BAUDELAIRE

DIE BLUMEN DES BÖSEN

UMDICHTUNGEN

Quelle:
George, Stefan: Baudelaire. Gesamt-Ausgabe der Werke, Band 13/14, Berlin 1930, S. 3,5.
Erstdruck: Berlin (Georg Bondi), 1901, 2. Auflage 1908, 3. Auflage 1914, 4. Auflage 1918, 5. Auflage 1920, 6. Auflage 1922. Als Band XIII/XIV der »Gesamt-Ausgabe der Werke«: Berlin (Georg Bondi), Oktober 1931.
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Gryphius, Andreas

Cardenio und Celinde

Cardenio und Celinde

Die keusche Olympia wendet sich ab von dem allzu ungestümen jungen Spanier Cardenio, der wiederum tröstet sich mit der leichter zu habenden Celinde, nachdem er ihren Liebhaber aus dem Wege räumt. Doch erträgt er nicht, dass Olympia auf Lysanders Werben eingeht und beschließt, sich an ihm zu rächen. Verhängnisvoll und leidenschaftlich kommt alles ganz anders. Ungewöhnlich für die Zeit läßt Gryphius Figuren niederen Standes auftreten und bedient sich einer eher volkstümlichen Sprache. »Cardenio und Celinde« sind in diesem Sinne Vorläufer des »bürgerlichen Trauerspiels«.

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