert (Ausgabe begonnen von A. Napier, 1883). Von Wichtigkeit ist eine dem 10.–11. Jahrh. angehörige Übersetzung der Evangelien (hrsg. von Kemble-Hardwick und Skeat, 1858 ff.; zusammengestellt mit der des Ulfilas, Wiclif und Tyndale von Bosworth, 1865). Außerdem besitzen wir noch einige Heiligenlegenden, Homilien, eine Übersetzung der Benediktinerregel, Nachrichten über die astronomischen, physikalischen und medizinischen Ansichten jener Zeit (gesammelt von Wright in »Popular treatises of science«, 1841; Cockayne in »Anglo-Saxon leechdoms«, 1864 ff.). endlich, als Vorboten einer neuen, romantischen Zeit, Übersetzungen des Romans »Apollonius von Tyrus« und der Briefe Alexanders d. Gr. über die »Wunder des Ostens«.

Diesen Schriftdenkmälern in westsächsischer Mundart stehen wenige kentische und anglische gegenüber, meist Interlinearübersetzungen und Glossen. Obwohl die angelsächsische Poesie anfangs hauptsächlich im Norden blühte, sind doch infolge der Dänenverheerungen die poetischen Denkmäler fast alle nur in später, südlicher Umschrift erhalten.

Vgl. außer den oben angeführten Werken von Grein: Wülker, Grundriß zur Geschichte der angelsächsischen Literatur (Leipz. 1884, alljährlich fortgesetzt im »Jahresbericht für germanische Philologie«); die vorzügliche zusammenhängende Darstellung von ten Brink (Bd. 1 der »Geschichte der englischen Literatur«, Berl. 1877); Brooke, History of early English literature (Lond. 1892). Von Lesebüchern sind erwähnenswert: Sweet, Anglo-Saxon reader (7. Aufl., Lond. 1894); Körner, Einleitung in das Studium des Angelsächsischen, 2. Teil (Heilbr. 1880, hauptsächlich zum Selbststudium); Wülker, Kleinere angelsächsische Dichtungen (mit Wörterbuch, Halle 1882); Kluge, Angelsächsisches Lesebuch (2. Aufl., das. 1897); Zupitza, Alt- und mittelenglisches Übungsbuch (6. Aufl., Wien 1901). Alles, was in Aufzeichnungen des 7.–9. Jahrh. vorliegt, mit Ausnahme von Alfreds »Cura pastoralis« und Orosius, hat Sweet in »Oldest English Texts« (Lond. 1885) gesammelt.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 1. Leipzig 1905, S. 516-517.
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