Polytechnische Schulen

[329] Polytechnische Schulen, höhere Lehranstalten, in welchen künftige Techniker aller Art in den zur Ausübung der Künste u. Gewerbe erforderlichen Kenntnissen u. Geschicklichkeiten wissenschaftlich vorgebildet werden. Sie gehören zu den höheren Gewerbschulen (s.d.) u. unterscheiden sich von den gewöhnlichen Gewerbschulen durch ein tieferes u. systematischeres Eingehen in die technischen Wissenschaften, zu deren strenger Begründung ein vollständiger Cursus der einschlagenden mathematischen v. Naturwissenschaften vorausgeschickt wird. Von den Gelehrten Schulen unterscheiden sich die P-n S-n durch ihre Bedeutung für die Gewerke im weitesten Umfange u. durch ihre vielseitigen Beziehungen zu dem industriellen Leben, doch behandeln sie ihren Lehrstoff theoretisch in nicht minder strenger Wissenschaftlichkeit u. bieten ihren Schülern auch Gelegenheit zur praktischen Anwendung des Gelernten. Außer dem gewöhnlichen Schulunterrichte muß den P-n S-n ein weiterer Polytechnischer Elementarunterricht in einer Realschule od. einer niedern[329] Gewerbschule vorausgehen, welcher sich namentlich auf Arithmetik, Geometrie, Experimentalphysik, Naturgeschichte, Zeichnen etc. erstreckt. Darauf folgt der eigentliche Polytechnische Unterricht in einem Cursus von 3–5 Jahren. Am meisten entwickelt u. ausgebildet u. zugleich am zahlreichsten sind die P-n S-n in Deutschland. Hier sind sie theils nach Art der Akademien od. Universitäten eingerichtet, u. es herrscht an ihnen vollständige Lernfreiheit, so weit nicht eine gewisse Aufeinanderfolge der Lehrgegenstände durch den Stoff selbst bedingt ist; theils schreiben sie nach Art gewöhnlicher Schulen den Schülern den Besuch gewisser Lehrgegenstände in einer bestimmten Aufeinanderfolge vor. Auch in anderer Beziehung findet sich noch ein Unterschied in der Vertheilung des Unterrichtes; z.B. in Wien wird jedes Hauptsach u. die zugehörigen praktischen Übungen in einem Jahre u. die verschiedenen Fachwissenschaften nach einander vorgenommen; in anderen, z.B. in Dresden, werden die für jeden Schüler vorgeschriebenen Fachwissenschaften gleichzeitig vorgenommen u. ziehen sich nebst den dazu gehörigen Übungen durch mehre Jahre hindurch. Am Ende des Cursus haben sich an einigen P-n S-n die Schüler einer Prüfung zu unterwerfen, deren Bestehen ihnen dann zum Theil gewisse Berechtigungen verschafft, namentlich Ansprüche auf Verwendung im Staatsdienste. Der Unterricht selbst zerfällt in: A) die technische Abtheilung; sie umfaßt die physikalisch-mathematischen Lehrgegenstände, mit ihrer Anwendung auf die technischen Künste u. Gewerbe, welche sich auf deren richtige Erkenntniß gründen. Man theilt die Schüler je nach der Richtung, nach welcher sie sich vorzugsweise ausbilden wollen, in drei verschiedenen Sectionen (Facultäten): für die Ingenieurwissenschaften im engeren Sinne, für den Maschinenbau u. für technische Chemie. Die Schüler der ersten Section studiren außer der höhern Geodäsie bes. Land-, Wasser-, Straßen- u. Eisenbahnbau u. üben sich im Entwerfen solcher Bauten; die der zweiten Section beschäftigen sich mit Mechanik, Maschinenlehre, mechanischer Technologie u. dem Entwurf einzelner Maschinen u. ganzer Fabrikanlagen; die der dritten Section üben sich bei einem tieferen Studium der Physik, der theoretischen u. analytischen Chemie u. der chemischen Technologie in der Ausführung chemischer Analysen u. der Darstellung chemischer Präparate. Außerdem gibt es gewisse Wissenschaften, welche für alle Sectionen von gleicher Bedeutung u. Wichtigkeit sind, namentlich die reine (niedere u. höhere) Mathematik, die Physik u. Mechanik, die niedere Geodäsie u. Geologie, Technologie, allgemeine Chemie etc. Nicht minder wichtig sind für alle einige Zweige der Rechts- u. Staatswissenschaften, desgleichen die neueren Sprachen. B) Die commerzielle Abtheilung, umfaßt den Unterricht im Geschäfts- u. Correspondenzstyl der Kaufleute, in den Handelswissenschaften, im Handels- u. Wechselrecht, im kaufmännischen Rechnen u. der Buchhaltung, Handelsgeographie u. Handelsgeschichte, Waarenkunde u. in den neueren Sprachen. Mit der P. S. pflegt ein Polytechnisches Museum verbunden zu sein. In der ersten Abtheilung befinden sich Muster aus jedem Gewerbe, mit Notizen über Ort, Preis u. Beschaffenheit; die andere Abtheilung enthält die als Lehrmittel dienenden Präparate, Apparate u. Instrumente, z.B. für Geodäsie, Physik, Mechanik, Maschinenlehre, Baukunst, Chemie, Naturgeschichte etc.; ferner Modelle von Maschinen, Brücken. Eisenbahn- u. anderen Bauten u. dergl. Der Verein einer P. S. mit einem Polytechnischen Museum, bes. wenu noch eine Polytechnische Gesellschaft damit verbunden ist, heißt ein Polytechnisches Institut.

