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Condillac, Étienne Bonnot de
Biographie
Abhandlung über die Empfindungen
Étienne Bonnot de Condillac
Abhandlung über die Empfindungen
(Traité des sensations)
[Motto]
1. Von den Sinnen, welche an sich nicht über Aussendinge urtheilen
I. Von den ersten Kenntnissen eines auf den Geruchsinn beschränkten Menschen
II. Von den Verstandesoperationen in einem auf den Geruchsinn beschränkten Menschen, und wie die verschiedenen Abstufungen von Lust und Unlust diesen Operationen zu Grunde liegen
III. Von den Begehrungen, den Leidenschaften, der Liebe, dem Hass, der Hoffnung, der Furcht und dem Willen in einem Menschen, der auf den Geruchsinn beschränkt ist
IV. Von den Vorstellungen eines Menschen, der auf den Geruchsinn beschränkt ist
V. Vom Schlaf und den Träumen eines auf den Geruchsinn beschränkten Menschen
VI. Vom Ich oder der Persönlichkeit eines auf den Geruchsinn beschränkten Menschen
VII. Schlussfolgerung aus den vorhergehenden Kapiteln
VIII. Von einem auf den Gehörsinn beschränkten Menschen
IX. Geruch und Gehör in Verbindung
X. Von dem Geschmack allein und von dem mit Geruch und Gehör verbundenen Geschmack
XI. Von einem auf den Gesichtsinn beschränkten Menschen
XII. Vom Gesicht mit dem Geruch, Gehör und Geschmack
2. Von dem Tastsinn oder dem einzigen Sinn, der durch sich selbst Aussendinge erkennt
I. Vom geringsten Grade des Gefühls, auf den ein bloss mit dem Tastsinn versehener Mensch beschränkt sein kann
II. Dieser auf den geringsten Grad des Gefühls beschränkte Mensch hat weder eine Vorstellung von Ausdehnung, noch von Bewegung
III. Von den Empfindungen, welche dem Tastsinn zugeschrieben werden, jedoch keine Vorstellung von Ausdehnung geben
IV. Vorläufige Betrachtungen zur Lösung der Frage: wie wir von unsern Empfindungen zur Erkenntniss der Körper gelangen
V. Wie ein auf den Tastsinn beschränkter Mensch seinen Körper entdeckt und erfährt, dass etwas ausser ihm da ist
VI. Von der Lust, dem Schmerze, den Bedürfnissen und den Begehrungen in einem auf den Tastsinn beschränkten Menschen
VII. Von der Art und Weise, wie ein auf den Tastsinn beschränkter Mensch den Raum zu entdecken anfängt
VIII. Von den Vorstellungen, die ein auf den Tastsinn beschränkter Mensch erwerben kann
IX. Bemerkungen zum leichteren Verständniss dessen, was bei der Besprechung des Gesichtes gesagt werden wird
X. Von der Ruhe, dem Schlafe und dem Erwachen bei einem auf den Tastsinn beschränkten Menschen
XI. Von dem Gedächtniss, der Einbildungskraft und den Träumen in einem auf den Tastsinn beschränkten Menschen
XII. Von dem vornehmsten Tastorgane
3. Wie der Tastsinn die anderen Sinne über die Aussendinge urtheilen lehrt
I. Vom Tastsinn mit dem Geruchsinn
II. Von dem Gehör, Geruch und Getast in ihrer Vereinigung
III. Wie das Auge die Entfernung, Lage, Figur, Grösse und Bewegung der Körper sehen lernt
IV. Warum man geneigt ist, dem Gesichtsinn Vorstellungen zuzuschreiben, die man allein dem Tastsinn verdankt. Durch welche Reihe von Betrachtungen es gelungen, dieses Vorurtheil zu zerstören
V. Von einem Blindgebornen, dem der Staar gestochen wurde
VI. Wie man einen Blindgebornen, dem man den Staar sticht, beobachten könnte
VII. Von der Vorstellung, welche das mit dem Tastsinn verbundene Gesicht von der Dauer gewährt
VIII. Wie das dem Tastsinn beigesellte Gesicht Kunde von der Dauer des Schlafes giebt und den Traumzustand von dem wachen unterscheiden lehrt
IX. Von der Reihe der Erkenntnisse, Abstraktionen und Begehrungen, wenn das Gesicht sich zum Tastsinn, Gehör und Geruch gesellt
X. Von dem mit dem Tastsinn vereinigten Geschmack
XI. Allgemeine Bemerkungen über die Vereinigung der fünf Sinne
4. Von den Bedürfnissen, Fertigkeiten und Vorstellungen eines einsam lebenden Menschen, der im Besitze aller seiner Sinne ist
I. Wie dieser Mensch seine Bedürfnisse mit Auswahl befriedigen lernt
II. Vom Zustande eines sich selbst überlassenen Menschen, und wie die Unfälle, denen er ausgesetzt ist, zu seiner Belehrung beitragen
III. Von den Urtheilen, die ein sich selbst überlassener Mensch über Güte und Schönheit der Dinge fällen kann
IV. Von den Urtheilen, die ein sich selbst überlassener Mensch über die Dinge, von denen er abhängig ist, fällen kann
V. Von der Ungewissheit der Urtheile, die wir über das Vorhandensein der sinnlich wahrnehmbaren Eigenschaften fällen
VI. Betrachtungen über die abstrakten und allgemeinen Vorstellungen, welche ein Mensch erwerben kann, der ohne alle Gesellschaft lebt
VII. Von einem in den Wäldern Litthauens gefundenen Menschen
VIII. Von einem Menschen, der sich erinnert, den Gebrauch seiner Sinne allmählich erhalten zu haben
IX. Schluss
Fußnoten
Quelle:
Condillac's Abhandlung über die Empfindungen. Berlin 1870.
Lizenz:
Gemeinfrei
Kategorien:
Französische Aufklärung
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