Akklimatisation

[224] Akklimatisation, die Gewöhnung lebender Wesen an die klimatischen Einflüsse eines ihnen fremden Ortes mit neuen meteorologischen Verhältnissen. Die verschiedenen Pflanzen und Tiere besitzen sehr ungleiches Akklimatisationsvermögen. Manche sind auf enge Gebiete angewiesen, nur den hier herrschenden speziellen Verhältnissen angepaßt, andre gedeihen auch, wenn sie in Länder mit erheblich abweichendem Klima gelangen. Pflanzen und Tiere haben im Laufe sehr langer Zeiträume große Wanderungen ausgeführt, und man kann im allgemeinen annehmen, daß sie so weit vorgedrungen sind, wie die klimatischen Verhältnisse gestatteten. Der Verbreitung der Pflanzen und Tiere sind von der Natur aber auch andre als klimatische Grenzen gesetzt, und wenn man sie in weit entlegene Gebiete mit ähnlichem Klima wie in den Grenzgebieten ihres natürlichen Vorkommens bringt, so gedeihen sie oft vortrefflich. So war in einer frühern Epoche der Erdgeschichte das Pferd in Amerika verbreitet, starb dann völlig aus, wurde aber im Mittelalter mit solchem Erfolge wieder eingeführt, daß es jetzt in großen Herden verwildert dort lebt. Ähnliches gilt für Pflanzen, die vor der Eiszeit in Mitteleuropa vorhanden waren, dann zu Grunde gingen und jetzt, von neuem eingeführt, sehr gut gedeihen. Nord amerikanische Pflanzen sind zu uns und europäische nach Australien gekommen, und stellenweise mußte die heimische Flora vor den Fremdlingen zurückweichen. Agaven und Opuntien haben sich in Südeuropa, Erigeron canadense, Oenothera biennis etc. in Norddeutschland eingebürgert. Ebenso ist die Schopfwachtel in Frankreich, die virginische Wachtel in Irland, das rote Rebhuhn in England eingebürgert; viele amerikanische Fische züchtet man jetzt in Europa, umgekehrt europäische in Nordamerika und Australien. In letzterm Erdteil gedeihen Star, Hänfling, Buchfink, Lerche, Drossel, und in Nordamerika verdrängt der Sperling die dort heimischen Singvögel. In allen diesen Fällen handelt es sich aber um eine Überführung in ähnliche Klimate, und es wurden nicht sehr große Anforderungen an die Akklimatisationsfähigkeit gestellt. Mißerfolge ergaben sich trotzdem z. B. bei Pflanzen, die völlig auf Vermehrung durch Samen angewiesen sind und sich nicht in einem Land erhalten können, wo die [224] Insekten fehlen, die allein die Befruchtung vermitteln. Auch chemische und physikalische Verhältnisse des Bodens, Mangel an geeignetem Futter bei Tieren etc. haben bisweilen die Einbürgerung verhindert. Die A. von Pflanzen wird sehr begünstigt, wenn sie wie laubabwerfende Gehölze, Knollen- und Zwiebelgewächse im Winter in einen Ruhezustand geraten. Die Grenze, die auch hier gezogen ist, wird noch bedeutend überschritten, wenn man die Pflanzen gegen die Einwirkungen des Winters und Frühlings schützt. Viele Gehölze, Stauden, Knollen und Zwiebeln, selbst gewisse Palmen, lassen sich bei uns im freien Lande durch Einbinden oder Bedeckung hinreichend schützen, von andern nimmt man die Zwiebeln, Knollen, Wurzelstöcke im Herbst aus der Erde und überwintert sie frostfrei, von andern im freien Land erwachsenen Pflanzen erntet man im Herbste den Samen, bewahrt diesen geschützt auf und sät ihn im Frühjahr wieder aus. Hier kann man nicht von A., nicht einmal von Einbürgerung sprechen. Es ist aber auch beobachtet worden, daß eingebürgerte oder durch künstlichen Schutz erhaltene und sorgfältig gepflegte Pflanzen im Laufe der Generationen zurückgehen, schwächlicher werden, verkümmern. Es liegt wohl kaum ein Beispiel vor, daß sich Pflanzen im Laufe der Generationen an ein neues, erheblich abweichendes Klima gewohnt hätten, widerstandsfähiger geworden wären, während allerdings, wie auch bei Tieren und Menschen, oft eine Änderung des Habitus erfolgt.