Die erste solche Anstalt errichtete Frankreich 1794 als Ecole centrale des traveaux publics zu Paris, welche unter dem Kriegsministerium steht u. eine ganz militärische Einrichtung hat. Sie dient hauptsächlich zur wissenschaftlichen Vorbildung künftiger Artillerie- u. Genieoffiziere, Seemänner, Straßen- u. Bergbauingenieure etc. Ihre Schüler besuchen gewöhnlich nach Vollendung ihres Cursus jeder noch einige Zeit eine Specialschule seines Faches u. treten dann in den Staatsdienst über. 1795 erhielt sie den Namen Ecole polytechnique u. hatte mit ihren 349 Zöglingen, welche Besoldung erhielten, ihren Sitz im Palais Bourbon. Durch Gesetz vom 18. Jan. 1798 u. 16. Dec. 1799 erlitt sie einige Veränderungen, namentlich wurde die Zahl der Zöglinge auf 300 u. das 16._– 20. u. für solche, welchen Jahre Militärdienste gethan hatten, das 26. Lebensjahr als Zeit ihrer Aufnahme festgestellt. Der Aufnahme geht ein Examen vorher. Nach kaiserlicher Ordonnanz vom 16. Juli 1804 wurden die Zöglinge auf St. Geneviève in Kasernen gelegt u. Lacuée wurde Gouverneur der Schule. Die Schule zeigte immer große Anhänglichkeit an Napoleon, daher wurde sie, als bonapartistisch gesinnt, nach der Restauration den 13. April 1816 aufgehoben, aber durch Ordonnanz vom 4. Sept. 1816 wieder eröffnet u. ihr der Herzog von Angoulème als Protector gegeben. Nach vollendetem zweijährigem Curse in Mathematik, Physik, Chemie u. Zeichnen u. nach einem überstandenen Examen werden die Zöglinge in Klassen von 20 Individuen getheilt, welche sich in beschreibender Geometrie u. mit Zeichnen nach sortisicatorischen u. mechanischen Modellen beschäftigen. Außer dem Director u. den Examinatoren für Aufnahme u. Austritt, welche keinen Unterricht ertheilen, sind noch 33 Professoren, Lehrer u. Repetenten angestellt. Die Zöglinge tragen Uniform u. fochten in den Julitagen 1830 für die Sache des Volkes. 1831 erhielt die P. S. eine neue Verfassung, wurde aber 1832, 1834 u. 1844 wegen Unordnung u. Widersetzlichkeit aufgelöst, jedoch stets wieder eröffnet. So vorzüglich aber auch die in dieser P. S. gewonnene Vorbildung für obige Fächer ist, so ist doch die unmittelbare Wirksamkeit der P-n S. in Paris für die gesammte Privatindustrie nur gering. Hierfür ist das Conservatorium der Künste u. Gewerbe u. die Centralschule der Künste u. Manufacturen in Paris, sowie die Kunst- u. Gewerbschulen zu Chalons an der Marne, zu Aix u. Angers etc. von weit größerer Bedeutung. Auch in diesen ist der Unterricht systematisch u. abgerundet, während in den englischen Mechanics Institutions in London, Manchester etc. die vorhandenen Apparaten- u. Modellensammlungen, welche durch Privatkräfte zusammen gebracht sind, nicht zu vollständigen, ein organisches Ganze bildenden mathematischen u. naturwissenschaftlichen Lehrcursen, sondern zu allerhand fast zufällig neben einander hinlaufenden Vorträgen aus den verschiedenartigsten Haupt- u. Hülfswissenschaften des Gewerbswesens benutzt werden, so daß hier also, während auf dem Conkinente der höhere technische Unterricht in systematischer [330] Aufeinanderfolge vom Allgemeinen zum Besonderen u. von den Anfangsgründen zu den schwierigeren u. zusammengesetzteren Aufgaben fortschreitet, die Absicht hervortritt, nicht sowohl die allgemeine Theorie der Gewerbe besser zu begründen u. auszubilden, als vielmehr die arbeitende u. schaffende Praxis durch das bald diesem bald jenem Zweige der Technik zugewandte Licht der Wissenschaft zu erhellen u. weiter zu führen. Was aber diesem Verfahren an strenger Wissenschaftlichkeit u. allgemeiner Vollständigkeit abgeht, das ersetzt es vollständig an Reichhaltigkeit u. Anwendbarkeit im Einzelnen.

In Deutschland war das 1801 gegründete Polytechnische Institut zu Prag der Zeit nach die erste derartige Anstalt. Noch wichtiger wurde das 1803 projectirte, 1814 errichtete, 1815 eröffnete u. 1818 erweiterte Polytechnische Institut in Wien unter Prechtl, welches seit 1818 eine eigentliche technische, eine commerzielle Abtheilung u. eine eigene Vorbereitungsanstalt enthält. Zur Vorbildung der in diese beiden Polytechnischen Institute eintretenden Schüler im österreichischen Kaiserstaat bestehen, wie anderwärts, Ober- u. Unterrealschulen. Der Cursus ist fünfjährig u. erstreckt sich im ersten Jahre auf elementare Mathematik u. mechanische Technologie; im zweiten auf höhere Mathematik, Physik u. descriptive Geometrie; im dritten auf Mechanik u. Maschinenlehre, Geodäsie; im vierten auf Landbau, Chemie, Mineralogie u. im fünften Jahre auf Wasser- u. Straßenbau u. chemische Technologie. Das Institut enthält, außer den Schulanstalten u. deren reichhaltigen Sammlungen, noch einen eigenen Verein zur Beförderung der Nationalindustrie, welcher jährlich Preise aussetzt u. mit dem Publikum durch seine Polytechnischen Jahrbücher in Verbindung steht. An diese beiden Polytechnischen Institute reihen sich in Österreich noch einige kleinere, z.B. in Brünn, das Johanneum in Grätz etc. Nicht minder hat das 1821 gegründete Gewerbeinstitut in Berlin, welchem die preußischen Provinzialgewerbschulen alljährlich ihre besten Schüler zur Weiterbildung zusenden, sich auch durch seine Verdienste um die Industrie Ruf erworben. Doch finden bei demselben gehörig vorgebildete Ausländer nur Aufnahme, soweit es die Räumlichkeiten gestatten. Das Institut hat einen dreijährigen Cursus u. zerfällt in eine allgemeine technische Abtheilung, in welcher in 11/2 Jahren niedere u. höhere Mathematik, Physik u. Mechanik, allgemeine Chemie, Maschinenlehre u. Zeichnen gelehrt wird, u. in drei Fachschulen für Mechaniker, Chemiker u. Schiffsbauer; der Cursus einer jeden dieser Fachschulen ist auch 11/2 jährig u. erstreckt sich auf die jedesmaligen Fachgegenstände u. die zugehörigen praktischen Übungen. Die Wahl der Fächer in jeder Abtheilung ist frei; gegen Ende der Semester finden Repetitionen statt, nach deren Ergebniß Zeugnisse ausgestellt werden. Die Schülerzahl beträgt an 300. Die P. S. in Dresden, 1828 gegründet, hatte 1860 262 Schüler. Sie zerfällt in eine untere u. eine obere Abtheilung; in dem 2–3 jährigen Curs der unteren sind die Lehrgegenstände u. praktischen Übungen für alle Schüler dieselben u. erst in der obersten (ersten) Klasse beginnt die Theilung nach dem vorgesteckten Berufe; in der oberen Abtheilung dagegensind die Schüler in drei verschiedene Sectionen od. Fachschulen abgetheilt (Ingenieurfach, Maschinenbau, Chemie) u. jede Section hat zwei Jahre hindurch besondere Vorlesungen u. praktische Übungen, doch können nach Befinden die Schüler einer Section sich auch an den Vorlesungen od. Übungen der anderen Sectionen betheiligen. Jedes Fach u. die zugehörigen Übungen zieht sich also durch 3–4 Jahre hindurch; die Sprachen u. commerziellen Lehrgegenstände werden nebenbei geboten. Ähnlich ist die Einrichtung der 1836 gegründeten Gewerbsschule in Chemnitz; das Lehrziel an ihr ist aber niedriger, die Ingenieursection fehlt u. dafür ist eine landwirthschaftliche Section vorhanden. Außerdem hat Sachsen während des Winters für Maurer, Zimmerleute, Mühlenbauer etc. mehre Baugewerkschulen; die in Dresden u. Chemnitz stehen unter derselben Direction wie die P. S. u. die Gewerbschule. In Baiern wurde schon 1822 in Augsburg vom Polytechnischen Vereine eine polytechnische Lehranstalt gegründet u. diese wurde 1833 vom Staate in eine P. S. mit dreijährigem Cursus umgewandelt. Ähnliche Schulen haben München