Die mehrfach behauptete absolute Akklimatisationsfähigkeit des Menschen ist durch keine Tatsache erwiesen. Der Mensch erträgt leichter als das Tier klimatische Unterschiede, weil er sich durch Wohnung und Kleidung sehr wirksam schützt und seine Lebensweise dem neuen Klima anpaßt. Wieviel in dieser Hinsicht geschehen kann, beweist namentlich die Statistik der tropischen Armeen (s. unten). Immerhin gestaltet sich das körperliche Befinden und noch mehr die Leistungsfähigkeit des Menschen am günstigsten in dem Klima, dem das Individuum nach seiner Abstammung angehört. Alle Völkerwanderungen aus historischer Zeit betreffen nur die Ansiedelung in einem Lande, dessen Klima dem der Heimat der Auswanderer ähnlich ist. Anderseits haben die Erfahrungen bei Auswanderern in tropische Gegenden, besonders Afrikas, gelehrt, daß der Europäer unter günstigen Verhältnissen und bei genügender Vorsicht eine Zeitlang dort aushalten kann, daß aber von einer wirklichen A. nur selten die Rede ist. Selbst für subtropische Gebiete ist der Beweis einer vollen A. des Nordländers noch nicht erbracht. Der Deutsche gedeiht in Algerien so gut wie irgendwo in der Olivenregion, und doch überwiegt selbst in den kühlern Gebieten die Zahl der Todesfälle die der Geburten bedeutend. Betrachtet man das Schicksal der dritten Generation als entscheidend, so ist zu bemerken, daß es selbst in Ägypten nicht gelang, ein paar südeuropäische Familien von längerer Dauer aufzufinden. Die seit 1821 in Chile eingewanderten Familien sind, soweit sie sich unvermischt erhalten haben, fast sämtlich ausgestorben. Diese Tatsache erklärt, warum Vandalen, Ost- und Westgoten so schnell zu Grunde gingen, nachdem sie sich in der Olivenregion angesiedelt, warum die Langobarden nur nördlich des Apennin dauerten, und warum von der Normannenaristokratie in beiden Sizilien nach so kurzer Zeit jede Spur verschwunden ist.

Soweit die Erfahrung und die besonders von französischen Forschern gemachten Beobachtungen reichen, ist eine A. an kältere Klimate durchaus zu ermöglichen. Besonders kommt dabei zu Hilfe, daß det Mensch sich gegen die Kälte eher schützen kann als gegen die Hitze, und anderseits wirkt die Kälte auf den Organismus an sich bei weitem weniger schädlich. Von den im 70er Kriege verwendeten afrikanischen Truppen sind trotz der strengen Wintermonate nur ganz wenige erkrankt. Auch Neger, die beliebig lange in nördlichern Klimaten leben, zeigen fast ausnahmslos eine bedeutende Anpassungsfähigkeit. Viel schwieriger gestaltet sich die A. an heiße Klimate. Anfangs scheint der Einwanderer nicht belästigt zu werden, sein Aussehen und Gebaren bilden einen auffallenden Gegensatz zu der äußern Erscheinung der schon lange an dem tropischen Wohnorte weilenden Landsleute. Aber nach Wochen oder Monaten sinken die Leistungsfähigkeit und die Kräfte, es tritt eine Abspannung ein, die Funktionen der Haut und der Leber steigern sich, während Ernährung und Blutbereitung an Energie verlieren. Sehr günstig wirkt eine zeitweise Unterbrechung der A., sei es durch Eintritt kühlerer Jahreszeit, durch eine Seereise oder durch Aufenthalt an hochgelegenen Punkten. Tritt solche Unterbrechung nicht ein, so steigern sich die angedeuteten Störungen, und es treten wahre Krankheitszustände (Akklimatisationskrankheiten) ein. Unter günstigen hygienischen und individuellen Verhältnissen machen sich erheblichere Gesundheitsstörungen wohl erst nach mehrjährigem Aufenthalt bemerkbar, oder sie bilden wohl auch Übergänge zur Gewinnung einer neuen, etwas verschobenen Gleichgewichtslage des individuellen Gesundheitszustandes, womit alsdann die A. erreicht ist.

Bei der Beurteilung dieser Vorgänge muß man die Bedeutung des klimatischen Moments als Krankheitsursache in gemäßigten Himmelsstrichen in Betracht ziehen. Der Frühling wird wohl durch allzu schnelle Steigerung der Blutfülle, der Sommer durch Verminderung der Eßlust, der Herbst durch relativen Blutmangel und der Winter durch große Anforderungen an die Atmungswerkzeuge und an die Organe des Blutumlaufs kränklichen oder schadhaften Körperkonstitutionen gefährlich; indes sind doch nur wenige Krankheiten tatsächlich als Witterungskrankheiten aufzufassen, und namentlich erzeugen auch die extremsten Wetterschwankungen niemals Epidemien in der dem Klima angepaßten Bevölkerung. Ist aber letztere noch anderweitigen gemeinsamen krankmachenden Lebensbedingungen unterworfen, so zeiut sich die Einwirkung der Witterungsschwankung oft mit enormer Heftigkeit. So widersteht der Soldat am Anfang des Feldzugs, solange Entbehrungen, Strapazen etc. noch nicht die Blutmischung und Zirkulation, die Widerstandsfähigkeit der sonstigen Körperorgane verändert haben, den Schwankungen und Unbilden des Wetters vortrefflich, während selbst kleine atmosphärische Schwankungen die Entstehung zahlreicher Krankheiten veranlassen, sobald das Gleichgewicht der Ernährung gestört ist. Dann treten nach einem einzigen Nachtfrost, nach einem starken Regenguß nicht mehr leichte Katarrhe und Rheumatismen, sondern heftige Lungen- und Herzbeutelentzündungen, schwere epidemische Dysenterien, massenhafte Typhen, tödliche Hirnhautentzündungen auf, die eine vorher jedem Wetter Trotz bietende Truppe dezimieren können.