u. Nürnberg. Seit 1861 geht man in Baiern mit dem Plane um, die drei P-n S. in eine zusammenzuziehen u. daneben vier Realgymnasien u. eine Civilingenieurschule zu errichten. Die Landwirthschafts- u. Gewerbeschulen in Baiern (in Würzburg, Regensburg, Baireuth, Passau, Aschaffenburg, Kaiserslautern etc.) bestehen jede aus drei Klassen u. sind nach der Zahl der Lehrer, sowie nach der Menge der Unterrichtsgegenstände u. Unterrichtsstunden reichlich ausgestattet. Die P. S. in Hannover ist 1831 gegründet u. hatte 1859 455 Schüler u. 22 Lehrer. Sie zerfällt in eine Vorschule (Elementarmathematik, Naturgeschichte, Zeichnen) deren Schüler an dem gesammten Unterrichte Theil nehmen, u. eine Hauptschule, deren Schüler sich die Lehrgegenstände frei wählen können. Der Cursus ist 2–6 jährig, je nach dem gewählten Berufe. Die P. S. in Stuttgart hatte 1858 214 Schüler u. dabei 28 Lehrer u. 5 Repetenten. Der Cursus dauert 4–5 Jahre u. der Unterricht erstreckt sich im ersten Jahre auf niedere Mathematik, im zweiten auf höhere Mathematik, Mechanik, im dritten auf Chemie, chemische Technologie, Physik, Mechanik u. Maschinenbau, im vierten auf allgemeine Bauwissenschaften, höhere Mechanik, Maschinenbau, im fünften Jahre auf Hoch-, Straßen- u. Wasserbau; im vierten u. fünften Jahre üben sich die Schüler im Entwerfen. Die P. S. in Karlsruhe hatte 1860 900 Schüler u. 43 Lehrer; sie enthält eine zweiklassige Vorschule, 3 mathematische Klassen u. 7 Fachschulen. Die Unterrichtsgegenstände der 3 mathematischen Klassen sind: niedere u. höhere Mathematik, Physik u. Mechanik, Chemie, Zeichnen, Sprachen. Der Cursus der Fachschulen hat verschiedene Dauer, nämlich bei der Ingenieurschule 21/2 Jahre (höhere Mathematik u. Mechanik, Bauwissenschaften, Maschinenlehre, Geodäsie), bei der Bauschule 4 Jahre (Bauwissenschaften im weitesten Umfange, Maschinenlehre), bei der Forstschule 2 Jahre nach einjährigem Vorbereitungscurs, bei der Chemisch-Technischen Schule 2 Jahre, bei der Mechanisch-Technischen Schule (Maschinenbau, Wasser- u. Straßenbau, Mechanik, Technologie, Chemie), 2 Jahre, bei der Handelsschule 1 Jahr, bei der Postschule 2 Jahre. Verwandte technische Bildungsanstalten sind noch in Braunschweig (das Carolinum), in Darmstadt (die höhere Gewerbeschule), in Kassel etc.

In der Schweiz wurde die Eidgenössische P. S. in Zürich 1855 eröffnet mit 228 Schülern, 39 [331] Lehrern u. 5 Privatdocenten. Die Aufnahme ist an das zurückgelegte 17. Jahr u. das Bestehen einer Aufnahmeprüfung geknüpft. Die P. S. zerfällt in 6 verschiedene Abtheilungen: Bauschule, 3 Jahre, Bauwissenschaften, höhere Mathematik; Ingenieurschule, 3 Jahre, Bauwissenschaften, höhere Mathematik, Mechanik u. Maschinenlehre, Geodäsie; Mechanisch-Technische Schule, 2 Jahre, Mechanik, Maschinenlehre, Technologie, höhere Mathematik; Chemisch-Technische Schule, 2 Jahre; Forstschule, 2 Jahre; philosophische u. staatswirthschaftliche Abtheilung mit 4 Unterabtheilungen: Naturwissenschaften, Mathematik, literarische u. staatswirthschaftliche Wissenschaften, Künste. In Rußland wurde 1825 ein Technisches Institut mit 2–3 jährigem Cursus in Moskauu. 1831 ein Polytechnisches Institut in Petersburg gegründet; am letzteren studiren außer anderen Schülern 132 Schüler auf Staatskosten. Schweden hat seit 1827 ein Technisches Institut zu Stockholm. Neuerdings hat auch Griechenland durch Errichtung der P. S. in Athen (Ἑλληνικὸν πολυτιχνεῖον) sein Streben, sich auch in technischer Hinsicht der abendländischen Bildung anzuschließen, bethätigt. Doch fehlt es dieser Anstalt noch an den nöthigen Vorbildungsschulen.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 13. Altenburg 1861, S. 329-332.
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