In allen Tropenklimaten und bei jedem dort lebenden Europäer tritt früher oder später eine Verminderung der Blutbildung mit ihren Folgen hervor, und diese Anämie ist um so ausgebildeter, je mehr positive Schädlichkeiten (Überarbeitung, schlechte Pflege, ernste Krankheiten, besonders Ruhr) vorhanden sind. Fahle,[225] wachsartige Blässe, Hervortreten der Knochen, Verlust jeder lebhaften rosigen Färbung, allmähliches Eintrocknen des Fettpolsters unter der Haut findet man auch bei Personen, die gar nicht von wirklichen Krankheiten heimgesucht wurden. Während aber diese Erscheinungen nur die Folge eines Rückganges der Blutbereitung mit gleichzeitiger Herabsetzung des Wassergehalts im Blut und entsprechender Entlastung des Herzens und des Lungenkreislaufes sind, gibt es auch anämische Zustände, hinter denen als Wesen der Krankheit eine wirklich fehlerhafte Blutmischung steht; die unaufhaltsam zur tiefen Zerrüttung und zum Zerfall des Körpers führt. Geht die Bildung derartiger Anämien noch mit größern Blutverlusten einher (wie bei der Ruhr), so tritt bald direkte Lebensgefahr ein. Von einer Steigerung der Widerstandsfähigkeit nordeuropäischer Einwanderer in die Tropen gegen deren spezifische Krankheiten kann nicht entfernt die Rede sein, im Gegenteil steigert sich die Geneigtheit zu Erkrankungen mit dem Aufenthalt in den Tropen. Von den Krankheiten, die als spezielle Tropenkrankheiten den Neueinwandernden gefährlich werden, sind außer Ruhr (Dysenterie) und Malaria das Gelbfieber, Leberkrankheiten, Cholera, Beriberi, Pocken und die Pest hervorzuheben. Man kann zwar nicht zahlenmäßig angeben, wieviel Prozent der Eingewanderten von diesen durch Parasiten bedingten Krankheiten befallen werden, doch steht im allgemeinen fest, daß besonders in den heißfeuchten Gegenden jeder in kürzerer oder längerer Zeit diesen Epidemien einmal verfällt. Abhängig ist die Infektion von den jeweiligen örtlichen Verhältnissen, den hygienischen Maßnahmen und der Widerstandsfähigkeit des Organismus (Disposition).

Neben letzterer sind zur Fernhaltung einer Ansteckung und überhaupt zur Erreichung der A. die hygienischen Maßnahmen (Tropenhygiene) von höchster Wichtigkeit. Gewisse Regeln wurden auch schon, solange Kolonien existieren, befolgt, doch hat sich erst in neuerer Zeit ein selbständiger Wissenszweig über diese Dinge herausgebildet. Als wichtige Regeln der Tropenhygiene gelten: absolutes Fernhalten vom Bodenanbau mittels eigner Körperanstrengung, Errichtung der Wohnung auf fieberfreiem Baugrund, event. Herstellung eines solchen durch Aufhöhung und Drainage, Fernhaltung ungekochten Wassers aus der Nahrung, Ersatz desselben durch präparierte Getränke (ohne oder mit nur leichtem Alkoholgehalt), Vermeidung ungewohnter, mangelhaft gekochter Speisen, Regelmäßigkeit in der Lebensweise, große Mäßigung im Geschlechtsgenuß, prophylaktischer Gebrauch von Chinin in der Fiebersaison. Die Kleidung hat sich den tropischen Verhältnissen anzupassen. Anfangs tritt selbst bei vollkommener Ruhe Transpiration ein, mit der Abnahme des Blutwassers aber wird selbst anhaltende körperliche Anstrengung nach einiger Zeit ohne übergroße Hauttätigkeit ertragen, wenn die Haut nicht dauernd verweichlicht, sondern nach und nach mehr exponiert wird. Nicht zu häufige Bäder, Abreibungen und Übergießungen sind empfehlenswert. Die Nahrung soll allmählich stickstoffärmer werden. Anfangs ist den heimischen Gemüsen und Früchten gegenüber Vorsicht geboten, später sollten sie immer mehr das Fleisch ersetzen. Alkoholreiche Getränke sind schädlich. Neben geistiger Tätigkeit und geistigen Vergnügungen sind mit vorschreitender A. Körperbewegungen und selbst Körperanstrengungen im Freien in immer größerm Maße vorzunehmen. Überall verbürgt die allmähliche Steigerung den besten Erfolg, ganz verwerflich ist aber, vor dem Betreten der Tropen zunächst mehrere Monate in subtropischen Gegenden zu verweilen. Der Ankömmling langt dann, durch klimatische Anforderungen bereits erschöpft, am Bestimmungsort an und erliegt nun dem eigentlichen tropischen Klima um so schneller.

Wie bedeutend die Erfolge hygienischer Maßregeln sind, zeigt die Statistik der tropischen Armeen. Von den europäischen Soldaten der holländisch-ostindischen Armee starben 1819–28 während eines heftigen Krieges und unter dem Wüten der Cholera jährlich 170, von den Eingebornen 138 auf 1000. Dagegen starben 1869–78 während des Atschinkrieges und schnell aufeinander folgender Cholera-Epidemien von europäischen Soldaten 60,4, von Eingebornen 38,7 auf 1000 und in dem Jahrzehnt 1879–88, obgleich Krieg und Cholera fortwüteten, von den Europäern nur 30,6, von den Eingebornen 40,7. Ähnliche Zahlen gibt die englische Statistik. In der indischen Armee starben von europäischen Soldaten 1800–1830: 84,6, 1830–56: 57,7 auf 1000, dagegen 1869–78: 19,34 und 1879–87 nur 16,27 auf 1000. Auch hier steht die Sterblichkeit der europäischen Soldaten zur Zeit hinter derjenigen der asiatischen Truppen weit zurück. Auf Jamaika starben 1820–36 nicht weniger als 121 europäische Soldaten, aber nur 30 Negersoldaten auf 1000, 1879–87 dagegen 11,02 Europäer und 11,62 Neger.

Die Akklimatisationsvereine, die neue Pflanzen und Tiere einzuführen suchen, lieferten bis jetzt meist nur interessante naturwissenschaftliche Ergebnisse. Es sind große Hoffnungen geweckt, und mit vielem Eifer ist an zahlreichen Orten gearbeitet worden, aber die praktischen Resultate sind sehr gering. Wirklich wertvoll war die Einführung der italienischen und ägyptischen Biene und mancher Fische, während die Versuche mit den neuen Seidenspinnern nach zweifelhaft blieben. Auch die Einführung ausländischer Stubenvögel ist erwähnenswert, weil dieselbe zur Schonung der heimischen Sänger beiträgt. Von allen Akklimatisationsvereinen ist die Société d'acclimatation in Paris mit ihren Filialen in Algerien, Nan ey, Grenoble, unterstützt durch die Marine und die Kolonien und begünstigt durch das Klima Frankreichs, am besten situiert; sie eröffnete 1860 auf einem Terrain von 20 Hektar einen Akklimatisationsgarten und publiziert ihre Ergebnisse im »Bulletin de la Société d'acclimatation«. Ähnliche Vereine entstanden in den Niederlanden, in Palermo, Berlin, Moskau, in Nordamerika und Australien. Im Mittelalter haben sich die Mönche große Verdienste um die A. erworben, und für Spanien haben in ähnlicher Weise die Araber gewirkt. Vgl. Hehn, Kulturpflanzen und Haustiere (7. Aufl., Berl. 1902); Simonnot, De l'acclimatement des Européens dans les pays chauds (1. internationaler medizinischer Kongreß, Par. 1867); Virchow, Über Akklimatisierung (Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte in Straßburg 1885); Jousset, Traité de l'acclimatement et de l'acclimatation (Par. 1884); Buchner, Disposition verschiedener Menschenrassen gegenüber den Infektionskrankheiten (Hamb. 1888); Magelssen, Abhängigkeit der Krankheiten von der Witterung (deutsch, Leipz. 1890); Stokvis, Über vergleichende Rassenpathologie und die Widerstandsfähigkeit des Europäers in den Tropen (Berl. 1890); Bastian, Klima und A. nach ethnischen Gesichtspunkten (das. 1889); Kohlstock, Ärztlicher Ratgeber für Ostafrika und tropische Malariagegenden (das. 1891); Scheube, Die Krankheiten der[226] warmen Länder (2. Aufl., Jena 1900); F. Plehn, Beitrag zur Pathologie der Tropen etc. (in Virchows »Archiv«, 1892); Schellong, A. und Tropenhygiene (Jena 1894); Aßmann, Das Klima (das. 1894).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 1. Leipzig 1905, S. 224-227.
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